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Es geht voran.

"Ruf doch die Ex-FrauDSL mal an und erkläre ihr das. Vielleicht hat sie Verständnis und kommt zurück!"
So die Worte eines Bekanntes (geschlechtsneutral).

Was war voraus gegangen? Ich habe mich mit das Bekanntes über folgendes Thema ausgetauscht:

Zwei mal in dieser Woche ereilte mich die Heimsuchung. Und glücklicherweise habe ich für beide Voränge neutrale(!) Zeugen, die nicht ahnen, wie die Zusammenhänge beschaffen sind.

Also die Verbindung zwischen Heimsuchung 1 und 2 und diesen DINGEN hier.

Nr. 1 fand in der letzten Woche statt, da war eine fremde Person auf dem Grundstück. Ich dachte, meine Mutter wäre es, bis sie mich am nächsten Morgen darauf ansprach, was ich auf dem Balkon suchen würde. Mitten in der Nacht. OK, klarer Fall von mangelnder Absprache. Ich war nicht auf dem Balkon und sie nicht im Garten. Langsame Schritte hatten wir beide vernommen. Ich dachte, sie würde die Igel beobachten, sie war der Meinung, ich könne nicht schlafen und hätte mich auf den Balkon begeben. Kurioserweise haben die Bewegungsmelder nicht angeschlagen.

Dann, nach der Heimkehr vom Kartabend - das Auto mit dem verräterischen Nummernschild. Als ich darauf zugehe (weil es eben verdächtig in der Nähe von unserem Haus steht), fährt es weg. Kann ja mal passieren. Eine viertel Stunde später kommt das Fahrzeug wieder zurück. Und komischerweise hat der Scanner auf der Frequenz 108,2125 angeschlagen. Ältere unter den Mitlesern werden wohl ein geschmeidiges Grinsen um die Mundwinkel haben. Für mich ein Zeichen, dass der "Besuch" des Fahrzeuges und das Einsetzen der Frequenz irgendwie im Zusammenhang stehen. Als ich mich am Fenster gezeigt habe, nahm der Spuk ein Ende.

Die Fortsetzung folgte dann am Freitag morgen, dem Tag danach. Wir erinnern uns: am Vorabend wurde ich vom Kollegen heimgefahren, auf dem Hof zur Garage ausgeladen. Ich hätte da also Auffälligkeiten bemerken müssen. Nix war aufgefallen. Und ich war stocknüchtern. Und trotzdem stand am Freitag die Garage halb offen (geht nur mit Fernbedienung) und der Tankdeckel an meinem Auto war geöffnet. Nicht der Verschluss innen - der Tankdeckel. Und das wiederum geht nur, wenn man das Auto dazu per Zentralverriegelung öffnet, die Tankklappe öffnet, das Auto wieder verschließt und dann die Klappe anlehnt. Und nein, bei der Betankung kann ich das nicht vergessen haben, denn bei jedem Öffnungsvorgang würde der Tankdeckel in die Ausgangsposition einschnappen. Alle Schlüssen hingen auch dort, wo sie hingehören. Auch hier hat mir der Zufall in die Hände gespielt, meine Mutter konnte das Ganze als neutrale Person beobachten. Ein dummes Gefühl bleibt trotzdem, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Zumindest wurde mir gezeigt "ich bin da, ich beobachte dich!"

Also hatte ich mal wieder Besuch. Und irgendwann erwische ich auch die betreffende Person. Ich habe Zeit und Ausdauer. Zudem auch noch ein Hühnchen zu rupfen, sollte sich herausstellen, dass Ex-FrauDSL unter ihren Machenschaften gelitten hat.

Ach ja, Ex-FrauDSL. Ich habe mich entschieden, sie noch nicht zu informieren. Aus verschiedenen Gründen. Erstens klingt das doch alles recht unglaublich, auch wenn ich die "Vorgänge" belegen kann bzw. für zwei dieser Merkwürdigkeiten eine neutrale Person als Zeuge habe und Ex-FrauDSL auch über die Dinge bescheid weiß, die dem Ex-LG ihrer Oma zugestoßen sind. Meine Mutter weiß bisher von nichts, ich möchte sie auch nicht beeinflussen, wie schmal ist der Grad zwischen Wahrnehmung und Paranoia.

Zweitens hat sich die Ex-FrauDSL auch für eine Unterbrechung unseres Kontaktes zueinander ausgesprochen, und ich möchte dies unbedingt einhalten, ihre Erholung ist mir wichtiger als sie in Aufregung zu versetzen. Ich kann nur hoffen, dass bei ihr keine Merkwürdigkeiten auftreten. Aber selbst wenn - ich erfahre es nicht und kann sie so auch nicht beschützen. Das ist etwas, was mich weit mehr beschäftigt, als ein erneutes Schaden nehmen an meinem Leib und Leben. Klingt blöd, aber ich würde sie noch immer mit meinem Leben beschützen, wenn es nötig wäre. Ja ja, ich verstehe es ja selber nicht, zumal wir heute fünf Monate und einen Tag getrennt sind.

Und ich habe noch einen weiteren Grund, im Moment ihr gegenüber nichts zu diesem "Blödsinn" zu äußern: wie würde es klingen, wenn ich sie darauf hinweise, dass ich hoffe, endlich den Grund für meine Krankheiten und evtl. auch ihr Unwohlsein hier neben mir gefunden zu haben? Richtig; es würde nur so klingen, als hätte ich mir eine herbeikonstruierte Begründung gesucht, um sie zu überreden, wieder mit mir zusammen zu kommen. Klar, ich träume noch immer davon, wieder Kontakt zu ihr zu haben, aber das könnte auch gründlich schief gehen. Also lieber weiter leiden und erst einmal Beweise sammeln, bis ich was in der Hand habe. Dann kann ich ihr auch Bescheid geben. Nicht mehr und nicht weniger. Bis dahin soll sie sich endlich erholen von den Dingen, die sie so sehr beeinträchtigt haben.

Ergo: ich werde Ex-FrauDSL also nicht mit meinen Dingen belästigen und vermeiden, den Eindruck zu erwecken, dass ich sie zur Rückkehr "überreden" will. Abgesehen davon, dass ich zwar hoffe, aber kaum noch glaube, dass sie zu mir zurück kommen möchte. 

Aber auch etwas Positives ist mir  "passiert", die Sache mit dem Job wird konkret. Ich übernehme die Büroleitung und die Organisation und Koordination des Betriebes. Ein Job, der wie für mich geschaffen ist. Ich freue mich darauf, zumal ich die Zeit recht frei einteilen kann und sogar meine Ideen mit einbringen darf. Dazu zu gegebener Zeit mehr.

Ich geh´ jetzt mal wachsam sein ;-)

Kommentare

  1. Hört sich an wie Akte-X - gruselig....

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  2. Leider ist das nicht gruselig sondern ganz real. Und ich bin mittendrin....

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