Direkt zum Hauptbereich

Posts

Servicepost: Schmorgurke mit Burgern aus Irischem Beef

Bei Feinkost Albrecht, Abt. Süd, gibt es zurzeit Burgerpatties aus irischem Fleisch. Vom Angus. Ob das nun des Bauers Vorname oder die Sorte des Fleisch ist - ich weiß es nicht, denn, neben dem Allgemeinplatz "Rindfleisch" sind auch Salz, Pfeffer und Natriumascorbat vertreten. Aber, Versuch mach kluch... An Zutaten habe ich verwendet: 1 Salatgurke, entkernt, grob geschnitten 1 Zwiebel, mittel, grob gewürfelt 2 Burger-Patties 100 g Senf 300 ml Brühe/Gemüsefond 50 ml Roséwein 1 Tl. Dillspitzen 200 ml Kochsahne Salz Pfeffer Die Patties in etwas Butterschmalz anbraten Beide Seiten sollten gebräunt sein, dann aus der Pfanne nehmen Gurken und Zwiebeln in dem Bratfett anschwitzen Den Roséwein zugeben Den Senf mit der Brühe verrühren, dazu geben Die Kochsahne beifügen Dill. Menge nach Geschmack Die Patties wieder zugeben und das Ganze eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze schmoren Dazu passen: Kartoffeln in allen Varianten, Wei...

Servicepost: Räucherschinken, der erste Versuch.

Seit Jahren steht bei mir ein Räucherofen. Erst ein umgebauter aus einem alten Spind mit vier Türen. Nachdem dieser jedoch aufgrund räumlicher Veränderung weichen musste, trat an dessen Stelle ein professionell gebauter. Aber, wie es scheint, sind dessen Tage auch gezählt, da er nicht isoliert ist. Scheinbar geht der Trend zum Zweit-Räucherofen... Nachdem die Produktion mit der Schinkenfee sehr gut geklappt hat, war der Schritt zum "richtigen" Schinken nicht weit. Das Problem dabei: Kalträucherung. Was bedeutet, dass eine gewisse Temperatur nicht überschritten werden sollte. Drei grundsätzliche Unterscheidungen beim räuchern gibt es, welche auf die Temperatur abzielen. 1. Kalträucherung Das bedeutet, dass die zu garenden Produkte nicht durch den Ofen gegart werden, im Garzustand den Ofen wieder so verlassen, wie sie auch hinein kamen. Maximal 25° werden hier angestrebt. Besonders für Schinken wird diese Methode verwendet, nur der Geschmack des Rauches wird hier genu...

Schlemmen in Jesserndorf - Das "Der Weingarten"

Große Dinge werfen ihre Schatten weit voraus. Entsprechend sollte auch die Reservierung Wochen vorher im " Der Weingarten " getätigt werden. Denn: Wenn voll besetzt - dann voll besetzt. In diesem Fall heißt das, dass für weniger als 40 Leute Sitzplätze in der guten Stube existieren. Und das ist so gewollt und der Kapazität der Küche angepasst. Überhaupt ist hier der ursprüngliche Sinn der " SLOW FOOD "-Bewegung nicht nur angekommen, er wird gelebt. Die Wirte reisen und finden. Besondere Speisen, besondere Weine, besondere Zutaten. Nur das, was auch dem eigenen, sehr hohen Anspruch entspricht, wird dem Kunden auf den Teller gesetzt. Vorab einen besonderen Danke an Herrn Günter. Herr Günter war für diesen Abend nicht nur der Ober, er war auch derjenige, der den Kunden erkennt, seine Vorlieben errät und mit Humor und Hingabe berät. Nicht aufschwatzt, sondern dem Kunden rät. Das ist selten geworden und daher umso mehr anzuerkennen. Küche und Service harmonieren und ...

Besuchte Orte - Das "Oberpollinger" in München

Bei unserem Urlaub in München haben wir bewusst ein Hotel ausgesucht, welches die Abwahl des Frühstücks ermöglicht. Dies hatte zwei Gründe. Einmal werden in den meisten Hotels für Standardzutaten, welche zuhause aus Qualitätsgründen nicht auf den Tisch kämen, hohe Preise verlangt und zudem sagt die Erfahrung, dass ein gutes Bäckerfrühstück auch toll ist. Meist sogar mit Abstand. OK, mal ausgenommen das Frühstücksbuffet im Ritz-Carlton in Wolfsburg . Übrigens: Die in dem Vorspann gezeigte Suite hatten wir belegt. Ich habe schon viele gute und sehr gute Hotels kennengelernt, aber dieses hat bisher die Spitzenreiterposition. Nicht nur, dass das Hotel und die Außenanlagen toll sind, auch das von uns besuchte Restaurant und die Bar Lounge sind top. Allerdings - und das haben wir ausnahmeweise so gehalten - sollte man bei den Preisen die Augen einfach verschließen und sich sagen "is eben so...". Nur soviel: Jeder Tag in diesem Hotel hat in etwa so viel gekostet, wie 4 Tage M...

Schlemmen in Dinkelsbühl - Der "Eisenkrug"

München, Zwischenstation Aalen, Heimfahrt nach Coburg. Da meldet sich der Magen. Ach, was schreib´ich? DIE Mägen. Von einem Besuch bei der Vanille-Lady habe ich noch im Hinterkopf, dass wir kurz durch DKB gefahren sind. Damals hat mich diese Stadt schon gereizt, heute, mit etwas mehr Hunger, noch mehr. Blinker recht, ab von der Autobahn, ein paar Kilometer Landstraße, als es pünktlich zur Einfahrt in das Städtchen beginnt zu regnen. Was für uns heißt: Möglichst nah an der Gastronomie parken. Und siehe da, ganz hinten in der Dr.-Martin-Luther-Straße ist noch ein einsamler, einzelner Parkplatz frei. Diese Chance nutzen wir und nehmen das erstbeste Restaurant in einer Straße, welche über und über an Auswahl bietet. Der "Eisenkrug" soll für diesen Abend unser Betrauter in Sachen Leibesfülle sein. Ein paar Stufen aufwärts, vorbei an der Rezeption, rechter Hand befindet sich der Tresen. Wir fragen nach zwei Sitzplätzen und bekommen einen positiven Bescheid. Platz nehmen dürfen ...

Schlemmen in Zeickhorn - Die "Zeickhorner Stubn"

Freitagabend, gelegentlich gibt es da in der "Zeickhorner Stubn" einen Themenabend. Dieses Mal: Steak. Fünf ausgewählte Zubereitungen, vier davon haben wir an diesem Abend probiert. Kurz von vorne: Parkplätze zu finden sind direkt am Haus und auch -zur Not- in der Umgebung reichlich vorhanden. Wir hatten an diesem Tag doppelt Glück: Einmal war war ein Parkplatz direkt vor dem Lokal frei, quasi noch "warm". Und dann hatten wir, weil ohne Reservierung und zu viert, zum Glück einen frühen Termin gewählt, nämlich um 17 Uhr. So konnten wir gerade noch einen Platz belegen, der um 19 Uhr neue Gäste beherbergen wird. Auch der Nebenraum war gut gebucht. Eine Stufe nach oben führt in die Gaststube, machbachr auch mit Rollstuhl. Der Rest geht eben vonstatten. Eine Neuerung ist mir aufgefallen: Neue Menagen stehen auf den Tischen. Eine "Bunte Pfeffermischung" steht neben einem "Himalaya-Salz" in kleinen Mühlen bereit. Nötig waren diese heute nicht, abe...

Südliche Tour, Impressionen vom Starnberger See

Starnberg. Einer der Orte, an denen sich im Sommer die Reichen und die Schönen, manchmal auch die reichen Schönen, versammeln. Der Volksmund sagt, dass man sich Geschmack nicht kaufen kann. Und doch finden sich die eine oder andere Pretiose an diesem schönen Fleckchen Erde. Wir hatten dann doch das Glück, dass fast jeder Touristenpunkt noch im Halbschlaf lag. Keine Menschenmassen, keine "Fremdkörper", die mit Gebrüll, Verschmutzung und Missachtung der Natur nur ihrer Oberflächlichkeit nachgingen. Ruhige Minuten auf der Parkbank, den Blick auf den See gerichtet. In der Ferne die Voralpenzüge, Sonne. Einfach nur Frieden. Bis dann doch das Unvermeidliche auftritt. Bei gerade 5 ° Außentemperatur kommt es mit lautem Gezeter auf uns zu: Ein Paar! Sie schwanger, nur in BH, die Jacke darüber offen, Jogginghose. Vorweg ein fotografierender, laute Anweisungen gebender Mensch. Und an der Seite der sehr bauchigen der augenscheinlich schwangere Vater. Kurze, seitlich...

Die Heimküche - Kokos-Curry-Suppe mit Huhn

Gestern in einem Möbelhaus zum Mittag gehabt, war mir danach, diese Suppe ohne Zusatzstoffe selbst nachzukochen. Hier das Protokoll des Versuches. Für die Hühnereinlage. 2 große Hühnerbrüste (auch Filet genannt) putzen und richten. 1 TL scharfes Paprikapulver 1 EL Honig 2 - 3 TL Sojasauce Die Brüste im Topf sanft dämpfen, diese müssen nicht unbedingt komplett durchgegart werden. Aus dem Topf nehmen, in der aus den oben genannten Zutaten hergestellten Marinade gut wälzen und zur Seite stellen. 2 Stangen Frühlingszwiebeln 1 Stange Lauch Beide in sehr schmale Halbringe schneiden. 2 Karotten  ca. 200 g Knollensellerie (bei Wunsch auch Stangensellerie) 1 Stück Petersilienwurzel in nicht zu grobe Würfel teilen. 150 g Champignons (oder bei Wunsch auch andere Pilze, Mu-Err etc.) in feine Scheiben schneiden. Gemüse und Champignons mit etwas Öl kurz andünsten, zusammen mit 1 Zehe Knoblauch . (Schneiden, würfeln, quetschen, je nach Küchenreligion). Ablöschen mi...

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts. Einzukaufen war: Nichts. Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues. Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase. Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen. Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine. Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männl...