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Schlemmen in Zeickhorn - Die "Zeickhorner Stubn"

Freitagabend, gelegentlich gibt es da in der "Zeickhorner Stubn" einen Themenabend. Dieses Mal: Steak. Fünf ausgewählte Zubereitungen, vier davon haben wir an diesem Abend probiert. Kurz von vorne: Parkplätze zu finden sind direkt am Haus und auch -zur Not- in der Umgebung reichlich vorhanden. Wir hatten an diesem Tag doppelt Glück: Einmal war war ein Parkplatz direkt vor dem Lokal frei, quasi noch "warm". Und dann hatten wir, weil ohne Reservierung und zu viert, zum Glück einen frühen Termin gewählt, nämlich um 17 Uhr. So konnten wir gerade noch einen Platz belegen, der um 19 Uhr neue Gäste beherbergen wird. Auch der Nebenraum war gut gebucht. Eine Stufe nach oben führt in die Gaststube, machbachr auch mit Rollstuhl. Der Rest geht eben vonstatten. Eine Neuerung ist mir aufgefallen: Neue Menagen stehen auf den Tischen. Eine "Bunte Pfeffermischung" steht neben einem "Himalaya-Salz" in kleinen Mühlen bereit. Nötig waren diese heute nicht, abe...

Südliche Tour, Impressionen vom Starnberger See

Starnberg. Einer der Orte, an denen sich im Sommer die Reichen und die Schönen, manchmal auch die reichen Schönen, versammeln. Der Volksmund sagt, dass man sich Geschmack nicht kaufen kann. Und doch finden sich die eine oder andere Pretiose an diesem schönen Fleckchen Erde. Wir hatten dann doch das Glück, dass fast jeder Touristenpunkt noch im Halbschlaf lag. Keine Menschenmassen, keine "Fremdkörper", die mit Gebrüll, Verschmutzung und Missachtung der Natur nur ihrer Oberflächlichkeit nachgingen. Ruhige Minuten auf der Parkbank, den Blick auf den See gerichtet. In der Ferne die Voralpenzüge, Sonne. Einfach nur Frieden. Bis dann doch das Unvermeidliche auftritt. Bei gerade 5 ° Außentemperatur kommt es mit lautem Gezeter auf uns zu: Ein Paar! Sie schwanger, nur in BH, die Jacke darüber offen, Jogginghose. Vorweg ein fotografierender, laute Anweisungen gebender Mensch. Und an der Seite der sehr bauchigen der augenscheinlich schwangere Vater. Kurze, seitlich...

Die Heimküche - Kokos-Curry-Suppe mit Huhn

Gestern in einem Möbelhaus zum Mittag gehabt, war mir danach, diese Suppe ohne Zusatzstoffe selbst nachzukochen. Hier das Protokoll des Versuches. Für die Hühnereinlage. 2 große Hühnerbrüste (auch Filet genannt) putzen und richten. 1 TL scharfes Paprikapulver 1 EL Honig 2 - 3 TL Sojasauce Die Brüste im Topf sanft dämpfen, diese müssen nicht unbedingt komplett durchgegart werden. Aus dem Topf nehmen, in der aus den oben genannten Zutaten hergestellten Marinade gut wälzen und zur Seite stellen. 2 Stangen Frühlingszwiebeln 1 Stange Lauch Beide in sehr schmale Halbringe schneiden. 2 Karotten  ca. 200 g Knollensellerie (bei Wunsch auch Stangensellerie) 1 Stück Petersilienwurzel in nicht zu grobe Würfel teilen. 150 g Champignons (oder bei Wunsch auch andere Pilze, Mu-Err etc.) in feine Scheiben schneiden. Gemüse und Champignons mit etwas Öl kurz andünsten, zusammen mit 1 Zehe Knoblauch . (Schneiden, würfeln, quetschen, je nach Küchenreligion). Ablöschen mi...

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts. Einzukaufen war: Nichts. Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues. Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase. Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen. Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine. Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männl...

Schlemmen am Starnberger See/Pöcking - Die "Schiffsglocke"

Mittagszeit, Hunger, außerhalb der Saison in einem Feriengebiet. Der schlimmste aller für mich annehmbaren Fälle... Doch da scheint ein Lichtlein. Auf der Rundfahrt um den Starnberger See hat es uns in eine Einbahnstraße verschlagen, quasi mitten durch Biergarten und Kiosk führt uns der Weg. Unter uns: Im Normalfall würden wir diese Gastronomie aufgrund des äußeren Eindruckes nicht besuchen. Aber, wer Hunger hat, der frisst zur Not auch einen Bären, wenn er ihn im Wald findet. Parkplätze sind dank der Jahreszeit gut zu finden, beäugt von Nachbarn, die gut darüber wachen, wer sich da genau verirrt. Ein paar Meter weiter befindet sich am Ende des Freisitzes der Eingang. Die paar Stufen sind er-, das Herz beklommen. Sollen wir wirklich? Eine Duftmelange von Heizöl, Feuchtigkeit und Stolz der Jahrzehnte umfängt uns. Auch im Innenraum scheint niemand wirklich auf Kunden vorbereitet zu sein. Der Hunger... Ansonsten hätten wir an der Tür umgedreht. Die Begleiterin besucht die Toiletten ...

Schlemmen in München - Das "Myra"

Tag zwei des Kurzurlaubes zwischendurch. Viel unterwegs gewesen, viel angeschaut. Unter Anderem die BMW-Welt (der nächste wird dort abgeholt!), ein wenig um den Starnberger See gelaufen und was gegessen. Davon aber später. Abends im Hotel haben wir uns ein Lokal in der Nähe gesucht. Ziel: gutes Essen, schönes Ambiente, wenig Weg. Und vielleicht eine Richtung, welche wir in Coburg nicht bekommen. Wir haben zwar keinen Mangel an Döner-Buden, immer wiederkehrenden Cafés und zum großen Teil Restaurant, die scheinbar vor der Kulinarik kapituliert haben und nun ihr Heil in der Bekochung von Touristen sehen. Mit der gleichzeitig angepassten Preisgestaltung. Freies WLAN ist eine feine Sache, aber auf dem Handy nervig. Pad und Laptop wurden absichtlich zuhause gelassen, auch aus Gründen der angestrebten Minimalerreichbarkeit. Eine feine Sache ist es dann, im Hotel auch einen PC zur Verfügung zu haben, welcher ein schnelles Internet hat und zudem einen Drucker mit Freigabe besitzt. Kurze R...

Schlemmen in Ingolstadt - Das "Café Fritz Wiedamann"

In Ingolstadt ist es quasi meine eigene Tradition, diese Stadt zu besuchen, wenn ich auf der Vorbeifahrt bin. Letztes Mal dann, als es noch die Firma "Rosner" in ihrer Originalversion gab. Dort gab es nicht nur für Frauen interessante, passende und hochwertige Kleidung, auch ich wurde oft fündig. Was soll´s also, einfach herunter von der Autobahn, die paar Meter in den (Vor-)Ort gefahren und geschaut. Und siehe da, Rosner ist an dieser Stelle wirklich nicht mehr präsent, dafür hat AUDI die Räume nun übernommen. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht trotzdem fündig werden würde. Und zwar in der Firma "Cinque", welche nun nur ein paar Meter weiter residiert und auf zwei Etagen sehr feine Mode führt. Sehr zur Freude meiner Begleiterin. Und auch meiner, wenn es für mich auch nur ein paar (OK, zehn Paar...) neue, feine Strümpfe wurden. Und wenn man doch schon einmal vor Ort ist, dann nutzt man nach zig Jahren des Ankratzens der Ortschaft endlich die Gelegenheit, den...

Gratis WLAN auf der Autobahn? Geht....

Da fährt man gemütlich auf der Autobahn und die Geschwindigkeit wird auf 100 km/h begrenzt. Das WLAN am Handy ist eingeschaltet, hängt ja sowieso an der Ladestation. Als plötzlich vor uns.... Tja, und dann.... Schade, dass ein solcher Bus eher langsam unterwegs ist.

Schlemmen in Großheirath - Der "Hotel-Gasthof Steiner"

Der Gasthof Steiner in Großheirath besteht nunmehr schon seit dem 18. Jahrhundert. Seit 1850 in Familienbesitz, wurde das Anwesen in den letzten Jahren von Grund auf renoviert. Sehr gemütlich, hinfort mit dem dunklen Fliesen der 80er Jahre, hell und einladend. Doch von vorne. Wir hatten reserviert und einen schönen Platz in der Sonne direkt an den Fenstern erhalten. Die Dame vom Service nahm unsere Getränke auf - nachdem wir eine gute Spanne Zeit bekamen, um die Getränkekarte zu studieren. Nicht wie andernorts, wenn schon der Getränkewunsch abgefragt wird, ohne dass der Gast die Zeit hatte, sich zu informieren, was es denn überhaupt gibt. Diese Unsitte führt dazu, dass der Gast die Standardgetränke ordert und im Preis vergleicht. Liebe Gastronomen, nehmt Euch am Gasthof Steiner ein Beispiel, lasst den Kunden die Chance, auch einen etwas umsatzträchtigeren Wein zu ordern. Oder einen Aperitif. Neu ist, dass an Sonntagen nun auch immer ein besonders Angebot offeriert wird: ein Haupt...

Quarkbällchen

Krapfen. Kreppel. Pfannkuchen. Berliner. Egal, wie die Dinger genannt werden - im Moment mag ich keine mehr essen. Und dass, obwohl gegenüber früher die Füllungen mannigfaltig variieren. Das Rezept für die Quarkbällchen ist schon seit Jahren in meinem Besitz, jedoch habe ich die Zubereitung mangels einer Friteuse gescheut. Natürlich weiß ich, dass es auch mit einem Topf und Öl geht. Heute war es soweit... Die Zubereitung ist denkbar einfach. In eine Rührschüssel werden gegeben: 250 g Mehl 250 g Quark (ich habe 40 %igen genommen) 100 g Zucker 2 Eier 1 Backpulver 1 Vanillezucker Durchrühren, bis sich ein weicher Teig gebildet hat. Fett bzw. Öl auf Temperatur bringen (der Herd war bei mir auf 120° eingestellt) und dann anfangen, nach und nach mit zwei Teelöffeln kleine Kügelchen abzustechen. Bei der o. g. Menge kamen bei mir knapp 20 Stück heraus. Nach dem Ölbad können die Bällchen gleich in Zucker gewälzt werden, was dafür sorgt, dass mehr anhaften bleibt. Variante...

Schlemmen in Hallstadt - Das "Sub Stop Diner"

Bamberg, Hallstadter Stadtteil. Der Laubanger ist DIE Straße in diesem Teil, gespickt mit Läden, kleinen Lokalen und allem, was das Leben braucht. Oder auch nicht. An einem Ende dieser Straße ist eine große Waschstraße zu finden, in deren Gebäude sich zusätlich ein Sub Stop befindet. Bitte nicht mit einem "Subway" verwechseln, diese kleine Kette bietet bedeutend mehr an Auswahl. Die Station selber ist von außen recht wenig einladend, ohne Empfehlung braucht man eine Portion Mut, eine Probe zu wagen. Wir hatten schon vor Wochen den Mut - und es war gut. Dieses Mal also wieder auf einen Snack zum Sub Stop, um zu sehen, ob die Qualität konstant ist. Getränke waren dieses Mal: Die Speisen: und: Gut, zu den Getränken gibt es wenig zu sagen. Außer zum "Welch´s". Ich habe es mir vom Geschmack her intensiver vorgestellt, "amerikanischer". So war ich dann doch angenehm überrascht, keine übersüßte Limonade vor mir zu haben, sondern eine Schorle ...

Schlemmen in Zapfendorf - Der "Gasthof Jüngling"

Sauerbraten, Schnitzel, Herzhüpfen Nachdem der offizielle Teil erledigt war, führte der Heimweg über Zapfendorf. Nicht direkt natürlich, aber doch gezielt. Verabredet war ein Treffen mit einer ehemaligen RK-Kollegin: Angelika. Ihr habe ich es auch zu verdanken, dass mein Weg heute einen kleinen Schlenker machte. Zapfendorf, gelegentlich das Freibad besucht, immer möglichst schnell wieder Richtung Autobahn gestrebt. Einfach aus dem Grund, weil kein Lokal ansprechend genug aussah. So auch das "Jüngling". Angelika bestand aber darauf, dass ein Besuch sich lohnen würde. Sie übernahm die Organisation, wir "fügten" uns in unser Schicksal. Parkplätze sind vor und um das Lokal herum gut zu bekommen, wenige Schritte führen an die Tür. Zwei Stufen, ab da dann alles auch barrierefrei zu bewältigen. Ausnahmsweise führe mich der erste Gang in Richtung Sanitärbereich. Sauber, keine auffälligen Gerüche, wie es ansonsten oft in der Landgastronomie zu vernehmen ist, passt scho...

Druckschinkenkocher. Oder: Es ist mal wieder an der Zeit, was Neues zu wagen...

Druckschinkenkocher . Klingt erst einmal ein wenig archaisch, bedeutet aber in der Realität nichts anderes, als eine Art Spaghettitopf mit Deckel. Und einem Innenleben. Das ist dann auch das, was den Unterschied ausmacht. Jahre schon trage ich  mich mit dem Gedanken, einen solchen Topf zu kaufen. Alleine der Preis für einen Versuch hat mich bisher abgeschreckt. Kostet doch das Original, also die "Schinkenfee", in der Regel über 70 €. Dagegen ist der Nachbau, der "Druckschinkenkocher" mit unter 20 € (habe ich bei Amazon bestellt, Art.-Nr.: http://amzn.to/2lEWc9R ) ein weniger hohes Wagnis. Und wenn er seinen Sinn erfüllt - noch besser. Bestellt, geliefert, ausgepackt. Der erste Eindruck: wider Erwarten doch recht stabil, komplett aus Edelstahl, scheint praktikabel. Einzig die recht scharfen Kanten am Deckel habe ich etwas mit Schleifpapier nachgearbeitet. Sicher ist sicher, und gerade dann, wenn mit fettigen/öligen Materialien gearbeitet wird, dann rutsch man d...