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Es werden Posts vom Oktober 12, 2011 angezeigt.

Kindheitslieblingsessen

Als Kind waren wir kulinarisch so manche Grausamkeit gewohnt. Ich sage nur: Canneloni aus dem Blechnapf. Und wenn man dann endlich etwas älter wird, dann gibt es auch schon mal Eszet-Schnitten auf das Brot. Die gab es bei uns in Vollmilch und mit Haselnuss. Das waren auch schon die Jahreshighlights.

Manchmal war auch genug getan, wenn die Mutter "Tomatenbrot" hergestellt hat. Tomaten in Scheiben, auf das Butterbrot, Salz drauf. Lecker, fertig. Später gab es die Variante mit Banane. Oder Nutella und Banane. Aber nur zu Festtagen. Oder Senfbrot, meist unter der Woche. Noch später habe ich dann einfach ein Butterbrot mit einer Tafel Milka Noisette belegt. Praktisch und ganz wenig Arbeit.

Eine Brotvariante habe ich bis heute beibehalten, manch einer ekelt sich davor. Wer also kulinarisch ein klein wenig zart besaitet ist, der möge hier bitte weiterklicken. Alle Anderen bekommen nun schonungslos gezeigt, wie man mich hinter dem Ofen hervor bekommt. Das weiß bisher nur die Familie…

Löffels Liebesroman - Erstlingswerk, nur hier!

Da fragt mich doch in dieser Woche eine Bekannte, was man in so einem Blog schreibt, was man damit verdient, wer das liest. Lauter Fragen von einem Menschen, der Schaltkreise nur im Taschenrechner oder in der Mikrowelle besitzt. Natürlich kam auch die Frage, ob man das kaufen kann - und ob ich da auch Liebesromane schreibe. *hrömmm....* Also bitte, hier, der Kürzeste aller Zeiten:

Franziska und Frank lernen sich kennen. Küssen sich. Landen im Bett. Wird schwanger am ersten Abend. Nach neun Monaten Hochzeit, am gleichen Tag Enbindung. Glück überall, Freude und rosane Welt.

Ha, und da sagt noch einer, Trivialliteratur braucht Zeit und hat auch Anspruch. Von wegen....

Da würgts die Oma

Aber, kann ich das wissen? Mal wieder eine Geschichte aus der Mottenkiste, mal wieder geht es gaaanz außenrum los. Ich habe irgendwie das Bedürfnis, noch möglichst viel von mir zu erzählen, man weiß ja nie, wieviel Zeit man noch hat. Herbst? Allgemeine Blödheit? Wer weiß das schon... ;-) So, fangen wir los, wie der Franke manchmal sagt.

In den Zeiten als meine Schwester und ich noch Betreuungsbedürftig waren, als so quasi bis vorhin um achtzehn Uhr, hat diese Aufgabe meine Oma manchmal meinen Eltern abgenommen. Die ersten drei Jahre bin ich bei meiner Oma in der Wohnung aufgewachsen, dann sind wir ausgezogen, in eine eigene Wohnung. Mein Vater war übrigens mit seiner Schwiegermutter immer "per Sie". Was heißt, sie hat ihn "Dieter" und "sie" genannt, er sie "Frau Müller". Und das in einer Wohnung in der man sich die Küche, das Bad und das Wohnzimmer geteilt hat. Fast zehn Jahre haben die Beiden da gewohnt, zur Untermiete bei meiner Oma. Die natür…

Schlemmen in Heldritt - Das "Mykonos"

Ein Besuch in einem Reitstall ging voraus, alte Bekannte wurden besucht. Dieser war ebenso wenig geplant wie die Einkehr im Restaurant "Mykonos" im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt. Vielen dürfte dieses kleine Dorf bekannt sein für die fast berühmt zu nennenden Sommeroperetten und das Lustpiel im Frühsommer. Einfach mal anschauen, die Laienschauspieler müssen sich vor den Soap-Stars nicht verstecken.

Das Mykonos betreten wir kurz nach 20 Uhr. Der Parkplatz war besetzt, wir haben weiter weg geparkt - und hätten umdrehen sollen. Die kleinen Stüfchen im Zugangsbereich sind wahre Stolperfallen, Ärgernisse für Rollstuhlfahrer, für Gehbehinderte unnötige Hindernisse. Wer die Tür öffnet, dem schlägt eine Melange aus Toilettenreiniger, Rauch (Rauch? Rauch!) und Speisedüften entgegen. So unwirtlich es riecht, so sehr wehrt sich irgendwas, das Lokal zu betreten. Das Herz sagt Ja, der Kopf sagt nein. HIER hätte man auf den Kopf hören sollen. Egal... Andere Geschichte ;-)

Drei Tische sin…

Exkursion im Pferdestall - Unverhofft kommt oft, Unerkannt klappt nicht!

Da tänzle ich so leichtfüßig wie ein Kükenflaum durch die Gänge des Marktes und werde blicktechnisch gestoppt. Die kennste doch? Gleich mal mit dem Wagen an ihren gefahren und beschwert, dass sie mitten im Gang steht. Macht sie natürlich nicht, aber die Gesichter sind immer recht nett anzuschauen, wenn man die Leute (Bekannte ausschließlich, bitte!) "anfährt". Von erschrocken über entsetzt bis hin zur Sekundenwut ist da alles zu finden. Ob das auch als Anmachtrick geeignet ist für fremde Frauen? Na, lieber nicht probieren, ich gebe da keine Garantie für.

Wir kommen also so ins Plaudern, recht nett und die Zeit ist wie immer viel zu kurz. Was ich denn so Abends mache.Heute. Oder Morgen. Oha, das hat mich eine Frau schon lange nicht mehr gefragt. ;-)  Nuja, ich liege auf der Couch, sitze vor dem PC oder weine den erst geputzten Fenstern nach, die gepflegt vom Regen benetzt werden. Warum? Komm doch Abends mal in den Stall. Klingt nicht blöd der Vorschlag, ich bin ja flexibel wi…