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Karpfen und Krapfen

Karpfen mag ich nicht. Eine der Fischarten, die bei mir niemals auf dem Speiseplan stehen werden. Auch dann nicht, wenn es der letzte Fisch aus der Region sein sollte, der in hundert Jahren zu erwerben ist. Grund: wenn einer der Gesellen modrig schmeckt, dann habe ich den auf dem Teller. Da halte ich mich lieber an die Krapfen (Pfannkuchen, Berliner), die es saisonabhängig immer und in der Faschingszeit überall gibt. Für mich als Krapfenliebhaber ist der Fasching also die schönste Zeit. Auch, wenn ich dieses Getue zutiefst verabscheue. Ebenso wie Krapfen aus der industriellen Fertigung. Trocken, irgendwie mit irgendeiner Masse gefüllt, meist mit Staubzucker und einem Fett, welches den ganzen Tag wieder vorstellig wird. Da ist mir die Bäckerware schon bedeutend lieber. Auch dann, wenn zwei der Teile in etwa so viel kosten wie ein Sixpack Industriegebäck beim Discounter. Frisch, gutes Fett und eine Marmeladenfüllung, die den Namen auch verdient hat. Umso enttäuschender ist es, wenn d...