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25 Millionen Euro für den Castor-Einsatz

Abgesehen davon, dass ein Normalbürger sehr lange für diese Menge Geld arbeiten muss, streiten sich nun Länder und Bund um die Finanzierung des Einsatzes. Der Bund wehrt sich mit den Argumenten, dass sowohl andere Bundesländer als auch der Bund mit seiner Bundespolizei ausgeholfen haben, Teile mit zu finanzieren. Gut, bleibt das wohl diesmal an Niedersachsen hängen. Aber das heißt ja nicht, dass man im nächsten Jahr nicht im vorhinein die Finanzierung sicher kann. Vorschlag Nr. 1: "Das Verursacherprinzip AKW-Betreiber" - der, der die Kosten verursacht, der zahlt eben auch die Zeche. In diesem Fall sind das für mich die Betreiber der Atomkraftwerke. Gut, die werden wieder aufheulen, dass dann der Strom teurer wird. Dieses Argument würde ich aber nicht gelten lassen, zahlt der Steuerzahler die Kosten doch sowieso im Moment über die Steuern. So gesehen werden die Atomunternehmen subventioniert. Als positives Argument könnte man den AKW-Betreibern zugute halten, dass die ei...

Und doch alles ganz vergebens.... Ruhe sanft!

*18.05.1910   +03.11.2010 Lieselotte Müller In den letzten zwei Tagen hatten wir schon immer ein beklemmendes Gefühl, wenn ein Telefon geläutet hatte. Der Grund war, dass nach dem Zwischenhoch, in dem sich meine Oma pudelwohl gefühlt hatte, ein rapider Verfall eingesetzt hat. Von jetzt auf gleich gingen die Vitalwerte in den Keller, heute Nacht dann um 2 Uhr der Anruf vom Pflegeheim: man möchte doch bitte dringend vorbei schauen. Um kurz nach vier Uhr war wieder alles stabil, es ging nach Hause. Und um 9:35 Uhr dann der befürchtete Anruf: die Oma ist gestorben, friedlich eingeschlafen ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Vor drei Tagen hat sie sich gewünscht, endlich sterben zu dürfen, die ganzen Belastungen des Alters wurden ihr zu viel. Nun denn, Oma: Du hast es hinter Dir, ich wünsche Dir eine fette eigene Wolke, von der aus Du uns beobachten kannst wann immer Du willst. Und einen Regenbogen, der Dich bei uns sein lässt. Machs gut, auch 100 Jahre sind zu kurz. ...

Kaffeefreak? Wer weiß...

Ich bin ein Kaffee-Mixer Du findest Kaffee toll. Wie früher die Experimente in der Schule. Am liebsten testest Du alle Neuheiten, jedes Kaffeegewürz und jeden Sirup, der den Kaffee-Geschmack noch exotischer macht. Welcher Kaffeetyp bist du? Den Test gibt es hier: currywurstundpommes

Smilie - oder doch nicht?

In der Diskussion stehen ja momentan die im Ausland schon gerne eingesetzten Smilies, welche eben freundlich lächeln bei guter Hygiene oder eben das Gesicht verziehen, wenn der Wirt es nicht so genau nimmt. Vorgehensweise ist die, dass ein Kontrolleur seine normalen Kontrollen in Sachen Küche etc. vornimmt und dabei die Arbeits- und Putzweise des Gastronomen bewertet. In Deutschland bleibt dies bis auch einen kleinen Ortsteil in Berlin im Verborgenen. Sprich: wenn hinten die Kakerlaken tanzen, dann muss der Gast vorne noch lange nichts davon mitbekommen. Eine Abhilfe - oder Entscheidungshilfe - für den Gast wäre da, wenn ein Smilie gleich am Eingang über die Zustände bescheid gibt. Für mich gäbe es da nichts zu rütteln: kein lächeln - kein Besuch. Von einem Profi erwarte ich einfach, dass alles nach Vorschrift ist. Und wenn der Smilie mal nicht mehr lächelt, dann nicht aufgrund einer Lapalie.

Süßes, sonst gibts Saures!

Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht erpressen lasse, hasse ich Halloween. Das künstlich aufgebauschte Fest, 1994 in Deutschland von den Herstellern der Faschingsartikel als Ersatz für ausfallanfällige Kirchenfeiertagsabhängige Partys eingeführt. Eben dieses geht mir auf die Nerven. Jedes Jahr kommen mehr Blagen und fordern. Am Anfang hat das Naschfach noch ausgereicht. Zwei Jahre später ging es dann schon mit der Einkaufsliste zum Handel. Und noch mal drei Jahre später blieb nur der Discounter. Was gelegentlich mit Missfallen bekundet wurde. "Nicht mal richtige Süßigkeiten....!" Da war es für mich vorbei. Immerhin knappe 100 Euro gingen so Jahr für Jahr für Kalorienbomben drauf. Und als Dank wurde einem angedroht, dass das Haus mit Eiern beschmissen werden würde. Auch in diesem Jahr wird es wieder so laufen wie im letzten Jahr: Das Gartentor verschlossen, ein Candlelightdiner für uns und nix für die frechen Gören, die aus anderen Stadtteilen zu uns exportiert werden. ...

Die Oma - Abschluss eines Dramas

So, ein paar Wochen ist es ja nun schon her, dass die Oma übel aus dem Rollstuhl gestürzt war. Glücklicherweise ist nun alles verheilt, die Beweglichkeit wieder hergestellt - kurz, der Oma geht es recht gut. Nur ein paar Tage nach der Meldung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde kamen diese unangemeldet in das Heim, haben jedes Eck untersucht. Leider haben wir bis heute keinen Bericht darüber erhalten, was aber wohl aus Datenschutzgründen schwierig ist. Geändert hat sich aber, dass die Oma nun wie ein Mensch behandelt wird. Zudem gab es einen neuen Rollstuhl mit höherer Lehne und zusätzliche einem kleinen Tischchen. Rauskippen? Nun fast unmöglich. Das Essen kommt auch in ausreichender Menge, am Geschmack hat sich aber nichts geändert. Das Peronal ist kommunikativer, öfter auf der Station anzutreffen wie früher. Und auch die Klosache (lange Wartezeiten) hat sich deutlich gebessert. Schade, dass für das Funktionieren so elementarer menschlicher Bedürfnisse erst eine Beschwerde nötig ...

Kennt jemand diese Früchte?

FrauDSL hat von Ihrer Geschäftsreise ein kleines Mitbringsel mitgebracht. Früchte. Kennt jemand die Sorte?

IKEA 2

So, nu bin ich denn mal wieder bei IKEA gelandet. Nur mal so zum Spaß, sagt die Frau. Habt Ihr eigentlich gewusst, dass IKEA die Abkürzung vom Namen des Inhabers ist? Nein? Seht Ihr, ich auch nicht. Bis, ja bis ich am letzten Samstag bei IKEA in der Kantine abgegeben wurde. Dazu muss ich sagen, dass der IKEA in Fürth nagelneu ist, dass man nicht mehr durch das ganze Programm geschleust wird und dass die Kantine "Brödla" endlich direkt vom Ausgang(!) aus erreichbar ist. Ein Hurra der Männerfreundlichkeit. Neu ist weiterhin, dass man zwar ein Schweinegeld für die Getränke bezahlt, die Gläser aber immer wieder auffüllen darf. Dazu sei angemerkt, dass das Personal ab der sechsten Tasse Kaffee komisch guckt. Egal, hab mir halt ´nen Preiselbeertrank gekauft und hab da mein Geld wieder reingeholt. Der Getränkezapfer steht nämlich außerhalb der Kassenzone. Nun aber noch zu Herrn IKEA. Ich sitze so in der Kantine, bei Kötbullar (sind das KÖTer BULLAR?) und Saft und lausche den Men...

IKEA.....

Klar, meinen knappen Urlaub verbringe ich doch gerne bei IKEA und den sieben verschiedenen Arten Menschen. Vorausschicken muss ich jedoch, dass an besagtem Tag einfach nur ein Einkaufsbummel durch verschiedenen Lagerverkäufe und bei diversen Großhändlern geplant war. Aber, wie so oft im Leben, kommt vieles Anders als vorhergesehen. Schaaaaahaaaatz..... Wollen wir noch zu IKEEEHAAA??? Kennt Ihr den Schmerz in der Brust, wenn es in den Hort der weiblichen Glücksseeligkeit gehen soll? Da sind wir nun, im schwedischen Einkaufsparadies. Egal wo ich bei IKEA war, DRINNA, den Eingang, finde ich nie auf Anhieb. Vielleicht sollten sie einfach mal einen der BRINGA (Verkäufer) auf den Hof stellen um verirrte Männer an die Pforte zu geleiten. Noch auf dem Parkplatz fällt mir schon das Erste auf: Es gibt keine Frauen, die alleine bei IKEA unterwegs sind. Zwar sind da verschiedene Typen an Menschen anzutreffen, jedoch nie allein. GUGGA Gugga ist die werdende Mutter, die die Lage sondiert, ...

Update II

Der RA wurde natürlich aufgesucht, keine Chance auf Klage wg. Schadensersatz. Grund: die Oma muss zustimmen, verweigert aber aus Angst vor Repressalien die Unterschrift. Heute wird beraten, wie es weiter gehen soll. Einschlafen wir die Angelegenheit aber nicht.

Update

So, die Oma war dann mal im Krankenhaus. Glücklicherweise "nur" eine sehr starke Prellung. tapfer ist sie ja, kein Klagelaut kam über die Lippen. Nächsten Donnerstag wird dann die Hüfte und die Schulter geröntgt, scheinbar war beim Sturz auch das in Mitleidenschaft gezogen worden. Im LKH war allerdings kein Personal da, welches die Oma mit auf den Röntgentisch hätte legen können. Ich war leider verhindert, sonst hätte man da schon helfen können. Wer denkt denn daran, dass es auch da an Personal mangelt? Drama.... So, ich sammel malnun alle Fakten und werde dann einen Brief an die Aufsichtsbehörde des Altenheimes senden. Bericht folgt hier, an gewohnter Stelle.

Kaputtgespart?

Das obere Bild zeigt meine 100jährige Oma (mit deren Einverständnis), welche momentan in einem Coburger Seniorenheim"einsitzt". Aufgrund ihres hohen Alters müsste die Dame eigentlich in ihrem Rollstuhl fixiert werden, aus dem Grund, weil ihre Muskulatur ein aufrechtes Sitzen nicht mehr ermöglicht. Vor drei Tagen war es mal wieder soweit, undeutliche Aussprache, wirres Verhalten. Für uns ein klares Signal: mal wieder zu wenig zu trinken bekommen. Was uns nicht verwundert, denn die Dame sieht kaum noch etwas. Ergo: Essen und Trinken ist sogar aus nächster Nähe schlecht zu finden. Nun ist das aber für das Heim recht uninteressant, ob, wann und wie viel meine Oma zu sich nimmt. Das Essen wird hingestellt - wenn es denn etwas gibt. Dazu muss ich sagen, dass sie ein recht schönes Zimmer hat, allerdings im Untergeschoss mit dann ebernerdigem Ausblick. Und am Gang die letzte Position darstellt. Was wiederum heißt: wenn der Speisewagen nicht voll genug war, dann gibt es halt einfa...

Hmmmmm.... und Vor bitte!

ZDF, früher Nachmittag. Zuerst wird „ Die Küchenschlacht “ ausgetragen. Anfangs der Woche noch sechs Mitstreiter, reduziert der Wettbewerb die Hobbyköche bis Freitag auf zwei Teilnehmer. Freitag dann das Finale, der Gewinner darf sich mit Glück, je nach Tagesverfassung von sich selbst  und des Jurors, in die Spätshow zu „ Lanz kocht “ setzen und wird von Fernsehköchen in fünf Gängen verköstigt. Wenn es dann noch gut läuft ist weder Lichter noch Mälzer zugange. Das ist aber ein anderes Thema. Akt zwo dann um 15:05 Uhr: „ Topfgeldäger “. Henssler moderiert, Rosin richtet am Schluss über die  Erzeugnisse. Zwei Gruppen, jeweils zwei Männer und zwei Frauen, treten gegeneinander an. Die Zutaten sind vorgegeben, allein die Zubereitungsart ist frei. Und Rosin lässt gerne mal den Sternekoch raushängen. Klar, als Profi und langjähriger Koch kann man das auch leicht. Nicht vergessen: hier treten ausschließlich Menschen als Kandidaten an, die nur im häuslichen Bereich kochen. Profis ...

Gustini - Leckeres für den Gaumen

Am Montag Abend gab es im Fernsehen in irgendeinem der unzähligen Magazine einen Bericht über die Einkaufsfahrten der Firma Gustini aus Leipzig. Ein kleine aber feine Firma, die eher auf Qualität Wert legt. Und das besondere Kleinod in den entlegensten Winkel aufzuspüren versucht. So was zieht mich immer wieder an, zumal in Coburg ja kaum noch die Möglichkeit besteht, etwas wirklich außergewöhnliches zum Essen zu kaufen. Mainstream ja, Feinkost - nein. In modernen Zeiten wie diesen lässt sich auch spät am Abend noch einkaufen, online eben. Eigentlich wollte ich nur mal sehen, was es da so gibt. Daraus wurde ein Einkaufsquerschnitt aus dem Programm. Im Detail kamen: Südtiroler Speck aus Kastelruth. etwas Parmesan , 72 Monate gereift  ein wenig Balsamico Cantuccini mit Mandeln (hervorragend als Dessertersatz mit einem etwas weicheren Rotwein) Salami mit wildem Fenchel - mild und aromatisch Derzeit gibt es zu den Bestellungen eine Gratisprobe Olivenöl dazu. 100 ml....

70 Jahr´- und ein bisschen zu leise

Rückblende, das Jahr 2000, 9. September. Es ist 19 Uhr am Abend, wir haben uns in einer schön dekorierten Kantine in Rödental versammelt, die Band spielt zum Auftakt und zur Begrüßung der Gäste leichte und leise Fahrstuhlmusik. Nach und nach treffen 110 geladene Gäste ein. Zuerst ein paar übliche kurze Spielchen, die den Jubilar (wird ja heute schließlich 60 Jahre alt) dezent auf sein Alter hinweisen. Die Schlange der Gratulanten ist ebenso lang wie das Büffet. Nach den Vorspeisen werden Rinderfilet, Edelfische, Hummerterrinen und andere Köstlichkeiten kredenzt. Und auch gerne verspeist. Zu Ende ist die Feierlichkeit erst am nächsten Morgen gegen drei Uhr in der früh. Die Gäste kamen ebenso gerne zu dieser Feier wie zu den üblichen Karfreitagsfestivitäten. Da pendelte die Gastzahl zwar immer zwischen 50 und 60 Gästen, aber geboten war immer was. Sehen wir zehn Jahre weiter. Wir sind nun im Jahr 2010 angekommen, der Jubilar wird dementsprechend 70 Jahre alt. Geschenke werden - wie i...

Lang, langs ists her....

Das war mein Schmuckstück, im Jahr 2003 für knapp üer 10K € gekauft. Heute bekommt man die zwar noch immer nicht nachgeschmissen, sind aber bedeutend günstiger. Viel hat sich seither getan, auch die Zulassung ist einfacher georden. Bei mir war nur VKP möglich, heute gibt es eine Fülle an Zulassungsarten, die auch in Deutschland die Möglichkeit bringt, mit voller Leistung legal zu fahren. Und für 2011 habe ich mir fest vorgenommen, wieder sowas mein Eigen zu nennen. Wahrscheinlich aber dann was ausgewachsenen, sowas wie hier. KLICK

Belohnung!

Und weil ich in den letzten Wochen so brav war, habe ich am Freitag MIttag meine Belohnung bekommen: Fleisch! 50 g Hausmacher Weißwurst und ein wenig in Öl und Knoblauch eingelegte Artischoke. Ich wusste ja gar nicht mehr, wie gut sowas schmeckt. Kann ich nur empfehlen, ein paar Wochen vegetarische Diät, komplett auf Zucker und KOffein und andere Gifte verzichtet, da schmeckt sogar die Wurst aus dem Discounter wieder intensiv.