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Es werden Posts vom Januar 11, 2012 angezeigt.

Schnittbohnensuppe

Nachdem es bei uns noch ein wenig *hüstel* kühl ist und ich einen kleinen Atemwegsinfekt habe, ist die Wahl heute auf eines meiner Lieblingsessen gefallen: Schnittbohnensuppe! Zudem konnte ich so auch die restlichen Frikadellen von Vorgestern mit verarbeiten.

Benötigt habe ich für die Herstellung:

- 1 kg Schnittbohnen aus der Tiefkühlung
- 250 g Karotten, kleine Würfel
- 250 g Kartoffeln, kleine Würfel, vorwiegend festkochend.
- 300 g Rind-Suppenfleisch (gab es beim Metzger heute erstmals geräuchert)
- Bohnenkraut
- Salz
- Pfeffer
- Rotweinessig
- 2 Liter Wasser
- 2 Frikadellen als Einlage (Resteverwertung)


Das Rindfleisch in zwei Portionen aufteilen, jeweils recht klein schneiden. Einen Teil davon in das kalte Wasser geben, zusammen mit Salz und Pfeffer aufsetzen, erhitzen. Deckel drauf, damit der Geschmack in der Brühe bleibt. Das Fleisch nach gut 30 Minuten entnehmen - schmeckt nur leider nach NICHTS mehr. Somit ein Fall für den Abfalleimer. Schade drum.

Als nächstes die Kartoffe…

Und dann wieder so...

Erst die Bude in Schutt und Asche legen, dann sowas:

Ein RIESENKRAPFEN, so groß wie ein Abendbrotteller. Und das ist einer der Gründe, warum ein Sohn einer Mutter nicht lange böse sein kann. Und hoffentlich auch umgekehrt. Nur mit der Zuckersorte müssen wir noch üben, aber ich will mal nicht meckern ;-)

Zwangshandlungen - Gefangene des Lebens

Bei uns in der Familie sind wohl die Zwangshandlungen ein genetisches Problem. Ich habe wenig Hintergrundwissen über diese Dinge, über die Zusammenhänge mit biochemischen Vorgängen im Körper. Ich weiß nur: es nervt!

Da hätten wir meine Tante. Seitdem ich denken kann, kommt sie an keinem Süßwarenregal vorbei, ohne die Tüten mit "Speck" zu drücken. Jede erreichbare und jedes Stückchen im Beutel. Ein Schaden bleibt natürlich nicht zurück, denn die Dinger entfalten sich wieder. Somit ein eher harmloser Tic.

Bei mir äußert sich das, indem ich -gekaufte- Waren drücke. Wie oft hat Marlies ein Twix aus dem Schrank genommen, welches in der Mitte gebrochen war. Oder hat plattgedrückte Schokohörnchen aus der Packung geholt. Klar, ganz sauber ist das nicht, aber ich muss dabei grinsen, es verursacht niemandem einen Schaden an Leib oder Leben. Also: egal.

Meine Mutter ist da schon einen Zacken härter drauf, was sie heute mal wieder bewiesen hat. In der Regel kommt sie zu mir und fragt, …