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Servicepost: Chickasha-Soße. Hot.

Soßen.
Mit ihnen stehen oder fallen die meisten Fleischgerichte. Ziehe ich im Heimbereich die milderen Varianten vor, so darf es beim Grillen gerne etwas kräftiger sein. Auch scharf ist mir nicht unangenehm. Kürzlich waren wir zu einer Fleischverkostung, gereicht wurden neben unzähligen Beilagen auch Soßen und Dips. Besonders angetan hat es mir die Chickasha-Soße. Kräftig, rauchig, leichte Schärfe. Diese Soße passt hervorragend zu Brisket und auch Pulled Pork. Einfach mal ausprobieren, Varianten, z. B. mit Apfelmus oder -saft, Cola und und und lassen viel zu. Hier das Rezept, welches mir als Chickasha von einem Bekannten überlassen wurde:


Vorab die Aufstellung der benötigten Rohstoffe, in den Klammern stehen die Sorten/Marken, welche ich verwendet habe:

250 ml Tomatenketchup (Heinz 57)
200 g Zuckerrübensirup (Goldschafter)
350 ml Rotweinessig (Kühne)
1 EL Worcestershire-Sauce (Lea & Perrins)
1 EL Cayennepfeffer
200 ml Saft einer Zitrone
1 mittelgroße Zwiebel, gerieben
1 EL Knobla…
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Rubrik "Kochen ohne Talent" - Das Paprikaschnitzel

- 2 Schweineschnitzel XXL (z. B. von Lutz), fertig paniert
- 1 Beutel Kroketten
- 1 Glas entweder Paprikagemüse oder Gerösteter Paprika
- 1 kleine Zwiebel, grob gehackt
- 1 Becher Schlagsahne
- etwas sehr kalte Butter (1 EL, evtl. auch Kräuterbutter)
- 1 TL Zucker
- 1/2 TL Salz

Kroketten zubereiten, Schnitzel ebenfalls, derweil die Soße anfertigen:

In einen mittelgroßen Topf den abgetropften Paprika geben, zusammen mit ein klein wenig Öl und der Zwiebel kurz anwärmen. Sahne zugeben, mit dem Zauberstab grob zerkleinern. Falls gewünscht minimal Weißwein zugeben, mit Salz, Zucker abschmecken. Kalte Butter dazu und mit dem Zauberstab die gewünschte Konsistenz herstellen. Fertig. Schmeckt wie am Imbiss - für den, der es mag.

Guten Appetit.

Rubrik "Kochen ohne Talent" - Lauch-Hackfleisch-Pfanne

...sagte die Lebensgefährtin. "Und nicht immer so aufwendig!".

Na, wie immer ist mir der Wunsch der Damen Befehl. Nur, was kochen? Die Küche meiner Mutter war eigentlich nie sehr mit großen Aktionen verbunden, also wird es etwas daraus. Also aus den 70er bzw. 80er Jahren.

Man nehme (kicher):

-350 g gemischtes Hackfleisch
- 1 Tasse Tomatenketchup
- 200 g Kochsahne
- 2 Stangen Lauch (in ca. 8 mm dicke Ringe geschnitten)
- 1 mittelgroße Zwiebel (in beliebige Stücke geschnitten)
- 1 Esslöffel Salzgemüse (KLICK)
- etwas Curcuma
- etwas Rosenpaprika
- 2 Esslöffel Öl zum anbraten

Zuerst das Hackfleisch im Öl anbraten, dann Zwiebeln und Lauch zugeben, danach das Salzgemüse.
Nächster Schritt:
Die gute Tasse Ketchup zugeben
Nächster Schritt: Geschmack ran!
Die Kochsahne und Curcuma sowie Rosenpaprika zur Abrundung.

Gut verrühren und bei mittlerer Hitze ein wenig köcheln, bis sich alle Zutaten gut verteilt haben.
Schnelles Essen, dazu ein Brot oder Nudeln oder Reis. Wie auch immer - gu…

Werbung. Wo, wenn nicht hier?

Nur keine Zeit verlieren, ist ja wieder Platz im Bauch.

Ich wähle AfD!

So, die Intoleranten, also die, die nur in der Überschrift lesen, um sich eine Meinung zu bilden, die dürften sich bereits verabschiedet haben. Für die Menschen, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen, welche über das reine Schwarzweiß-Denken hinaus gehen, für die wage ich einmal eine These, die gerne in den Kommentaren -mit anständigen Worten- diskutiert werden kann.

Ich wünsche mir, dass die AfD mindestens 51 % bei der Bundestagswahl bekommt.
Warum ich diesen Wunsch habe, der von vielen Menschen verteufelt wird? Erklärung folgt:

Nehmen wir an, die AfD hat 51 % der gültigen Stimmen bekommen. Diese Partei darf somit die Regierung bilden und muss sich nicht um Kompromisse (wahrscheinlich eher der faulen Art) mit der Opposition scheren. Lasst sie mal machen. Entweder es wird exorbitant gut oder es wird grottenschlecht.

Gehen wir davon aus, dass die AfD selbst überrascht ist und mit der Bildung einer akzeptablen, nicht zerstrittenen Regierung überfordert. Es kommt also dazu, dass sich …

Aus der Räucherei - Heißgeräucherter Bauch. Eine Bildergeschichte

Heimatproduzenten - die Brauerei Scharpf in Heilgersdorf.

Scharpf, Heilgersdorf. Biertrinker im Landkreis werden bei diesen Worten still, fast andächtig.
Das dunkle, sehr, sehr süffige Bier war früher das Highlight auf jeder Party, die etwas auf sich gehalten hat. Wer brauchte schon Jever, Warsteiner oder wie all diese Modebiere in den späten 80ern und frühen 90ern hießen? Eben - niemand. Zumindest dann nicht, wenn man im Umkreis dieser Brauerei gewohnt hat. Und trotzdem war es nicht so einfach, an dieses Bier zu kommen. Nicht, weil es etwa den für mich unfassbaren Hype um die Biermixgetränke erfunden hat, sondern deshalb, weil diese Brauerei gemacht hat, was sie kann: tolles Bier brauen. Schon als Mofa-Fahrer, also um 1985 herum, nahmen wir den weiten Hin- und auch den Heimweg unter Last auf uns, um die Partyfässchen nach Hause zu bekommen. Leider nie genug, so blieb uns aber das Besondere erhalten. Und auch die Lust auf Wiederholung.

Auch heute noch wird dieses Bier nur an sehr wenigen Stellen in den Ausschank genommen, das "…