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Das IKEA-Debakel

Der Morgen fängt recht gut an, der Zwiebelkuchen der letzten beiden Tage wurde gut vertragen, keine Kollateralschäden. Der Tee ist heiß, der Pflaumenkuchen -am Vorabend gebacken- durchgezogen und mehr als lecker... Als die Musikanlage sich verabschiedet. Leise, sehr leise. Naja, 1988 von der kompletten Barschaft gekauft, hat sie sich Frau Denon den Ruhestand verdient. Ist eben so. Schlimm, weil eine Kette an teuren Kausalitäten nach sich ziehend, ist aber, dass der Schuhlöffel von IKEA zerbrochen ist. Was also nicht nur heißt, dass ich meinen Buckel nun von Hand kratzen muss, mich wieder bücken muss, wenn da was am Boden liegt, ich die Schuhe nun wieder von Hand heranziehen muss, der Rollozug irgendwie anders wieder eingehängt werden muss, wenn der mal wieder aus der Rolle springt... Und ich auch die Schuhe wieder öffnen und neu knoten muss. Jedes Mal, wenn ich diese anziehe. *grummel* Klar, kostet doch nur einen Euro. Und? Eben! Das Ding ist ein Universalwerkzeug, macht sich i...

Schon wieder....

... eine ganze Woche herum. Ist ja nicht so, dass mir oft langweilig wäre, bei weitem nicht. Seitdem ich aber wieder mobil bin, nimmt das Konto entsprechend ab, wie die Aktivitäten zunehmen. Sage nur: Spritpreise... Und Vorräte auffüllen... Und essen gehen... Und Klamotten brauche ich ja auch neue. Mal ehrlich, im Moment könnte ich mir nicht mal eine Frau leisten. Apropo Frau. LaMama hat in dieser Woche zart durchblicken lassen, dass es doch an der Zeit wäre, sich mal wieder nach einer Frau umzuschauen. Meine Erwiderung "Wenn ich von vorne erkenne, dass sie einen schönen Hintern hat, dann mache ich das doch...." empfand sie ein klein wenig als unproduktiv. Was mich zu den zwar mittlerweile erfreulichen Kleidungsgewohnheiten der jungen Damen bringt. Kurze Hosen und seeehr kurze Hosen. Die meisten können es tragen, die anderen tun dies trotzdem. Muss Mann durch, ´s nützt ja nix. Leider ist aber in den meisten Hosen nur so dünnes Gestörch unterwegs. Ein oder zwei Mal hätte i...

Beischlaf beim Schweden - mit Hä? und Nä? in den Hauptrollen

Manchmal habe ich Tage, da treibt es mich aus dem Haus. Floh in der Birne, Umsetzung bitte sofort. Heute war ich der Ansicht, dass nicht nur endlich mal der Flur einen Anstrich bekommen soll, nein, auch Grün soll in die Wohnung. Nachdem nach dem Auszug der Ex meine Fähigkeiten der externen Grün-Lebenserhaltung auf -5 gesunken waren, waren nur zwei biologische Organismen mit Erdbindung übrig. Zum einen eine Flamingoblume, die sich bisher damit zufrieden gibt, Wasser zu bekommen, wenn die Flügel hängen. Ist ja ein Flamingo, da sollte sie das auch abkönnen. Zweitens ein Riesenblatt oder Einblatt. Das Ding, welches an Weihnachten als Weihnachtsbaumersatz gedient hat. Bischen wenig, auch auf dem Balkon gepflegte Steppe. In der letzten Woche waren schon Zitronen der Sorte "Erbarmdichunser" im Angebot, die mussten wohl einen Dummen finden oder auf dem Kompost weiter wachsen. Darf ich vorstellen? Der Dumme war ich. Und für 3,99 war das in Ordnung. Die tragen sogar schon. Nuja... ...

IKEA, ARES und der Keller

IKEA - BIO-Hühnchen mit Wok-Gemüse und Reis   Gläschen Latte Macchiato gefällig? Der Keller in Buttenheim, zur Löwenbräu gehörig Montag, kurz nach 10 Uhr am Morgen. Es geht los, die Frau Mama hat endlich ihren Termin beim Professor in der Augenklinik ergattert. Der Coburger Facharzt hatte durch Formulierungsfehler die ganze Angelegenheit verzögert. Unnötig und zum Nachteil meiner Mutter. Die Sehfähigkeit auf dem einen Auge ist nun von 90 %  im August 2010 auf knapp über 20 % gesunken. Laut der DAK war da kein Eingriff notwendig, die haben sich gewunden, dass alles zu spät war. Aberrhabarber, auch wir können uns ausdrücken und es ist von Vorteil, wenn die Schwester knapp drei Jahre bei einer Krankenversicherung gearbeitet hat. Ein Brieflein an die Kasse, eines an den behandelnden Arzt. Das Ergebnis: Termin beim Professor. Und in der Folge drei Spritzen mit Avastin, einem Krebsmittel, welches die Kasse in 2009 genehmigt und 2010 abgelehnt hat. B...

Hackstockfressenkinder

Bin ich doch heute beim Dehner Gartencenter in Rödental unterwegs, um mich über allerlei Getier für das neue Aquarium zu erkundigen. Schauen kann man dort ganz gut, gekauft wird aber beim Händler des Vertrauens . Bei totem Fisch ist Kupfer in Coburg die erste Wahl, und Humann in Lautertal. Bei lebendem Fisch ausschließlich kommt nur Lienhard Hofmann in Neu- Neershof infrage. Und wie ich da so andächtig meine neue Glaskastenbesatzung zusammenstelle, zucke ich zusammen. Ein Kind. Nichts besonderes, kommen die in unserer Gesellschaft ja öfter vor. Aber, hier war ein sehr lautes Kind Zugange . Schön, dass es auf sich aufmerksam macht, so tritt man nicht drauf. Schön aber auch, wenn es wieder ruhiger wird, nachdem der ganze Laden es bemerkt hat. Dieses Kind jedoch hatte wohl keine Austaste. Nachdem dieser Kleinmensch so schon sehr unangenehm aufgefallen war, war es dahin mit der Konzentration. Kennen Sie auch das Gefühl, jemanden anzuschauen und dann gleich zu überlegen - "wie k...