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Einfach mal gaaaanz lang auskotzen...

Wie der Titel schon sagt - es läuft EINIGES schief. Nicht unbedingt bei mir, aber um mich herum. Punkt 1: Autos, die mit einem obsoleszenten Blinker gebaut werden. Irgendwie scheinen diese Scheißdinger nicht mehr zu funktionieren. Kommt es nur mir so vor, oder ist das blinken aus der Mode gekommen? Nach dem Motto "Ich weiß ja, wo ich hin will...!" wird sowas von asozial gefahren, dass sich mir mehrmals am Tag die Nackenhaare aufstellen. Wenn ich dann mit zarten Geräuschen aus den autoeigenen Posaunen von Jericho Hupenhörnern meinen Unmut kundtue, werde ich in der Regel schief angeschaut. Also mehr so aggressiv, nicht schuldbewusst. Punkt 2: Das Parkverhalten. Tadaaaaa.... hier bin ich, seh´ doch zu, wie du das in den Parkplatz neben mir schaffst. Wie oft bin ich gewillt, meine Tür einfach einmal in den Nachbarparker zu rammen. Schön mit Anlauf. Kleines Beispiel? Gerne. Sommerzeit. Ich parke den schon recht schmalen Stadtwagen genau mittig in der Parklücke. Warum? Weil ic...

Alexa hat einen neuen Freund - Mr. Funksteckdose

Kürzlich war ja mein Haussegen in Sachen neue Technik ein wenig schief gehangen. Siehe HIER Jetzt bin ich ja nicht der, der aufgibt. Wenn es schon so vollmundig beworben wird, dann soll das Zeug auch funktionieren, wie es beschrieben ist. Was tun? Einen Neustart wagen. "Alexa" hat wohl zwischenzeitlich ein Update bekommen, sowohl sie als auf deren "Sohn" Dot sind im Umfang der möglichen -und auch ausgeführten- Befehle deutlich umfangreicher geworden. Zeit, das Haus weiter zu vernetzen, also wird erst einmal eine durch "Alexa" steuerbare Steckdose geordert. DIE HIER sollte es werden. Halber Preis, noch ein Argument. Bestellt, kurz darauf klingelt es an der Tür - der Postbote. Geplant habe ich nach dem Desaster mit den ALDI-Funksteckdosen eine Stunde Zeit. Mal nebenbei - eine der Dosen lässt sich bis heute nicht in das WLAN-Netz einbuchen, zwei waren scheinbar Rückläufer, denn da war noch der Account des Vorbesitzers drauf. Datenschutz? Naja.... S...

Frisch und selbst gemacht - Kaffee aus der French Press.

Neben dem Vollautomaten habe ich schon viele Geräte ausprobiert. Ein Gerät, welches auf Milchkaffee spezialisiert war. Wenig war die Freude, die es brachte, war der Reinigungsaufwand den Genuss nicht wert. Dann die Tassimo(s). Zwei Stück. Die erste ist kurz nach der Garantiezeit über den Jordan, wirklich genutzt wurde sie kaum - wenn es hoch kommt, dann vielleicht 50 "Kaffeespezialitäten". Im Endeffekt waren das also alles Gelder, die vergebens waren. French Press war das Zauberwort. Aber auch hier ist es nicht so einfach ein Gerät zu bekommen, welches guten Kaffee zaubert. Und auch die Reinigung in einem guten Verhältnis zum Genuss steht. Ein Gerät aus Kunstoff. Der Anspruch: Leichte Reinigung. Kannste knicken, denn in kürzester Zeit setzten sich die Reste in der Presse fest, nur mit Mühe und Schaschlikstab zu reinigen. Die nächste aus Glas. Namhafter Hersteller. Das Glas aber so dünn, dass der Inhalt schnell ausgekühlt war. War der Kaffee fertig, war er auch nur noc...

Aaaalder....

"Siemens entlässt 6.900 Mitarbeiter". Zwar weltweit, aber doch einen großen Teil hier in Deutschland. Erst am Dienstag war ich im Raum Erlangen und Mittwoch unterwegs, konnte die "Siemensstädte" ansehen und die Weiten der Anlagen bestaunen. Nur knapp eine Stunde später kam dann die Hiobsbotschaft über den Äther. Franken ist nicht so sehr betroffen, jedoch zwei Werke in Leipzig und Görlitz werden komplett geschlossen, weitere deutsche Standorte teils empfindlich getroffen. Da stellen sich mir zwei Fragen. 1. Deutschland war irgendwann in der Atomenergie führend. Entsprechend war der Ruf in der Welt, die Auftragsbücher mehr als gut gefüllt und die Technologie des deutschen Konzerns weltweit gefragt. Was aber gilt ein Konzern mit einem Sitz in einem Staat, der sich gegenüber einer der Schlüsseltechnologien feindlich zeigt? Ich habe mit Österreichern gesprochen, mit Niederländern, mit Tschechen - und alle hatten nur eines für uns und unsere aufgezwungene Energiedo...

Vegan... Und so...

Im Internet tobt seit Jahren ein Kleinkrieg. Oder ein Glaubenskrieg. Was auf dasselbe hinaus läuft. Vegetarier waren früher die eine Front, Fleischesser die andere. Die Vegetarier sind ein wenig in das Hintertreffen geraten, die neue - militantere - Partei stattdessen ist die Riege der Veganer. Geht mir am Hintern vorbei. Nicht, weil ich das nicht anerkenne. Mir ist es schlichtweg egal, was die Menschen als ihre Lebensweise auserkoren haben. Welcher Bewegung sie angehören. Solange sie auch mir gegenüber tolerant sind. Jede Seite hat aber auch ihre Extremisten. In einem der Kriegsschauplätze fechten gerade Journalisten gegen eine Ikone der Veganer einen Kampf. Attila Hildmann, gerne auch "Vegan-Papst" genannt. OK; jeder wie er mag, ich habe mit der Kirche nichts am Hut, auch mit dem Veganismus nicht. Ist mir also recht gleich, wer oder was sich alles "Papst" nennt. Irgendeine, mir nicht weiter bekannte Journalistin, war also kürzlich bei Hildmann in seinem Lade...

Zum 100sten Geburtstag von Marlboro bekommt jeder 5 Karton(!) geschenkt! Ehrlich...

Solche Dinge und Abwandlungen davon sind bei Facebook zu finden. Und bevor nur ein kettenrauchender Mitleser fieberhaft auf die Suche nach der Quelle dazu geht: DAS IST EIN FAKE! Natürlich bekommt NICHT jeder fünf Karton mit Zigaretten geschenkt, nur weil der Hersteller irgendein Jubiläum feiert. Nicht anders als das tausendfach "liken" in den Kommentaren unter solchen Beiträgen. Wie immer: Gier frisst Hirn. Ist denn da draußen niemand mehr, der den Kopf anknipst, bevor er etwas signiert? Ach ja, wenn wir schon dabei sind. Die Handys... Die von Apple. Ihr wisst schon, die teuren Dinger.. Ja, genau, die die verschenkt werden, weil die Verpackung (keine 5 Euro) falsch ist und es sich nicht lohnt, ein Gerät mit einem Verkaufspreis von mehreren Hundert Euro neu zu verpacken. Klingt doch phantastisch, oder? Kleiner Tipp: Phantastisch kommt von Phantasie. So, das war er schon für heute. Und bevor die Zeit um ist, muss ich schnell bei der Gewinn-Hotline anrufen, die mir eine P...

Schlemmen in Kleinfahner - Die "FahnerMühle"

Samstag, Sinnkrise. Wohin an einem Tag, der nicht recht weiß, ob er ein sonniger, ein regnerischer oder einfach eine Zicke werden mag. Zu den Schwiegereltern. Ganz einfach. Die A73 zeigt nur minimale Störungen an, die A71 keine - auf geht´s. Knapp 50 Minuten einfache Fahrt durch oberfränkische Landschaften und ein gutes Stück Thüringer Wald. Kaum gestartet, schon am Ziel. Alternativ wäre auch die Strecke über die Bundesstraße möglich gewesen, diese hat weitere Reize. Aber nicht an einem Tag mit Wolken bis auf den Erdboden. Kurze Begrüßung, das Auto der Schwie´s steht schon vor der Tür. Bedeutung? Es geht in die Region. Zudem haben wir auch das neue Auto noch nicht -ausreichend- bewundert. Also nichts ist es mit "Kaffee am Kreisel". Vorschlag des männlichen Teils: "Wir fahren nach Gierstädt, zu einer Mühle. Und da gibt es auch einen Hofladen." Ach, was solls, ich war da noch nie, das Wetter verleitet eh das "draußen sitzen".  Geschüttelt, keinesf...

Schlemmen in Ruhpolding - Der "Ortnerhof"

Nicht zu spät abends, aber die Damen quengeln. Hunger macht aus Frauen Furien. Wer sich freiwillig in Gefahr begibt, der kommt um. Es sei denn, das Glück ist ihm hold. Eine alternative Route zu unserer Unterkunft führte uns wieder an dem Hotel vorbei, an dem mir am Vortag bereits der repräsentative Eingang und die Tafel mit den Sternen zur Hotelklassifizierung aufgefallen war. Zugehörig ist dies zum " Ortnerhof " in Ruhpolding. Einen Parkplatz bekommen wir direkt vor dem Haupteingang, die Speisekarte sagt uns zu, das Preisniveau erscheint in Ordnung. Beim betreten atmet das Hotel Ruhe und Gelassenheit. Empfangen werden wir von einer Dame, die sich strategisch zwischen Empfang, Restaurant und Küche positioniert hat. Die Weiterleitung erfolgt an die Dame mit dem Reservierungsbuch, bevor dann Frau Madelaine den Abend für uns gestaltet. Geleitet werden wir an einen Tisch, der bereits vorgedeckt ist. Vorbeigeleitet an einigen Hausgästen, dürfen wir im "Eck" pl...

Schlemmen in Bad Reichenhall - Die "Juhasz Tagesbar"

Bad Reichenhall, fast in jeder Küche steht eines der Produkte, welche in der Saline produziert werden. Ein Besuch in dieser lohnt, besonders in den kleinen Räumen, in denen die vielen Sorten verkauft werden, die eigentlich -zumindest aus unseren- Regalen kaum bekannt sind. In dieser Stadt befindet sich nicht nur das Café Reber , die Heimat der Mozart-Kugeln. Im Kaufhaus "Juhasz" hat sich ganz oben die " Juhasz Tagesbar " etabliert. Hinauf führen Rolltreppen oder auch ein Fahrstuhl, zum Ausblick auf dem Dach aber, da führen nur Stufen. Die Toiletten sind somit ebenso wie der Hauptteil des Restaurants auch mit Gehbehinderung zu erreichen, der Panoramablick bleibt leider nur denen vorbehalten, die auch noch gut zu Fuß sind. Wer aber die paar Stufen hinter sich gebracht hat, der wird mit einem tollen Panoramablick belohnt. Auf das Bild klicken - Panoramafoto Leider konnten wir den Blick nur kurz aufgrund eines die Wespen anziehenden Parfums meiner Begleitdam...

Heute ist ein schlecher Tag für Deutschland

Aber wohl ein guter für unser Rechtssystem. Ich bin gespalten bei der Nachricht, dass ein Monster, ein Menschenmüll, wieder in die Gesellschaft integriert wird. Gut, dass man auch nach Verfehlungen eine zweite Chance bekommt. Schlecht, weil die Leben von Menschen genommen wurden und sie keine zweite Chance bekamen. Ich mag den Namen nicht nennen, um kein Denkmal für die Ewigkeit zu setzen. Aber, die Älteren unter uns werden wissen, wer gemeint ist. Die Geiselnehmer von Gladbeck, welcher unter einem unerträglichen Hype der Medien damals durch halb Deutschland kutschten. Um ihr Leben kamen zwei junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich hatten. Und ein Polizist, der in Ausübung seines Berufes im Rahmen der Verfolgung um sein Leben kam. Es sind keine Helden. Es sind tragische Opfer. Opfer eines Menschen, der für finanzielle Anreize bereit war, Leben von unschuldigen Menschen auf das Spiel zu setzen. Ich wünsche mir, dass ein kleines Vergehen dazu führen wird, dass seine Bewährun...

Schlemmen in Ruhpolding - Das "C´est la vie" im Hotel Bellevue

Wer eine Reise macht, der muss auch essen. Ich esse gerne mit Genuss, nicht nur um am Leben zu bleiben. So ist es für mich in neuen Gefilden immer ein Stück weit auch ein Vabanque-Spiel, die Lokale zu finden, die meinem Gusto entsprechen. Ein wenig hat GG geholfen, das "C´est la vie" jedoch, das haben wir nur durch Zufall gefunden. Und zwar, indem ich die falsche Straße erwischt habe. Ob sie sich am Ende doch noch als die richtige erwiesen hat? Parkplätze sind vor dem Haus, das Lokal, der Freisitz - alles ebenerdig zu erreichen und somit barrierefrei. Leider gilt das nicht für die vom Gastraum aus im Keller gelegenen Toiletten. Schade. Das "C´est la vie" ist ein modern eingerichtetes Lokal, die Stühle sind mit einer Straußenleder-Imitation überzogen, die Tische beim Betreten schon eingedeckt und im Hintergrund läuft neutrale Musik als Untermalung. Wir fragen nach einem Tisch und dürfen einen im Wintergarten aussuchen. Der Blick auf die umgebenden Berge ist...

Schlemmen in Coburg - Das "Zum Oelberg"

Das Restaurant "Zum Oelberg" ist den Coburgern unter dem Namen "Meier Scheuerfeld" besser bekannt. Macht im Grunde keinen Unterschied. Im Rahmen eines Kartabends wollten wir das "Zum Oelberg" einfach einmal ausprobieren, zudem hatte einer der Karter einen Gutschein. Kann man zu stehen, wie man will, an diesem Abend hat er uns doch in ein Lokal geführt, welches wir gerne wieder besuchen möchten. Uppps... Jetzt habe ich das Fazit vorweg genommen. Donnerstagabend, die Lokale, welche a) gutes Essen bieten und b) das Karten erlauben, werden immer weniger. Auch Sportheime sind oftmals nicht mehr bewirtet, sodass es unseren Wirkungskreis einschränkt. Umso froher sind wir, wenn wir - wie hier - die Karten zücken dürfen. Und wir waren gar entzückt, als sich das Lokal als "Zockerhölle" herausstellte. Durchweg ältere Herrschaften, zu denen wir irgendwie auch schon gehören, Rommé und Canasta(?). Und wir mittendrin mit unserem "20 ab". Wunderbar...

Schlemmen in Ruhpolding - Die "Zirmbergalm"

Enjaunddusty war bei GastroGuide der ausschlaggebende Faktor, in unserem Urlaub einen Abstecher zur "Zirmbergalm" zu machen. Zuerst tat sich die Navi schwer mit der Findung, auch haben wir als Franken eine Alm "auf" dem Berg vermutet, nicht davor. Nach einer gütlichen Einigung mit dem Elektroführer fanden wir dann die Alm. Fast direkt an der Straße gelegen, waren wird bereits mehrmals daran vorbei gefahren, ohne das Restaurant zu bemerken. Direkt an der Biathlon-Strecke gelegen, hatten wir bei der Vorbeifahrt Augen für andere Dinge an diesem Ort. Also: Aufpassen, nach dem hier Ausschau halten: Nachdem glücklicherweise die Sonne stark schien und uns so einen frühen Wintereinbruch vom Hals hielt, war das Zentrum am Abend nur mau besucht. Nach-/Vorsaison, wie auch immer man es sehen mag. Auf jeden Fall waren am Ort reichlich Parkplätze frei, der Weg in die Alm war barrierefrei, was leider auch hier für die Toiletten NICHT gilt. Warum werden denn in neugebauten Res...

Kommentierte Shows im Fernsehen.

An manchen Tagen werde ich im Rahmen der emanzipierten Gleichberechtigung gezwungen, Shows im Fernsehen anzusehen. Da gibt es diese Shows, in denen irgendwelche Menschen mit irgendwelchen Fähigkeiten reüsieren, für die sie in anderen Ländern in die psychologische, beschützende Überwachung gesperrt werden würden. Hier dürfen sie sich öffentlich zum Trottel machen lassen und holen gleichzeitig eine Demütigung von Menschen ab, die ebenfalls über eine Inselbegabung verfügen. Diese aber wenigstens in klingende Münze umgewandelt haben. Ein weiterer Tiefpunkt des Abends kann sein, wenn "Promis" zu eingespielten Filmchen ihre Kommentare abgeben. Wer zur Hölle kam auf die Idee, Soap-Darsteller (Schauspieler mag ich nicht schreiben...) zu bitten, sich in Studios vor Monitore und Kameras zu setzen, um nach dem erfolgtem Abspielen von Videos, in denen Kühe auf Affen kacken oder Menschen sich scheinbar "auf lustige Art" die Knochen brechen, Kommentare abzugeben. Sind wir Fer...

Schlemmen in Bad Rodach - Die Pizzeria "La Lucciola".

Die "La Lucciola", also das Glühwürmchen, war schon vor gut 20 Jahren unser bevorzugtes Lokal, wenn es im Landkreis um Pizza ging. Damals war noch Bianca im Lokal, auch die Familie half mit. Mit der Neugier auf neue Lokale in der Region geriet die Pizzeria in Vergessenheit. Auch, weil es gut 20 km einfacher Weg sind. Im März 2016 versuchten wir erstmals unser Glück und waren begeistert. Mit Freunden zusammen war uns dann kürzlich wieder einmal nach Pizza. Leider gibt es in meinen Augen und somit meiner Meinung nach, keine guten Pizzen mehr in Coburg. So war es an der Zeit, endlich wieder einmal nach Bad Rodach zu fahren und eine Pizza zu genießen. Nicht, ohne vorher reserviert zu haben, was auch gut so war. Wir waren also pünktlich vor Ort und nahmen unseren Platz ein. Zur Begrüßung wurden wir recht schroff darauf hingewiesen, dass dieser Tisch reserviert sei. "Ja, für uns!" reichte als Legitimation jedoch aus... Getränke wurde aufgenommen, die Karten erst den...