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Fette Sau! Der schwere Weg dahin.

Ich war ja auch mal, nun, nennen wir es stark beschönigt, "essensmopsig". Keine Dönerbude war sicher, keine Imbissstube im Umkreis unbekannt, Frittieröl war mein Mineralwasser.

Essen war gut zu mir, anders als mein Leben. Aber - überwunden, ich fühle mich gut und ernähre mich ausgewogen.

So macht es mir auch nichts aus, alle paar Monate mal eine Süßigkeit in den Einkaufswagen wandern zu lassen. Früher: Die Ex hat Duplo mitgebracht. Die Packung wurde en bloc gefressen. Ja, essen oder gar genießen, so kann man nicht nennen, was den Langpralinen zugestoßen ist. Knoppers? Das Gleiche. Toffifee? Frage nicht. Prinzenrollenkekse? Bitte zwei Rollen und eine Tasse Milch.

Und so war ich dann heute doch überrascht, wie klein die Packungen Süßes geworden sind. Kann ich mich irren, oder waren die "Mars"-Riegel früher mit 62,5 Gramm je Stück nicht Standard? Tja.... Beim LIDL sind diese nun auf 45 Gramm/Teil geschrumpft. Zumindest liegt der Preis nun auch niedriger. Hurra...

Meine Frage nun aber: Wie bekommen die Eltern die heutige Brut fett, wenn es heißt "nur ein Stück"?

P.S.: Weiß jemand, ob da die Zutaten geändert wurden? Die schmecken ja grausam...

Kommentare

  1. Nur "ein Stück"? Tja, das ist der Fehler. Es bleibt nicht bei einem Stück. Das Zeug isst du entweder gleich en masse oder gar nicht. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Kombination aus Zuckermassen und Fett ist, die regelrecht "süchtig" machen soll. Hm... keine Ahnung, ob das stimmt. Ich nasch ja nicht mehr. *g*

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    1. Ja, früher habe ich auch ohne Probleme eine Großpackung Mars gegessen. Oder Snickers. Oder sonstwas. Dann Mittagessen, dann Kuchen, dann Abendbrot - warm. Dann eine Tüte Chips, zwei Liter Spezi und eine Tafel Schokolade. Heute? Keine Chance.

      Ich esse nur noch einmal am Tag, überschaubare Portion. Keine Angst, ich habe ja nur einen niedrigen Grundumsatz. Dazu viel Wasser, ab und zu mal ein Stück Kuchen. Das wars.

      Der Osterhase ist letztes Jahr erst im November drauf gegangen. Hat den Platz für den Nikolaus belegt. Den habe ich jetzt im Februar verschenkt.

      Ein Stück? Ja. Der Rest lagert nun im Kühlschrank. Und drunter lauert das Eis.

      "Ich nasch ja nicht mehr." - Aber auch nicht weniger, oder? ;-)
      Gruß, Holger (der sich jetzt mit Kaffee in die Sonne setzt).

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    2. Eine Mahlzeit am Tag? Okay. Du hast gewonnen. Du isst weniger als ich. ;)

      @Mangelnde Bewegung: Ja klar. Auch ein Grund. Die Frage ist nur: Wo sollen sie sich bewegen? Hier in der Stadt gibt's kaum noch Raum, der das zulässt. Vor allem nicht ab einem bestimmten Alter. Für die Kleineren gibt's Spielplätze - über deren Zustand ich mich hier nicht weiter äußern möchte -und für die Größeren? Nichts. Auf den Spielplätzen sind sie nicht erwünscht, die Sportplätze werden von Vereinen genutzt, freie Flächen gibt's kaum und wenn sind Ballspiele wahlweise verboten oder die Wiese ist "vollgeschi**en", weil die Hinterlassenschaften der Vierbeiner gerne... nun ja... tritt sich fest. Und wenn sie mal einen Ort finden, an dem sie sich "zusammenrotten" können, gibt's garantiert Nachbarn, die sich davon gestört fühlen. Bewegung ohne Vereinssport? Sehr schwer zu realisieren. [Das Thema regt mich auf. Merkt man das? Brauch jetzt ein Knoppers. Ich liebe Knoppers...]

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    3. *knoppersreicht* Tja, Zwickmühle für die Eltern. Was sollen die tun? Ich hatte ja das Glück, in einer Kleinstadt und dann am Rand derer aufzuwachsen. Schule, Essen, Hausaufgaben - Eintreffen an der Haustür erst dann wieder, wenn die Laternen angingen. Ohne Handy. Und wir haben gegessen, was zu essen war. Manche Baumfrüchte waren leider nicht so sehr geeignet, aber wir haben überlebt. Und wenn wir ein Loch im Kopf hatten (frage nicht.....), dann gab es noch einen Anschiss. Berechtigt. Und? Hat man sich gemerkt und gelernt. Vielleicht sollten die Helikoptereltern einfach ihre Kinder mehr an der langen Leine lassen. Auch innerstädtisch. Auch wir hatten Unfälle mit Fahrrädern. Gehört dazu, ist alles wieder verwachsen. Aber wird durften auch lernen. Auch zu der Zeit, als wir noch IN der Kleinstadt wohnten.

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    4. Na ja, ich rede nicht von einer Kleinstadt. Sondern von einer Stadt, in der jede Freifläche zugebaut wird und von innerstädtischem Verkehr, dem selbst ich mich ungern mit dem Rad stelle. Nichts für ungut, aber das hat weder was mit Helikoptereltern noch mit fauler und verweichlichter Brut zu tun. ;)

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  2. Es liegt an der mangelnden Bewegung. Als WIR Kinder waren.... ( achtung! jetzt kommen die altklugen Sprüche ) ... waren wir noch den ganzen Tag draußen, sind auf Bäume geklettert oder haben uns beim Gärtner ein Loch in den Kopf geschlagen ( also das war dann nur ich )

    Die Kids heute machen ja kaum noch was draußen. Wären meine Kids nicht von klein auf sportlich unterwegs, die wären fett, was die so den ganzen Tag in sich reinschaufeln!! Und jetzt kommt auch noch die Pubertät hinzu... frag nicht... Bei uns löst sich der ganze Kram förmlich in Luft auf. Gut für mich, dann esse ich es nicht. Aber wenn ich dann zuschlagen, dann leider auch richtig. Ich kann leider gar nicht aufhören, bis dann doch die Packung leer ist. Von was auch immer. Aber dann ist auch wieder wochenlang Ruhe. Somit halte ich mein Gewicht einigermaßen in der Waage ;)

    LG

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    1. Frische Luft kenne ich auch, nicht nur aus Erzählungen wie manche der heutigen armen Kinder. Aber, wenn wir fair sind, auch zu unserer Kindheit gab es solche und solche. Wir vor der Tür, andere innen bei jedem Wetter.

      Gruß, Holger (der heute Milchreis gekocht hat in rauhen Mengen ;-)

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  3. Knoppers, *börgs* schmeckt mir so gar nicht. Mars, ja, 62,5 g waren das. Hab ich ewig nicht gegessen, darum wusste ich nicht, dass die geschrumpft sind. Und wenn, WENN ich das esse, dann zuerst den unteren Kram abknabbern bis zum Schluss nur noch das Karamell übrig ist. Ein Genuss, sag ich dir ;-).

    Stimmt, die Kids haben zu wenig Bewegung. Was waren das doch noch für Zeiten, als wir auf des Bauern Weide widerrechtlich die Ponys geritten haben und dann vor dem Bauern, der mitsamt erhobener Mistgabel hinter uns her gerannt ist, flüchten mussten. Was meinste, was dabei für Kalorien drauf gehen... Und wenn wir im Winter Schlittschuh laufen wollten, mussten wir die 2-3 Kilometer mit dem Rad fahren. Mama-Taxi? Nix gabs. Als ich allerdings als etwa 8-Jährige im Eis eingebrochen bin hätte ich mich doch gefreut, wenn mich ein Erwachsener nach Hause gefahren hätte. War schon verdammt kalt, so pitschnass auf dem Rad. Naja, wenigstens hat mich jemand gerettet und mir einen Schlitten zugeschoben, an dem ich mich aus dem Eis ziehen konnte...

    Süßigkeiten ess ich auch, aber nicht mehr so exzessiv wie früher. Manchmal, aber nur manchmal, reicht eine Packung Mon Cherie sogar 6 Tage *stolz schau*. Allerdings kann es schon mal passieren, dass fast eine Tafel Milka Vollmilch auf mal draufgeht. Na und? Ich darf das, bin ja schon alt. Und solange ich mein Gewicht halte ist das in Ordnung. Hab ja schließlich Bewegung, dadurch, dass ich kein Auto besitze.

    Und nun wünsche ich dir ein wunderschönes Wochenende, genieß den Sonnenschein. Mach ich auch. *WinkgenSüden*

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    1. brisy, jeder wie er mag. Und das schlechte Gewissen beim -oder nach- dem Essen, das habe ich mir schon lange abgewöhnt. Ich habe nie auch nur eine Art von Drogen angefasst (gut, ab und zu mal ein Gläschen von Irgendwas, mal ein Zigarillo oder eine Zigarre oder eine Pfeife), war, glaube ich, ein recht pflegeleichtes Kind, welches den Eltern wenig Sorgen gemacht hat - da gönne ich mir das Essen. Bewusster als früher, dafür umso lieber.
      Gruß von der Außenstelle, schau mal, vielleicht siehst Du mich winken ;-)

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  4. Jau, seh ich. Was Wein so alles vermag *zwinker*... Hab ich auch nie *schwör*, Drogen angefasst. Mein Kind glaubt mir das immer noch nicht: "Mama, Du hast doch bestimmt wenigstens mal am Joint gesogen". Nein, hab ich nicht. Auch wenn alle anderen damals, als ich so 17 war, um mich rum einen geraucht haben, ich nicht. Würd ich auch heute nicht machen. Dafür trink ich noch nen Wein und denn is Beddegotied *skoll*

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    1. Im Wein liegt die Wahrheit. Lüge. Immer wenn der Wein weg war, war am Boden keine Wahrheit zu finden. Pfff....

      Joints und so Zeug hatten wir nicht. Weder das Geld dafür, noch die Zeit dazu. Und wir hatten so viele Dinge, die so spannend waren, dass wir keine Drogen benötigt haben. Unsere Drogen waren die Freiheit und das Glück, vor der Tür sein zu können. Das Glück zu haben, dass unsere Eltern noch nicht mehrere Jobs machen mussten. Ich glaube, ich wäre kein guter Vater. Vielleicht wusste ich das im Unterbewusstsein schon immer. Alles ist gut, alles kam, wie es kommen musste. Für mich ist es dann auch Zeit, gute Nacht, brisy, schlaf gut.

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  5. Gute Nacht Jim-Boy, John-Bob, Elisabeth, gute Nacht Großvater *bussi*

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