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Es werden Posts vom Oktober 1, 2013 angezeigt.

Montagabendsnack und Dienstagmittagessen

Erst macht mir das Frollein Enerim per FB das Maul wässrig. Brät sich neben der Unterhaltung ein paar gefüllte Taschen und verspeist dann auch noch den frisch aus der Röhre geholten Pflaumenkuchen. Geht noch. Dann, im Gespräch mit der Vanillelady, erzählt mir diese von ihrem Eierlikörkuchen. Wenn der nur ein Achtel so gut war wie damals die Pancakes.....

Was macht also der arme, alleinstehende Mann, dem das Wasser nur so aus den Mundwinkeln läuft (was wohl auch einer der Gründe für das alleinstehend ist ;-)? Richtig: Küchenenterung.

Eigentlich wollte ich nur die Champignons vor dem Müllkübel retten, weil LaMama mal wieder den Speiseplan durchkreuzt hat und die Teile rumlagen. Glücklicherweise lagerten die neben vier Medaillons und ein paar anderen Dingen. So sah dass dann aus:
Das dann als Ersatz am Dienstagmittag: Möhreneintopf mit Rippchenfleisch. Nicht so meines, mag keine gekochten Rippchen. Was solls, ist ja Herbst. Und morgen gibts Fisch mit K-Salat.
Zumindest ernähre ich mich …

Er ist da!

Der erste Federweißer aus deutscher(!) Produktion ist endlich bei meinem Lieferanten vor Ort angekommen. Klar, den italienischen gibt es schon lange. Aber, das ist wie dieses englische Frischbier: schmeckt nicht. Fränkerischer ist leider immer noch nicht zu haben. Aber, zumindest der Vertrieb sitzt in Franken, in Nürnberg. Deren Glühwein gehört zwar absolut nicht zu meinen Favoriten, aber der Federweißer schmeckt gut.

Zwei schlanke Literchen sind da. Und wie wahr, was auf dem Etikett steht:
"Kühl lagern, begrenzt haltbar" Ich mach dann mal für heute Feierabend, nicht wundern, wenn ich nicht an das Telefon gehe. Oder sonstwie antworte. Oder komisch antworte. Bevor der gute Stoff schlecht wird ;-)
Für die Außerfränkischen, die nicht wissen, was ein Federweißer ist: hier der aufklärende Bericht von Herrn Lobacher KLICK

Klugscheißerei

Mal wieder was zum Thema "Ernährung und wie wir ganz gepflegt über den Tisch gezogen werden".

Wer sich einmal die Mühe macht, einen Einkauf auf den Tisch zu stellen und zu schauen, was da alles so an Zutaten mit nach Hause kam, der wird das eine oder andere Mal an Grenzen stoßen. Was daran liegt, dass dies von der Ernährungsindustrie so gewollt ist. Schon mal in der letzten Zeit versucht, z. B. eine Kochsahne ohne den Zusatz "Carragen" zu bekommen? Viel Glück bei der Suche.

Und was ist in der Wurst denn wirklich drin. Und dies zu klassifizieren, gibt es das "Deutsches Lebensmittelbuch". Aber - bitte nicht zu viel erwarten. Denn das Buch arbeitet im ungekehrten Sinn, als man dies erwarten würde. Wer nun glaubt, das Buch legt Regeln fest, wie, wo, wann, was zu verarbeiten und zu benennen ist, der hat sich leider getäuscht. Realität ist, dass die Autoren dieses Buches sich auf dem Markt (im Sinne von eben allem, was lieferbar ist) umsehen, die Verarbeitungsw…