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Reissuppe

"Es gibt Reis, Baby!" - Diesen Spruch mag LaMama überhaupt nicht.





Nach schweren Klopsen am Wochenende und gestern allerei auch nicht gerade gesunden Dingen (hier bitte den Mantel des Schweigens vorstellen....), war es an der Zeit, auch einmal etwas Leckerleichtes zu essen.

Version 1 - die auf dem Bild

- 3 Tassen Reis (Basmati in meinem Fall)
- vier Hühnchenbrüste
- 2 Esslöffel Salzkarotten
- 1 Esslöffel Salzsellerie
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Esslöffel gehackte Kräuter
- getrocknete Erbsen
- 1 Esslöffel Sesamöl, geröstet
- etwas Zitronenabrieb
- 1,5 Liter Wasser


Die Zwiebel klein würfeln, in einem Topf mit wenig Öl anbraten. Sobald diese glasig werden, den rohen Reis zugeben, Salzkarotten und -sellerie, die getrockneten Erbsen und das Wasser ebenfalls in den Topf befördern.

Während der Reis nun gekocht wird, die Hühnerbrüste in Stücke schneiden (bei mir in Streifen) und von einer Zitrone etwas Abrieb gewinnen.

Kurz bevor der Reis komplett gegart ist, das Hühnchen und den Zitronenabrieb zugeben. Die Kräuter (in meinem Fall klein gehackte Petersilie) und das Sesamöl einrühren. Fertig und guten Appetit.


Version 2, die schnelle für Menschen ohne Zeit:

- eine Packung Hähnchengeschnetzeltes vom Discounter
- eine Packung Bastmati-Reis vorgekocht (Mikrowellenreis)
- 1 Esslöffel Instant-Brühe
- 1,5 Liter Wasser
- eine kleine Dose Erbsen
- ein Spritzer Zitronensaft

Wasser mit Brühe und Reis in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen. Hühnchengeschnetzeltes mit den Erbsen in die heiße Suppe geben, Zitrone nach Geschmack. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.

Die Version 1 produziere ich heute. Zwar ist das die Kochzeit etwas länger als bei der Version 2, jedoch ist auch der Geschmack deutlich frischer und ausgewogener. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Zutaten feiner aufeinander abgestimmt werden können.

Welche Version auch immer auf den Tisch kommt - guten Appetit!



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