Direkt zum Hauptbereich

Brot ist aus...


Keine Seltenheit bei mir, esse ich doch sehr selten Gebackenes aus Weißmehl und Hefe.

Abzusehen war, dass vom Mittagessen reichlich Tomatensalat und Kräutercreme übrig bleiben würden. Im Sitzen zubereitet klappt das, kein Problem. Stehen strengt noch an, wird aber schon besser.

Nur, nach dem Essen auch noch ein langwieriges Backwerk bauen? Ne, da fehlt noch die Kraft. Schnell muss es also gehen. Nicht zwanzig mal nach dem Brot schauen und kneten und tun und machen. Bisschen geschaut, auf ein Rezept gestoßen. Klingt gut und passt wohl auch zu Deftigem.

Hier das, was hinein gehört:
- 500 g Mehl
- 1 Btl. Backpulver
- 1 Tl. Salz
- 1 Esslöffel Rübensirup
- 300 ml Bier (habe ein Weizenbier genommen)

Alles zusammen in einer Rührschüssel kneten und fertig. So einfach. 

Den Ofen auf 175° aufheizen, die Masse in eine Kastenform geben (mit Öl/Sesamöl ausgerieben) und für 55 Minuten backen.

Kommentare

  1. Hast du schonmal das Topfbrot bzw. "no knead bread" probiert?

    Da brauchst du nur

    400 Gramm Mehl (egal welches - man kann auch mischen)
    320 Mililiter warmes Wasser
    2 Teelöffel Salz
    1/2 Teelöffel Trockenhefe

    Das alles verrührst du (geht wunderbar mit einer Gabel) und lässt es zwei, vier, acht oder auch zwölf Stunden stehen. Danach in eine Backform (kann auch ein alter Topf sein) und so 45 - 60 Minuten bei 220 Grad backen. Falls die Oberfläche zu schnell braun wird mit Alufolie abdecken.

    Ich wandle das Grundrezept meistens folgendermassen ab:

    In das warme Wasser gebe ich so zwei Esslöffel Tomatenmark und verrühre es. Zum Mehl u. a. gebe ich ein paar Krümel Chili (aus der Mühle), 2 Teelöffel getr. Oregano und ein paar kleingeschnippelte Peperoni.

    Falls das dein Interesse geweckt hat, kann ich dir an deine Mailadresse einen Link zu einem Forum geben, in dem schon unzählige Varianten (auch süß) ausprobiert wurden.

    Grüsse

    Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Grüße!
      Selber noch nicht probiert, aber schon viel gelesen und auch von der Tante damit regelmäßig versorgt worden. Und Kartoffelbrot von der Schwester. Mag ich Beides gerne.
      Bei mir hapert es momentan an den Pfannen. Zwei von der Größe geeignete mag ich nicht in den Backofen werfen, die Bräter haben alle leider Übergröße. Entweder ich hätte dann bei den angegebenen Mengen ein Brot dick wie ein Knäckebrot oder 10 Kilo Brot aus dem Bräter :-)
      Aber ich arbeite dran :-)

      Die entsprechenden Foren bei FB werfen ja immer wieder mal was dazu aus, die sind in Sachen Rezeptfindung recht rührig. Wenn Du mal die Suchfunktion im Blog einsetzt, wirst Du sehen, dass ich auch schon mit Broten ein wenig experimentiert habe :-) Aber am liebsten mag ich das von meinem Stammbäcker. Der baut sogar das Korn selbst an. Einfach nur ein Traum.

      LG, Holger

      Löschen
  2. So einfach kann Brot backen sein! Juhu, das probiere ich gleich mal aus. Danke für´s Rezept und weiterhin gute Besserung! LG ST.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…