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Der Frühling und die Übungen

Seit ungefähr zwei Wochen absolviere ich meine Übungen zur Kräftigung meiner Beinmuskulatur. Normalerweise in der Wohnung, so gut es eben geht. Gestern habe ich es wohl übertrieben, denn die Beine brennen bei jedem Schritt. Muskelkater nennt sich sowas wohl. Aber, egal, denn von den vor Wochen noch dünnen Strichen, die meine Beine waren, kehre ich langsam zur Muskulatur zurück, die zu meiner ursprünglichen Statur passt. Netter Nebeneffekt: je besser die Muskeln in Form kommen, desto weniger sammelt sich das Wasser in den Beinen. Lediglich die Knöchel schwellen leicht an, aber, ich halte nun sogar schon fast zwei Stunden mit abwechselnd stehen und üben durch. Für mich ein toller Fortschritt. Wenn ich so weiter mache, dann entwickle ich mich vielleicht sogar zu einem Frauenschwarm ;-) Und weil das Wetter so schön ist und bei uns vor der Tür die Rohrleitungen saniert werden, gab es die Übungen heute an der geöffneten Dachluke. Mit Blick auf -erstaunlicherweise- sehr flotte und präzise...

Mal was Erfreuliches

Sonst treffen in der vergangen Zeit nur schlechte Nachrichten ein. Umso erfreulicher war es für mich heute, dass ich eine Rechnung bekommen habe. Eine Rechnung? Ja, eine Rechnung. Und zwar eine günstige. Soll es ja auch geben. In der Rechnung geht es um einen Ölwechsel und eine Reparatur. Kostenvoranschlag der Markenwerktstatt: "Rechnen sie mal so mit 700 - 800 Euro, klingt nach einem größeren Schaden...." Dazu das besorgte Gesicht des Servicepersonales. Blöd darfste sein, musst dir nur zu Helfen wissen, hat Gritt, meine Ausbilderin anno dazumal, zu mir gesagt. Also auf zum Bosch-Händler, den Fehlerspeicher auslesen lassen. Im Auto wird in der Anzeige nur der Fehler "Motorsteuerung" angezeigt. Nur in gelb, nicht in rot. Rein in die Werkstatt, Fehlercodeliste ausgelesen und da war es auch schon: Zündspule mit Störung. Weiter zum freien Werkstätter unseres Vertrauens, den Ölwechsel in Auftrag gegeben, die Zündspule wechseln lassen und fertig war der Lack. Kosten...

Die Wehwehchen der Menschen

Längere Zeit habe ich ja nicht über meine Familie geschrieben, getan hat sich trotzdem Einiges. Meinem Vater geht es zur Zeit mit seiner Demenz besonders schlecht. Meine Mutter meint, dass er wohl meinen Gram spüren kann und anders reagiert, als dann, wenn sie ihn alleine besucht. Meinen Vater habe ich als einen Mann kennengelernt, der seine Probleme mit sich selbst ausmacht, nach Außen immer stark war und Sorgen mit einem Lachen weggewischt hat. So sind wir auch erzogen worden, mussten uns unsere Emotionen erst erkämpfen. Mittlerweile zeigt er aber auch zwischenmenschliche Regungen. Zwar spricht er nun kein Wort mehr, muss gefüttert und gewickelt werden, das Laufen geht nur noch mit Unterstützung. Aber, wenn ihn meine Mutter berührt, dann lächelt er. Ansonsten ist alles gewichen, was früher den "Macher" ausgemacht hat. Den Chef einer Firma mit bis zu 12 Angestellten, den langjährigen Kapitän einer Fußballmannschaft, den Erbauer mehrer Gebäude - und nicht zuletzt auch den...

Dachbodenfensterstudien

Das Wetter war heute Nachmittag doch überraschend schön, was es mir am Dachbodenfenster in meinem Ausguck leichter gemacht hat. Zwar habe ich nicht entdeckt, was ich erhofft habe, aber visuell und akustisch war es doch eine Erkenntnis. Wir wohnen an einer kräftigen Steigung, was es nötig macht, ordentlich Gas zu geben. Sprich: die meisten Autos fahren unter Last den Berg rauf. 1. Knapp 200 Autos habe ich in den gut zwei Stunden am Fenster gezählt. 2. Mindestens die Hälfte davon war silbern lackiert 3. Ebenfalls mindestens die Hälfte war ein Van oder Kombi. 4. Diesel und Bezin hält sich ungefähr die Waage. 5. Pink, gelb, hellblau sind vielleicht außer Mode, aber nicht unmöglich aufzustöbern. 6. Bunte Farben ziehen meist ältere Autos mit weiblichen Fahrerinnen in jungen Jahren nach sich. 7. Die "schwach" motorisierten Autos drehen höher und im niedrigeren Gang. Muss auch so sein. Aber - sie fahren deutlich schneller als die Limousinen mit den dicken Motoren den Berg h...

Joey´s große Augen....

Wenn es mir schon beschissen geht, dann sollen wenigstens die anderen Freude haben. Der Lieferant von Joey´s Pizza-Service hält mich jetzt bestimmt für verrückt oder schwul. Seis drum, niemand nimmt was mit und so dick werden die sicher auch nicht bezahlt. Die Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln, im Verbund mit einem Schokomuffin " sugarbabes miss chocoholic Muffin mit Chocolate Chunks und cremigem Nuss-Nougat-Kern" und einem Liter Cola taugen auch nicht als Tröster. Macht aber satt und schläfrig. Ist ja auch was wert.....

Gedanken zum AKW

Ein Gastbeitrag von Hans aus dem Allgäu: RWE klagt gegen Abschaltung von Biblis RWE hat heute, 01.04.2011, beim zuständigen VGH rechtliche Schritte gegen die Anordnungen der hessischen Aufsichtsbehörde vom 18. März zur einstweiligen Einstellung des Betriebs des Kraftwerks Biblis für die Dauer von drei Monaten eingeleitet.   Die Begründung, angeblich seien sie den Aktionären gegenüber verpflichtet und müssten Sorgte dafür tragen, dass die Gewinne nicht ausblieben. Im Angesicht der Katastrophe in Japan ist diese Einstellung in meinen Augen höchst kriminell und mir fehlen dazu die Worte! Diese Manager müssten per Gesetz verpflichtet werden bei „Störfällen“ unmittelbar selbst vor Ort anwesend zu sein, bis die Situation bereinigt ist. Das könnte diese „Leute“ unter Umständen doch mal zum Nachdenken bewegen? Sicherlich, vor Tsunamis und Erdbeben in dieser Größenordnung sind wir nach menschlichem Ermessen gefeit, aber eben nur nach menschlichem Ermessen und was das Wert...

PET macht Straßen klar

Preiswert und schnell - PET-Granulat wird die Straßenämter um Millionen entlasten. Zwar ist nach wie vor der Umweg über China notwendig, trotzdem ist dieses neuartige Straßenbaumaterial billiger als Teer. Joghurtbecher, Getränkeflaschen und andere Kunststoffartikel werden nicht mehr einfach geshreddert und zu Textilstoffen verarbeitet, nein, die Granulatchips kommen gereinigt aber unbearbetet wieder nach Deutschland zurück. Dabei kann das zuständige Straßenamt wählen, ob es das teure transparente Material bevorzugt -gegen Aufpreis- oder das unsortierte, also recht bunte Material. Die Empfehlung der BAM ist klar: transparent für Hauptstraßen und bunt für Neben- und Spielstraßen. Und noch einen weiteren Vorteil hat das transparente Material: das Verhalten der Straße unter der neuen Schicht kann beobachtet werden, was ein rechtzeitiges Eingreifen möglich macht und weitere Kosten spart. Die Einarbeitung in den vorhandenen Straßenbelag ist denkbar einfach: ein mobiler Gasbrenner ...

Facebook adieu!

Ich habe für mich entschieden, dass mir eine Mitgliedschaft bei Facebook mehr Nachteile als Vorteile einbringt. Sichtbare wie unsichtbare. Somit war für mich der logische Schritt der, meine Mitgliedschaft endgültig zu löschen, nicht nur zu deaktivieren. Tipps dazu und die Umstände, wie und was Facebook mit unseren Daten macht: HIER KLICKEN!

Weit weg

Ab heute ist die Ex-FrauDSL räumlich so weit von mir getrennt, wie in den letzten knapp 16 Jahren nicht. Komisches Gefühl. Passt aber wohl zu ihren Empfindungen zu mir. Auch ein komisches Gefühl. MilD

Nimm Zwei!

Bei den Bonbons habe ich früher immer die Orangeteile bevorzugt, meine Schwester die Zitronenbonbons. So gab es keinen Ärger und meist nahmen wir auch mehr als zwei... Jetzt zeichnet es sich auch im Alltag ab: nimm zwei! War es früher in der Regel so, dass auf eine gute Nachricht eine schlechte kam, so ist es in der letzten Zeit 1:2. Dummerweise im schlechten Verhältnis für mich. In der letzten Woche kam endlich das ersehnte Schreiben vom Amtsgericht. Was ja Positiv ist, quasi ein Orangenbonbon oder eine ganze Orange. Nun bin ich ja seit längerem gefasst, was an Zitronen kommt. Aus denen man ja Limonade machen soll, wenn sie einem vom Leben angedreht werden. Schöner Spruch. Aber blöd. Denn: das Leben gibt mir nun seit kurzem immer eine Orange und ZWEI Zitronen. Die Orange eben in Form des AG-Schreibens. Und die Zitronen waren eine Nachricht, die meine Krankheiten betreffen und eine, die mit der eben beendeten Beziehung zu tun hat. Die Zitronen sind beide ganz schön groß und reichen...

Die 30-€-Tasse Kaffee

Schwester hat angerufen. War bei der Wahrsagerin. Hat 30 € berappt, dafür durfte sie auch den Kaffee selbst austrinken. Soll wohl türkischer Mokka sein. Und hat dann ein paar Sachen erklärt bekommen. OK, ich bin ja immer recht skeptisch, wenn ich sowas höre, aber die "letzte Tasse" ist in erschreckender Weise und unwiderlegbar wahr eingetroffen. Kann Zufall sein, ist es wahrscheinlich auch. Aber die Trefferquote lag bei 90 % - incl. der genannten Zeiträume von jeweils 1 - 2 Tagen rauf oder runter. Heute gab es dann ein Update, was ihre Beziehung angeht, ihren beruflichen Werdegang betrifft und all die kleinen Dinge. Will mal hoffen, dass es für sie wirklich so positiv ausgeht, wie es avisiert ist. Ich bin auch -wie heißt das eigentlich? getasst? worden. Bisschen was Positives, bisschen was Negatives. Hauptsächlich Sachen um Ex-FrauDSL. Wobei, wenn das genannte Negative eintritt, dann gibt es auch kein Positives mehr. Ich sag´ mal noch nix dazu, werde aber berichten, ob di...

Bodenmais am Morgen

Noch ganz früh am Morgen, Blick über Bodenmais Der Arbersee , kurz nachdem sich der Morgennebel aufgelöst hat. Bodenmais liegt für uns mich recht günstig gelegen. Knapp drei Stunden Fahrt mit Pause, schon befindet sich der Ruhesuchende in einer anderen Zeitzone. Wer Abwechslung sucht, ist hier richtig. Auch für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, von der einfachen Zimmervermietung bis hin zum Golfhotel. Die Landschaft ist für Alle da und umsonst, was auch nicht mehr überall selbstverständlich ist. Risslochfälle, Arbersee, Arber, Silberberg, viele verschiedenartig gelagerte Freizeitmöglichkeiten, gute Lokale und auch Glasbläserdörfer laden fast das ganze Jahr ein. Bayerische Gastfreundschaft inklusive.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang über dem Lokal "Kapitän Goltz" in Lohberg am Arber. Sehr leckeres Essen, günstige Zimmer, endlose Ruhe. Nur bei frischem Schnee sollte man auf Ketten nicht verzichten.

Rinnsal auf der Haut

Feuer der Seele, brennt auf der Haut Heiß, unlöschbar und lavaartig Wenn die Nacht kommt, schleichen sich die Gedanken ein Brennen hinter der Stirn, heiß, schmerzhaft, unbegreifbar Linderung verschafft das Rinnsal der Tränen, lindert den Schmerz für kurze Dauer Jede Nacht seit langer Zeit, immer dann, wenn keiner schaut

Schlamperei im Gefrierfach

Den ganzen Tag habe ich mich auf mein Schnitzel Bologneser Art gefreut. Mit lecker selbst gemachter Spaghettisoße und Nüdelchen. Spaghettisoße war noch reichlich im Gefrierfach. Dachte ich. Und Schnitzel frisch beim Metzger geholt, die Nudeln vom Bauernhof meines Vertrauens. Alles bereit. Fehlt nur noch der Hunger. Der sich dann auch eingestellt hat. Panierstraße gebaut, Schnitzel lecker zurecht gemacht, Parmesan frisch gehobelt, Wasser aufgesetzt. Und den Soßenbeutel geöffnet. Komischer Geruch. Nicht schlecht, auch lecker. Nur anders. Nach der Löffelprobe stand ich vor einer Entscheidung. Was nun tun? Im Beutel hat sich nicht die erhoffte Soße befunden, sondern die letzte Portion des kürzlich zubereiteten Pfeffergulaschs. Aus der Panierstraße wurde mithilfe von etwas Kräutern ein leckerer Pfannkuchen, das Gulasch erhitzt und die Schnitzel in Streifen geschnitten und angebraten. War auch lecker, wenn auch so nicht erhofft. Morgen koche ich frische Spaghettisoße und beschrifte jed...

Blitzgrippe

Sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Am Sonntag Vormittag hat es angefangen: kratziger Hals, die Nase tropft unmotiviert. Nix Halbes, nix Ganzes. Abends dann Besuch von der Ex-FrauDSL, da hatte ich schon Schwierigkeiten, in der Aufrechten zu bleiben. Montag früh die Einkäufe erledigt, kaum die Treppe hoch gekommen. Eine Schwäche, dass ich froh war, irgendwann im ersten Stock anzukommen. Auf die Couch, Fernseher an und sofort eingeschlafen. Abends ging es dann los. Husten, der trockenen und sehr unangenehmen Art. Der Blick an die Stelle, an der sonst die Medikamente stehen: da ist nix. Hat die Ex-FrauDSL komplett abgeräumt. So gab es nur einen heißen Tee, aber richtig geholfen hat das nicht. Am Dienstag dann nach einer fast durchwachten weil dauergehusteten Nacht hat es mir die Beine weggerissen. Keuchen, Atemnot, Kopfschmerzen, Brustschmerzen vom ewigen Husten, triefende Augen, laufende Nase. Eben das, was man sich unter einer Grippe landläufig vorstellt. Mittlerweile habe ich von ...

Weg vom Netz

Da ist also heute ein Moratorium veröffentlich worden, in dem die komplette Umkehr des im Herbst 2010 von der derzeitigen schwarzgelben Regierung beschlossenen neuen Atomvertrages angedacht wird. Noch vor den Wahlen wird reagiert. Oder besser: reaktioniert? Reaktionismus nenne ich es, wenn die Regierung ihre Wählerstimmen entschwinden sieht und reagiert ohne groß nachzudenken. In Japan hat die Erde gewackelt und da tritt Radioaktivität aus? Na sowas, wo wir doch erst kürzlich gegen Bares für die Staatskasse die Laufzeit der Reaktoren beschlossen haben. Nun wird zurück gerudert, eine komplette Überprüfung der derzeit am Netz befindlichen AKWs angeordnet. Hätte man das nicht vorher tun sollen, bevor man pauschal die Laufzeit verlängert? Wird schon gutgehen ist offenbar die Devise gewesen. Jetzt bekommt man kalte Füße. Nicht wegen der Sicherheit des Volkes, sondern, weil selbiges mit Wahlstimmenentzug reagieren könnte. Mir fehlt trotzdem die Mitteilung, wie die abgeschalteten AKWs e...

Pluto(nium)kratismus

Da hammer den Salat. Erst tönt die Regierung, dass unsere Atomkraftwerke sicher seien, dass eine Verlängerung gegen Steuern moralisch und technisch vertretbar wäre. Somit wird in einer Nacht- und Nebelaktion zwischen der Atomlobby und der schwarzgelben Regierung ein Deal ausgehandelt. Dem Volk, welches ja trotz RTL und Konsorten noch nicht zu 100 % verblödet ist, bekommt dabei Bauchschmerzen. Aber, die Hände des Volkes sind gefesselt, Bürgerentscheide gibt es in Deutschland nur über Nichtigkeiten, die die Pfründe der Politikerkaste nicht beschneiden. Und so entscheidet der Politiker unabhängig und nach seinem Gewissen, wie es das Gesetz fordert. Manch ein Mensch hat aber eine gedehnte Auffassung, was das Gewissen zulässt. Und das wird nur dann enger gefasst und überdacht, wenn es an die Wählerstimmen,sprich die Grundversorgung, geht. Und so müssen erst mehrere GAUs drohen und tausende Menschen sterben, wie jüngst in Japan. Ein Ruck geht durch Deutschland, wie ihn schon Herzog ehed...