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Come, Mister Tallyman, tally me banana

Gestern kam unangemeldet lieber Besuch - mein Kumpel Mitsch. Und er hatte auch was für mich dabei: Bananen! Schon seit jüngster Kindheit liebe ich diese Früchte. Ob pur, im Shake, im und auf dem Kuchen, im Grießbrei, als Milchgetränk. Lecker. Im Grießbrei? Ja, die wurde dann fein zerdrückt und unter den Instant-Grießbrei gemischt. Einfach nur etwas Milch dazu, fertig. Und an Festtagen gab es den Brei ohne Banane, dafür mit warmer Milch, Butterflocken, Zucker und Zimt. Für mich ein Höhepunkt meiner frühen Kindheit. Und in den ersten Jahren der 1970er gelang es manchmal sogar, kleine Einschlüsse zu erreichen. Quasi den "Grießknusper". Dazu musste die Milch aber kalt sein, schnell zugegossen werden und dann gleich umgerührt werden. Überhaupt gab es bei uns eher schlichtes Essen. Die kulinarischen Errungenschaften meiner Mutter lassen sich in Jahrzehntsprüngen festhalten. 1970er Jahre: Entdeckung von Ravioli aus der Dose Erst mit der einfachen Tomatensauce, dann "Mit Fle...

Dobby arbeitet für uns...

Ab heute haben wir einen eigenen Hauselfen. Ein iRobot Scooba. Nachdem FrauDSL mir schon länger nach so einem Ding in den Ohren gelegen hat, war es an der Zeit, sie im Haushalt zu unterstützen. Wie schon mal gesagt: Hauptsache, es hat Lichter, macht Geräusche und kann aufgeladen werden. Das Ding ist ein Wunderwerk der Technik und schafft mit einer Akkuladung gut 80 qm, was bedeutet, dass alle zwei Tage die Wohnung fast komplett gereinigt werden kann. Zuerst wird der Raum erkundet, dann gesaugt. Stufe zwei ist das einnebeln mit Wasser und Reiniger. Dann wird - wo nötig - intensiv nachgereinigt, was besonders für die Küche von Vorteil sein kann. Fettschlieren werden erkannt und mit Akribie nachbearbeitet. Am Schluss fährt Dobby nochmals über die Fläche und nimmt das überschüssige Wasser wieder auf. Als Vorrat sind ein Liter Frischwasser/Reinigungsflüssigkeit an Bord, welche im Idealfall auch wieder aufgenommen und im Schmutzwassertank verstaut werden. Zudem beigelegt war dem Karton...

Flugzeuge lasern!

Da die Idioten nicht aussterben und täglich ein anderer Depp aufsteht, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis ein "Spielzeug" und Hilfsmittel aus dem Bürobereich missbraucht wird. Rote Laserstifte gibt es schon seit Jahren, die Leistung recht beachtlich, leider ist das Farbspektrum nicht ganz so optimal, als das es das menschliche Auge auf dem Weg zum Zielpunkt verfolgen kann. Damit ist gemeint, dass man zwar den Punkt am Ziel sehen kann, die Spur dorthin aber nur zu verfolgen ist, wenn es nebelig oder Rauch in der Umwelt befindlich ist. So verliert man schnell wieder den Spaß. Zumal auch die Reichweite der roten Laser nur eher kurz ist. Die Industrie schläft aber nicht, hat "Augenkompatible" Laser entwickelt. Grün, 532 nm, sogar der Weg ist damit im sichtbaren Bereich. Vor gut einem Jahr habe ich schon einmal geschaut, was sowas kostet. Klar, wenn es blinkt und leuchtet - muss der Mann haben. Da waren bis zu zwei Watt im Handel frei. Klingt wenig, so ein Tasche...

Scharfes Huhn mit Gemüse

FrauDSL wollte sich selbst verwirklichen, diesmal am Herd. Und da ihre Kochkünste täglich besser werden, habe ich keine Angst, vergiftet zu werden oder Hunger leiden zu müssen. Heute auf der Karte: Scharfe Hühnerpfanne mit Gemüse dazu werden benötigt: ca. 500 g Hühnerbrust, eingelegt in einen guten Schuss helle Sojasoße, Pfeffer, eine viertel Tasse Erdnussöl, fünf Zehen zerdrückter Knoblauch, ein Esslöffel gelbe Würzpaste. das Gemüse bestand aus: 2 Karotten, in Stifte geschnitten, eine gelbe Paprika, eine kleine Zucchini,wenig Zwiebel Die Zubereitung ist, wie meist bei asiatischen Gerichten, denkbar einfach. Den Wok schön heiß werden lassen, das Hühnchen mit dem Öl zugeben, kräftig rühren, damit keine "Brandstellen" entstehen. Dabei werden sowohl der Knoblauch als auch die Würzpaste mit geröstet. Die Temperatur herunter drehen, das Gemüse zugeben, mitgaren aber aber noch bissfest lassen. Fertig! Bei uns gibt es dazu Basmatireis, diesen sollte man aufs...

Endlich Herbst

Ich bin ja ein Mensch, der eher die kühlen Temperaturen liegt. Warm anziehen kann ich mich immer noch, nur mehr als nackt im Sommer geht leider nicht. Und wenn ich dann trotzdem noch schwitze, dann habe ich ein Problem. So musste ich heute beim aufwachen ein wenig lächeln. Die Sonne scheint, trotzdem sind draußen nur knapp über 5° Celsius - und es stürmt. Ich liebe es im Herbst im stärksten Wind unterwegs zu sein. Das zerren des Windes an der Kupferverkleidung außen an der Gaube, die bunten Blätter, die der Sturm vorbeitreibt - und die Tasse dampfenden Kaffee vor mir auf dem Tisch. Und wenn es zu kalt wird, bekommt der Kamin Feuer. Die Krönung an solchen Tagen ist für mich eine Erbsensuppe mit Speck. Natürlich komplett selbst gemacht, ohne Erbswurst oder andere Dinge. Lecker cremig gekocht, ähnlich wie das aus den Büchsen, nur mit Geschmack nach Natur. Und wenn es gut läuft und die Zeit langt, gibt es auch einen selbst geräucherten Speck in die Suppe. Ach, die einfachen Dinge können ...

Lebkuchen? Bei uns nur noch vom Band....

Kürzlich kam ich in den Genuss, von meiner Lieblings-Lebküchnerei einen der hervorragenden Elisenlebkuchen zu probieren. Genuss? Moment, die Dinger schmecken doch sonst anders. Beziehungsweise: sie schmecken überhaupt. Dieser hier? Durchschnitt. Weiter zum Schokoglasierten. Das selbe Ergebnis. Gleicher Durchmesser, gleiche Lebkuchenmasse, gleiches Aussehen. Der Teig eine einzige glatte Masse. Nicht mehr wie früher, als man die Nüsse spüren, Orangeat und Zitronat einzeln herausschmecken konnte, die Form von Lebkuchen zu Lebkuchen individuell war. Glücklicherweise arbeitet mein bester Kumpel bei diesem Bäcker, da war es ein kleiner Schritt mal nachzufragen. "Ne, die bekommen wir jetzt schon fertig, viel billiger." Der Grund für die Aufgabe der hohen Handwerkskunst ist also mal wieder eine Gewinnoptimierung. Nicht vergessen, diese Lebkuchen liegen um die zwei Euro je Stück. Und wir sprechen von einer Landbäckerei, der es hervorragend geht. Leider ist aber zu beoba...

Hiob entbietet seinen Gruß

Kennen Sie das auch? Gut geschlafen, der Tag könnte eigentlich ein schöner werden- und dann klingelt das Telefon. An der anderen Seite ist eine Person, die nichts Gutes im Schilde führt. So geschehen am Mittwochfrüh.  Kurz nach neun Uhr war es vorbei mit dem entspannt sein und auch die Genesungsphase hat einen herben Rückschlag erhalten. In kürzester Zeit waren die Beine wieder lustig prall mit Wasser gefüllt, das Wohlfühlniveau ist von 99 % auf -10 % gefallen. Und wer war daran schuld - genau, das Amt aus einem der letzten Blogeinträge. Das mit den 300.000 €, die vernichtet werden. Nur, dass es sich nun wohl schon um eine Summe im niedrigen 7stelligen Bereich handelt, darüber mag ich gar nicht nachdenken. Das eigentlich Ärgerliche ist, dass es sich um einen kleinen fünfstelligen Betrag handelt, der das Amt so rücksichtslos handeln lässt. Da gibt es kein rechts und links, nur ein stures Verstecken hinter einem Paragraphen. Ach ja, der wurde uns auch noch nicht genannt, wir könne...

25 Millionen Euro für den Castor-Einsatz

Abgesehen davon, dass ein Normalbürger sehr lange für diese Menge Geld arbeiten muss, streiten sich nun Länder und Bund um die Finanzierung des Einsatzes. Der Bund wehrt sich mit den Argumenten, dass sowohl andere Bundesländer als auch der Bund mit seiner Bundespolizei ausgeholfen haben, Teile mit zu finanzieren. Gut, bleibt das wohl diesmal an Niedersachsen hängen. Aber das heißt ja nicht, dass man im nächsten Jahr nicht im vorhinein die Finanzierung sicher kann. Vorschlag Nr. 1: "Das Verursacherprinzip AKW-Betreiber" - der, der die Kosten verursacht, der zahlt eben auch die Zeche. In diesem Fall sind das für mich die Betreiber der Atomkraftwerke. Gut, die werden wieder aufheulen, dass dann der Strom teurer wird. Dieses Argument würde ich aber nicht gelten lassen, zahlt der Steuerzahler die Kosten doch sowieso im Moment über die Steuern. So gesehen werden die Atomunternehmen subventioniert. Als positives Argument könnte man den AKW-Betreibern zugute halten, dass die ei...

Und doch alles ganz vergebens.... Ruhe sanft!

*18.05.1910   +03.11.2010 Lieselotte Müller In den letzten zwei Tagen hatten wir schon immer ein beklemmendes Gefühl, wenn ein Telefon geläutet hatte. Der Grund war, dass nach dem Zwischenhoch, in dem sich meine Oma pudelwohl gefühlt hatte, ein rapider Verfall eingesetzt hat. Von jetzt auf gleich gingen die Vitalwerte in den Keller, heute Nacht dann um 2 Uhr der Anruf vom Pflegeheim: man möchte doch bitte dringend vorbei schauen. Um kurz nach vier Uhr war wieder alles stabil, es ging nach Hause. Und um 9:35 Uhr dann der befürchtete Anruf: die Oma ist gestorben, friedlich eingeschlafen ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Vor drei Tagen hat sie sich gewünscht, endlich sterben zu dürfen, die ganzen Belastungen des Alters wurden ihr zu viel. Nun denn, Oma: Du hast es hinter Dir, ich wünsche Dir eine fette eigene Wolke, von der aus Du uns beobachten kannst wann immer Du willst. Und einen Regenbogen, der Dich bei uns sein lässt. Machs gut, auch 100 Jahre sind zu kurz. ...

Kaffeefreak? Wer weiß...

Ich bin ein Kaffee-Mixer Du findest Kaffee toll. Wie früher die Experimente in der Schule. Am liebsten testest Du alle Neuheiten, jedes Kaffeegewürz und jeden Sirup, der den Kaffee-Geschmack noch exotischer macht. Welcher Kaffeetyp bist du? Den Test gibt es hier: currywurstundpommes

Smilie - oder doch nicht?

In der Diskussion stehen ja momentan die im Ausland schon gerne eingesetzten Smilies, welche eben freundlich lächeln bei guter Hygiene oder eben das Gesicht verziehen, wenn der Wirt es nicht so genau nimmt. Vorgehensweise ist die, dass ein Kontrolleur seine normalen Kontrollen in Sachen Küche etc. vornimmt und dabei die Arbeits- und Putzweise des Gastronomen bewertet. In Deutschland bleibt dies bis auch einen kleinen Ortsteil in Berlin im Verborgenen. Sprich: wenn hinten die Kakerlaken tanzen, dann muss der Gast vorne noch lange nichts davon mitbekommen. Eine Abhilfe - oder Entscheidungshilfe - für den Gast wäre da, wenn ein Smilie gleich am Eingang über die Zustände bescheid gibt. Für mich gäbe es da nichts zu rütteln: kein lächeln - kein Besuch. Von einem Profi erwarte ich einfach, dass alles nach Vorschrift ist. Und wenn der Smilie mal nicht mehr lächelt, dann nicht aufgrund einer Lapalie.

Süßes, sonst gibts Saures!

Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht erpressen lasse, hasse ich Halloween. Das künstlich aufgebauschte Fest, 1994 in Deutschland von den Herstellern der Faschingsartikel als Ersatz für ausfallanfällige Kirchenfeiertagsabhängige Partys eingeführt. Eben dieses geht mir auf die Nerven. Jedes Jahr kommen mehr Blagen und fordern. Am Anfang hat das Naschfach noch ausgereicht. Zwei Jahre später ging es dann schon mit der Einkaufsliste zum Handel. Und noch mal drei Jahre später blieb nur der Discounter. Was gelegentlich mit Missfallen bekundet wurde. "Nicht mal richtige Süßigkeiten....!" Da war es für mich vorbei. Immerhin knappe 100 Euro gingen so Jahr für Jahr für Kalorienbomben drauf. Und als Dank wurde einem angedroht, dass das Haus mit Eiern beschmissen werden würde. Auch in diesem Jahr wird es wieder so laufen wie im letzten Jahr: Das Gartentor verschlossen, ein Candlelightdiner für uns und nix für die frechen Gören, die aus anderen Stadtteilen zu uns exportiert werden. ...

Die Oma - Abschluss eines Dramas

So, ein paar Wochen ist es ja nun schon her, dass die Oma übel aus dem Rollstuhl gestürzt war. Glücklicherweise ist nun alles verheilt, die Beweglichkeit wieder hergestellt - kurz, der Oma geht es recht gut. Nur ein paar Tage nach der Meldung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde kamen diese unangemeldet in das Heim, haben jedes Eck untersucht. Leider haben wir bis heute keinen Bericht darüber erhalten, was aber wohl aus Datenschutzgründen schwierig ist. Geändert hat sich aber, dass die Oma nun wie ein Mensch behandelt wird. Zudem gab es einen neuen Rollstuhl mit höherer Lehne und zusätzliche einem kleinen Tischchen. Rauskippen? Nun fast unmöglich. Das Essen kommt auch in ausreichender Menge, am Geschmack hat sich aber nichts geändert. Das Peronal ist kommunikativer, öfter auf der Station anzutreffen wie früher. Und auch die Klosache (lange Wartezeiten) hat sich deutlich gebessert. Schade, dass für das Funktionieren so elementarer menschlicher Bedürfnisse erst eine Beschwerde nötig ...

Kennt jemand diese Früchte?

FrauDSL hat von Ihrer Geschäftsreise ein kleines Mitbringsel mitgebracht. Früchte. Kennt jemand die Sorte?

IKEA 2

So, nu bin ich denn mal wieder bei IKEA gelandet. Nur mal so zum Spaß, sagt die Frau. Habt Ihr eigentlich gewusst, dass IKEA die Abkürzung vom Namen des Inhabers ist? Nein? Seht Ihr, ich auch nicht. Bis, ja bis ich am letzten Samstag bei IKEA in der Kantine abgegeben wurde. Dazu muss ich sagen, dass der IKEA in Fürth nagelneu ist, dass man nicht mehr durch das ganze Programm geschleust wird und dass die Kantine "Brödla" endlich direkt vom Ausgang(!) aus erreichbar ist. Ein Hurra der Männerfreundlichkeit. Neu ist weiterhin, dass man zwar ein Schweinegeld für die Getränke bezahlt, die Gläser aber immer wieder auffüllen darf. Dazu sei angemerkt, dass das Personal ab der sechsten Tasse Kaffee komisch guckt. Egal, hab mir halt ´nen Preiselbeertrank gekauft und hab da mein Geld wieder reingeholt. Der Getränkezapfer steht nämlich außerhalb der Kassenzone. Nun aber noch zu Herrn IKEA. Ich sitze so in der Kantine, bei Kötbullar (sind das KÖTer BULLAR?) und Saft und lausche den Men...

IKEA.....

Klar, meinen knappen Urlaub verbringe ich doch gerne bei IKEA und den sieben verschiedenen Arten Menschen. Vorausschicken muss ich jedoch, dass an besagtem Tag einfach nur ein Einkaufsbummel durch verschiedenen Lagerverkäufe und bei diversen Großhändlern geplant war. Aber, wie so oft im Leben, kommt vieles Anders als vorhergesehen. Schaaaaahaaaatz..... Wollen wir noch zu IKEEEHAAA??? Kennt Ihr den Schmerz in der Brust, wenn es in den Hort der weiblichen Glücksseeligkeit gehen soll? Da sind wir nun, im schwedischen Einkaufsparadies. Egal wo ich bei IKEA war, DRINNA, den Eingang, finde ich nie auf Anhieb. Vielleicht sollten sie einfach mal einen der BRINGA (Verkäufer) auf den Hof stellen um verirrte Männer an die Pforte zu geleiten. Noch auf dem Parkplatz fällt mir schon das Erste auf: Es gibt keine Frauen, die alleine bei IKEA unterwegs sind. Zwar sind da verschiedene Typen an Menschen anzutreffen, jedoch nie allein. GUGGA Gugga ist die werdende Mutter, die die Lage sondiert, ...

Update II

Der RA wurde natürlich aufgesucht, keine Chance auf Klage wg. Schadensersatz. Grund: die Oma muss zustimmen, verweigert aber aus Angst vor Repressalien die Unterschrift. Heute wird beraten, wie es weiter gehen soll. Einschlafen wir die Angelegenheit aber nicht.