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Nur einmal noch...

*möchte ich in Schottland an der Klippe stehen und die Luft einsaugen* *möchte ich Arm in Arm mit einem geliebten Menschen einfschlafen* *Sushi direkt bei meinem Japaner essen* *Urlaub an dem mir vertrauten Ort machen* *das leuchten im Gesicht sehen, ich ein Geschenk mache* *möchte ich einen gesunden Tag verbringen* *möchte ich verstehen, was mit mir geschehen ist *

Kennt das noch jemand?

Damit bin ich groß geworden. Oder eher breit. Ist ja egal, ich bin gewachsen ;-) Und blöd hat es mich auch nicht gemacht. Höchstens ein wenig komisch....

Mein Rückblick auf 2011

Da sitze ich nun mitten in der Nacht und grüble über das Jahr 2011 und die Dinge nach, die passiert sind. Mir, meiner Familie, Freunden, Fremden. Vieles habe ich nicht mitbekommen, weil ich mit anderen Sachen beschäftigt war. Und so schreibe ich Seite um Seite, es wird immer mehr. Und ich bemerke, dass fast nur Negatives passiert ist. Da läuft man ja Gefahr, depressiv zu werden. Was also tun? Löschen! Ich habe den ganzen Mist 2011 gelöscht und schaue auf die Gegenwart. Und die sieht doch gleich viel positiver aus. Ich lebe noch, ich sitze vor meinem Mittagessen (M-E-M mit Apfelmus), habe ein Dach über dem Kopf und bin fast schmerzfrei. Ist doch schon mal was, aus der Vergangenheit kann ich nur lernen, ändern kann ich sie nicht mehr.

Schrieb, schrub, schriebte

So, da mein Sprachgefühl nach der achthundertsten und von mir noch immer nicht gewollten Rechtschreibreform komplett durcheinander ist, war es heute an der Zeit, zu recherchieren. In einer eMail von einer staatlichen Stelle wurde anstatt des Wortes "schrieb" das Unding "schriebte" verwendet. Und auch dieses "ward" anstatt dem "wart". Zuvor ist mir im Internet mehrmals aufgefallen, dass "schrub" verwendet wird. Hielt ich diese Worte anfangs für Verballhornungen und so gewollt, so war ich mir heute nicht mehr sicher. Aber, ich bin noch nicht ganz verblödet, "schrieb" wird nach wie vor verwendet. Hätte ja sein können.... Was aber, wenn ich mal wieder unsicher bin? Wo kann ich nachschlage? HIER besser nicht, aber lustig ist es in jedem Fall. Viel Spaß beim lesen, ich muss noch immer grinsen ;-)

Pollo Canario, Mojos in verde, picante und picón, Papas Arrugadas

Vom Bewerterkollegen " Lobacher " habe ich heute eine eMail erhalten, die ein paar tolle und uralte - also ursprüngliche - Rezepte aus den Kanaren beinhaltete. Ich finde, diese sind zu schade, um bei mir einfach auf eine "irgendwann-mal-wenn-es-endlich-passt"-Gelegenheit zu waren. Laut "Lobacher" kann man so auch Kaninchen anstatt Hühnchen zubereiten. Die Zutaten sollte ein durchschnittlicher Haushalt zudem im Vorratsschrank haben. Viel Spaß beim Nachkochen und Danke an den "Lobacher"! Pollo Canario (Hühnchen auf kanarische Art) mit Papas Arrugadas (Salzkartoffeln) und Mojo (Sauce) Zutaten für 4 Portionen 500 g Fleischtomate(n) 2 Paprikaschote(n), rot 1 Hähnchen 3 EL Öl, Olivenöl Salz und Pfeffer 1 TL Paprikapulver, edelsüß 4 Zehe/n Knoblauch 250 ml Wein, trockener Weißwein 1 Chilischote(n), getrocknet 1 Zweig/e Thymian 1 Lorbeerblätter 100 g Oliven, mit Paprika gefüllt ZUBEREITUNG: Backofen auf 250°C vorheizen. Tomaten überbr...

Dann halt nicht.

Vor gut zwei Wochen habe ich eine Einladung erhalten. Für zwei Personen, also Mann + Begleitung. Von einem ehemaligen Lieferanten von mir. Bis heute habe ich zu- oder absagen müssen. Die Veranstaltung umfasst zwei Übernachtungen in einem Hotel in Österreich, ein Zwei-Tages-Programm mit lauter interessanten Punken (Weingut, Käserei - und natürlich der Betrieb, Stadtführungen), und und und. Sogar der Transfer ab einem Sammelpunkt in Nürnberg ist dabei. Dazu gibt es ein Fünf-Gänge-Menü in einer der besten Lokale in Österreich. Alles GRATIS! Und? Hab´ abgesagt. So allein macht es keinen Spaß. Schade, einer der wenigen Nachteile, wenn man Solist ist.

Bewusstseinserweitert....

Ganz früher, also zu der Zeit, als ich als junger Mensch unterwegs war, da konnte ein Sekt oder ein Wein nicht süß genug sein. Nicht lieblich - süß! Und Liköre. Und andere klebrige Getränke. Irgendwann hat es sich mal zugetragen, dass ich - zusammen mit der Respa - ein Löffelchen zu viel von diesem süßen Zeug getrunken hatte. Oder vielleicht auch ein Schöpferchen voll. Oder ein Kistchen. Die Geschichte wird noch oft erzählt, geglaubt wird sie uns nur selten. Macht nix, ich war ja dabei. Das Ergebnis war, dass es mich schon geschüttelt hat, habe ich diese sehr lieblichen Getränke auch nur gerochen. Maximal ein Rosenmuskateller war noch trinkbar, vielleicht ein Weißherbst. Aber, auch da nicht alles, was der Markt hergibt. Bordeaux habe ich versucht, die mag ich aber nicht so. Chilenische Weine - nicht mein Ding. Südafrika? Wer es braucht. Kurz; ich bin in Italien hängen geblieben. Meine Lieblingssorte ist, auch schon lange Zeit bevor diese Traube ein Inobjekt wurde, der Merlot. Komis...

Punsch für Arme

- eine Kanne Tee Heidelbeer-Vanille - Strohrum (oder ein etwas besserer, hatte nur den) nach Geschmack - ein paar Löffel Preiselbeeren von IKEA Tee ziehen lassen, einen Löffel Preiselbeeren in die Tasse, umrühren, mit Rum abschmecken. Offiziell ist das natürlich gegen die Erkältung.

Mein liebes, ungeborenes Kind!

Ich schreibe diesen Brief an Dich, weil es Dich nie geben wird. Ich werde nie erfahren, ob Du ein Junge oder ein Mädchen geworden wärest. Wäre bei der Geburt alles glatt gegangen? Und hättest Du eher die Augen Deiner Mutter gehabt oder meine? Meine Wellen oder ihre glatten Haare? Wer weiß, ob Du ein ruhiges Kind oder ein aufgeregtes geworden wärest. Egal, ich  hätte Dich ganz sicher lieb gehabt, so, wie es Eltern eben tun. Du wärest für mich das schönste Kind, das liebste und natürlich auch das klügste geworden. Stolz wäre ich gewesen. Wie oft habe ich junge Eltern beobachtet und versucht, mir abzuschauen, wie diese in den Situationen mit ihrem Nachwuchs umgingen. Und wie oft habe ich gedacht "ne, das machst du später mal anders..." Oft habe ich mir ausgemalt, wie es ist, wenn ich Nachts aufstehe und Dich in den Arm nehme, weil Du Zähne bekommst und weinst. Wie es ist, wenn wir beide müde sind aber nicht schlafen können. Vielleicht auch, weil Du Hunger hast. Was habe ich mi...

Samstagsblues

Irgendwie habe ich heute Nacht schlecht geschlafen. Ein Albtraum hat mich aufschrecken lassen, ab gut sechs Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken. Gut, wird halt ein Vanilleeis angesetzt. Meditative Arbeit bringt auch über den Tag. Um elf Uhr war dann Kaffee angesagt. Mit kleinem Frühstück. Sehr lecker, weil der Bäcker auf gute Qualität der Zutaten achtet. Der Käse - gut. Der Schinken - gut. Die Salami - mag ich nur vom Blog, die Aufschnittware überhaupt nicht. Komisch, der Bäcker kann da aber nichts dafür. Dazu Butter, Gurkenscheiben, ein Becher heißer Kaffee. Für 3,90 € ein guter Zweitstart in den Tag. Danach eine Tasse Tee. Pflaume-Zimt. Den brauch´ ich aber nicht mehr, nicht meine Richtung. Nächstes Mal dann entweder einen Punsch oder einen Tee Apfel-Zimt, Mal sehen. Heißer Tee und Sonnenschein Gute Gespräche (auch Männer können Lästermäuler sein!), noch zwei kleine lange Brötchen eingesackt, nach Hause. Zu Hause dann die Überraschung: die Langweißbrötchen kenn´ ich doch w...

Elisenlebkuchen nach Konditorenrezept

Vom Kumpel, der mal Konditor gelernt hat, kommt dieses Rezept aus seinem Bestand. Nur nach sehr langem Drängen habe ich das im letzten Jahr bekommen. M hat die Dinger gemacht und gelagert. Die Besten, die ich jemals probieren durfte. Dumm nur, dass wir auf den Tipp mit den Apfelscheiben zur Reifung in der Lebkuchendose gehört haben, nach drei Tagen war ein weißes Pferd über ALLE Lebkuchen hergefallen. Hätte ich nicht -verbotenerweise- täglich einen stibizt, dann wüßte ich nicht mal, wie die waren. So kann ich sagen: gibt nix Besseres! Und hier das Rezept: 1.000 g Zucker 85 g Honig 500 g flüssiges Eiweiß Diese drei Zutaten auf gut Körperwärme erhitzen, ab besten und falls vorhanden, in einem Kupferkessel. 4 g Amonium oder Hirschhornsalz, 130 g Orangeat 15 g Zitronat 460 g Mandeln (grob gehackt) 460 g Nüsse (Wal- und Haselnüsse, grob gehackt) 120 g Aprikosenmarmelade 20 g Lebkuchengewürz 270 g Mehl unter die angewärmte Masse rühren. Darauf achten, dass alle Zutaten gut v...

Pennen in Coburg - Essen gehen in der Vorweihnachtszeit

Respa ist nach längerem Aufenthalt außerhäusig wieder zurück. Bei uns beiden hat sich viel getan, es besteht somit dringender Klatsch- und Tratschbedarf. Und ein kleiner Snack darf es auch sein. Nur, wohin? Griechisch war schon länger nicht mehr auf der Karte. Somit war einer der Griechen in Innenstadtnähe gewählt worden. Eigentlich sind dort so viele Parkplätze, dass man sich keine Sorgen um diese machen muss. Reserviert? Entgegen meiner Gepflogenheiten - nein. Drei Männlein werden schon unterschlüpfen können. Vor der Tür dann der erste Schreck. Wahre Ströme (keine Übertreibung) an Menschen wälzten sich von den Parkplätzen in Richtung Lokal. DAS habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt. Uns schwante Schlimmes. Die Respa vor der Tür abgeladen, sie sollte die Plätze klar machen. Ich fuhr weiter zum Parkplatz des nächsten Discounters. Gerade heute, als ich weniger gut drauf bin. Irgendwie war mir jeder Schritt schwer gefallen. Im Lokal empfing uns ein Lautstärkepegel, den wir vo...

Browser

Also, auf Anhieb wären mir lediglich drei Browser eingefallen. Mehr nicht. Mal einen Blick in die Statistik geworfen, geschaut, was in den letzten zwei Stunden sich so alles im Blog getummelt hat. Und ich war erstaunt. Dinger gibts, die muss ich erst mal googeln.

Effektive Nächte

Gut, dass es Internet und allerlei Onlinedinge gibt, die man auch mitten in der Nacht erledigen kann. Das Programm ist gemäßigt (Vincent Klink kocht Kartoffelsuppe mit Meerrettich und Käsetoast) und es ist einfach - ruhig. Kein Telefon klingelt, keine SMS, die beantwortet werden wollen, keine schreiende Werbung im TV - und es ist gemütlich dunkel. Ich kann es nicht leiden, wenn ich mich tagsüber für ein kleines Powernapping (was für ein Wort...) für 15 Minuten hinlege und GENAU DANN irgendjemand die Treppe hoch kommt und nervt. Heute erst der Kaminkehrer, dann die Mutter und dann eine Versicherungsvertreterin. Unaufgefordert. Mir geht sowas auf den Testikelbehälter. Und wenn man dann zerknirscht feststellt, dass man nun wieder hellwach ist, dann schreit einen die Werbung im TV an. Abhilfe: aus die Kiste, leise Klassik an. Momentan Bachs Konzerte für das Cembalo und die gesammelten Werke von Mozart. Oder ein Hörbuch. Freud nebenbei zu hören ist allerdings eine heftige Herausforderun...

Yo man ey!

Mal ein Gute-Laune-Song:

Will ich es wissen?

Will ich wirklich wissen, was hinter den Suchanfragen steckt, die so manches Seelchen hier auf meinen Blog führt? Naja, irgendwie schon.