
Willkommen in Chéb - auch bekannt als Eger.
Jahr um Jahr fahren wir bereits nach Eger/Chéb. Zuerst, um billig auf den Fidschi-Märkten Waren zu kaufen. Die Qualität war eigentlich nie so, wie von uns gewünscht und nur billig - das ist nicht unser Ding. An einem schönen Tag haben wir uns ein Herz gefasst und sind in die Innenstadt aufgebrochen. Jeder unserer Bekannten hatte eine andere Story auf Lager. "Diebe", "Zigeunerbanden", kurz, Mord und Totschlag sollten dort herrrschen. Mit dem Wissen von heute müssen wir sagen: teilweise hat es gestimmt, größtenteils sind wir aber überrascht worden. Von Land und Leuten, von der Schönheit der größeren Orte und auch von der Unberührtheit der Landstriche ansich.

Zur Zeit unseres Besuches am Karfreitag war in Chéb eine Art kleiner Ostermarkt aufgestellt. Um Weihnachten herum ist dort der Weihnachtsmarkt und Samstags ein einfacher Markt, auf denen Händler die in der Umgebung hergestellten Waren feilbieten. Anders als auf den Fidschimärkten ist hier ein Handeln aber nicht gerne gesehen.

Koruna Pralines - seit Jahren ein Muss, wenn wir am Markt sind. Sehr geduldiges und auskunftsbereites Personal, frische Ware, auch viele originelle Dinge wie "Dekolletes" aus Schokolade und und und... Dazu bergeweise belgische Pralinen für einen Preis, der eigentlich fast schon zu niedrig ist. Anlass zur Beanstandung? In den letzten Jahren nicht....!

Hier ein kleiner Blick in die Auslage des Koruna Pralinenstores.

Der Blick vom neuen Obi mitten in der Stadt auf die behutsam renovierten Wohnviertel. Bemerkenswert ist, dass zwar der Obi auf dem Standort des alten Fidschimarktes errichtet wurde, der Fidschimarkt ansich aber auch noch einen Platz erhalten hat. Dort zu kaufen ist jedoch nur noch etwas für sehr schmerzbefreite Zeitgenossen.

Der Spalicék

Das Restaurant Valdstein. Echte böhmische Küche in ihrer ganzen Süße. Aber auch Wiener Schnitzel und Cordon Bleu in Bestform. Eines der besten Lokal in Chéb.



Der Dom von Chéb. Der geringe Eintritt ist es wert, diesen Dom auch von innen zu betrachten.

Schwindelfreie Dachdecker ohen Absicherung.

Hier eine andere Perspektive, welche die Höhe der Beiden besser darstellt.

Die GE-Money Bank. Hier parken wir besonders gerne. Warum? Die Polizei kommt regelmäßig vorbei und zudem ist der gesamte Vorplatz per Kamera überwacht. Wohl einer der sichersten Parkplätze in Chéb. Zudem auch noch kostenfrei.

Einer der neueren Nachtclubs in Chéb. Wir hoffen, dass die Mädels im Inneren über Seven Teen sind....

Auch mitten in der Stadt und nur wenige Meter vom Nachtclub entfernt. Für Tschechien kein ungewöhnlicher Anblick.

Die E45 in Richtung zu unserem zweiten Tagesziel - Kladska.

Einer der vielen böhmischen Seen. Im April zwar noch recht kalt, später im Jahr sind diese aber aos Ausflugsziele sehr beliebt. Und die vielen Angler aus Tschechien oder Deutschland - mit Tageskarte - werden hier auch zufrieden gestellt.

Eine offizielle Landstraße, auf der 90 km/h erlaubt sind. Mit Begegnungsverkehr.
Diese Allee liegt auf dem Weg nach Schloss Kynsvart.

Eine Insel mit Fischerhütte, im See direkt am Schloß. Dieses geht besichtigen, daran angeschlossen ist ein kleines Seecafé mit günstigen Preisen und Ausblick auf das Wasser.

Das Schl0ss selbst.

Knapp 18,5 ° Celsius, strahlender Sonnenschein. Aber scheinbar noch nicht lange genug, denn wie man hier sieht.....

.... Schnee und Eis in Massen. Die Wälder sind noch voll davon, die Seen sind an der Oberfläche teils noch dick vereist. Knapp 750 m Höhenlage machen sich auch im Frühling noch bemerkbar.

Gleich nach unserer Ankunft in Kladska (Glatzen) haben wir hinter uns eilige Schritte gehört. Einer der Gutshofhunde kam aus der Küche gestürmt, mit sich hat er eine Beute aus dem Tagesgeschäft des Restaurants geführt. Schaschlik. Wir haben überlegt, ob wir mit dem Hund um das Fleisch kämpfen sollen, so lecker hat es ausgesehen. Wer kann dem Hund da die Gelüste verdenken? Übrig blieben Zwiebel, Paprika und der Metallspieß.

Der Blick von der Restaurantterrasse aus auf den Hochmoorsee.

Und einen Blick haben wir auch auf die Pension geworfen. Die Preise sind zwar für tschechische Verhältnisse stattlich, im Vergleich zu deutsche Urlaubsgebiete geradezu lächerlich gering.

Wirklich selbst gemachter Apfelstrudel. Für 40 Kronen ein Schnäppchen. Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes hat es für einen Euro knapp 27 Kronen als Gegenwert gegeben. 1,48 € sind dann eher als günstig anzusehen.

Der Bus hält direkt vor der Tür, Wanderer können also ohne Stress anreisen, die Fahrt kostet ein paar Cent und nach erledigtem Waldgang geht es auf den engen Straßen auch ohne Stress wieder zurück. Dieses Exemplar hier wurde jedoch nur noch von Nieten zusammengehalten. Leider haben wir keine Audiodatei vom Klang, dieser war jedoch nicht sehr vertrauenserweckend.

Wie Hühner auf der Stange. Sehr entspannte Senioren nach einem Waldspaziergang und einem Kaffee.




Teile der sehr umfangreichen Speisekarte. Und dem Andrang nach zu urteilen, scheint es auch gut zu schmecken. Nicht vergessen: 27 Kronen sind ein Euro....

Die Öffnungszeiten.

Wilde Eule? Nein - wilde Ente.....

Das Restaurant vom See aus gesehen. Im Sommer ist alles von wunderbarem Grün umgeben. Ein Ort der Stille und der puren Natur. Außer einem Weg durch das Moor ist hier wenig in die Natur eingegriffen worden.

Der See direkt bei Kladska - an manchen Stellen scheint er bereits durch das Eis.

Nochmals der See, allerdings aus nächster Nähe.

Mitten in der idyllischen Landschaft eine scheinbar vor langer Zeit aufgegebene Gärtnerei. Die Gläaser wurden entnommen, der Rest zerschlagen.

Und nur wenige Meter weiter eine andere Art Idyll. Kühe im Freigang auf der Weide. Die Stressfreiheit schlägt sich auch im Geschmack des Fleisches nieder. Wir durften dies bereits versuchen - und sind von dieser Haltungsart überzeugt.

Das Wahrzeichen der Mattoni-Quelle, eines führenden Mineralwasserherstellers in Tschechien. Das Monument befindet sich in unmittelbarer Nähe der E45. Bitte beachten Sie auch die Rundballen unter dem Wahrzeichen. Dies macht erst die wahren Ausmaße sichtbar. Für eine größere Darstellung einfach auf das Bild klicken.

Im Spritparadies. Links neben der Anzeige für die Kronen die für den Eurobetrag.

Die in der Regel verlassene Grenzstation. Für besondere Anlässe kann diese umgehend wieder reaktiviert werden.

Endgültig zurück im hektischen Westen....
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