Direkt zum Hauptbereich

Weit, weit weg....

... sind für mich die klassischen Schachtelwirte. Und meist überfällt mich der Heißhunger, wenn ich meine Tage habe und rumzicke gerade niemanden um eine Vorbeifahrt bitten kann. Einen Burgerlieferservice haben wir zwar schon, der hat auch sehr leckere Burger. Doch, doch. Aaaaber.... Die Fritten und Wedges kann man da im Lieferservice nicht essen. Es sei denn, man steht auf irgendwie frittierten Kartoffelstampf. Nicht so lecker, drum bleibt das weg.

Kürzlich flattert doch so ein Prospekt vom Feinkost Schwarz in meinen Dunstkreis (wortlich zu nehmen, es gab an diesem Tag Kohlsuppe ;-) ). Und was war zu lesen: Amerikanische Wochen. Zwar gab es da meine geliebten Cookies mit Cranberries nicht, aber allerlei anderen Klebe- und Kalorienkram. Hab´ ich aber nix von bestellt. Bis auf eine miniklitzekleine Box.

Da drin drängen sich einzeln verpackt ein paar Zwiebelringe, einige Chilicheese-Nuggets, ein wenig von diesen Mozzarella-Sticks und ein bisschen süßscharfsauer-Soße. McEnnedy ist die Marke, das Produkt nennt sich "Americain Diner".

450 g für gerade einmal € 2,99. Kaufen, machen, schmecken.

Obwohl diese Teile für den Backofen gedacht sind und in Intervallen zugegeben werden müssen (verschieden lange Garzeiten!), kann man das Zeug auch in die Friteuse werfen. 170°, nach Gefühl zubereitet, jeweils eine Minute Abstand gegeben. Zwiebel, Chili, Käse. Passt und ist nicht einmal sooo unlecker. Eigentlich, wenn ich ehrlich bin - das Zeug schmeckt wirklich gut. Jajajaaaa.... Zusatzstoffe. Ich koche so viel selber und achte darauf, da sei das einmal erlaubt. War irgendwie besser als der erste Sex. Glaub´ ich....


Kommentare

  1. Irgendwie habe ich gerade das Verlangen, die Friteuse wieder aus dem Keller zu holen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dem würde ich einfach mal nachgeben. Und noch haben die Läden geöffnet. Mein ja nur.....

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…