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Vom SEIN oder NICHTSEIN eines ofenfrischen Schäuferles

Genau so hat MarkusP, seines Zeichens Restaurantfachmann und Koch, seinen Beitrag auf RK an diesem Montag betitelt. Hier auch der ausführliche Bericht über die Geschehnisse. Zusätzliche Info: MarkusP ist hier so etwas wie ein Stammgast!

Nicht nur, dass versucht wurde, einen versierten Koch - und in diesem Fall auch zahlenden Kunden - nunja... hinter das Licht zu führen, es wurde dann auch noch um die Herstellungsart des Essens gerungen. Schlimm genug, dass ein Renommier-Lokal in Franken Schäufele auf der Karte hat und diese nicht unter der Woche anbietet. Noch dazu in einer Umgegend mit knapp 500.000 Einwohnern. Dann aber unter dem Etikett "Frisch" nur aufgewärmte und unter dem Salamander "bekrustete" Schäufele anzubieten, dass ist mehr als frech. Zumal diese vorher als "frisch zubereitet" avisiert wurden und der Kunde um eine Stunde Wartezeit gebeten wurde.

So etwas ist unnötig, stellt den Kunden als Banausen in Sachen Geschmack hin, und zeigt die eigentliche Haltung des Koches. "Wird schon glattgehen...!" Wir als regelmäßige Essengeher haben uns nun endgültig dazu entschlossen, auf unser Recht zu pochen und das zu bezahlende Essen (und meist auch das auf der Karte annoncierte) zu verlangen.

Am Wochenende hatten wir schon das erste positive Erlebnis dazu (Karolinenhöhe) was uns wieder etwas mit der Gastronomie versöhnt hat. Nach dem Erlebten (Walderholung) ein paar Tage vorher war das eine Wohltat!

Schön wäre, würden manche Verantwortliche in der Gastronomie endlich verstehen, dass der Kunde mündig ist und immer öfter auch einschätzen kann, was auf den Tisch kommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.....

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