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Das erste Weihnachtsgeschenk ist da!

Heute kam das erste Weihnachtsgeschenk an, mit dem Paketdienst. Hab´ ich in der letzten Woche bestellt, ist richtig schön geworden. Wäre auch das einzige Geschenk in diesem Jahr geworden. Dumm nur, dass ich das nicht mehr verschenken werde. Mal sehen, ob ich anderweitig Verwendung dafür finde. Ach, ich weiß schon, wer sich da drüber freut ;-)

Die Seuche Rucola

Rucola, früher auch mal Rauke genannt, ist heute fast in jeder Salatmischung vorhanden. Brrrr.... Mag ich nicht, muss ich nicht haben. Warum ist denn dieses Zeug jetzt überall beigemischt? SO billig ist das doch auch nicht. Klar, manche mögen den eben lieber. Ich will aber keinen Rucola, ich will Blattsalat. Eichenblatt, Kopfsalat, Endivien, was auch immer. Aber überall Rucola. Ne. Meine lieben Köche und Productmanager: lasst Euch doch mal was Neues einfallen. Oder mich das Zeug einfach abwählen bei der Bestellung.

Herbst des Lebens

Die Kameras sind momentan "vererbt", so blieb nur das Handy. Aber der gute Wille zählt hoffentlich.

Schlachtfest der Kartkasse

Die Kasse ist mal wieder an der Berstgrenze angekommen, gute 120 Lira sind zur Ausgabe bereit. Überschaubar, doch der Kassenwart macht Hoffnungen. So gibt es für jeden der fünf Stammkarter einen Tic-Tac. Ist doch auch mal ein alternatives Menü. Glücklicherweise haben wir noch Reserven in Euro, so ist der Abend gesichert. Lecker Essen ist immer gut, für gut bin ich gerne zu haben, manchmal kann man mich auch gerne haben, eine könnte mich gerne haben. Typisch deutsch, immer die gleichen Worte, so viele Bedeutungen. Huh.. Ich sehe gerade, dass an meinem linken Arm die Haare zu einem Zopf gebunden werden können. Rastaarme hat ja auch nicht jeder. *UGAUGA* Ugg-Boots-Trägerin gesucht, biete Ugg-Arme. ;-) Ob ich mich mal in Richtung ADS untersuchen lassen soll? Ich kann ja kein Thema halten. Na, solange ich den Harndrang halte. Im Garten ist gerade ein Granufink gelandet, die ernähren sich ausschließlich von Kürbiskernen. Seltene Sorte, kommt nur in Gegenden mit hohem männlichen Rentnerante...

Ich bin gruselig!

Ich bin gruselig. Hat sie gesagt, die Anna-Lena. Also, so vor einem halben Jahr hätte ich es mir zu Herzen genommen, wäre ich so begrüßt worden. "Du bist gruselig...!" Öhhmm? Naja, sie hat ja eigentlich Recht. Mit Schafwolldickembart und Schiebermütze, drunter einen Kurzhaarschnitt und außer Atem - weil im mindestens vierten Stock ohne Aufzug - stehe ich im Flur und werde so begrüßt. Ich überlege kurz, ob ich umdrehe und ihren Hasen im Garten einfach auffresse. Strafe muss sein, und wenn ich schon gruselig bin, dann auch richtig. Wie heißt es so schön: ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich völlig ungeniert. Aber, ich bin ja Menschen-wie Hasenfreund, habe in meinem Leben erst einen Bissen der armen kleinen Hoppler probiert. Den, den meine Mutter so hervorragend á la Schweinebraten zubereitet (die Ex hat da sicher noch Erinnerungen daran ;-) Ne, Hase ist nichts für mich. Obwohl, die Zweibeinigen mit den kleinen Löffeln sind schon recht nett. Nur zu viel Fell dürfen die nich...

Ist mir wurst....

Ist mir wurst`? Na, ganz viel ist mir wurst. Aber nicht, dass "Ismiwurszt" hier als dauerhaftes Mitglied an Bord gekommen ist! Ich freue mich und wünsche Dir viel Spaß beim Lesen!                                       *Herzlich Willkommen*

Verhungern lassen wäre billiger!

Das war im Prinzip der nicht ausgesprochene Grundtenor bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Eigentlich ging es um die neue Einstufung meines Vaters, die durch das Seniorenheim beantragt wurde. In dieser Woche schon wurde er von der "Beschützenden Station" auf eine "normale" Seniorenstation verlegt. Der Grund hierfür dürfte einleuchtend sein: er kann nicht mehr weglaufen. Der MDdK prüft also die Umstände und die Unterbringung, natürlich auch, ob eine Hochstufung in die höchste der momentan erreichbaren Pflegestufen möglich ist. Diese Hochstufung würde endlich auch bedeuten, dass die Aufmerksamkeit nun seiner Pflegebedürftigkeit angepasst wird. Von einem der Pfleger mussten wir dann erfahren, dass die Außenprüfung auch kritisch nach der von uns veranlassten Nahrungs-, Schmerzmittel- und Medikamentengabe per Magensonde gefragt hat. Und die Pflegschaft musste Fragen beantworten, die sie eingentlich nicht geben konnten: Warum wir die Ernä...

Kindheitslieblingsessen

Als Kind waren wir kulinarisch so manche Grausamkeit gewohnt. Ich sage nur: Canneloni aus dem Blechnapf. Und wenn man dann endlich etwas älter wird, dann gibt es auch schon mal Eszet-Schnitten auf das Brot. Die gab es bei uns in Vollmilch und mit Haselnuss. Das waren auch schon die Jahreshighlights. Manchmal war auch genug getan, wenn die Mutter "Tomatenbrot" hergestellt hat. Tomaten in Scheiben, auf das Butterbrot, Salz drauf. Lecker, fertig. Später gab es die Variante mit Banane. Oder Nutella und Banane. Aber nur zu Festtagen. Oder Senfbrot, meist unter der Woche. Noch später habe ich dann einfach ein Butterbrot mit einer Tafel Milka Noisette belegt. Praktisch und ganz wenig Arbeit. Eine Brotvariante habe ich bis heute beibehalten, manch einer ekelt sich davor. Wer also kulinarisch ein klein wenig zart besaitet ist, der möge hier bitte weiterklicken . Alle Anderen bekommen nun schonungslos gezeigt, wie man mich hinter dem Ofen hervor bekommt. Das weiß bisher nur die F...

Löffels Liebesroman - Erstlingswerk, nur hier!

Da fragt mich doch in dieser Woche eine Bekannte, was man in so einem Blog schreibt, was man damit verdient, wer das liest. Lauter Fragen von einem Menschen, der Schaltkreise nur im Taschenrechner oder in der Mikrowelle besitzt. Natürlich kam auch die Frage, ob man das kaufen kann - und ob ich da auch Liebesromane schreibe. *hrömmm....* Also bitte, hier, der Kürzeste aller Zeiten: Franziska und Frank lernen sich kennen. Küssen sich. Landen im Bett. Wird schwanger am ersten Abend. Nach neun Monaten Hochzeit, am gleichen Tag Enbindung. Glück überall, Freude und rosane Welt. Ha, und da sagt noch einer, Trivialliteratur braucht Zeit und hat auch Anspruch. Von wegen....

Da würgts die Oma

Aber, kann ich das wissen? Mal wieder eine Geschichte aus der Mottenkiste, mal wieder geht es gaaanz außenrum los. Ich habe irgendwie das Bedürfnis, noch möglichst viel von mir zu erzählen, man weiß ja nie, wieviel Zeit man noch hat. Herbst? Allgemeine Blödheit? Wer weiß das schon... ;-) So, fangen wir los, wie der Franke manchmal sagt. In den Zeiten als meine Schwester und ich noch Betreuungsbedürftig waren, als so quasi bis vorhin um achtzehn Uhr, hat diese Aufgabe meine Oma manchmal meinen Eltern abgenommen. Die ersten drei Jahre bin ich bei meiner Oma in der Wohnung aufgewachsen, dann sind wir ausgezogen, in eine eigene Wohnung. Mein Vater war übrigens mit seiner Schwiegermutter immer "per Sie". Was heißt, sie hat ihn "Dieter" und "sie" genannt, er sie "Frau Müller". Und das in einer Wohnung in der man sich die Küche, das Bad und das Wohnzimmer geteilt hat. Fast zehn Jahre haben die Beiden da gewohnt, zur Untermiete bei meiner Oma. Die natü...

Schlemmen in Heldritt - Das "Mykonos"

Ein Besuch in einem Reitstall ging voraus, alte Bekannte wurden besucht. Dieser war ebenso wenig geplant wie die Einkehr im Restaurant "Mykonos" im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt. Vielen dürfte dieses kleine Dorf bekannt sein für die fast berühmt zu nennenden Sommeroperetten und das Lustpiel im Frühsommer. Einfach mal anschauen, die Laienschauspieler müssen sich vor den Soap-Stars nicht verstecken. Das Mykonos betreten wir kurz nach 20 Uhr. Der Parkplatz war besetzt, wir haben weiter weg geparkt - und hätten umdrehen sollen. Die kleinen Stüfchen im Zugangsbereich sind wahre Stolperfallen, Ärgernisse für Rollstuhlfahrer, für Gehbehinderte unnötige Hindernisse. Wer die Tür öffnet, dem schlägt eine Melange aus Toilettenreiniger, Rauch (Rauch? Rauch!) und Speisedüften entgegen. So unwirtlich es riecht, so sehr wehrt sich irgendwas, das Lokal zu betreten. Das Herz sagt Ja, der Kopf sagt nein. HIER hätte man auf den Kopf hören sollen. Egal... Andere Geschichte ;-) Drei Tische ...

Exkursion im Pferdestall - Unverhofft kommt oft, Unerkannt klappt nicht!

Da tänzle ich so leichtfüßig wie ein Kükenflaum durch die Gänge des Marktes und werde blicktechnisch gestoppt. Die kennste doch? Gleich mal mit dem Wagen an ihren gefahren und beschwert, dass sie mitten im Gang steht. Macht sie natürlich nicht, aber die Gesichter sind immer recht nett anzuschauen, wenn man die Leute (Bekannte ausschließlich, bitte!) "anfährt". Von erschrocken über entsetzt bis hin zur Sekundenwut ist da alles zu finden. Ob das auch als Anmachtrick geeignet ist für fremde Frauen? Na, lieber nicht probieren, ich gebe da keine Garantie für. Wir kommen also so ins Plaudern, recht nett und die Zeit ist wie immer viel zu kurz. Was ich denn so Abends mache.Heute. Oder Morgen. Oha, das hat mich eine Frau schon lange nicht mehr gefragt. ;-)  Nuja, ich liege auf der Couch, sitze vor dem PC oder weine den erst geputzten Fenstern nach, die gepflegt vom Regen benetzt werden. Warum? Komm doch Abends mal in den Stall. Klingt nicht blöd der Vorschlag, ich bin ja flexibel w...

Fleckerl, nicht Wickerl

Kraut. Ich brauche Kraut. Heute Nacht war irgendwie unruhig und ich hatte Morgens nach dem Schreck Gelüste nach Kraut, Kohl, Rüben. Irgendwas in dieser Richtung. Gekauft habe ich Rosenkohl (gibt es Morgen zu einem Schnitzelchen als Rahm-Rosenkohl mit gebratenem Speck) und einen schönen Bamberger Weißkohl. Der Kohl hat gut zwei Kilogramm, doch ein wenig zu viel für mich. Also gibt es nur die Hälfte, die andere Hälfte ruht bis morgen Abend im Kühlschrank, daraus wird dann ein Krautsalat zu Gyros und Zaziki. Donnerstag ist Karten, kulinarisch ist diese Woche also ausgeplant. Geht doch, wenn man nur möchte. Zurück zum Kohl, der wurde wie folgt zubereitet: 1 kg Weißkraut (Kohlkopf), in Rauten (Fleckerl) geschnitten 400 g Kochschinken am Stück vom Metzger (war der lecker..... aber der Preis!) Salz Pfeffer Petersilie,Schnittlauch und Dill (oder andere Kräuter) etwas Öl zum andünsten drei Stück Büffel-Mozzarella (der Gute, nicht von der Kuh!) 1 Zwiebel in kleine Würfel geschnitten ...

Na? Auch schon gespart?

Gestern Abend durfte der deutsche Bürger mal wieder Realsatire erleben. Bühne frei, Vorhang weg, Auftritt Comedian A. Merkel. Thema: Wir retten Europa, egal was es kostet. Erst nach ein paar Minuten war mir aufgefallen, dass es keine Satireshow war, dass A. Merkel nicht von einem ambitionierten Komiker nachgeahmt wurde. Nein, die Bundesmerkel hat höstselbst zum Volk gesprochen. Zu uns. Und zu mir. Ich fühle mich gerührt. Und berührt. Zwar mal wieder nur im Geldbeutel, aber immerhin. Heutzutage ist man doch schon froh, wenn nicht der Würgegriff angesetzt wird und der komplette Pekunienbunker gerippt wird. Da waren mir die Punks früher schon lieber. "Haste ma´ ´ne Maak?" Das hatte Bestand, da konnte man sich darauf verlassen. Heutzutage wird vor der Wahl versprochen dass alles besser wird und die Steuern sinken. Das war ein Versprechen. Pardon: ein Versprecher! Natürlich kann die Regierung nichts für die Preiserhöhungen. Wir haben ja eine soziale Marktwirtschaft (NEIN, wir ha...

Der Schock am Morgen - gehts endlich zuende?

Der Wecker läutet wie immer, heute soll es Krautfleckerl geben, mit richtigem Metzgerschinken vom Block und mal mit Käse überbacken und selbstgemachten Nudeln. Lecker, ich liebe das. Soulfood im Herbst, genau richtig. Irgendwas ist heute anders. Die Augen sind auf, ich sehe aber nur ein paar Punkte. Panik! Heute ist niemand da, ich bin allein. Was ist jetzt kaputt? Schnelltest Hirnschlag, bis mir dämmert - ich würde es ja nicht merken, weil ja die Wahrnehmung meiner selbst auch verschoben wäre. Was nun? Links kommt langsam das Sehvermögen zurück, ich habe Kopfschmerzen, dass alles zu spät ist. Langsam zurücksinken auf das Lager. Und ich habe ein Handy mit Sprachwahl. Gute Einrichtung, diese Taste finde ich auch im Dunkeln. "Doc. Nürnberg!" Das Handy plaudert mit mir "Doc. Nürnberg" dann "Doc. Nürnberg anrufen". Es läutet. Ich erkläre der sehr netten MTA mein Anliegen, sie bleibt ruhiger als ich, ich bin am Boden. Der Doc ist gleich zu erreichen, ich er...

Digitaler Grabstein Blog?

Gerade eben habe ich ein mehrstündiges Handytelefonat mit einer Bekannten beendet. Sie lebt in einer Beziehung, ist aber darin mehr als unglücklich. Heute. Morgen werde ich wohl wieder einen Anruf bekommen, dass alles ganz anders ist. Was daran liegen wird, dass ER SIE wieder um den kleinen Finger gewickelt hat, an das Gute in ihr appelliert hat. Was weiß ich, das Spiel läuft ja schon länger so. Für mich kein Problem, ich höre es mir an, versuche sie aufzubauen und wenn dann das Gespräch auf die alltäglichen Dinge kommt, dann weiß ich, dass ich heute Nacht keine Angst haben muss, dass sie sich etwas antut. Mir ist aber heute bewusst geworden, dass ich keine Nachkommen habe. Also auch niemanden, der mal auf meinem Schoß sitzen wird, dem ich meine Storys von früher erzählen kann. Der mit mir einen "Werthers Echte" isst ;-) Und da sowas auch nicht alleine zu bewerkstelligen ist und auch nicht in kurzer Zeit, muss ich meine Geschichtchen dem Blog erzählen. Denn: das Internet ve...

Fischi, Fischi, Fischi....

Auf der Heimfahrt heute hat mich die A73 grob an den oberfränkischen Teichen vorbeigeführt. Zur Herbst- bzw. Kirchweihzeit ist großes Abfischen angesagt. Franken, besonders der Aischgrund, ist für seine Karpfen bekannt, fast berühmt. Ein Großteil der in Deutschland verkauften Fische kommt aus unserer Region. Die Viecher werden in Teichen in Ruhe gelassen, wachsen fein vor sich hin und danken es bei der Ernte mit einem Geschmack, der fast einzigartig ist. Ich muss mich outen: ich mag nur das ausgelöste Filet, am liebsten als Pfefferkarpfen. Karpfen blau oder gebacken ist nichts für mich. Da können die angeblich so leckeren Karpfenbäckchen noch so sehr locken. Wie auch immer, ein wenig Wehmut nach vergangener Zeit wurde in mir geweckt, als ich noch jährlich beim Abfischen mit dabei sein durfte. Der ehemalige Chef meines Vaters hat im Coburger Landkreis eine "die Ranch" genanntes Stückchen Idylle sein Eigen genannt. Ein paar Hektar Land mit Wald und einem kleinen Wasserlauf....