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Es war einmal... Tschechien

Tschechien, 1999 war ich zum ersten Mal in diesem Land. Damals noch wild, gesetzlose Straßen, heruntergekommene Häuser und Grünflächen, die den Namen nicht verdient hatten. Zwischendurch ein Run auf die Randgebiete. "Fidschi"-Märkte, billige Lokale. Leider auch Prostitution und Schwarzhandel. Betruf auf beiden Seiten; Käufer und Verkäufer wollten das Maximale für sich herausschinden. Ströme von Besuchern in den grenznahen Städten, Devisen, die zusätzlich ein klein wenig die Not in diesen Gegenden linderten. Mitten in Europa, trotzdem arm. Kaum waren Einkaufszentren entstanden, wurden in den Toiletten die Armaturen abgebaut. Auch die von den Spülkästen. Mehr als einmal habe ich gesehen, wie das Wasser aus den Kabinen gelaufen ist. Heilig war das nichts, jeder sich selbst der Nächste. Dann, so um 2005 herum, begann das Land, sich zu regenerieren. Die grenznahen Orte nahmen den alten Glanz an. Die Bevölkerung ging in großen Teilen in den Westen zum arbeiten, der Handel vor...

Das größte Kochgebot..

... und wir haben dagegen verstoßen. Welches das ist? "Du sollst nicht Convenience kaufen". Wir waren ja kürzlich in Tschechien, Rundfahrt inklusive einer Tour , während der wir gerne in Läden gehen, um zu sehen, was es bei uns nicht gibt. Manchmal geht man einfach weiter, ab und zu gibt es ein Kopfschütteln und ganz selten, ja, da kaufen wir auch mal was. So am letzten Karfreitag. Inspiriert von der Speisekarte, welche das Manolo in Osnabrück hat, hatten wir Lust, auch einmal Tortillas zu befüllen und überbacken zu verspeisen. Gesagt, getan, wir haben also fertige und dicht eingeschweißte Fladen gekauft. 12 Stück, ca. 32 cm Durchmesser, vorgebraten, in der Packung sehr lecker aussehend. Und haltbar bis 08. Mai 2009. Sollte also ausreichend in Menge wie in Lagerdauer sein. Gestern, am Samstag nach Ostern, war es dann soweit. Ein leckeres Chili selbst hergestellt. Selbstredend auch eine Sour-Creme. Der Käse zum Überbacken geraspelt, der Ofen vorgeheizt. Vom ersten Fladen ha...

Rundfahrt Coburg -Chéb - Kladska

Willkommen in Chéb - auch bekannt als Eger. Jahr um Jahr fahren wir bereits nach Eger/Chéb. Zuerst, um billig auf den Fidschi-Märkten Waren zu kaufen. Die Qualität war eigentlich nie so, wie von uns gewünscht und nur billig - das ist nicht unser Ding. An einem schönen Tag haben wir uns ein Herz gefasst und sind in die Innenstadt aufgebrochen. Jeder unserer Bekannten hatte eine andere Story auf Lager. "Diebe", "Zigeunerbanden", kurz, Mord und Totschlag sollten dort herrrschen. Mit dem Wissen von heute müssen wir sagen: teilweise hat es gestimmt, größtenteils sind wir aber überrascht worden. Von Land und Leuten, von der Schönheit der größeren Orte und auch von der Unberührtheit der Landstriche ansich. Zur Zeit unseres Besuches am Karfreitag war in Chéb eine Art kleiner Ostermarkt aufgestellt. Um Weihnachten herum ist dort der Weihnachtsmarkt und Samstags ein einfacher Markt, auf denen Händler die in der Umgebung hergestellten Waren feilbieten. Anders als auf den Fidsc...