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Mal was Erfreuliches

Sonst treffen in der vergangen Zeit nur schlechte Nachrichten ein. Umso erfreulicher war es für mich heute, dass ich eine Rechnung bekommen habe. Eine Rechnung? Ja, eine Rechnung. Und zwar eine günstige. Soll es ja auch geben.

In der Rechnung geht es um einen Ölwechsel und eine Reparatur. Kostenvoranschlag der Markenwerktstatt: "Rechnen sie mal so mit 700 - 800 Euro, klingt nach einem größeren Schaden...." Dazu das besorgte Gesicht des Servicepersonales.

Blöd darfste sein, musst dir nur zu Helfen wissen, hat Gritt, meine Ausbilderin anno dazumal, zu mir gesagt. Also auf zum Bosch-Händler, den Fehlerspeicher auslesen lassen. Im Auto wird in der Anzeige nur der Fehler "Motorsteuerung" angezeigt. Nur in gelb, nicht in rot. Rein in die Werkstatt, Fehlercodeliste ausgelesen und da war es auch schon: Zündspule mit Störung.

Weiter zum freien Werkstätter unseres Vertrauens, den Ölwechsel in Auftrag gegeben, die Zündspule wechseln lassen und fertig war der Lack. Kosten? Keine 800 + X, keine 500, sondern schlanke 216,11 € Euro.

Ergo: Wäre der Fachhändler etwas ehrlicher und hätte uns dieser nicht schon mehrmals das Fell über die Ohren gezogen, hätte er auch dieses Geschäft gemacht. So wurde einmal aus einer Austausch-Wasserpumpe bei KM-Stand 69.000 eine Endrechnung von knapp 2.800 €. Übrigens. Nur das Auslesen des Fehlerspeichers beim Markenhändler hätte 59 € gekostet, bei der Bosch-Station nur 10 €. Ein bisschen kommt man sich manchmal verar..... vor.

Kommentare

  1. Nein, wir sind einer Meinung in diesem Fall. Nur, dass dann immer mehr Dinge dazu kamen, die für mich nicht nachprüfbar waren. Eben ein neuer Zylinderkopf etc., der angeblich durch die Überhitzung auf den 200 m(!) Strecke Schaden genommen hätte.

    Monate später wurde mir mein Verdacht von einem ehem. Angestellten bestätigt, diese Vorgehensweise ist eher die Standardarbeitsweise als die Ausnahme. Egal, das Autohaus wird von uns nicht mehr beehrt, die letzten Fahrzeuge schon bei anderen Händlern gekauft. Gleiche Marke, mehr Vertrauen.

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  2. So clever war ich auch, zumal der Nachbar ja Sachverständiger ist. Dumm nur, dass nach einer "Reparatur" nichts mehr vom "Schaden" zu erkennen sein sollte. Was auch der Fall war und so eben die Beweise verschwunden waren. Die Geschichte hat dann noch weite Kreise gezogen, nicht umsonst wechselt man nach 15 Premiumfahrzeugen den Händler. Die schnelle Kohle hat er mittlerweile arg bereut.

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