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Bilderflut - Teil 3

Samstagnachmittag. Schrankaufbei bei/mit 2.0. Nach sieben Stunden für zwei Schränke waren die Nerven aufgebraucht, der Hunger immens und die Landstraße rief. Nur - wohin? Die Wahl fiel auf die "Fränkische Schweiz". Mit Umweg über Bayreuth. Genauer: das Rotmain-Center. Uneins, ob es nur ein Snack werden soll oder das Running-Buffet beim Japaner. Wir haben uns dann für eine Mischung aus beiden Teilen entschieden: Snack beim Metzger, zwei Portionen Frühlingsrollen zum mitnehmen. Hätten 12 Stück sein sollen, aber beim zählen hat der Japanmann ein gewisses Defizit zu Gunsten des Kunden aufgewiesen. Anstatt 12 Stück waren 16 Teile im Karton. Macht nix, sind trotzdem gegessen worden. Kurz vor 18 Uhr war es da, also etwas über neun Stunden nach der letzten Mahlzeit.

Flühlingslollen mit Süßsauel. Sprechen gemäß den nationalen Vorurteilen die Japaner eigentlich auch wirklich so? Keine Ahnung....

Nahe Pegnitz waren wir versucht, das Frollein mit einem Besuch zu überraschen. Sind dann aber davon abgekommen, weil das irgendwie unfair wäre, so ohne Vorankündigung dort aufzutauchen. Über Pottenstein und viele, viele kleine romantische Dörfer ging es zurück gen Heimat. Solche Bilder wie dieses dort oben, gibt es in der fränkischen Schweiz viele zu sehen. Vielfalt an Vegetation, abwechselnde Shilouetten, Berge, Täler, Flüsse, Seen - alles da. Fest auf dem Plan steht, Muggendorf demnächst zu besuchen, wenn das Wetter schön ist. An einem beleuchteten Flusslauf haben wir im Fast-Vollmondschein ein Lokal entdeckt, welches seinen Biergarten in Richtung Flusslauf ausgerichtet hat. Und die Karte verspricht online das eine oder andere fränkische Schmankerl.

Sonntag gab es auf der Straße Aufregung. Ein lauter Schlag, ein Einschlag am Gartentürchen. Nachdem bereits mehrfach in unserem Garten unberechtigt fremde Autos standen, erkenne ich den Einschlag von Teilen am Gitter schon. Zwei lustige Gesellen haben sich im abschleppen per Schleppstange geübt. Wie es aussieht, hat es den Haken des "Verfolgers" sauber vom Fahrzeug getrennt. Nicht, ohne einen kräftigen Protestlaut von sich zu geben.

Dem Hinweis vom Leser "Hempel" hier folgend, führte uns der Weg bei strahlendem Sonnenschein in das Hasenthal bei Sonneberg. Genauer in eine kleine Galerie, in der die Arbeiten einer Glaskünstlerin ausgestellt werden. Das besondere daran ist, dass diese Galerie gleichzeitig auch ein Café ist. Die Kuchen? Werden von der Künstlerin selbst gebacken. Erst einmal klingen die Kompositionen fuchswild. Preißelbeere-Mohn und Birne-Mirabelle. Was aber auf dem Teller landet, das lässt so manche Bäckerei alt aussehen. 2,60 Euro für eine große Tasse guten Milchkaffee und 2,50 Euro für ein mittelgroßes, dafür aber geschmacklich vollkommen überzeugendes Stück Torte. Der Nachmittag war gerettet.


Birne-Mirabelle. Das Stück von Red.

Preißelbeere-Mohn. Auf dem Tisch witzige kleine Vasen. Virologen würden sicher auch den nachgebildeten Erreger erkennen. Wir haben es einach Erkältungsvase genannt.

Kunst ist das, was dafür gehalten wird. Leider werden die Ausstellungsstücke dem Können der Künstlerin nicht im Ansatz gerecht.

Am Neustadter Friedhof bahnen sich Kroketten den Weg. Mit aller Macht nach oben, dem Licht entgegen streben.

Montag war dann wieder Arbeit am Bau angesagt. Die Fenster müssen dringend instand gesetzt werden. Die Spachtelmasse habe ich mit der nachfolgenden Lasur versetzt und aufgepinselt. Ergebnis: Könnte man fast schon so belassen. Ach ja, die Wespen haben den Rahmen schon gehörig zugesetzt gehabt. Ich hoffe, dass die die neue Lasur nicht mögen. Mistviecher.

Dienstag, nach der Arbeit am Gebäude. Die Sonne scheint, das Café zur schönen Petra ist ums Eck, die Plätze in der Sonne frei. Der B-Kumpel hatte auch Zeit, warum unnötig quälen, wenn das Leben auch einfacher gestalten geht? Eben...

Der Blick über die Caféfiliale, die Sonne hat eine Kraft im Frühjahr und Herbst, ich habe mir schon die erste Rötung geholt.

Die Augen rechts, in dieser Firma arbeitet LaSista.  Sie musste aber arbeiten, also keinen Kaffee für sie.

Milchkaffee, war brauche ich mehr? Spielereien mit dem Löffel inklusive.

Herbine hatte nach meiner späten Heimkehr ein wenig schlechte Laune. Macht aber nix, Geschmeide und Lobeselogen machen den grantigsten Papageiennachahmer wieder handzahm. Oder anders gesagt: Samenkörner und ein Fitzelchen Knäckebrot sowie Zwitschern lässt auch diese Dame weiche Knie bekommen. Die Frage hier ins Plenum: haben Sittiche nun Kniescheiben oder nicht????

Erste Zuchterfolge. Paprika/Chili und gelbe Tomaten. Und drei weitere Schalen sind auch schon gesät.

Red hat sich eine Nudelsuppe gewünscht. Kann ich. Maultaschen sind doch auch Nudeln, oder? Hatte wieder eine Rolle Nudelteig am Start, die Farce innen ist kein Teufelswerk. Dazu kleines Gemüse vom Markt und Bockwurst vom Vertrauensmetzger, fertig ich die Nudelsuppe.

Huhn war im Angebot. Ein ganzes Trumm, gekocht in Salzgemüse. Zerlegt unter den kritischen Augen von Herbine, mit ein wenig Fertiggemüse (LaMama wollte es so) und einem Löffel Schmand - war sogar trotz TK gut.

Hier mein Sorgenkind. Irgendwie mag ich den Baum. Seine Rinde erzählt von den vielen Jahren, die er auf dem Acker steht, der nun Firmengelände ist.

SO sieht der Kaffee aus, wenn er mir von der Namenspatronin des Cafés serviert wird. OK, die anderen Kunden bekommen den auch so garniert. Ich finde, das hat was. :-)

Früh morgens, der Tag noch frisch, der gefrühstückte Clown nicht verdaut. Auf Reds Seite im Bad habe ich eine Aludose entdeckt. Florale Muster. Ein neues Deo? Die Form lässt darauf schließen. Lesen ist für feige, den Knopf gedrückt. Heraus kam eine nach Kokos riechende feste Masse. Nun doch mal nachgeschaut. Ist für das Haarstyling. Wegwerfen ist blöd, also ab damit in die Haare. Ergebnis siehe oben. Und nein, ich habe nicht so eine Hackfresse, das ist das Handy, das macht so doofe Bilder. Hoffe ich. Und das rechts am Hals, das ist auch keine Schwellung. Ja, da habe ich wieder Muskeln. Da war mal zwischenzeitlich nix. Gut, dass ich (mich) nicht aufgegeben habe.

Knoblauch-Spaghetti mit Garnelen im Möbelhaus. Frisch geriebener Parmesan dazu. Etwas Salz und Pfeffer aus den Mühlen dazu - perfekt. Kann sich mancher Italiener eine Scheibe von abschneiden. Frisch zubereitet, etwas Wartezeit, aber ein Traum von Nudel.

Die Nasen glotzen einen an, wenn man das Haus betritt. Die Figuren finde ich eher doof, aber wie immer wurde ich vom glitzernden Schein der leuchtenden Farben angezogen. Magisch.

OK, mal was zum Thema Baumarktware. Da gibt es bei OBI die "Marke" LUX. Fünf Sterne sollen für den Profi sein. EIN EINZELNER BOHRER, 8 mm, für Metallbohrungen in Serie geeignet, auch für trockene Bohrungen - 15,99 Euro. Kein Scherz. Bei eingestellten 200 U/min hat der dann auch geneu eine Bohrung von ca. 2,5 cm Tiefe gehalten. Der hat nicht geglüht, ich war vorsichtig. Und das Scheißteil stumpfer als manch Intellekt im Brennpunkt.

Ab zum Nachbarn, der ist Schleifer für solche Teile. Hingereicht, mach mal. Er: Hahaha... Was haste denn da für einen Scheiß? Entrüstet habe ich gesagt, was das Teil gekostet hat, für was es geeignet sein soll. Hat er noch mehr gelacht. OK, am Montag bekomme ich neue Bohrer, welche, die für mich speziell gemacht werden. Und das für einen Preis, um den herum, was ich bei OBI bezahlt habe. Viel Lehrgeld. Aber das war dann auch das letzte Mal.

Weil ich so angepisst war, bin ich...? Na...? Richtig, ins Café. Milchkaffee und Käsestange. War also das Mittagessen. Früh ein Brot, also nicht zu viel.

Keine Angst, verhungert bin ich nicht. Donnerstags ist doch karten. Und im Schwarzen Bären in Beiersdorf ist Donnerstags Schnitzeltag. Ab sofort hoffentlich öfter für uns. 6,90 für das Münchner Schnitzel, einem frischen Beilagensalat mit viel Abwechselung und sehr gut angemacht, dazu krosse Bratkartoffeln. Gerne wieder.

Freitagmittag Essen mit der Respa. In Rödental, wieder in Streng´s Bistro am Gleis, 6,90 Euro, ich habe da sogar etwas davon zurückgehen lassen. Nicht, weil es nicht gut war. Zu viel. Viel zu viel. Aber gut. Gut besucht ist auch das Bistro, vorwiegend von älteren Semestern und Handwerkern. Friedliche Koexistenz. Wer sagts denn, geht doch...

Kommentare

  1. Freut mich, dass es euch im Glas-Cafe gefallen hat. Sag ich doch, der Kuchen schmeckt... Als Nächstes kann ich euch das Wildberg-Cafe Nähe Tettau empfehlen. Hat aber auch nur sonntags offen.

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    1. Dankeschön, wird brav befolgt. Beim nächsten Besuch in Kleintettau in Klein Eden. :-) Wahrscheinlich um Pfingsten herum.

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  2. Schööööön, Deine Bilderfluten! Kommentieren fällt nur etwas schwer, bei so viel Material ;-) Also,nur kurz, hab nämlich keine Zeit: Ich denk, Du magst keine Bockwurst? (Wobei ich NIENIENIE verstehen werde, wie man(n) die nicht mögen kann...)
    Und ja, der Baum würde mir auch am Herzen liegen...

    Liebe Grüße *wink*

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    1. Danke, brisy. Wasn los in Deinem Blog? Du schwächelst aber sehr. Keine Bilder mehr? Komm schon...

      Der Baum sieht aus wie mit Fell bezogen. :-)
      Nein, keine Bockwurst. Hab drumherum gegessen ;-)

      Ganz lieb zurück wink :-)

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  3. Ach, ich komm zu nix im Moment. Mach seit Januar dauernd Überstunden, dann is hier dauernd Besuch so dass die Bude aussieht wie S*au, des Kindes 18. Burzeltag stresst mich jetzt schon, stecke mitten in ner Rundumzahnerneuerung (das is vielleicht ne Geschichte... Aber die erzähl ich euch, versprochen) usw.usf. Aber ich gelobe Besserung ;-)

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