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Ich wähle AfD!

So, die Intoleranten, also die, die nur in der Überschrift lesen, um sich eine Meinung zu bilden, die dürften sich bereits verabschiedet haben. Für die Menschen, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen, welche über das reine Schwarzweiß-Denken hinaus gehen, für die wage ich einmal eine These, die gerne in den Kommentaren -mit anständigen Worten- diskutiert werden kann.

Ich wünsche mir, dass die AfD mindestens 51 % bei der Bundestagswahl bekommt.
Warum ich diesen Wunsch habe, der von vielen Menschen verteufelt wird? Erklärung folgt:

Nehmen wir an, die AfD hat 51 % der gültigen Stimmen bekommen. Diese Partei darf somit die Regierung bilden und muss sich nicht um Kompromisse (wahrscheinlich eher der faulen Art) mit der Opposition scheren. Lasst sie mal machen. Entweder es wird exorbitant gut oder es wird grottenschlecht.

Gehen wir davon aus, dass die AfD selbst überrascht ist und mit der Bildung einer akzeptablen, nicht zerstrittenen Regierung überfordert. Es kommt also dazu, dass sich wahrscheinlich 49 % der Anderswähler schwer ins Zeug legen werden, um eine neue Wahl zu initiieren. Ich gehe davon aus, dass ein solcher Prozess gut ein halbes Jahr dauern würde. Mit Ansetzung der Neuwahlen vielleicht 9 Monate. In dieser Zeitspanne dürften sich auch die restlichen, also die "Altparteien" aus ihrer Schockstarre erholt haben. Wahrscheinlich dürfte es auch sein, dass die Parteien sich ihrer alten Köpfe entledigt haben. Merkel und Schulz hatten ihre guten Zeiten, aber irgendwann sind die Ideen weg, nur noch ein Business at usual zu verzeichnen. Oder ein Aussitzen. Ein Basta hatten wir ja auch schon.

Wenn dann auch noch für die Neuwahlen Parteienprogramme beschlossen werden (müssen), die auch ohne den Briefkopf der Partei zwingend darüber zuzuordnen wären, dann wären wir einen Schritt weiter.

Die SPD gerne wieder links, die CDU/CSU Mitte/rechts, die Grünen für Bäumchen, Blümchen und Lüftchen, die FDP für ihre Klientel im Sektor der Überdurchschnittlichgut-Verdiener, die Linke noch weiter links als die SPD und die AfD als Partei, die von allem was anbietet - quasi für die Unentschlossenen. Was nützen denn dem Wähler die derzeitigen Parteiprogramme, die im Prinzip die Eierlegende Wollmilchsau sind, aber nicht wirklich eine politische Heimat bieten können.

Ach ja, eine reelle Einschätzung (nach meinen Eindrücken der letzten Wochen):
CDU/CSU - 35 - 38 %
SPD - 25 - 28 %
GAL - 8 %
FDP - 6 %
Linke - 15 %
AfD - 12 - 16 %

Mal sehen, wie die Wahlen ausgehen. Am Ende sind wir vielleicht überrascht.

Kommentare

  1. Ja, das wird sehr interessant werden. Parteien wie die AfD sind im Grunde ein sehr guter Indikator für das gesellschaftliche Funktionieren der aktuellen Parteien im Zusammenspiel mit der Gesellschaft.

    Was mir ein wenig Sorge bereitet, und das vermisse ich irgendwie in jeder Zeit, ist eine Strategie oder Vision wohin dieses Land sich entwickeln soll. Die Parteien wirken mit der aktuellen Entwicklung (weltpolitisch, technologisch, soziologisch) gandenlos überfordert.

    Sie agieren nicht. Sie reagieren nur noch. Das ist für mich ein Problem.

    Irgendwie habe ich das dumme Gefühl, dass auf uns wieder 4 Jahre Stillstand zukommen.

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    1. Nicht nur Sie befürchten das, werter Herr MiM. Der Konsens der Parteien ist zu groß. Jede Gruppierung will einen Anteil abhaben, aber niemanden durch eine "Idee" verprellen. Mir fehlt der Mut in der Bundespolitik.

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    2. Es fehlt ein Wettstreit der Ideen. Der Visionen.

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    3. Jeder Neue in der Politik, jeder, der Ideen hat, die abseits vom Hauptstrom existieren, wird in den Parteien klein gehalten. Die Parteien und deren Nachwuchs kranken an der Angst vor den Parteigranden. Dass dabei die Kanten und Ecken der Parteiprogramme geschliffen werden, wird ignoriert oder akzeptiert. Der Nachwuchs muss ticken wie die Altvorderen, ansonsten ist kein Emporkommen möglich.

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  2. Ich wähle ebenfalls die AfD.
    Mein Wunsch wäre zumindest, dass die CDU mit der AfD koalieren muss in Ermangelung anderer Mehrheiten.
    Aber ich befürchte, dass es so kommt wie Herr MiM sagt und du es bestätigst.
    Weitere vier gemurkselte Jahre werden kommen.

    So sagt meine Kristallkugel.

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    1. Barbara, meine Entscheidung, welche Partei ich in diesem Jahr wähle, ist noch vollkommen offen. Ich bin momentan noch neutral eingestellt, habe aber auch keine Lust mehr, immer das geringste Übel zu wählen. Ich wünsche mir, dass die Parteien endlich einmal die Ellbogen auspacken, dass sie keine abstrusen Theorien verfolgen (ich darf das, denn mein Blog ist ja keine Partei ;-) ), dass sie wieder unterscheidbar werden. Ich schließe bisher nur eine Partei definitiv für mich aus: Die NPD. Schön wäre es, es gäbe einen Gregor Gisy in der CSU, mit Anleihen aus allen Parteien. ;-) Ach, schau mer mal... Und dann bleibt zu hoffen, dass am Ende wirklich etwas Gutes für Deutschland entsteht. Ein "weiter so" ist für mich Stillstand, wenn nicht gar Rückschritt.

      CDU/CSU mit AfD, also ein Dunkelblau? Eventuell besser für D und die weitere Entwicklung als Schwarz/Gelb. Obwohl - und ich habe die Parteiprogramme gelesen - sich die AfD und die FDP manchmal sogar überschneiden. Hier muss dann ein Auge darauf geworfen werden, dass die Entscheidungen nicht zu sehr in Richtung pro Industrie abdriften. Ach, schweres Wahljahr.

      Zum "AfD-Bashing". Die Partei ist legitimiert, an der Wahl teilzunehen, also darf sie auch gewählt werden. Aber jeder der Wähler sollte sich auch über die Konsequenzen seiner Stimmabgabe bewusst sein. Charmant an der AfD finde ich, dass die Parteien der üblichen Koalitionäre nun einen Unsicherheitsfaktor haben. Hätte ich in meinem Leben eine so schnell erstarkende Kraft als Widerpart, ich würde das nicht so einfach abtun. Zumal sicher nicht wenige Wähler ein "jetzt erst recht!" an den Tag legen. Mir fehlt Klartext aus SPD, CDU und der mittlerweile für mich lächerlichen CSU unter Seehuber.

      Und mir fehlt das Verständnis dafür, dass Schulz scheinbar um des Regierenswillens bereit ist zu R2G. Ich geh´ mal meine Birkenstock suchen ;-)

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    2. Das käme bei mir ja noch hinzu: ich müsste mein Kreuz bei Seehofer machen um dann Merkel zu bekommen. Den habe ich bei den letzten Landtagswahlen schon nicht gewählt, und inzwischen ist es so wie du schreibst. Einfach lächerlich.

      Merkel's Alleingang im Herbst 2015 mit den bekannt fatalen Folgen wurde kürzlich sehr gut im "STERN" (ja, ich weiß) zusammengefasst. Ich lebe seit Jahrzehnten in einem ruhigen Viertel am Stadtrand Münchens. Das hat sich inzwischen so stark verändert, dass ich mich sonstwo auf der Welt wähne. Wir haben Security in den Supermärkten, Überfälle mit Messern, Vergewaltigungsversuche...einfach das ganze Programm worüber man täglich in der Presse liest.
      Das alles kann eine AfD natürlich nicht rückgängig machen, so naiv das zu glauben bin ich nicht. Ich erwarte mir aber Korrekturen und konsequente Anwendung der bestehenden Gesetze und notfalls Gesetzesänderungen.



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  3. Lieber Holger,
    auch bei uns wird im Oktober gewählt, wenn ich so überlege kann ich keiner
    Partei aus voller Überzeugung meine Stimme geben- da wählt man dann öfter das kleinere Übel, wobei nicht abzuschätzen ist, was das kleinere Übel ist.
    Momentan studiere ich die einzelnen Wahlprogramme der Parteien und die
    Sommergespräche bzw. Diskussionen.
    Auf jeden Fall bin auch ich gespannt.
    Lg und einen gemütlichen Tag.
    Sadie

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    1. Puh. Ist es bei Euch auch so? Ich dachte, nur bei uns gehen die Parteien in Allgemeinplätzen und im Wischiwaschi unter.
      LG, lass´ es Dir auch gut gehen!

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  4. Antworten
    1. Ah. Ein "nur-die-Überschrift-Leser". Somit jemand, der ein traditioneller Wähler ist, der die Partei seiner Wahl für das wählt, was sie in dein 70ern von den anderen Parteien unterschieden hat? Ansonsten würde ich gerne auf meinen Kommentar "5. September 2017 um 09:14:00 MESZ" etwas weiter oben verweisen. Oder sollte das für einen empörten Menschen (Anonym) zu anstrengend sein?

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  5. Verstehe die These nicht so ganz...also weil dir bei den großen anderen Parteien der Mut fehlt, wünscht du dir eine Partei an die Macht, die offen gegen Minderheiten hetzt, Hass in der Bevölkerung wieder Salonfähig zu machen sucht und allgemein in ihrem Wahlprogramm ein Denken offenbart,welches genau diametral zu einer offenen Gesellschaft steht?Schade. Vor allem verstehe ich die Logik nicht: Wenn dir bei den Restaurants vor Ort der Mut zum Würzen fehlt z.B., aber es ein Restaurant gibt, wo das Essen komplett überwürzt ist, nur mit Fertigprodukten gearbeitet wird, die Preise total überzogen sind, es super schmutzig drinnen ist und die Bedienungen und der Wirt auch noch super unfreundlich sind und gerne mal ihre Gäste beleidigen, gehst du dann in diesem einem Restaurant essen?

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    1. Teil 1
      Es fehlt mir nicht nur der Mut, es fehlt mir die Abgrenzung der Parteiprogramme untereinander. Und es steht auch in meinem Text, dass ich davon ausgehe, dass diese Partei in kürzester Zeit scheitern würde. Auch steht darin, dass ich nicht entschieden habe, wen ich wählen werde. Ich möchte gerne in alle Richtungen frei denken können, ohne von vornherein mir selbst Denkverbote aufzulegen. Was, wenn die AfD mir entgegenkommen würde in der Ausprägung, ich aber dem Mainstream folge, und diese Partei verteufele? Ja, ich habe mir die Arbeit gemacht und die Parteiprogramme der CDU, CSU, SPD, Die Linke, B90/Grüne und auch der AfD durchzulesen. Zu der Frage mit den Restaurants - würdest Du dann im unterwürzten Lokal essen? Ich für meinen Teil würde beide meiden.

      Wie oben auch steht - ich wünsche mir, dass die Parteien endlich wieder unterscheidbar sind. Ich höre gerne Vorschläge dazu, wie wir Wähler und Wahlbürger es schaffen, die Parteien wieder dazu zu bewegen, keine Konsensparteiprogramme zu reüssieren. Momentan kann ich nicht sagen, welche Partei das kleinste Übel ist. Und ich mag weder ein großes, noch ein kleines Übel wählen.

      Also - wie sind die Vorschläge, dass wir uns nicht mehr ducken, sondern selbstbewusst als ein souveräner Staat auftreten dürfen, der durchaus auch seine Rechte und die seiner Bürger nach außen vertritt. Und nicht eine Scheckbuchpolitik betreibt. Sollte ich mich irren, sollte es Alles ganz anders sein, dann tut es mir leid. Aber zumindest versuche ich, mir Gedanken zu machen und ein "Weiter so, wir sitzen das aus!" zu vermeiden.

      Deutschland ist reich? Nun, schön, aber leider sind die deutschen Privathaushalte eher hinten zu treffen, was das Vermögen selbiger angeht.

      Altersarmut? Kinderarmut? Teilweise drei Jobs, damit die Familie über Wasser bleiben kann? Ich bin in den 70ern aufgewachsen, meine Mutter war zuhause, wir hatten eine schöne Wohnung, ein passables Auto und immer einen gut gefüllten Kühlschrank. Heute? Heute sehe ich, dass in meinem Umfeld viele Familien sich nach der Decke strecken müssen.

      Vielleicht ist es abgedroschen, vielleicht wird das gerne als Populismus abgetan: Aber woher kommen die Milliarden, welche für die Einwanderer ausgegeben werden müssen (in welchem Maß diese berechtigt sind, in welchem Maß abgezockt, das steht auf einem anderen Papier), aber für die Renten und Altenpflege steht kein Geld zur Verfügung? Ich weiß, von was ich rede, denn wir haben einen sechsstelligen Betrag für die Pflege meines Vaters aus der eigenen Tasche aufbringen müssen, um zumindest die Mindestpflege zu gewährleisten. Ich rede da von 1.600 - 1.800 Euro Zuschuss vom Ersparten, während die Person ohne Deutschkenntnisse im Nachbarbett die gleichen Leistungen bekam ohne Zuzahlung.

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    2. Teil 2
      Und ja, ich finde einen Trump nicht einmal so schlecht. Aus den Gründen, weil er sagt "Amerika first!" Was auch die Aufgabe eines Staatenlenkers ist. Auch finde ich gut, dass die europäischen Staatenführer sich aus der Komfortzone bewegen müssen. Keine "business as usual" mehr, kein "wir sitzen das aus". Was er dagegen mit den Mexikanern anstellt, seine rassistischen Äußerungen - das ist auf der anderen Waagschale.

      Was passiert, wenn ein deutscher Staatsvorsitzender sich hinstellen würde und würde sagen: "Deutschland zuerst!"? Ich möchte nicht das Aufheulen im Rest der Welt hören. Nein, wir müssen nicht immer zurückstecken, wir müssen auch endlich einmal selbstbewusst auftreten.

      So, falls mir jetzt noch jemand mit der "Nazikeule" kommt....
      a) Nazis gibt es kaum noch welche. Ich empfehle dazu den Blog von Gerhard Guelde.
      b) wurde mein Großvater im Krieg von den Nazis getötet.
      c) hat unsere Familie im Krieg alle Besitztümer verloren.
      Ich bin der letzte, der Hitler oder seinen schrägen Nachkommen nach dem Mund redet. Ich bin aber jemand, der auch ausländische Zeitungen und Medien liest (nein, nicht Breitbart und so einen Mist!), der durchaus reflektiert, wie das Ausland uns und unser Land sieht. Und nicht selten den Kopf schüttelt. Dumm nur, dass wir uns nichts trauen. Vielleicht auch einmal eine der nicht etablierten Parteien zu wählen...

      Wir werden sehen.

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  6. hmmmmmm.... Du sitzt im gleichen Dilemma wie ich.
    Ich werde das jetzt nicht alles wiederholen, was Du anführst, weil ich da vollkommen konform gehe.

    Mich ängstigt die Haltung der anderen Parteien.... Das ist so eine Mischung aus:
    Ich halte mir die Augen zu, dann ist die AfD wieder weg und alles ist beim Alten.
    Und
    Wenn die nicht von alleine weggehen, dann sind die Wähler böse Nazischweine und wir dürfen sie beschimpfen.

    Ich finde es großartig, dass Du hier in aller Klarheit aufgeschrieben hast, was im Argen liegt.




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    1. Leider wird es nichts nützen, dann die richtigen Leute werden es nicht lesen, somit nicht nachdenken und auch nichts ändern. Das typische Einzelschicksal eines Wählers. .

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