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Intelligenz säuft - Dummheit frisst.

Ein Spruch, den mein Vater oft gebraucht hat.
Meist dann, wenn wir uns in die Haare bekamen.

Und zwar Samstags, wenn wir unterwegs waren, er Fußball gespielt hat und ich mit ihm nach einer Siegesfeier nach Hause fahren musste. Und sie gewannen oft.

Es war ungefähr das Jahr 1985. Ich war noch nicht alt genug, den Führerschein zu machen, aber auch nicht mehr zu jung, um die Videokamera zu bedienen, mit der ich die Spiele aufnahm. Heimsiege wurden ausführlich gleich im heimischen Sportheim gefeiert, dann eventuell noch verlagert in ein Lokal in der Innenstadt. Außwärts war es dagegen sicher, dass "nur ein paar Bier" getrunken wurden und dann ganz sicher diese Wirtschaft aufgesucht wurde. Bis zum Absturz.

Natürlich immer mit dem Auto und sicher in den seltensten Fällen in dem Bereich, in dem Mann den Führerschein bei einer Kontrolle hätte behalten dürfen. Vorweg: Mein Vater war kein Trinker in dem eigentlichen Sinn, aber wenn es wieder mal soweit war, dann gingen die Schleußen auf. Und zu Hause hatten wir niemals einen Kasten Bier stehen. Ja, ich weiß, jedes, auch das einmalige Trinken, kann man in ein Schema pressen und als "Alkoholismus" bezeichnen. Aber, nicht das, was im Allgemeinen als "Trinken" bezeichnet wird, war bei meinem Vater der Fall.

Seit dem Jahr 1968 fuhr mein Vater bis zu seinem Tod mit nur einer kurzen Unterbrechung Fahrzeuge von BMW. Ab 1983 dann die schwerste Klasse, 7er. Zu dieser Zeit waren Fahrzeuge der Luxusklasse darauf ausgelegt, die Insassen bei einem Unfall zu retten. Kompromisslos, ohne Gnade für den Unfallgegner. Das andere Fahrzeug wurde einfach als erweiterte Knautschzone benutzt. Fair? Was ist schon fair im Leben... In der Mitte der 90er Jahre fuhr in eines dieser Fahrzeuge ein Peugeot 205, der Fahrer hatte meinem Vater die Vorfahrt in der Innenstadt genommen. Nach dem Gutachten war das Familienfahrzeug ca. 40 km/h schnell, der Peugeot um die 30 km/h, wollte abbiegen. Die Folge: Totalschaden beim Gegner, dieser war angeschnallt und musste in für eine Woche in das Krankenhaus. Mein Vater: Unverletzt, nicht einmal ein Schleudertrauma. Kaum ein Schaden am Fahrzeug zu sehen, aber doch recht hoch im finanziellen Bereich angesiedelt. Ab da: BMW für Alle in der Familie. Dieser Vorfall hatte jedoch meinen Vater darin bekräftigt, eine Art Unverletzlichkeit in diesen Autos zu haben. Heute würde ich sagen, sein Fahren war teils rücksichtslos, vielleicht auch egoistisch. Glücklicherweise kam nie jemand zu Schaden dabei. Ich dagegen bin der Mensch, der sich - wo immer es geht - an die Gesetze und Gebote hält. Einer der Gründe, die mich vermuten lassen, dass mein Vater nie so recht glücklich mit mir war. Auch, dass ich bis heute Fußball nichts abgewinnen kann und maximal drei oder vier Mannschaften der akutellen ersten Bundesliga benennen könnte. Umgekehrt war es leider so, dass mein Vater an sehr wenig Interesse hatte. Die Firma, sein Fußball und .... nein, das war es eigentlich schon. Daneben hatte wenig einen Stellenwert.

Einer seiner vielen "Freunde" genoss seine Freizügigkeit besonders. Eine Männerfreundschaft, die durch nichts zu zerstören war. Von diesen Freunden wurden während seiner Demenz gerade einmal drei bei einem Besuch gesehen - die traditionell zum Karfreitag geschlachtete Sau, die noch am gleichen Tag komplett vertilgt wurde, hatten aber alle mitgenommen; jahrelang seine Fahrdienste ausgenutzt. Schäbig? Ja, diese Menschen haben sich schäbig verhalten. Teils mit bis zu 120 seiner "Freunde" gingen diese Feiern. Und ich mit dabei. Flehend, an den Führerschein zu denken, doch nicht mehr als drei Bier zu trinken. Wie oft haben wir uns in die Haare bekommen, weil er meinte, selbst mit 10 Bier wäre er noch fahrtüchtig und niemand könnte den Schein abnehmen, weil er auch in dieser Zeit Alkohol abbauen würde. Keine Liste, kein Zeitungsausschnitt - nichts konnte ihn zur Vernunft bringen. Während dieser Diskussionen hat er auch alle Hemmungen fallen lassen, konnte sehr verletztend und direkt werden. Was solls, ein armseliges Verhalten, wie mir heute klar ist.

Eine Zeit, in der ich auch schon recht gerne gegessen habe, bei Kummer diesen noch mehr durch Kalorienzufuhr kompensiert habe. Heute weiß ich das, muss darüber lachen, wie dumm ich war. Und irgendwie hat so auch der Spruch Sinn bekommen, den er mir oft an den Kopf warf, während wir bei einer seiner Sauftouren in Streit gerieten über die Fahrtüchtigkeit. "Intelligenz säuft - Dummheit frisst!" Wie sehr hallen diese Worte auch heute noch in meinen Ohren. Damals habe ich mir das zu Herzen genommen, geglaubt. Heute weiß ich, dass ich irgendwo trotz meiner niedrigen Bildung der Klügere von uns war. 

An einem dieser Abende war mein Vater so - sagen wir einfach mal vorsichtig - außer Betrieb, dass sein enger Kumpel anbot, uns nach Hause zu fahren. Damals haben wir noch im alten Haus gewohnt, die Strecke dorthin führte über die Bahnschienen, eine damals noch existente, sehr schwierige Kreuzung, die selbst im nüchternen Zustand viele Tücken bot, weil hier mehrere Hauptstraßen aufeinander trafen (acht an der Zahl), durch mehrere aufgrund der Trassenführung geschwindigkeitsbegrenzten Zonen und eben Berge und Täler.

Ich flehte, ein Taxi zu nehmen, damals waren fünf DM auf der Uhr. Was wäre das gewesen, gegen die Kosten für einen Führerscheinverlust. Ich war 15 Jahre alt, mitten in der Stadt und der Heimweg hätte wohl bis in zum Morgengrauen gedauert. Also ließ ich mich in das Auto zwingen. Und starb heimwärts tausend kleine Tode.

Diese Kurve z. B. wurde von dem Kumpel mit 140 km/h und mir auf dem Rücksitz genommen. Nachts als zwar viele Menschen schliefen, aber einige auch noch unterwegs waren, der Fahrer nach gut 10 Bier und einigen Slivovitz, meinem Vater auf der Beifahrerseite, alle nicht angeschnallt, noch mehr getrunken. Vorne aus Prinzip ohne Sicherung, hinten gab es keine Gurte. In Natur ist die Kurve auf 30 km/h begrenzt, sehr eng, abschüssig. Leider kommt das auf dem Satellitenfoto nicht so gut heraus. Vorne tobte der Spaß. Schlangenlinien, starkes Beschleunigen, extremes Bremsen. Immer und immer wieder. Fahren auf der Gegenseite, schneiden der Kurven ohne Sicht weiter als 30 Meter. An diesem Tag schwor ich mir, nie wieder mit einem Besoffenen zu fahren. Später sollte ich dies noch einmal brechen, aber, das ist ein anders Thema.

Leider ist mein Vater bis zum Eintritt seiner Umnachtung immer der Meinung gewesen, er wäre auf der richtigen Seite, er könne locker noch vier bis fünf Bier trinken, ohne dass etwas passieren könnte. Zwar hat er das irgendwann gelassen, nur noch alkoholfrei getrunken - aber abzubringen war er von seiner Meinung nie.

Auch nicht, dass er der Kluge war, der trinken kann und ich nur der Dumme bin, der fressen muss. Vorbei. Die Fessel ist ab, schon Jahre vor seinem Tod konnte ich darüber nur mitleidig lachen. Aber in jungen Jahren hat dieses Verhalten eines Übervaters dazu beigetragen, mich klein zu halten, mir heimzuzahlen, dass er wohl nicht das Leben leben konnte, welches er wollte.

Kommentare

  1. Eine eindringliche Erzählung. Ich bin fassungslos. Zum Glück kenne ich derartige Saufgeschichten nicht aus meine Elternhaus. Was ich aber jenseits dessen Grenzen miterleben musste, reicht mir durchaus.

    Und ich finde es ekelhaft.

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    1. Ist ja lange her. Und verarbeitet und irgendwie auch einsortiert. War eben so, ist jetzt anders. Und es hat mich gestärkt. Mittlerweile.
      Vorbei - und gut so.

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  2. Habe ich zwei mal gelesen. Und, du wirst nun lachen, auch nachgedacht.
    Ich trinke auch und fahre. Gut, nicht viel, aber......
    Mir kam so der Gedanke eben. Wieviel man trinkt,ist eh Wurscht. Beim einen 15 Bier und beim anderen 2. Bei beiden ist etwas im Fahrverhalten gestört.
    Vor allem, je älter man wird, desto weniger verträgt man. ( Erfahrungswert)
    Ich denke, man kann aus allem lernen. Auch ich bei Dir. Hier!
    Die Frage bleibt: Was trinke ich dann zum Essen?
    Alkoholfrei? Lieber sterbe ich in einem Autowrack.
    Oder dieses süße Zeug?
    Weinschorle ist genau das gleiche, kommt nur auf die Anzahl an.
    Apfelsaft? Zum Steak?
    Wasser zu 5,00€ ?
    Meine Oma sagte immer:
    Wasser ist so schlecht, da verfault sogar die Brandsohle deiner Schuhe von.
    Ich lerne noch und denke nach.

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    1. Gerhard, ich würde gerne sagen: "Jeder, wie er es meint zu halten." Aber: Leider ist es bei Unfällen oft so, dass auch Unbeteiligte darunter leiden müssen.

      Wasser zu fünf Euro? Nun - JA! Wenn ich dafür unbeschadet bleibe und niemanden verletze.

      Es ist ja auch nicht so, dass es komplett verboten wäre zu trinken, aber eben in gewissen Grenzen.

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  3. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Menschen diese Grenze kennen. Das ist auch sehr schwierig, wie viel man verträgt hängt auch irgendwie von der Tagesform ab. (Muss noch eben anmerken, dass ich nie gefahren bin wenn ich mehr als ein (!!!) Bier getrunken habe). Wenn man sich genau beobachtet wird man fest stellen, dass man an manchem Tagen nach einem Bier schon einen leichten "Glimmer" hat, an anderen merkt man auch das Vierte kaum. Ich finde es ganz furchtbar, unter Alkoholeinfluss zu fahren. Und den Unbelehrbaren wünsche ich einerseits, dass nie ein Lebewesen durch ihre Unvernunft zu Schaden kommt. Andererseits würde vielleicht gerade das sie zur Vernunft bringen.

    Und nun wüsste ich gern die drei BL-Vereine, die dir einfallen. Und sag jetzt ja nix Falsches ;-) (Finger wech von Herrn Gugel!)

    Ein schönes Wochenende wünsch ich dir *wink*

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    1. brisy, mein Vater war immer der Ansicht, er wäre da Superman. Nie hat er kapiert, dass er sich vielleicht gut fühlt, aber die Menschen um ihn herum dann schon den Zustand einschätzen konnten. Und er hat auch an sechs Tagen in der Woche den Schein gebraucht.
      Das Gejammer ist meist erst dann groß (und auch nur Selbstmitleid), wenn etwas passiert ist. Zu spät...
      Bayern München, BVB, Nürnberger, bei Greuther Fürth liege ich schon falsch, oder? Und NEIN, nicht gegoogelt. Ach, Augsburg würde ich noch dazu nehmen!

      Auch Euch ein schönes WE!

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    2. Klar, wenn was passiert, ist das Gejammer groß. Recht so, das kann gar nicht groß genug sein. Denn das Leid dessen, der dadurch verletzt oder noch Schlimmeres wird, das ist auch sehr groß.

      Wow, das zeugt ja mal von echten Fußballverstand! Chapeau! Greuther Fürth, okay, die sind nicht mehr erstklassig.

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    3. brisy, dazu muss man ja sagen, dass Du und ich auch gerne mal Einen trinken. Aber halt so, das niemanden was passiert. Das finde ich wichtig.

      Siehste, ich hab da wirklich null Interesse dran. Ich kann nicht mal sagen, was BVB bedeutet. Hab halt andere Interessen :-)

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    4. Klar trink ich gern mal einen, manchmal sogar zwei oder drei. Zum Glück spielt sich das mittlerweile in der fußläufig zu erreichenden Nachbarschaft oder zu Hause ab.

      Naja, ich weiß auch nicht so viel über Fußball wie die 20 Millionen kleinen Bundestrainer, die allsamstäglich vor dem TV sitzen, und andere Interessen hab ich auch, so is ja nich ;-)

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  4. Wein zum Essen - immer. Danach ans Steuer - nie.
    Und dann mit dem MVV nachhause, auch wenn das mit dem Umsteigen etwas lästig ist.
    Ansonsten gibt's ein Taxi, bei den Lokalitäten die wir so aufsuchen, liegt das im € 20,-- Bereich.
    Wenn ich mir das nicht leisten kann/will, muß ich zuhause bleiben.
    Eine Freundin fiel mal betrunken vom Rad und kam bewußtlos in die Notaufnahme.
    Es hat sie ein paar Tausender gekostet, den Führerschein wieder zu erlangen.
    Was ist da schon ein Zwanziger dagegen? Und, ich könnte nicht damit leben, wenn ich Menschenleben durch meine Trunkenheitsfahrt geschädigt hätte.
    Was GG sagt ist so, je älter man wird, desto weniger Alkohol verträgt man.

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    1. Gute Einstellung sehe ich auch so. Naja, fällt mir auch leicht, weil ich eben meist ein Spezi trinke oder Wasser. Und falls doch mal was anlag, fuhr die Ex, die hat nie auch nur einen Schluck getrunken.
      Einen Kumpel hat es innerhalb von Wochen gleich zwei Mal erwischt, immer knapp über 0,5 %o. Er geht nun beim Saufen auf Nummer sicher. Aber auch das kommt bei ihm leicht kindisch, weil er sich oft damit brüstet. Naja, seine Art halt. Sonst ein super Kerl. Das Lustige: Nur er denkt noch heute, man würde ihm das nicht ansehen. Dabei ist es durch zwei, drei Sachen immer sehr eindeutig und auch für Fremde sofort zu sehen. Naja.

      Ein einziges Mal habe ich beim Essen, nach dem Tanzkurs, drei Jägermeister mittrinken "müssen". Klar, niemand muss. Aber - da war das eben einmal so. Dann habe ich die Ex nach Hause gefahren. 20 m vor dem Haus: Polizei. In IHRER Einfahrt. Und kaum stand ich, waren sie schon am Auto. Ich bin mir sicher, da hat einer geplaudert. Keine Ahnung, ob es für den Schein gereicht hätte, das war aber ein heilsamer Schock. Maximal ein Colaweizen, nie mehr.

      Gruß, auch an den GG, der absolut recht hat.

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  5. Ich kenne das. Diese Selbstüberschätzung wegen dem sch... Alkohol. Auch bei mir in der Familie, einem mir nahen Menschen. Das hat uns einige Feiern und Familienfeste versaut. Deshalb empfinde ich Besäufnisse wohl auch als extrem widerlich und selbst dem Gatten, der sehr selten was trinkt, gestehe ich das eigentlich auf einer Feier nicht zu. Wenn es dann doch mal passiert, dann bin ich über Tage stinkesauer. Ich kann einfach nicht aus meiner Haut.

    LG

    P.S. Den Spruch sagt meine Schwiemu übrigens auch immer. Weil sie doch so gerne an ihrem Rotwein nippt... ;O)

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    1. Als wir jung und sehr dumm waren, da haben wir auch ab und zu über die Schlänge geschlagen. AAABER: Immer zu Fuß oder mit einem stocknüchternen Fahrer. Da war das in Ordnung, weil keiner eskaliert ist oder es böse ausartete. Aber da waren wir noch unter 25. Danach gab es zwei oder drei Abstürze, aus der Situation heraus. Bin ich nicht stolz drauf. Aber scheinbar habe ich dann immer die Runden eher belustigt bzw. saß still im Eck. Aber die Tage danach, nein, die sind es nicht wert. Heute ist das mittlerweile so, dass nur wenige trinken, dafür aber auch belächelt werden. Meist arme Leute, die eben nicht anders können. Nicht finanziell arm. Mir aber irgendwo egal, solange danach gelaufen wird. Oder eine Abholung erfolgt.

      Ich glaube auch, der Spruch ist etwas, um sich die Welt selbst schön zurecht zu lügen.
      LG, Holger

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  6. Ich glaube, es ist auch ein bisschen eine Generationsfrage. Gefühlt ist "besaufen" bei erwachsenen Männern heute nicht sooooo in. War vielleicht bei der Generation unserer Eltern noch anders. Ich selber trinke gerne Wein, Bier vielleicht 3 Mal im Jahr ein Dunkles - aber ich fahre auch nicht. Das macht mein Freund und der weiß zum Glück, dass er nicht viel verträgt (weniger als ich;;). Also trinkt er im Restaurant keinen Alkohol. Er braucht das Auto täglich - das zu riskieren, wäre auch einfach nur bescheuert.

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    1. Ja, ich mag auch Wein, ab und zu ein Bier oder mal einen Scotch. Aber irgendwo ist dann auch wieder ein Stopp. Ich bin ganz froh, dass ich gegen solche Dinge scheinbar doch resistent bin, was eine Sucht angeht. Auch Zigarillos oder Zigarren. Gerne mal, aber nie irgendwie ein Verlangen.

      Ja, früher war das mal schick. Vielleicht, um sich gegen die Eltern aufzulehnen. Heute gibt es ja tausend andere Dinge, dies zu tun.

      Das ist aber oft so - auch bei meinen Bekannten - dass die Mädels mehr trinken können, als die Männer. Oder vielleicht auch nicht vertragen, es aber trotzdem tun ;-)

      So, jetzt gibts erst mal ´nen Kaffee.

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  7. Also, betrunken autofahren, das gibt es heute öfter, als man es sich erträumen mag.
    Häufig ist es die ältere Generation, die so denkt, wie Du es beschreibst "Ist doch bisher auch gut gegangen". Zum einen ist es natürlich unbequem, das Auto am nächsten Tag (dann auch noch mit Restalkohol) irgendwo zu holen, zum anderen will man sich die Schwäche, die ja eigentlich eine Stärke ist, nicht eingestehen, dass man nicht mehr fahren kann.

    Besonders ausgeprägt ist die geschickte Vertuschung - logisch - bei den Alkoholikern. Lange geht es gut und wenn man es geschickt macht, übersteht man sogar einen Unfall und die nachfolgende polizeiliche Untersuchung, nicht zuletzt, weil man die Tricks kennt. Wenn der Lappen dann tatsächlich einmal weg ist, vor allem bei Älteren, ist auch die Mobilität weg und nur schwer wieder zu bekommen. Aber wenn man Durst hat, denkt man nicht soweit.

    Schlimm ist, dass die Jungen meinen, auch sie müssten fahren, weil sie nicht mehr laufen können. Dumm nur, dass Ihnen die Erfahrung der langjährigen Alkoholiker fehlt.

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    1. Ich sehe es um mich herum. In der Nachbarschaft gibt es einige Tendenzen, die sich auffallend häufen. Dabei sind dies durchaus Menschen in sehr angesehenen Berufen und in gehobener Stellung in der Gesellschaft. Ob das der Stress dieser Berufe mit sich bringt? Keine Ahnung, ist für mich aber auch keine richtige Entschuldigung. Zumal einer dieser Menschen auch befähigt sein sollte, Leben akut zu retten.

      Die Vertuschung ist meist nicht so perfekt, wie diese glauben, wir schauen nur gerne zur Seite. Leider.

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