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Manchmal......

....wünsche ich mir, dass man die Dummen und die Nervigen wie im Mittelalter einfach töten dürfte. Würde viel Ärger sparen. Aber wahrscheinlich wäre ich da auch schon lange tot.....

Butter. Mit Möhren drin.

Reste, daher nur kurz: 600 g Karotten, grob geschnitten 1 Zwiebel, grob zerteilt 300 g Butter, zimmerwarm etwas frische Muskatnuss, gerieben etwas Salz frisch geschnittene Petersilie nach Geschmack. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen, die Karotten und die Zwiebel zugeben, etwas Salz. Kochen, bis die Kartotten weich sind. Fall noch zu viel Wasser im Topf sein sollte - etwas abschütten, in einer Schüssel auffangen. Die Butter zufügen, mit einem Pürierstab klein häckseln, bei Bedarf etwas von dem Möhrenwasser zugeben. Mit etwas Muskatnuss abschmecken, bei Bedarf Salz zugeben. Die frische, gehackte Petersilie unterheben - fertig. Dazu gibt es bei uns einen Reis und dünne Scheiben kalter Braten vom Vortag. Guten Appetit!

Spanische Nächte

Die Nachrichten sind voll von epochalen Neuigkeiten: Die Spanier fordern nun endlich per Gesetz ein, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Nicht mehr besoffen in der Öffentlichkeit durch die Gegend irren, das Nationalgetränk (oder das, was die Touristen dafür halten) aus Eimern saufen, in Innenstädten und Lokalen halb nackt im Bikini oder mit Wabbelbauch herumlaufen. Dinge, die zu Hause ein Kopfschütteln erregen würden (manchmal auch den Ekel), werden im Ausland gerne vergessen. Für mich ist das nur allzu verständlich, dass die armen Ortsansässigen nun auf die Barrikaden gehen. Wahrscheinlich käme kein Deutscher auf die Idee, Sonntags, wenn die Messe läuft, diese in Minimalklamotte zu besichtigen. Wer also vom Elternhaus keine Manieren beigebracht bekommen hat oder meint, diese im Ausland vergessen zu dürfen, wird demnächst empfindlich zu Kasse gebeten. Finde ich in Ordnung, Anstand hat noch keinem Menschen geschadet. Na, vielleicht wird auch bei uns mal eingeführt, dass m...

Formenfleisch mit Würz

Ich muss gestehen: Wäre ich nicht so unsäglich faul und würde Unmengen an Energie auf die Suche nach Ausreden vor der Arbeit verbrauchen - ich könnte Milliardär sein. Hab´ ich eine Vorgehensweise erlernt, dann ist die nicht mehr sooo interessant. Käse machen. Pürees erstellen. Eis machen. Oder eben Braten wickeln. Ob mit dem Bratennetz oder dem Wurstgarn; einmal erlernt, dann ist das ein Grund, die Behandlung zu vereinfachen. Oder anders ausgedrückt: Warum denn kompliziert, wenn ich auch einfacher an das Ergebnis komme? So die Überlegung, wie ich die Schweinelachse fülle und einpacke, dass ich nicht die Füllung bei der Garung verliere, der Braten die Form einigermaßen behält, das Netz die Kruste beim Entfernen nicht mit abzieht, ich mir die Finger nicht versaue an der Soße, in der der Braten lag.... Backform. Eine für Kastenkuchen. Warum nicht? Einfach mal probieren. Oben gibts eine Kruste, falls gewünscht. Check. Der Braten kann eigentlich nicht austrocknen, weil die erste Z...

Dosenwurst "Conchita"

Fürchterliches Schwuchtelschwein! Schönste Transe! Ein lebendes Kunstwerk! Ein Bollwerk der Freiheit! Ein Signal an Russland! Eine Person, so viele Meinungen dazu sind im Internet zu finden. Vom blanken Hass bis hin zu abgöttischer Verehrung, alles ist momentan zu finden. Ein Lied und ein Interpret, welche in Kombination nicht unbedingt zu den Favoriten der Buchmacher gehört haben, verdrängen die Schlagzeilen, die Toten in der Ukraine, der Referendum dort und die Diskussion über das TTIP hierzulande. Eine Kunstperson aus der muskialischen Umgebung macht das, was nötig ist, um Erfolg im Showbusiness zu haben - sie polarisiert. Mehr als noch vor Jahren, als die Hardliner gegen Raab und sein "Wadde hadde dudde da" und später gegen Lordi und das für meine Ohren unangenehme Geschrei randalierten. Beides Versuche, sich ein Stück vom großen Kuchen zu holen. Legitim. Und? Der Erfolg gibt doch recht. "Der Zweck heiligt die Mittel", was sich hier mal wieder bewahrh...

Muttertagsabendbrot. Für mich.

Habe ich es wohl eher schwer, Vater zu werden, so wird es mir mit dem Titel "Mutter" schier unmöglich sein, LaMama wurde heute zum Kaffee und Gugl eingeladen, LaSista war auch da. Erledigt. Von Gugl und Mittags ein paar Kartoffeln und "Heringsbrüh´" wird man auch nicht wirklich satt. Gut, aber nicht lange anhaltend. Blick in den Kühlschrank. Kleine Reine genommen. Den Boden mit geröstetem Sesamöl eingerieben. Die Zucchini in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten, den Boden so bedeckt. Eine Dose stückige Tomaten geöffnet, eine kleine Schalotte angeschwitzt in wenig Butter, Salz, Pfeffer dazu, eine Handvoll in Ringe geschnittene grüne Oliven in Lake beigeben. Ziehen lassen. Ein paar Blatt frischen Basilikum klein schneiden, zusammen mit den Tomaten zufügen. Kurz aufkochen. Die Zucchini mit in Scheiben (ca. 1 cm oder Hähnchenschnitzel aus dem Handel) geschnittener Hühnerbrust belegen. Die Tomatensauce darüber, mit dicken Scheiben vom Schafskäse belegen...

Irrungen und Wirrungen....

O-M-G! Ich muss dringend in psychologische Behandlung! Schaue so vor mich hin in den Fernseher. Taucht eine Moderatorin auf, nennen wir sie einfach Birgit Sch. Denke mir so, dass die tolle Augen hat und eine richtig dreckige Lache. Ist ein wenig dicker geworden, aber sonst eine schöne Frau. Und ich stutze. Sie ist 56, also fast 60. Ich bin 44, habe also die 30er gerade erst verlassen. Uns trennen somit 30 Jahre. Und das ist ungefähr doppelt so alt wie ich. Gibt da was von der Irrationalfarm?

Knapp daneben...

LaSista war da. Diskussion in dieser Woche: Das Auto. 128.000 km, das treue Teil hat das bisher ohne(!) Durchsicht geschafft. Nur Sprit und ab und zu mal neue Reifen und Bremsen. Und etwas Öl, wenn das Licht anging. Hier mal eine Lanze FÜR Ford: Läuft! TÜV ist für meine Schwester wie für andere Menschen Weihnachten - es kommt überraschend. So auch dieses Mal. Panik, weil der Wagen kürzlich erstmals einen Ölwechsel bekam. Mit neuem Filter und allem, was dazu gehört. Davor ging eigenlich nichts mehr. Am Berg, den ich im Premiumprodukt locker mit wenig Gas im fünften Gang nehme, ging im Dritten fast nichts. Wie ein Asthmatiker in einer Katzenzucht. 2.0 als ausgewiesener KFZ-Fachmann (nicht) hatte erst einen Motorschaden diagnostiziert. Ohne OBD, ohne irgendeinen weiteren Handschlag am Auto. Wahrscheinlich durch Handauflegen (auch nicht). Vor zwei Wochen kam der Anruf von ihm, ob ich einen Dacia-Händler kennen würde. Na, ich nicht, aber Tante G hilft da gerne und in Sekundenbruchte...

Mittagessen - Faulpfanne

Keine Lust auf großartig kochen, dafür dann am Sonntag. Und backen. Für Sonntag *stöhn* Räucherbauch, Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Aubergine, Oliven-Tomaten-Sauce, bisschen Gewürze, 200° im Ofen. Frischen Parmesan drüber - gut isses. Guten Appetit!

Sprich laut und deutlich!

Hat die Oma immer gesagt. Ihre Freude hätte sie an dem neuen Spielzeug eines unserer ehrwürdigen Nachbarn sicher gehabt. Abgesehen davon, dass ich die Abgasgeräusche eines V10-Motors eher als eine Lärmbelästigung empfinde (BMW ist wieder zum V8 zurückgekehrt in der aktuellen Auflage!), ist das, was seit Wochen bei uns den Asphalt aufreißt, eine kleine Zumutung. Egal wann, Mr. Beschleunigungsfreak kennt nur zwei Pedalstellungen: "Leerlauf" und "Knallgas". Dazwischen? Bitte... Doch nicht er. Von was ich rede? Von meinem Lieblingsfahrzeug, einem BMW M5. Baureihe L60. Mit oben genanntem Kreissägen-V10. Und weil das nicht ausreicht, habe ich einmal genau aufgepasst, was er da verbaut hat an Abgasanlage. Das Auto musste nämlich heute feldstechergerecht abseits der Garage parken. Mal hören, wie das so klingt? Bitteschön: Und ich schwöre, der schafft auch bei Wind und Wetter drei Gänge. Ob bergauf oder bergab. Und nach der Kurve wieder. 

Was passieren kann, wenn.....

zwei Singlekumpels sich die Wartezeit bis zum Burger vertreiben müssen. QED - die veröffentlichen wirklich ALLES. Allerdings hatte ich in der SMS "Kaesekuchen" geschrieben. Naja, egal... :-) Und dann kamen auch die Burger. Vom neuen Brater ums Eck. Wirklich gute Qualität, schön medium und sehr saftig. Und die Brötchen..... Gibts hier: www.bbq-corner.de Beim nächsten Mal dann "Pulled Pork" :-)

Mittagessen und Resteverwertung

Das gab es zum Mittag: Spargel, Sahneei, Kartoffeln, Schnittlauchsoße Die Reste grob zerdrückt, ein weiteres Ei zugegeben, ein wenig Käse dazu gerieben, etwas Mehl zur Bindung und 30 Minuten bei 175° in den Backofen geschoben. Das Ergebnis: Spargelküchlein. Schmecken warm und kalt.

Das Frauenmaterial am freien Markt.

Wie wahrscheinlich in den letzten Jahren seit Februar 2011 jeder mitbekommen hat, bin ich ja gesinglet worden (bevor wieder Irrungen entstehen: Ich wurde verlassen). Der anfangs übermächtigen Trauer wird jeder irgendwann Herr. Gut, bei mir kamen noch ein paar Altlasten dazu, zudem hatte ich mich wohl geweigert, anständig erwachsen zu werden. Dem Schmerz ist dann die Verzweiflung nach gekommen. Alleine. Oh Gott. "Du wirst einsam sterben!" Solche Gedanken hat man. OK, schon nach drei Tagen dachte ich, dass das Leben nun vorbei wäre. Alleine im Bett, einen Husten und Schnupfen, begleitet von einem Schüttelfrost und die zu diesem Zeitpunkt noch schwer vermisste Innigstgeliebte war nicht da. Zum trösten, zum betüddeln. Und ich hatte nicht einmal die Kraft, auf das männliche "Sterbesofa" umzusiedeln. War wohl einfach eine Entkräftung gepaart mit einer Erkältung und als gezogene Option auch ein Schlafmangel. Aber ein Schock war es schon, zu sehen, wie hilflos Mann auf ...

Wuschalla

Heute gibts "Wuschalla". Eigentlich "Wurstsalat". die eher schwierig zu verstehende Variante der Aussprache stammt von einem Kumpel. Seines Zeichens Badenser und ein wenig hektisch. Irgendwann einmal zwischen Tür und Angel von der RESPA nach seinem Abendbrot befragt, fiel dieses Wort. "Wuschalla" ist seitdem auch hier ein Begriff. Und sollten Nichtinsider zum essen kommen, dann eben auf itzgründisch (der eigentliche Coburger Dialekt): "Wurschddsalladd". Nur Bild, keine Anleitung, weil da schon Millionen Rezepte kursieren. Beilage: Ofenfrisches Baguette. `n Gutn!

Das Obst muss weg! Das Obst muss weg! Das Obst....

Mondoberflächenoptik   Banane? Lieblingsobst. Wie wohl das von vielen Deutschen auch. Sagt das Bundesamt für Statistik. Und Äpfel. Kann man tolerieren, Freunde sind wir nicht. Entweder spreißelt der Saft von den harten Äpfeln überall hin oder die sind einfach nur "mehlig", also mürbe. Nein, mag ich nicht unbedingt. Außerdem vertrage ich die neuen Zuchtformen nur dann ohne mich zu zerkratzen, wenn diese erwärmt wurden. Hat mit den Inhaltsstoffen zu tun, die sich dabei wandeln. Also: Apfel nur in kleinen Mengen oder in Form von Kuchen oder Auflauf oder Apfelmus. LaMama hat angesichts meines Essenwochenplanes die Hände mal wieder theatralisch über dem Kopf zusammengeschlagen und ist in arbischähnliches Trauergejammer ausgebrochen. So viel Fleisch.... Nun muss man wissen, dass nach der Doktrin meiner Mutter (Bj. 1941) Fleisch dick macht. Von Cola bekomme ich Zucker (also Diabetes), ebenso wie von Mars, Snickers und Mondlicht. Gemüse ist immer gut - aber nur in fast pastöse...

Infoblatt

Die Rezepte lohnen nicht, nix verpasst. War aber essbar. Somit lediglich zur Info: Männerteller. Gegen Untercholesterinierung. Buttermilchmuffin mit Himbeerquark

Ernsthaft?

Und wieder ein Grund, warum ich Horoskope nicht wirklich ernst nehmen kann. GMX.de-Horoskop Tageshoroskop Stier vom 05.05.14 Bedürfnisse, denen Sie kein Gehör schenken, melden sich heute besonders deutlich. Fühlen Sie sich geborgen und bekommen Sie genügend Streicheleinheiten? Ihr Wohl hängt davon ab, wie gut Sie für sich selbst sorgen. Verstehe ich das nur falsch oder fordert mich mein Horoskop wirklich dazu auf, dass ich...? weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/lifestyle/horoskop/tag/stier/#.A1000146

Kleine Küchenlogik

Person 1: "Hmm. Lecker, Kotelett mit Schwarte gebraten!" Person 2: "Ne, die kommt weg. Das ist doch pures Fett!" P1: Heult leise in sich hinein. P2: "????" P1: "!!!!" P2: Schneidet die mitgebratene Schwarte weg. 10 Minuten später P1: "Wann gibts denn nun Essen?" P2: "In 20 Minuten!" P1: "Aber.... Die Kotelett sind doch schon lange fertig...?" P2: "Macht nix, die schwimmen in Öl, da trocknen die nicht aus." P1: Weint wieder. Dieses Mal mit Schluchzen.

Wenn Dummheit tödlich endet

Aufreißer in dieser Woche: "Deutscher Austauschschüler in den USA erschossen!" Denkt man erst einmal "Oh Gott, der arme Junge, typisch schießwütiger Ami!". Und dann kommen nach und nach die Einzelheiten ans Tageslicht. Übrig bleibt ein schießwütiger Ami, der sein Eigentum auf amerikanische Art gegen einen deutschen Austauschschüler mit Migrationshintergrund und diebischen Absichten verteidigt hat. So die leichte und offensichtliche Version. In dem Bundesstaat, in dem dieser Vorfall passiert ist, besteht das Recht, erst zu schießen und dann zu fragen. Über den Sinn - und im Zweifel auch eher geringen Erfolg einer Wahrheitsfindung unter Mithilfe durch den Delinquenten - kann gestritten werden. So ein Schuss endet gerne mal final. Und Tote nuscheln nicht nur, sie schweigen in der Regel auch für immer. Ein schöner Grund neben dem Grundrecht auf unversehrtem Leben, warum in Deutschland nicht wie wild umsich geschossen werden darf. Ein kleiner Waffenschein ist möglic...