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Die 30-€-Tasse Kaffee

Schwester hat angerufen. War bei der Wahrsagerin. Hat 30 € berappt, dafür durfte sie auch den Kaffee selbst austrinken. Soll wohl türkischer Mokka sein. Und hat dann ein paar Sachen erklärt bekommen. OK, ich bin ja immer recht skeptisch, wenn ich sowas höre, aber die "letzte Tasse" ist in erschreckender Weise und unwiderlegbar wahr eingetroffen. Kann Zufall sein, ist es wahrscheinlich auch. Aber die Trefferquote lag bei 90 % - incl. der genannten Zeiträume von jeweils 1 - 2 Tagen rauf oder runter. Heute gab es dann ein Update, was ihre Beziehung angeht, ihren beruflichen Werdegang betrifft und all die kleinen Dinge. Will mal hoffen, dass es für sie wirklich so positiv ausgeht, wie es avisiert ist. Ich bin auch -wie heißt das eigentlich? getasst? worden. Bisschen was Positives, bisschen was Negatives. Hauptsächlich Sachen um Ex-FrauDSL. Wobei, wenn das genannte Negative eintritt, dann gibt es auch kein Positives mehr. Ich sag´ mal noch nix dazu, werde aber berichten, ob di...

Bodenmais am Morgen

Noch ganz früh am Morgen, Blick über Bodenmais Der Arbersee , kurz nachdem sich der Morgennebel aufgelöst hat. Bodenmais liegt für uns mich recht günstig gelegen. Knapp drei Stunden Fahrt mit Pause, schon befindet sich der Ruhesuchende in einer anderen Zeitzone. Wer Abwechslung sucht, ist hier richtig. Auch für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, von der einfachen Zimmervermietung bis hin zum Golfhotel. Die Landschaft ist für Alle da und umsonst, was auch nicht mehr überall selbstverständlich ist. Risslochfälle, Arbersee, Arber, Silberberg, viele verschiedenartig gelagerte Freizeitmöglichkeiten, gute Lokale und auch Glasbläserdörfer laden fast das ganze Jahr ein. Bayerische Gastfreundschaft inklusive.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang über dem Lokal "Kapitän Goltz" in Lohberg am Arber. Sehr leckeres Essen, günstige Zimmer, endlose Ruhe. Nur bei frischem Schnee sollte man auf Ketten nicht verzichten.

Rinnsal auf der Haut

Feuer der Seele, brennt auf der Haut Heiß, unlöschbar und lavaartig Wenn die Nacht kommt, schleichen sich die Gedanken ein Brennen hinter der Stirn, heiß, schmerzhaft, unbegreifbar Linderung verschafft das Rinnsal der Tränen, lindert den Schmerz für kurze Dauer Jede Nacht seit langer Zeit, immer dann, wenn keiner schaut

Schlamperei im Gefrierfach

Den ganzen Tag habe ich mich auf mein Schnitzel Bologneser Art gefreut. Mit lecker selbst gemachter Spaghettisoße und Nüdelchen. Spaghettisoße war noch reichlich im Gefrierfach. Dachte ich. Und Schnitzel frisch beim Metzger geholt, die Nudeln vom Bauernhof meines Vertrauens. Alles bereit. Fehlt nur noch der Hunger. Der sich dann auch eingestellt hat. Panierstraße gebaut, Schnitzel lecker zurecht gemacht, Parmesan frisch gehobelt, Wasser aufgesetzt. Und den Soßenbeutel geöffnet. Komischer Geruch. Nicht schlecht, auch lecker. Nur anders. Nach der Löffelprobe stand ich vor einer Entscheidung. Was nun tun? Im Beutel hat sich nicht die erhoffte Soße befunden, sondern die letzte Portion des kürzlich zubereiteten Pfeffergulaschs. Aus der Panierstraße wurde mithilfe von etwas Kräutern ein leckerer Pfannkuchen, das Gulasch erhitzt und die Schnitzel in Streifen geschnitten und angebraten. War auch lecker, wenn auch so nicht erhofft. Morgen koche ich frische Spaghettisoße und beschrifte jed...

Blitzgrippe

Sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Am Sonntag Vormittag hat es angefangen: kratziger Hals, die Nase tropft unmotiviert. Nix Halbes, nix Ganzes. Abends dann Besuch von der Ex-FrauDSL, da hatte ich schon Schwierigkeiten, in der Aufrechten zu bleiben. Montag früh die Einkäufe erledigt, kaum die Treppe hoch gekommen. Eine Schwäche, dass ich froh war, irgendwann im ersten Stock anzukommen. Auf die Couch, Fernseher an und sofort eingeschlafen. Abends ging es dann los. Husten, der trockenen und sehr unangenehmen Art. Der Blick an die Stelle, an der sonst die Medikamente stehen: da ist nix. Hat die Ex-FrauDSL komplett abgeräumt. So gab es nur einen heißen Tee, aber richtig geholfen hat das nicht. Am Dienstag dann nach einer fast durchwachten weil dauergehusteten Nacht hat es mir die Beine weggerissen. Keuchen, Atemnot, Kopfschmerzen, Brustschmerzen vom ewigen Husten, triefende Augen, laufende Nase. Eben das, was man sich unter einer Grippe landläufig vorstellt. Mittlerweile habe ich von ...

Weg vom Netz

Da ist also heute ein Moratorium veröffentlich worden, in dem die komplette Umkehr des im Herbst 2010 von der derzeitigen schwarzgelben Regierung beschlossenen neuen Atomvertrages angedacht wird. Noch vor den Wahlen wird reagiert. Oder besser: reaktioniert? Reaktionismus nenne ich es, wenn die Regierung ihre Wählerstimmen entschwinden sieht und reagiert ohne groß nachzudenken. In Japan hat die Erde gewackelt und da tritt Radioaktivität aus? Na sowas, wo wir doch erst kürzlich gegen Bares für die Staatskasse die Laufzeit der Reaktoren beschlossen haben. Nun wird zurück gerudert, eine komplette Überprüfung der derzeit am Netz befindlichen AKWs angeordnet. Hätte man das nicht vorher tun sollen, bevor man pauschal die Laufzeit verlängert? Wird schon gutgehen ist offenbar die Devise gewesen. Jetzt bekommt man kalte Füße. Nicht wegen der Sicherheit des Volkes, sondern, weil selbiges mit Wahlstimmenentzug reagieren könnte. Mir fehlt trotzdem die Mitteilung, wie die abgeschalteten AKWs e...

Pluto(nium)kratismus

Da hammer den Salat. Erst tönt die Regierung, dass unsere Atomkraftwerke sicher seien, dass eine Verlängerung gegen Steuern moralisch und technisch vertretbar wäre. Somit wird in einer Nacht- und Nebelaktion zwischen der Atomlobby und der schwarzgelben Regierung ein Deal ausgehandelt. Dem Volk, welches ja trotz RTL und Konsorten noch nicht zu 100 % verblödet ist, bekommt dabei Bauchschmerzen. Aber, die Hände des Volkes sind gefesselt, Bürgerentscheide gibt es in Deutschland nur über Nichtigkeiten, die die Pfründe der Politikerkaste nicht beschneiden. Und so entscheidet der Politiker unabhängig und nach seinem Gewissen, wie es das Gesetz fordert. Manch ein Mensch hat aber eine gedehnte Auffassung, was das Gewissen zulässt. Und das wird nur dann enger gefasst und überdacht, wenn es an die Wählerstimmen,sprich die Grundversorgung, geht. Und so müssen erst mehrere GAUs drohen und tausende Menschen sterben, wie jüngst in Japan. Ein Ruck geht durch Deutschland, wie ihn schon Herzog ehed...

Erfolgreicher Monat

Ich hatte seit dem letzten Jahr eine Stelle in Aussicht, die mich mal wieder gefordert hätte und die mir auch finanziell recht gut getan hätte. Leitender Angestellter bzw. Geschäftsführer eines Pflegedienstes sollte ich werden. Eine zeitlang war der derzeitige Mensch auf dem Posten nicht erreichbar, nun weiß ich auch warum: mit dem Job wird es nichts. Seine Frührenet ist nicht durchgegangen, er muss noch mindestens ein Jahr weiter arbeiten, somit ist auch die Stelle für mich nicht frei. Das wäre eine Stelle mit geregelten Arbeitszeiten gewesen, einem kleinen Dienstfahrzeug und nebenbei auch eine Krankenversicherung mit allen Schikanen. Hat halt nicht sein sollen, wäre zu schön gewesen.... Na, macht ja nun auch schon nichts mehr aus, nur bin ich neugierig, was das Leben noch an Bonbons für mich bereit hält. Irgendwie freue ich mich auf den 21.12.2012 . Obwohl ich bei meinem Glück ja befürchte, dass die Maya einfach nur zu faul waren, den Kalender weiter zu rechen.....

Spurlos entschwunden

Gestern Abend war Ex-FrauDSL noch einmal kurz bei mir, hauptsächlich, um die allerletzten Teile aus ihrem Besitz abzuholen und mir ein paar Fragen zu beantworten, die mir unter den Nägeln gebrannt haben. In der Wohnung erinnert nun leider nichts mehr an die Person, die fast 16 Jahre ihr Leben mit mir geteilt hat. Das letzte Stück bei der Übergabe war das Pärchen Stoffmäuse, die ein Ehepaar darstellen und die Ex-FrauDSL die Verlobungsringe überreichen sollten. So gingen die Tierchen außer Haus ohne die Bestimmung erfüllt zu haben. Sehr - und vor allem sehr angenehm - war ich überrascht, dass wir ein tolles Gespräch führen konnten. Eines der Art, die ich mir öfter gewünscht hätte. Blöd nur, dass erst eine Beziehung zerbrechen muss, bevor man nochmals versucht, den/die Andere(n) zu verstehen. So gut es auch gelaufen ist, Ex-FrauDSL hat mir gestern dann klar gesagt, dass es für sie zu mir zurück keinen Weg mehr gibt. Ich weiß nicht, ob die Nachbarn mein Herz haben brechen hören, ein Kard...

E10: Information der Verbraucher am Porto gescheitert

Pressemitteilung der vzbv vom08.03.2011: vzbv verweigert Schulterschluss 08.03.2011 - Als für Verbraucher praktisch ergebnislos bezeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den Ausgang des heutigen Gipfels zum Biosprit E10. "Das war zu wenig", bilanziert Vorstand Gerd Billen. Der vzbv hatte eine schriftliche erweiterte Garantieerklärung der Hersteller sowie eine direkte Information des Kraftfahrt-Bundesamtes an die Fahrzeugbesitzer gefordert. Diese sei an der mangelnden Bereitschaft der beteiligten Branchen gescheitert, diese Information zu finanzieren. Im Gespräch war eine niedrige zweistellige Millionensumme. "Die Frage der Haftung wurde wie eine heiße Kartoffel rundgereicht", kritisiert Gerd Billen vor allem die Automobilindustrie. Billen teilt deren Einschätzung nicht, wonach die sogenannte DAT-Liste über die E10-verträglichen Fahrzeuge rechtsverbindlich sei. Auch sei es nicht nachvollziehbar, dass Verbraucher sich an ihren Tankwart we...

100. Weltfrauentag und die Hyazinthe

Heute ist der 100. Weltfrauentag. Was es uns Männer im Umgang mit den Frauen nicht leichter macht. Oder besser: den Umgang nicht leichtermacht. Mysterium XX-Chromosom halt. Seit einiger Zeit besitze ich, seit langer Zeit wieder, eine Hyazinthe. Ich liebe diese einfach strukturierte Pflanze mit ihren klaren Formen. Zwiebel, Erde, Wasser - fertig. Da gibt es keine Zwischentöne. Entweder Ruhezeit oder Blüte. Und zäh sind diese Teilchen auch. Meine Oma hatte eine aus dem Jahr 1967, welche leider bei ihrem Umzug in das Altenheim in den 2000er Jahren vergessen wurde. Immer der gleiche Standplatz, immer der gleiche Topf - noch nicht einmal eine neue Erde hat sie im Laufe der Jahre erhalten. Ein Wunderwerk des Überlebenswillens. Schade, dass ich zu spät bemerkt habe, dass die Hyazinthe (ein knallrotes Exemplar) aufgegeben wurde. Als Kleinkind habe ich oft vor ihr gesessen und geträumt. Irgendwie hätte es sich falsch angefühlt, wäre sie abhanden gekommen. Traurig. Seit gut einer Woche habe...

Pizzaexpress

Wie früher auch öfter, habe ich heute meine Sonntagspizza bestellt. Nachdem ich die letzten Wochen nur am Essen gebibert habe, sollte es nun etwas Gutes sein. Zwar frisch geduscht und angezogen - aber keine Lust, mit dem Auto durch die Gegend zu fahren. Zumal in der Faschingszeit für mich zwar ungefährliche (weil keinen Alkohol trinkend) aber doch nervige und zeitraubende Kontrollen drohen. Besonders unangenehm ist das, wenn man auf den Weg HIN zum Pizzamann ist. Somit blieb nur übrig, einen der wenigen Pizzalieferdienste zu bemühen. Joeys ist zwar der Standardlieferant, auch weil man online bestellen kann. Aber das haben wir zu FrauDSLs Zeiten öfter mal genutzt. Ich will was Neues probieren. An der Bestellzettelwand stecken bei uns mir nur zwei Lieferservice. Einmal das Alaturka gegenüber dem Arbeitsamt. Guter Salat, auch der Döner schmeckt recht passabel. Aber die Pizza ist da nicht so der Hit. Nummer zwei ist das Michelangelo, in Coburgs Ketschenvorstadt gelegen. Auf die fiel dann ...

E10 – oder die Geschichte einer unendlichen Lüge.

Hier ein GASTBEITRAG vom Hans aus dem schönen Allgäu. Da soll also „Bioethanol“ zum Benzin gekippt werden damit die Umwelt mehr geschont wird? Was für ein Witz, wenn es denn nicht zum Heulen wäre, wie dumm unsere Politiker wirklich sind. Dröseln wir das doch mal auf. Es fängt schon damit an, dass der Name „Bioethanol“ der Schwachsinn selbst ist! Alkohol wird immer auf biologischen Weg gewonnen, es gibt keinen synthetischen Alkohol. Alkohol entsteht bei der Umsetzung von Zucker oder Stärke mittels Hefen. (An der Verwertung von anderen Rohstoffen wie Zellulose zur Alkoholherstellung wird noch gearbeitet, ist großtechnisch also noch nicht einsetzbar.) Ab etwa 10% Alkoholgehalt sterben die Hefen ab. Bedeutet, bei der Vergärung werden lediglich um die 10% Alkohol in wässriger Lösung gewonnen, die nun noch abdestilliert werden müssen! Da der Alkohol als Zusatz zum Benzin fast wasserfrei sein muss, sind erhebliche Energiemengen notwendig um den reinen Alkohol zu erhalten. Ich ...

E10 - für mich Geschichte.

Der Versuch mit dem E10 Alle Welt hat es im Tank. Zumindest würde die Regierung dies so haben wollen. Die Realität sieht anders aus: kaum einer tankt den zwar günstigeren, aber doch stark verunsichernden Kraftstoff. Grund: die Unsicherheit darüber, ob der Motor dies verträgt oder nicht. Ruhmesblätter sind dabei weder von den Kraftstofffirmen noch von den Autoherstellern in Sicht. Traurig, dass dies im 22. Jahrhundert und im Zuge der fortschreitenden Vernetzung nicht besser geht. Die Folge ist also, dass kaum ein Mensch das zwar günstigere, dafür aber kritisch beäugte E10 in den Tank füllt. Der Staat, also hauptsächlich Ilse Aigner und Rainer Brüderle, schimpfen auf die Tankstellenbetreiber, diese würden absichtlich den Kunden verunsichern und mit dem verteuerten Super und Super Plus ihren Reibach machen. Sicherlich ist das nicht von der Hand zu weisen. Einen weiteren, für mich sogar weitaus wichtigeren, Aspekt in dieser Sache könnten die beiden an jeder Tankstelle erhalten. Wir ha...

Euer Notgeilität; willkommen im Nachmittagsfernsehen

Der Herr H. aus Hamburg war ja noch nie mein Liebling. Mach ich keinen Hehl daraus und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Einzige Chance: Rückzug aus dem Fernsehen und Spende seiner bisher bekommenen Eingaben. Tja, da wird wohl eher die Hölle zufrieren. Ein Scherzchen am Rande ist immer gut und lockert auf. Auch mal gerne ein Derbes. Gehört also dazu, besonders im Unterhaltungsfernsehen. Aber, auch hier hat es Grenzen. Und in meinen Augen spätestens dann, wenn es extrem unter die Gürtellinie geht oder die Gefühle der anderen Menschen verletzt. Herr H. aus Hamburg versteht sich gerade auf sowas hervorragend. War es bisher noch grenzwertig, so artet es seit dieser Woche in Notgeilheit aus. Da wird gebaggert, was das Zeug hält, sexistische (und keines falls anzüglich-lustige) Äußerungen und ein nach-außen-kehren des Egos, dass alles zu spät ist. Da wird; was besonders heute wieder auffällt, die Mutter der jungen Kandidatin als "Klugscheißerin" betitelt. Ja, we...

Wieder da!

So, nach nunmehr zwei Wochen bin ich eigentlich recht gut dabei. Das Leben geht weiter. In der Zeit ist ja nun einiges passiert. Ägypten, Libyen, ganz Afrika ist in Aufruhr, unsere Lieblingsspritsorte "Super" bzw. "Super Plus" kostet nunmehr 1,63 Euro an der Tankstelle, open End. Wie sang Markus in den 80ern? "Und kost´ der Sprit auch drei Mark zehn....." Ha, da können wir doch über. Und das Kartellamt schweigt dazu, schließlich verdient der Staat recht gediegen an den Steuern. Je höher der Benzinpreis, desto mehr gibt es für die Staatskassen. Wir haben  nun von OMV und ARAL endgültig an die freien Tankstellen gewechselt. Das macht an manchen Tagen bis zu 8 Cent(!) aus. Je Liter, nicht je Tankfüllung. Da lohnen sich auch die zwei Kilometer Umweg. Fahren müssen wir leider, da kommen wir nicht drumherum, zumal der ÖPNV bei uns im Eck recht umständlich ist. Schade. Aber, zumindest den Schaden können wir begrenzen. Ein weiteres Thema ist das "zu G...

Die kleine Papierfibel - Die Geschichte des Papieres

Die kleine Papierfibel Die Geschichte des Papieres In China wurde erstmals im Jahre 105 n Chr. von der Herstellung eines Papieres berichtet. Dieses war jedoch in der Qualität von den heute gebräuchlichen Sorten und Herstellungsweisen entfernt. Ts´ai Lun, ein Staatsbeamter, teilte dem damaligen Kaiser mit, es sei ihm gelungen, ein Papier aus Lumpen, Netzen und Rinde zu erstellen. Nach den Arabern ca. im 8. Jahrhundert breitete sich in den folgenden Dekaden die Papier-macherkunst nach und nach auch in Europa aus. Hier zeugen noch heute >Hadernschneider, Stampfwerke, >Refiner und Spindelpressen von den Anfängen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde an der Technik der Papierherstellung nur wenig verändert. Vor dieser Zeit wurden die Papiermühlen hauptsächlich mit Windenergie und Wasserkraft angetrieben. Im Gegensatz zur heutigen Erzeugung auf Rund- und Längssieben wurde im Mittelalter jeder einzelne Bogen aus der >Suspension von Hand herausgeschöpft und zwischen zwei Filzen ...