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Es werden Posts vom August 13, 2009 angezeigt.

Slow Food begrüßt "Ohne Gentechnik"-Logo

Berlin/Offenburg - Slow Food Deutschland begrüßt die Vorlage eines einheitlichen Logos für die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" durch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Slow Food hatte zusammen mit dem Verbrauchentrale Bundesverband und anderen Verbänden von Anfang an darauf hingewiesen, dass sich die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung ohne ein einheitliches Logo wie bei Bio-Produkten nur mühsam durchsetzen werde. Vor wenigen Wochen hat Slow Food in einer Forsa-Umfrage ermittelt, dass 90 Prozent der Verbraucher ein solches einheitliches Siegel wünschen. Die Umfrage zeigte auch, dass nach wie vor 78 Prozent der Deutschen kein "Genfood" wollen.

"Mit dem Logo ist ein erster Schritt getan", erklärte der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Otto Geisel. "Wir werden die Produzenten, mit denen wir in Kontakt sind, auf die neue Möglichkeit hinweisen." Der nächste Schritt müsse allerdings sein, dass Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Best…

Vorsicht Salz-Falle! Fertigprodukte, Brot oder Schokolade oft mit hohem Salzgehalt - Ampel-Test deckt versteckte Nährwerte auf

Pressemitteilung, Foodwatch:
Viele Lebensmittel haben einen überraschend hohen Salzgehalt. Das zeigt ein Test der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. Dabei wurden 22 Produkte mit der Ampelkennzeichnung versehen. Die Ergebnisse:Vor allem Fertigprodukte enthalten häufig extrem viel Salz. Zu den stark salzhaltigen Produkten gehören auch Brot, Käse oder Senf. Auch viele Lebensmittel weisen einen relativ hohen Salzgehalt auf, bei denen es Verbraucher nicht erwarten. Bei Snickers, einer Tafel Milka Alpenmilch und der Konserve King's Crown "Junge Erbsen mit Möhrchen sehr fein" aus dem Aldi-Sortiment zeigt die Ampel auf Gelb. "Spitzenreiter" im Ampeltest: Die Tütensuppe "Thai Chef Ente" mit 6 Gramm Salz pro 100 Gramm. Hier würde nicht nur die Ampel auf Rot zeigen - mit 100 Gramm dieser Suppe hätten Verbraucher zudem ihren kompletten Tagesbedarf an Salz gedeckt. Auch durch den Verzehr einer Tiefkühlpizza "Ristorante Piz…

Wassermasse im Einkaufskorb - VERBRAUCHER INITIATIVE zum virtuellen Wasserverbrauch

Berlin, 12. August 2009. Sauberes Süßwasser ist knapp. Dennoch werden große Mengen Blauen Goldes verschmutzt und verschwendet, um landwirtschaftliche oder industrielle Produkte zu erzeugen. Mit dem häuslichen Leitungswasser gehen Deutsche relativ sparsam um. Wasserressourcen kann man aber nicht nur hinter der eigenen Haustür schonen: Auch das Wasser im Einkaufskorb könnte Sparfüchse gebrauchen. Dass sich die Wasseruhr seltener dreht, ist wichtig für den Schutz des heimischen Süßwassers. Beim weltweiten Wasserverbrauch lässt sich aber noch einiges ausschöpfen: Täglich benutzt jeder Deutsche rund 125 Liter Leitungswasser, was genug für ein Vollbad wäre. Der „echte“ Wasserverbrauch ist jedoch um ein Vielfaches höher: Hinzu kommen 3.000 bis 4.000 Liter virtuelles Wasser, das Volumen eines großen Tanklöschwagens. Einige Waren werden mit besonders viel Wasser hergestellt. Für ein Kilo Steak fließen durchschnittlich 15.500 Liter, für ein Baumwoll-T-Shirt 2.700 Liter oder für ein einziges DI…

Das Essen war gut – jetzt noch ein Eis

Wissen Sie eigentlich, welches Eis Sie wann auf den Teller bekommen? Nein? Na, macht nichts, auch hier sorgt der Staat prima für uns. Teilweise sind es nur kleine Unterschiede in der Zubereitung, die für eine eigene Eisgattung sorgen. Gastronomen sind somit gut damit bedient, wenn sie sich an die auf der Verpackung genannte Eissortenbezeichnung orientieren. Allein bei Vanilleeis ist im Handel fast jede Art der Herstellung vertreten.

Die Nennung der Verkehrsbezeichnung, so nennt man die Herstellungsarten, ist Pflicht!Hier nun die Sorten, die Sie auf den Teller bekommen. In Klammern die Bezeichnung nach „Leitsätze für Speiseeis“:-Wassereis. Wasser; Zucker, maximal 3 % Fettanteil. Leicht herzustellen, preisgünstig im Verkauf-Sorbet, hier besteht die Basis hauptsächlich aus Wasser, verfeinert mit Fruchtmark oder Sirup-Fruchteis. Dieses muss mindestens 20 % Fruchtanteil enthalten. Ausnahme: wird Fruchteis aus Früchten mit mindestens 2,5 % Säuregehalt hergestellt, reichen 10 % Fruchtanteil a…