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Posts

Bewusstseinserweitert....

Ganz früher, also zu der Zeit, als ich als junger Mensch unterwegs war, da konnte ein Sekt oder ein Wein nicht süß genug sein. Nicht lieblich - süß! Und Liköre. Und andere klebrige Getränke. Irgendwann hat es sich mal zugetragen, dass ich - zusammen mit der Respa - ein Löffelchen zu viel von diesem süßen Zeug getrunken hatte. Oder vielleicht auch ein Schöpferchen voll. Oder ein Kistchen. Die Geschichte wird noch oft erzählt, geglaubt wird sie uns nur selten. Macht nix, ich war ja dabei. Das Ergebnis war, dass es mich schon geschüttelt hat, habe ich diese sehr lieblichen Getränke auch nur gerochen. Maximal ein Rosenmuskateller war noch trinkbar, vielleicht ein Weißherbst. Aber, auch da nicht alles, was der Markt hergibt. Bordeaux habe ich versucht, die mag ich aber nicht so. Chilenische Weine - nicht mein Ding. Südafrika? Wer es braucht. Kurz; ich bin in Italien hängen geblieben. Meine Lieblingssorte ist, auch schon lange Zeit bevor diese Traube ein Inobjekt wurde, der Merlot. Komis...

Punsch für Arme

- eine Kanne Tee Heidelbeer-Vanille - Strohrum (oder ein etwas besserer, hatte nur den) nach Geschmack - ein paar Löffel Preiselbeeren von IKEA Tee ziehen lassen, einen Löffel Preiselbeeren in die Tasse, umrühren, mit Rum abschmecken. Offiziell ist das natürlich gegen die Erkältung.

Mein liebes, ungeborenes Kind!

Ich schreibe diesen Brief an Dich, weil es Dich nie geben wird. Ich werde nie erfahren, ob Du ein Junge oder ein Mädchen geworden wärest. Wäre bei der Geburt alles glatt gegangen? Und hättest Du eher die Augen Deiner Mutter gehabt oder meine? Meine Wellen oder ihre glatten Haare? Wer weiß, ob Du ein ruhiges Kind oder ein aufgeregtes geworden wärest. Egal, ich  hätte Dich ganz sicher lieb gehabt, so, wie es Eltern eben tun. Du wärest für mich das schönste Kind, das liebste und natürlich auch das klügste geworden. Stolz wäre ich gewesen. Wie oft habe ich junge Eltern beobachtet und versucht, mir abzuschauen, wie diese in den Situationen mit ihrem Nachwuchs umgingen. Und wie oft habe ich gedacht "ne, das machst du später mal anders..." Oft habe ich mir ausgemalt, wie es ist, wenn ich Nachts aufstehe und Dich in den Arm nehme, weil Du Zähne bekommst und weinst. Wie es ist, wenn wir beide müde sind aber nicht schlafen können. Vielleicht auch, weil Du Hunger hast. Was habe ich mi...

Samstagsblues

Irgendwie habe ich heute Nacht schlecht geschlafen. Ein Albtraum hat mich aufschrecken lassen, ab gut sechs Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken. Gut, wird halt ein Vanilleeis angesetzt. Meditative Arbeit bringt auch über den Tag. Um elf Uhr war dann Kaffee angesagt. Mit kleinem Frühstück. Sehr lecker, weil der Bäcker auf gute Qualität der Zutaten achtet. Der Käse - gut. Der Schinken - gut. Die Salami - mag ich nur vom Blog, die Aufschnittware überhaupt nicht. Komisch, der Bäcker kann da aber nichts dafür. Dazu Butter, Gurkenscheiben, ein Becher heißer Kaffee. Für 3,90 € ein guter Zweitstart in den Tag. Danach eine Tasse Tee. Pflaume-Zimt. Den brauch´ ich aber nicht mehr, nicht meine Richtung. Nächstes Mal dann entweder einen Punsch oder einen Tee Apfel-Zimt, Mal sehen. Heißer Tee und Sonnenschein Gute Gespräche (auch Männer können Lästermäuler sein!), noch zwei kleine lange Brötchen eingesackt, nach Hause. Zu Hause dann die Überraschung: die Langweißbrötchen kenn´ ich doch w...

Elisenlebkuchen nach Konditorenrezept

Vom Kumpel, der mal Konditor gelernt hat, kommt dieses Rezept aus seinem Bestand. Nur nach sehr langem Drängen habe ich das im letzten Jahr bekommen. M hat die Dinger gemacht und gelagert. Die Besten, die ich jemals probieren durfte. Dumm nur, dass wir auf den Tipp mit den Apfelscheiben zur Reifung in der Lebkuchendose gehört haben, nach drei Tagen war ein weißes Pferd über ALLE Lebkuchen hergefallen. Hätte ich nicht -verbotenerweise- täglich einen stibizt, dann wüßte ich nicht mal, wie die waren. So kann ich sagen: gibt nix Besseres! Und hier das Rezept: 1.000 g Zucker 85 g Honig 500 g flüssiges Eiweiß Diese drei Zutaten auf gut Körperwärme erhitzen, ab besten und falls vorhanden, in einem Kupferkessel. 4 g Amonium oder Hirschhornsalz, 130 g Orangeat 15 g Zitronat 460 g Mandeln (grob gehackt) 460 g Nüsse (Wal- und Haselnüsse, grob gehackt) 120 g Aprikosenmarmelade 20 g Lebkuchengewürz 270 g Mehl unter die angewärmte Masse rühren. Darauf achten, dass alle Zutaten gut v...

Pennen in Coburg - Essen gehen in der Vorweihnachtszeit

Respa ist nach längerem Aufenthalt außerhäusig wieder zurück. Bei uns beiden hat sich viel getan, es besteht somit dringender Klatsch- und Tratschbedarf. Und ein kleiner Snack darf es auch sein. Nur, wohin? Griechisch war schon länger nicht mehr auf der Karte. Somit war einer der Griechen in Innenstadtnähe gewählt worden. Eigentlich sind dort so viele Parkplätze, dass man sich keine Sorgen um diese machen muss. Reserviert? Entgegen meiner Gepflogenheiten - nein. Drei Männlein werden schon unterschlüpfen können. Vor der Tür dann der erste Schreck. Wahre Ströme (keine Übertreibung) an Menschen wälzten sich von den Parkplätzen in Richtung Lokal. DAS habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt. Uns schwante Schlimmes. Die Respa vor der Tür abgeladen, sie sollte die Plätze klar machen. Ich fuhr weiter zum Parkplatz des nächsten Discounters. Gerade heute, als ich weniger gut drauf bin. Irgendwie war mir jeder Schritt schwer gefallen. Im Lokal empfing uns ein Lautstärkepegel, den wir vo...

Browser

Also, auf Anhieb wären mir lediglich drei Browser eingefallen. Mehr nicht. Mal einen Blick in die Statistik geworfen, geschaut, was in den letzten zwei Stunden sich so alles im Blog getummelt hat. Und ich war erstaunt. Dinger gibts, die muss ich erst mal googeln.

Effektive Nächte

Gut, dass es Internet und allerlei Onlinedinge gibt, die man auch mitten in der Nacht erledigen kann. Das Programm ist gemäßigt (Vincent Klink kocht Kartoffelsuppe mit Meerrettich und Käsetoast) und es ist einfach - ruhig. Kein Telefon klingelt, keine SMS, die beantwortet werden wollen, keine schreiende Werbung im TV - und es ist gemütlich dunkel. Ich kann es nicht leiden, wenn ich mich tagsüber für ein kleines Powernapping (was für ein Wort...) für 15 Minuten hinlege und GENAU DANN irgendjemand die Treppe hoch kommt und nervt. Heute erst der Kaminkehrer, dann die Mutter und dann eine Versicherungsvertreterin. Unaufgefordert. Mir geht sowas auf den Testikelbehälter. Und wenn man dann zerknirscht feststellt, dass man nun wieder hellwach ist, dann schreit einen die Werbung im TV an. Abhilfe: aus die Kiste, leise Klassik an. Momentan Bachs Konzerte für das Cembalo und die gesammelten Werke von Mozart. Oder ein Hörbuch. Freud nebenbei zu hören ist allerdings eine heftige Herausforderun...

Yo man ey!

Mal ein Gute-Laune-Song:

Will ich es wissen?

Will ich wirklich wissen, was hinter den Suchanfragen steckt, die so manches Seelchen hier auf meinen Blog führt? Naja, irgendwie schon.

Schongbier

"Mama, Schongbier hat gesündigt!" Da ist also mal wieder in einer der sowieso schon verdächtigen Sendungen eine sowieso schon verdächtige Familie zu sehen. Und wie immer gibt es nur ein paar Themen, mit denen wir Zuschauer "überrascht" werden können. Familienzwist, Schulschwänzerei, Übergewicht. Heute auf dem Plan: Übergewicht. Da ist also die Familie B., ein typisch deutscher Name. Naja, warum den nicht auch mal mit Namen aus der großen weiten Welt kombinieren? Kein Problem. Dumm nur, wenn der Slang diese Namen fast bist zur Unkenntlichkeit verhunzt. Hilfreich ist dabei der regelmäßig eingeblendete Untertitel. Heißt die große Tochter noch "Sabrina", beginnt es bei den weiteren Kindern mit immer mehr Grusel. Kevinismus schon bei den Eltern? Gerade da! Schongbier soll wohl Jean-Pierre heißen, Schassin ist der Justin. Man man man.... Muss das sein? Wichtig ist, dass die Kinder mit der zu langen Zunge und dem dadurch auffälligen S-Zisch-Verhalten auc...

Vorher - Nachher

Wie versprochen, einigermaßen ist die Gesichtshaut in Ordnung. Also ein vorher-nachher-Vergleich. Los gehts! vorher nachher Ich glaub´, ich werde wieder einen Bart züchten.

Will sie nicht hören...

Thema: Weihnachtsgeschenke. Teilnehmer: WoWi und LaSchwester. Ort: mein Wohnzimmer. Zuschauer: Kekse, Kakao und ich. Warum auch immer, das Gesprächsthema kam auf Weihnachten und die Schenkerei drumherum. Ich enthalte mich da schon mal aus folgenden Gründen: a) Niemand zum beschenken verfügbar b) ich verbrenn´ mir doch nicht den Mund mit falschen Tipps. Warum Kekse und Kakao? Weil ich seherisch begabt bin. Naja, nicht wirklich. Ich glaube einfach an die Duplizität der Dinge und daran, dass WoWi trittsicher in jedes Fettnäpchen trifft. Kaum ist der Keks bereit und der Kakao eingefädelt, geht es auch schon los. Die Diskussion um Weihnachtsgeschenke. Ich sitze - wohlweislich - schweigend daneben. Er rät aufs Geradewohl. Naja, eigentlich ist es eher ein stochern im Finsteren. Und am besten wäre es gewesen, ich hätte K + K in der Küche genossen. Ne, ich musste ja da sitzen bleiben. Und schon geht es los, Frage an mich: "Was würdest Du denn schenken?" "Ich hätte im gan...

Stollenrezept

Advent, Advent, ´s zweite Lichtla brennt. Also: zwei Stollen produzieren. Das Rezept dazu ist ein altes Familienrezept. Könnte man denken, wenn man sich den abgegriffenen Zettel anschaut, auf dem das Rezept aus einer der ältesten coburger Bäckereien notiert ist. Real befindet es sich gerade einmal gut zehn Jahre in unserem Besitz. Und für zwei Stollen wird folgendes verarbeitet: Am Tag zuvor: 650 g Rosinen 80 g Mandeln gerieben 120 g Zitronat 50 g Orangeat in 65 ml Rum einlegen Am Backtag: 1 kg Mehl 405 0,35l Milch 60 g Hefe verrühren, eine gute halbe Stunde gehen lassen (warm stellen) dann 150 g Zucker 200 g Butter 200 g Butterfett 15 g Salz 5 g Gewürz (wir nehmen Stollengewürz, ersatzweise Lebkuchengewürz) 5 g Zitronenaroma 5 g Vanillearoma 1 Ei 80 g Marzipan und das am Vortag eingelegte Rosinen-Rum-Gemisch zugeben Alles gut verkneten, damit es eine gleichmäßige Masse ergibt. Den Teig in zwei Mengen aufteilen, in eine längliche, ca. 5 cm hohe Form bringen...

Muss ich mir Sorgen machen?

Mal kurz meine Gedankengänge auf dem Weg vom Wohnzimmersessel in die Küche, keine 10 Meter: Da muss doch noch der grüne Wackelpudding drinstehen. Hihihi, der alte Witz ist gut: "Papi, woran erkennt man, dass jemand einen Sonnenstich hat?" - "Daran, dass er wirres Zeug redet, mein kleiner grüner Pudding....!" Du hast die Macht, junger Padavan. Geht Yoda als Grüner durch? Ob der auch für Umweltschutz ist? Hmmmm... die Tomaten sind auch noch ziemlich grün. Ob die deshalb 49 Cent gekostet haben? Sind doch Dattelcherrys aus Spanien. 250 g. Oh, da ist auch noch das Gulasch mit Stampf. Ach ne, sind Fleischbällchen mit Nudeln. Blöd. Eigentlich habe ich schon gegessen. Aber Lust hätte ich schon. Was wohl Marlies jetzt macht? Da wären die Nudeln mit Lachs vorhin zu wenig gewesen. Ach was, da hätte ich einfach mehr gemacht. Der Pudding ist zu kalt, da schmeckt der nicht. Den stelle ich mal raus. Morgen ist der schön warm zum Frühstück. Ob ich ein Glas vom Weißherbst probiere...

Schwule Stiere?

Ab und zu mache ich mir den Spaß und lese Horoskope. Zwar kann man vielleicht grob die Wesenszüge einem Sternzeichen zuordnen, aber von pauschalen Aussagen, die theoretisch auf ein Zwölftel der deutschen Bevölkerung zutreffen sollen, halte ich nichts. Heute war beim Abruf der eMails ein Link anzuklicken, der mich regelrecht angefleht hat, gedrückt zu werden. Und was stand drin? Ich bekomme einen Mann. Kein Scherz, hier steht das verbrieft. Gut, dann bleib´ ich morgen mal vorsichtshalber zu Hause. Muss ja nicht sein.... Singlehoroskop Stier für Sie vom 28.11.11 bis 04.12.11 Trend ...

Wenns des Nächtens läutet

Dann ist es in der Regel nichts Gutes. Gerade einmal 12 Personen haben meine persönliche Handynummer, unter der ich in der Regel rund um die Uhr zu erreichen bin. Und entsprechend hüte ich diese Nummernkombination auch. Heute Nacht, kurz vor 1:30 h hat das Handy geläutet. Kein Problem. Ein Problem ist aber, dass eine gute Freundin überraschend ihren Vater verloren hat. Dieser ist zu einer Routineuntersuchung in das Krankenhaus gebracht worden, hat diese nicht mal mehr erlebt. Einfach tot. Und das Schlimmste ist, dass ich nicht vor Ort für sie da sein kann, weil alles so weit weg geschieht. Das macht mich traurig, denn in meinen schweren Zeiten war sie an meiner Seite.

Ich war auf Frauensuche! 3

Teil 1 Teil 2 Da ich hier ja gerafft erzähle, ist meine Lockenpracht seit dem Besuch bei der „Ü-70-Party“ gehörig nachgewachsen. Mähne würde ich es nicht nennen, aber schön dicht ist die Haarmenge schon. Der Bart unter der Nase ist zu einem gepflegten Dreitage-Vollbart gewachsen, die Haare nach oben gegelt und die Kleidung wird natürlich auch angepasst. Mit 41 Jahren bin ich ja sozusagen erst gerade mal aus den 20ern rausgewachsen. So brauche ich nicht viel an der Alltagskleidung zu ändern, hab ja noch alles aus meinen 20ern da. Und sind nicht gerade auch die späten 80er und frühen 90er Jahre wieder in? So wird es die gelochte Jeans, hauteng, und das Netz-Shirt in schwarz. Darunter ziehe ich das neonfarbene Shirt mit dem Garfieldprint, welches zwar nun etwas spannt, aber unter dem Netz richtig knackig wirkt. Eben auf den Körper gearbeitet. Am Arm habe ich die coole Swatch, die damals schon bewundert wurde, dass die nicht mehr läuft wird schon niemand bemerken. Schuhe? Klar, DocMar...