Direkt zum Hauptbereich

Posts

Aus der Räucherei - Heißgeräucherter Bauch. Eine Bildergeschichte

 

Heimatproduzenten - die Brauerei Scharpf in Heilgersdorf.

Scharpf, Heilgersdorf. Biertrinker im Landkreis werden bei diesen Worten still, fast andächtig. Das dunkle, sehr, sehr süffige Bier war früher das Highlight auf jeder Party, die etwas auf sich gehalten hat. Wer brauchte schon Jever, Warsteiner oder wie all diese Modebiere in den späten 80ern und frühen 90ern hießen? Eben - niemand. Zumindest dann nicht, wenn man im Umkreis dieser Brauerei gewohnt hat. Und trotzdem war es nicht so einfach, an dieses Bier zu kommen. Nicht, weil es etwa den für mich unfassbaren Hype um die Biermixgetränke erfunden hat, sondern deshalb, weil diese Brauerei gemacht hat, was sie kann: tolles Bier brauen. Schon als Mofa-Fahrer, also um 1985 herum, nahmen wir den weiten Hin- und auch den Heimweg unter Last auf uns, um die Partyfässchen nach Hause zu bekommen. Leider nie genug, so blieb uns aber das Besondere erhalten. Und auch die Lust auf Wiederholung. Auch heute noch wird dieses Bier nur an sehr wenigen Stellen in den Ausschank genommen, das ...

Slow food aus dem Smoker - Jesserndorf, "Weingarten".

Seinerzeit, im März des Jahres 2017, zum erstmaligen Besuch dieses kulinarischen Kleinodes, kam die Sprache auf die vielen kulturellen Veranstaltungen , welche in Jesserndorf stattfinden. Das Besondere am " Weingarten " ist, dass es nicht nur nach " Slow Food" -Maxime arbeitet, auch das ganze Anwesen lebt und atmet den Sinn des bedächtigen Umgangs mit Leib und Seele. Wer einmal an einem Sommerabend im Inneren des Dreiseithofes saß, dort vielleicht sogar dem Smoker bei der langsamen, aber durchdachten Arbeit zusah, der weiß, dass das Leben aus mehr als nur Zahlen auf dem Konto besteht. An ebenjenem Abend wurde uns auch der Besuch des " Smoker- und Grilwochenende auf dem Lande " nahegelegt. Wir haben uns zwei Plätze reserviert, auch wenn der Preis in Höhe von 65 € je Teilnehmer erst einmal die Frage aufwirft, ob man sich da in die "Gewinnzone" fressen kann. Ja, Bufffet ist Fressen, um ein besonderes Preis-/Leistungsverhältnis zu bekommen. Viell...

Irgendwie wird der Ton auf den Straßen rauher.

Der Scheibenwischermann Herbstzeit 2016. Red und ich fahren über die Lande, das Ziel ist ein Einkaufsmarkt im benachbarten Thüringen. Das idyllische Sonneberg umfahren wir dieses Mal nicht, wir nehmen die alte Ortsdurchführung. Über zwei Kreisel geht es hinweg, um zur Bundesstraße zu kommen. Am ersten Kreisel fällt mir ein Auto auf, welches den Blinker bei der Einfahrt nach links(?) setzt und diesen beibehält, bis es hinter mir, nun rechtsblinkend, in Richtung zweitem Kreisel folgt. Während er in Schlangenlinien hinter mir herfährt. Zwei Versuche, einen Überholvorgang zu starten, wobei ich schon gut 5 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit liege. Daran, dass ich zu langsam fahre, kann es nicht liegen. Auch wenn der Tacho etwas voreilt, im Netto liege ich in etwa richtig. Bei der Abbiegung zur B89 steht eine Ampelanlage, eine wirklich gute Erfindung aus den alten Tagen der DDR ist daran befestigt: Der Grüne Pfeil. Prima Sache, wird nur leider oft als "fahrensemaldurch...

Nieten. Oder eben nicht.

Kauf´ was ´gscheits. Kauf´ was Genietetes. Mach ich. Und dann? Ziernieten und eingeklebt. Das Ergebnis? Beim Schleifvorgang aus der Halterung geflutscht. Nein, nicht auf das weiche Gemüse. Auf den harten Steinboden. Hat jemand eine Empfehlung, welcher Wetzstab nicht nur stabil ist, sondern auch gut funktioniert?

Abgelehntes Asylverfahren? Dumm gelaufen, dann morde doch....

Gestern, am Donnerstag, den 28.07.2017, war es -mal wieder- soweit: Unbedarfte Menschen wurden von einem Islamisten angegriffen. Einmal davon abgesehen, dass es KEINE Gründe oder Rechtfertigungen gibt, Menschen zu töten, auch nicht mit staatlich sanktionierten Rechten, war das in diesem Fall vom Täter recht clever. Perfide, aber er ist am Ziel - die nächsten Jahre ist ihm der voll alimentierte Aufenthalt in Deutschland sicher. "Allahu Akbar". Ein Ausruf, der früher einmal mit stolz von Muslimen geäußert werden konnte. Heute? Heute ist dieses gesprochene Glaubensbekenntnis leider oft der Auftakt für Mord, Brandschatzung, auf Lebenszeit verursachtes Leid.  Da haben wir in diesem Fall also "Ahmed A.", wie er offiziell genannt wird. Hamburg steht wieder einmal negativ in den Schlagzeilen und macht trotzdem auch etwas Hoffnung. Hoffnung, weil auf den Bildern auch Bürger zu sehen sind, die dem Mörder mutig entgegentreten. Mit den Stühlen in der Hand den Abschaum auf D...

Schlemmen in Sonneberg - Das "Balaton"

Samstagabend, beste Zeit, wir haben vier Sitzplätze schon vor Tagen bestellt, um überhaupt einen Platz zu bekommen. Am "Juttaplatz" finden wir einen Parkplatz, was mit Glück gelingen kann. Wer dieses nicht hat, der findet in den umliegenden Straßen genug Parkplätze. Vor dem Lokal gelegen ist ein Freisitz, der einen Ausblick auf einen Teil der Innenstadt gewährt, auch über den neu gestalteten Platz. Wer fremd in dieser Gegen ist, der sollte sich einfach an den Schildern "Spiezeugmuseum" orientieren und wird ganz in der Nähe landen, quasi gegenüber. So leicht wie die Anfahrt selbst, ist das Betreten des Lokales nicht. Vor der Tür sind Stufen, auch innen nochmals, es sei denn, man begnügt sich mit einem Tisch im direkten Eingangsbereich. Wir durften im Nebenraum platz nehmen, einen schlicht und zweckmäßig, fast etwas kühl wirkendem Raum. Sehr sauber, funktional aber nicht ungemütlich. Leider aber bei Vollbesetzung mit einem erhöhten Lautstärkepegel. Die Servicekr...

Mit Tens -Geraäeten sam Arms geschrieben.s

pSo ssihts h+s das asos saus, wenn ichs esinen SBersicht it ienem Tens-Gräte auf Xstufdd3 2ß schreibe . dDie Fingde achxns ssas siss wohlllnd und ich ihabe keinen Adeinflus auf fir Fdehler. Alllder, das zsiebelt. Die Überschrift: Mit Tens-Geräten am Arm geschrieben. Und der Text darunter: So sieht das also aus, wenn ich einen Bericht mit einem zweien Tens-Geräte auf Stufe 20 schreibe. Die Finger machen, was sie wollen und ich habe keinen Einfluss auf die Fehler. Alder, das zwiebelt. Beide Geräte waren auf dem Unterarm in der höchsten Stufe eingestellt. Ich weiß nicht, ob das vergleichbar ist, aber ich denke, Menschen mit Spaßmen haben ein ähnliches Problem, die Gliedmaßen zu steuern. Erschreckend, wie es ist, wenn man über den Körper teilweise überhaupt keine Kontrolle hat. Jetzt aber schnell wieder zurück in den Karton mit den Dingern, schließlich sind das nicht meine. Und ich wollte aufräumen, nicht rumblödeln. Muss mal gucken, da waren doch noch Große für den Rücken.....

Die Ehe kommt - Hyper Hyper..!

Hochzeit ist ja so ein Ding für sich. Manche wollen, dürfen nicht; Andere dürfen, wollen aber nicht. Ich für meinen Teil habe mich dazu entschieden, dass dieses Thema für mich endgültig gestorben ist. Meine Partnerin sieht das wie ich, dies ist somit ein Konsens, der unser Zusammenleben einfacher macht. Vorerst. Auf der kirchlichen Seite, zumindest in den in Deutschland vorherrschenden(!) Konfessionen, wird eine klare Sprache gesprochen. Ihr wollt heiraten? Aber gerne doch. Grundvoraussetzung: Männlein und Weiblein. Schließlich steht ja in der Bibel, dass die Ehe dem Zwecke der Vermehrung dienen soll. Die Bibel ist aber nun eine Geschichtensammlung, welche von irgendwelchen Hirtenvölkern mündlich über Jahrhunderte übertragen wurde. Wer schon einmal "Stille Post" gespielt hat, der weiß, was dabei herauskommen kann. Aber, DAS muss jeder Mensch für sich selber gestalten. Zumindest hier in Zentraleuropa. Soweit ich weiß, sind Homosexuelle und Ehen unter diesen im Islam nich...

Schlemmen in Presseck - Der "Gasthof Pressecker Hof"

Die Damen an Bord wünschen Zerstreuung in der Verbindung damit, ein paar der bedruckten Papier in deren Geldbörsen in Gerbererzeugnisse umzuwandeln. Wo kann man, oder besser Frau, einfacher als im Werksverkauf eines der renomiertesten Hersteller Deutschlands umsetzen? Darum war die erste Station hier: KLIXTU . Die Bewegung auf den Etagen und in den einzelnen Räumen tat gut, förderte den Appetit. Und ich wäre ein Schlechter, hätte ich nicht schon längst auch hier ein Restaurant im Blick. So sollte es der "Gasthof Pressecker Hof" werden. Jedes Mal wieder von den Damen des Bodenschatz-Werksverkaufs (BOSCHA stattet u. A. auch die Bundes-Nationalmannschaft im Fußball aus) empfohlen, verspürten die Begleiterinnen keinen Appetit. Ich verlege also den Abfahrtspunkt so, dass eine Mittagspause wahrscheinlich wird und gelange endlich so an mein Ziel. Nur gut 200 m Fahrtstrecke, ein großer Parkplatz direkt am Haus. Ein paar Stufen führen in das Restaurant. Ich bin mir nicht sicher,...