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Schlemmen in Großheirath - Der "Hotel-Gasthof Steiner"

Der Gasthof Steiner in Großheirath besteht nunmehr schon seit dem 18. Jahrhundert. Seit 1850 in Familienbesitz, wurde das Anwesen in den letzten Jahren von Grund auf renoviert. Sehr gemütlich, hinfort mit dem dunklen Fliesen der 80er Jahre, hell und einladend. Doch von vorne. Wir hatten reserviert und einen schönen Platz in der Sonne direkt an den Fenstern erhalten. Die Dame vom Service nahm unsere Getränke auf - nachdem wir eine gute Spanne Zeit bekamen, um die Getränkekarte zu studieren. Nicht wie andernorts, wenn schon der Getränkewunsch abgefragt wird, ohne dass der Gast die Zeit hatte, sich zu informieren, was es denn überhaupt gibt. Diese Unsitte führt dazu, dass der Gast die Standardgetränke ordert und im Preis vergleicht. Liebe Gastronomen, nehmt Euch am Gasthof Steiner ein Beispiel, lasst den Kunden die Chance, auch einen etwas umsatzträchtigeren Wein zu ordern. Oder einen Aperitif. Neu ist, dass an Sonntagen nun auch immer ein besonders Angebot offeriert wird: ein Haupt...

Quarkbällchen

Krapfen. Kreppel. Pfannkuchen. Berliner. Egal, wie die Dinger genannt werden - im Moment mag ich keine mehr essen. Und dass, obwohl gegenüber früher die Füllungen mannigfaltig variieren. Das Rezept für die Quarkbällchen ist schon seit Jahren in meinem Besitz, jedoch habe ich die Zubereitung mangels einer Friteuse gescheut. Natürlich weiß ich, dass es auch mit einem Topf und Öl geht. Heute war es soweit... Die Zubereitung ist denkbar einfach. In eine Rührschüssel werden gegeben: 250 g Mehl 250 g Quark (ich habe 40 %igen genommen) 100 g Zucker 2 Eier 1 Backpulver 1 Vanillezucker Durchrühren, bis sich ein weicher Teig gebildet hat. Fett bzw. Öl auf Temperatur bringen (der Herd war bei mir auf 120° eingestellt) und dann anfangen, nach und nach mit zwei Teelöffeln kleine Kügelchen abzustechen. Bei der o. g. Menge kamen bei mir knapp 20 Stück heraus. Nach dem Ölbad können die Bällchen gleich in Zucker gewälzt werden, was dafür sorgt, dass mehr anhaften bleibt. Variante...

Schlemmen in Hallstadt - Das "Sub Stop Diner"

Bamberg, Hallstadter Stadtteil. Der Laubanger ist DIE Straße in diesem Teil, gespickt mit Läden, kleinen Lokalen und allem, was das Leben braucht. Oder auch nicht. An einem Ende dieser Straße ist eine große Waschstraße zu finden, in deren Gebäude sich zusätlich ein Sub Stop befindet. Bitte nicht mit einem "Subway" verwechseln, diese kleine Kette bietet bedeutend mehr an Auswahl. Die Station selber ist von außen recht wenig einladend, ohne Empfehlung braucht man eine Portion Mut, eine Probe zu wagen. Wir hatten schon vor Wochen den Mut - und es war gut. Dieses Mal also wieder auf einen Snack zum Sub Stop, um zu sehen, ob die Qualität konstant ist. Getränke waren dieses Mal: Die Speisen: und: Gut, zu den Getränken gibt es wenig zu sagen. Außer zum "Welch´s". Ich habe es mir vom Geschmack her intensiver vorgestellt, "amerikanischer". So war ich dann doch angenehm überrascht, keine übersüßte Limonade vor mir zu haben, sondern eine Schorle ...

Schlemmen in Zapfendorf - Der "Gasthof Jüngling"

Sauerbraten, Schnitzel, Herzhüpfen Nachdem der offizielle Teil erledigt war, führte der Heimweg über Zapfendorf. Nicht direkt natürlich, aber doch gezielt. Verabredet war ein Treffen mit einer ehemaligen RK-Kollegin: Angelika. Ihr habe ich es auch zu verdanken, dass mein Weg heute einen kleinen Schlenker machte. Zapfendorf, gelegentlich das Freibad besucht, immer möglichst schnell wieder Richtung Autobahn gestrebt. Einfach aus dem Grund, weil kein Lokal ansprechend genug aussah. So auch das "Jüngling". Angelika bestand aber darauf, dass ein Besuch sich lohnen würde. Sie übernahm die Organisation, wir "fügten" uns in unser Schicksal. Parkplätze sind vor und um das Lokal herum gut zu bekommen, wenige Schritte führen an die Tür. Zwei Stufen, ab da dann alles auch barrierefrei zu bewältigen. Ausnahmsweise führe mich der erste Gang in Richtung Sanitärbereich. Sauber, keine auffälligen Gerüche, wie es ansonsten oft in der Landgastronomie zu vernehmen ist, passt scho...

Druckschinkenkocher. Oder: Es ist mal wieder an der Zeit, was Neues zu wagen...

Druckschinkenkocher . Klingt erst einmal ein wenig archaisch, bedeutet aber in der Realität nichts anderes, als eine Art Spaghettitopf mit Deckel. Und einem Innenleben. Das ist dann auch das, was den Unterschied ausmacht. Jahre schon trage ich  mich mit dem Gedanken, einen solchen Topf zu kaufen. Alleine der Preis für einen Versuch hat mich bisher abgeschreckt. Kostet doch das Original, also die "Schinkenfee", in der Regel über 70 €. Dagegen ist der Nachbau, der "Druckschinkenkocher" mit unter 20 € (habe ich bei Amazon bestellt, Art.-Nr.: http://amzn.to/2lEWc9R ) ein weniger hohes Wagnis. Und wenn er seinen Sinn erfüllt - noch besser. Bestellt, geliefert, ausgepackt. Der erste Eindruck: wider Erwarten doch recht stabil, komplett aus Edelstahl, scheint praktikabel. Einzig die recht scharfen Kanten am Deckel habe ich etwas mit Schleifpapier nachgearbeitet. Sicher ist sicher, und gerade dann, wenn mit fettigen/öligen Materialien gearbeitet wird, dann rutsch man d...

Be My Valentine!

Vorweg: An Arsch werd´ ich! Ausführlich: Mit Konventionen tue ich mich schwer. Vielleicht bin ich auch ein wenig grießgrämig. Oder verbittert. Oder auch nur hungrig. Keine Ahnung, sollen Andere urteilen. Fasching, Halloween, Valentinstag. Pfffff... Oder auch: Zieht mir hinten vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass wir Franken sowieso nicht so gerne in Gesellschaft feiern. Was weiß ich... Schunkeln. Das bedeutet, dass ich fremde, meist schwitzige, so gut wie immer angesoffene Menschen unterhaken muss. Und meinen Körper zwangsweise an ihnen reibe. Also nicht, dass ich dem Körperlichen abgeneigt wäre, aber dann möchte ich bitte selbst heraussuchen, wen ich an mich lasse. Zweiter Punkt: Diese Musik. Im Fasching unterbrochen von Fanfarenstößen und - im Coburger Fall - so sinnentleerten Rufen wie "Idis Ahoi". Ich habe keine Ahnung, was das wirklich bedeutet. Und wenn ich ehrlich bin, dann interessiert mich das auch nicht. "Idioten Hallo"? Vielleicht. Und warum s...

Verrohung allerorten.

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als ein Götz George mit seinen Kraftausdrücken einen kleinen Skandal in der deutschen Medienwelt lostrat. Lange her, muss wohl in den 80ern gewesen sein. Das war diese Zeit, zu der man von der Oma schon bei lauter Aussprache in der Öffentlichkeit einen bösen Blick bekam. Und auch wusste, dass danach nicht mehr lange gefackelt wird. Dann kamen die "zivilisierten" 90er. Irgendwie war das schon nicht mehr meine Zeit. Seit der Grenzöffnung wurde es verstanden, den Menschen immer perfekter auszubeuten. Sei es von den Cheffen mittels "Du musst schneller werden, da stehen nun viele Arbeitslose aus dem Osten vor der Tür!" oder von der Politik per "Du musst arbeiten, oder du darfst gerne Hartz IV (naja, ALGII) beantragen, nachdem du einen würdelosen Stripp hingelegt hast!". Das Hauen und Stechen begann, nicht zuletzt gesteuert "von Oben", was sich auch auf den Umgang mit- und untereinander auswirkte. Klar, das...

Schab ja Breim

Nein, keine Angst, das wird kein politischer Post über einen Einwanderer/Immigrant/Refugee oder wie immer diese Personengruppe jetzt genannt wird. Prime. AMAZON Prime. Vor gut einem Jahr war das eine prima Idee, denn a) habe ich sowieso recht viele Dinge bestellt, welche ich hier vor Ort dank unseres Firmenwegsterbens nicht mehr bekomme. Und b) gab es auch Filme, Serien und andere Dinge dazu. Tja. Dann wurde kürzlich mitgeteilt, dass es bald tiefer in die Tasche geht. Der Finanzarm Amazons will da hin. Durchwühlen bis auf den Saum. Statt 49 € werden nun also 69 € aufgerufen. Für mich als Bestandskunden erst im nächsten Jahr, aber auch dann ist das eine ordentliche Summe. Bei 49 € gibt es einen Vorteil, denn das bedeutet ungefähr 13 Lieferungen, dann bin ich im realen Plus. Bei 69 € und gut 4 € Kosten je Lieferung bedeutet das 18 Lieferungen. Hart an der Grenze. Hat bisher die Mischkalkulation "Filme" gezogen, so schrumpft das auch immens in der letzten Zeit. Nur Schro...

Verscheuche NIE Nachbars Katze...

Und mal unter uns... Wer hat bei Blogger das Dashboard so besch... umgebaut?

Der Martin Schulz-Effekt

Gerade eben kam im Radio, dass die SPD in Deutschland sich seit der Ankündigung, dass Martin Schulz sich der Bundeskanzlerwahl stellt, über neun Prozent Zuwachs in der Wählergunst freuen darf. OK, noch ist nicht Wahltag, noch besteht Euphorie. Darüber, dass ein offensichtlich wählbarer Kandidat als Gegenpol zur Frau Doktor Angela Merkel platziert wurde. Mal Hand auf´s Herz... Wer hat sich schon genauer mit diesem Kandidaten befasst? Mit dem Mann, der immerhin das dritthöchste Amt im Staat bekleiden will. Siehste, niemand. Oder zumindest kaum jemand. Erstaunlich ist für mich nicht, DASS die Umfragewerte gestiegen sind, erstaunlich ist für mich, wie schnell und auch wie hoch diese geschossen sind. Als wäre der durchschnittliche Wähler froh, dass nun eine Alternative zur Alternative (für Deutschland) bestünde. Das Wählerherz ist schier erfreut, nun zwar weiter rechts zu denken, aber halbmittelinksrechtswischiwaschi wählen zu dürfen. Aufatmen im Land. "Hurra, wir sind ja doch ke...

Knurps

So, da bin ich wieder. Ist denn überhaupt noch jemand da? Wenn nicht - geht´s eben im kleinen Kreis weiter. Ich hab´ mir da mal Cola und Salzstangen geholt und schaue einfach, was sich hier so entwickelt. Die Welt hat sich ja wunderbarerweise weiter gedreht in meiner Pause. Schön. Kurze Bestandsaufnahme: - Red ist nach wie vor an meiner Seite. - Zwischendrin war nach einem Fehler meinerseits alles weg, was an Adressen und Kontaktdaten auf dem PC gelagert war. Hurra. Nicht. Pünktlich zum Jahreswechsel. - mir geht´s gut, der nächste Urlaub ist schon geplant, die weiteren drei (festen) Termine für Auszeiten stehen fest, nur die Ziele noch nicht. - die Wohnung wurde ein wenig umgestaltet, aber behutsam - ja, ich koche noch gerne und auch wieder. Aber anders. Meist kalorienbewusst. - mir geht´s gut. Heute kommen Kumpels vorbei um die Mittagszeit, es gibt Chili. Wollte mal den Fleischwolf ausprobieren, der steht ungenutzt herum, die Garantie ist abgelaufen. Nuja... Und weil es sic...

Vorbei.

Dies ist der 2689. Post hier in meinem Blog. Und auch der Letzte. Wie Ihr sicher bemerkt habt, ist die Schreiberei seit dem 02.09.2014 hier deutlich weniger geworden. In der letzten Zeit habe ich kaum noch aus meinem Leben erzählt. Ich danke Euch für die Jahre des Lesens, ich danke für die tausenden Kommentare von Euch, ich danke für die Bekanntschaften hier, aus denen teilweise auch Freundschaften entstanden sind. Ich danke Euch für weit über 400.000 Klicks, die Hilfen, den Zuspruch, den Disput, den Konsens und auch dafür, dass der Blog mich über schlechte und schlechteste Zeiten gebracht hat. Der Blog hier war eine zeitlang mein Leben. Ein großer, wichtiger Teil. 2016 hat sich als Arsch erwiesen, ich weiß nicht genau, wie es weitergehen wird, aber es sieht so aus, als bräuchte ich meine Kraft nun im wahren Leben. Lebt wohl und sagt niemals nie. Außer hier und heute. Ich drücke Euch fest und bleibe Euer Holger P.S.: Bitte habt Verständnis dafür, dass ich hier auch keine...

Ist es nicht an der Zeit,

...dass die liebe Frau Dr. Merkel sich bewusst macht, was sie Deutschland zugemutet hat? Erstmals in meinem Leben fürchte ich um die Unversertheit von Frauen in meinem Umfeld. IS-Terror? Abstrakt. Atomkrieg? Die werden schon nicht so dumm sein. Unbegrenzte Zuwanderung bei minimalster Kontrolle? Seit Köln glaube nun auch ich, dass unsere Welt mitsamt unseren mitteleuropäischen Errungenschaften und Freiheiten in großer Gefahr ist. Die Mahner und Warner wurden seit Jahren, erst recht in den letzten Monaten, pauschal als rechtsradikal oder Nazi (Leute, meint Ihr nicht eigentlich NEOnazis? Sind die anderen nicht glücklicherweise am aussterben..?) verunglimpft, ohne sich einer differenzierenden Diskussion zu stellen. Was hat das totschweigen einer Realität auf den Straßen Deutschlands gebracht? Dies: KLICK . Ich hoffe inständig, dass dies nicht der Auftakt weiterer Taten, sondern der Auftakt zu wiederhergestellter Ordnung nach bestehenden Gesetzen ist.

Endlich Ruhe...

Willkommen im Jahr 2016, Ihr da draußen. Endlich Ruhe. Die Feiertage sind rum. Mal unter uns... Sollte man Weihnachten nicht feiern? Also so wirklich? Und nicht herumsitzen, essen, was einem auf den Teller geschoben wird und "Weihnachtsfrieden" halten? An Weihnachten waren die Schwies, meine Mutter, LaSista und 2.0 bei RED und mir zu Besuch. Die Schwies haben in REDs Wohnung übernachtet, sind erst am 24. angereist. Heißt also, dass da bis zur Bescherung (oder besser: dem Abendessen) ein paar Stunden zu überbrücken sind. Nun sind die Schwies keine anspruchsvollen Menschen, was die Bespaßung angeht, ein schönes Café lieben sie ebenso wie ich. RED mag das nicht, aber man kann ja nicht immer Alle zufrieden stellen. Cafés haben aber berechtigterweise am Heiligabendtag ab Mittag geschlossen. Lokale zu finden, welche über Mittag geöffnet haben? Kein Problem, haben nur eben keine freien Plätze. Einzig ein Lokal hatte sowohl auf, als auch Plätze frei. Dumm nur, dass die Speisek...

PayPal? Muhahaha...

Bin ja nun schon seit Jahren bei PayPal. Ist für den Käufer - also mich - recht praktisch, wie die Verkäufer damit zurecht kommen, ist nicht mein Problem. Isso. Ab und zu mag der eine oder andere Verbrecher ein wenig partizipieren am Geldfluss. Ist theoretisch verständlich, aber auch verwerflich. Per Spam kam dieser Tage nachfolgende Email: Echt jetzt? Wollt Ihr mich verarschen? Danke für die Unzulänglichkeiten, mein Lacher für diesen Tag.

Da stand ich...

und schaute dem Vogel auf dem Schrankvorsprung beim putzen des Gefieders zu. Da fielen sie. Die Federn, die eben noch lebendig und mit Sinn erfüllt am Vogel wuchsen. Ein letztes Mal haben sie im Fall ihre Aufgabe erfüllt. Fliegen. Leise, mit Anmut, ohne Hektik. Gleichmäßig schaukelnd von der Anziehungskraft zu Boden sinkend. Am Boden dann das Unvermeidliche alles Irdischen: der Tod. Leblos, ohne Funktion, und doch bisher so hilfreich. Und weiter geht das Leben. Das des Vogels und auch meines. Federn lassen im Leben, das muss jeder. Aber immer und immer wieder gibt es neue Federn, die den Körper tragen.