Im letzten Jahr im Juni bekam ich einen Anruf von einem Bekannten, der in den Ruhestand gehen wollte. Vorgezogener, würde aber finanziell ausreichen, da er noch als Dozent tätig ist an irgendeiner Akademie. Der Job wäre für mich wie geschaffen gewesen, Leitung eines Pflegedienstes. Somit also Büroarbeit und Verwaltungskram. Genau meines. Wir hatten dann vereinbart, dass ich mich im Oktober letzten Jahres noch einmal bei ihm melde, da er im Februar endgültig aufhören wollte. Eine Einarbeitszeit wäre somit gewährleistet, die fachliche Qualifikation hätte ich zusätzlich zu meiner Kaufmännischen Lehre und der Arbeit als Chef und Ausbilder auch gehabt, denn die geforderten Kurse waren machbar. Ich habe also meine Unterlagen dorthin geschickt, mit Lebenslauf, Qualifikationen, Gehaltsvorstellung und eben allem, was dazu gehört. Eigentlich nur eine Formsache, da ich ja vom damaligen Chef angesprochen wurde. Sollte also kein Problem sein. Dachte ich. Die Freude war groß, wäre es doch ein Job ...
Silbern gelöffelt - Leben, Essen, Trinken