Nachdem ich LaMamas Bräten immer weniger vertrage, was an den Brühwürfeln der Marke rot/gelb liegt, und ich soweit fit bin, versuche ich ab und zu mal, die Familie zu bekochen. Die letzten Male gab es fränkische Rouladen, Schweinsbraten, Kotelette und ein paar andere Dinge. Und jedes Mal Varianten vom Semmelknödel aus dem Semmelknödeltopf. Dieses Mal aber, dieses Mal konnte ich einen Knödel vermeiden. Also: Essen für Fünf am Sonntagmittag. Donnerstag bekomme ich das Stück vorbestelltes Fleisch. Frisch, weder Frost- noch Vakuumware. Den Knochen ziehe ich (ist ein Stück Schulter), zwei kleine Schnitte. Nur ein kleines Stück Fleisch liegt da, nach dem Putzen und Knochen ziehen sind gut 900 g übrig. Meine Mutter isst wenig. Meine Schwester wenig Fleisch. Die anderen beiden Gäste: Portionen knapp an der Magersucht. Eigentlich würde ich lieber größere Mengen zubereiten, aber nächste Woche soll es mehr Suppen und Eintöpfe geben. Ist ja Kohlzeit. OK, das Fleisch ist bereit. ...
Silbern gelöffelt - Leben, Essen, Trinken