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Planmäßige Midlifecrisis

So, mal Butter bei die Fische. Erstmal: dieser Spruch ist vollkommen idiotisch. Für einen Franken. Also: mal Lebkuchen zum Sauerbraten. Klingt auch gleich viel schmackhafter und narhafter. Und passt auch besser zu meinem Bier, welches das bescheidene Wasser der letzten Monate heute verdrängt.

OK. Bestandsaufnahme. Midlife Crisis. Sollte wohl langsam mal einsetzen. Fehlanzeige. Is´ nich. Frau? Hab ich keine. Muss also keine ausgetauscht werden, kein Grund gefunden werden für unvernünftige Dinge, was von Vorteil ist. Brauch´ ich eine? Eigentlich nicht. Ist also Luxus, kann man somit drauf verzichten. ->Check

Abgesehen davon, dass die Ex da eh nie Mitspracherecht hatte. Autokauf ging immer so. Hin zum Freundlichen. Er: "Durchsicht?" Ich: "Yo." Er so: "Macht der Meister. Neue Gucken?" Ich dann: "Yo!" Er grinst und geht ins Lager. Also nicht in das Parkhaus mit den Mistmöhren. Er: "Hab´ was für Dich!" Ich: "Yo?" Er: "Probefahrt?" Ich: "Yo. Schlüssel." Er dann: "Erklären?" Ich: "Nö." Er: *händereib* Ich so: *grins*
Stunde später. Ich: "Hier" *schlüsselrüberreich* Er: "Willstn für dein`n?" Ich dann: "PREIS:::! NICH WENIGER" Er so: "SCHWITZ" Ich: "Halt nich...." (Wunschnummer schon reserviert). Gehe. Er: "Kaffee? Mal rechnen..." Weiter, er: "SEHRSCHWITZ" Ich dann: "Yo." Er: "Mitnehmen? Rote Nummern?" Ich:" Yo." Er: "Gute Fahrt." Ging immerhin sechs Mal so. Frag´ die Ex, ist verbürgt.

In der Wohnung? Gibts viel zu tun. Werde dann nachher einfach mal ein paar Anfragen senden, die sollen mal rechnen. Neues Bad wäre schön. Mit dicker, fetter Sprudelwanne. Und Dampfdusche. Platz ist genug da.

In der Garage? Da steht der Espresso. Das Vernunftfahrzeug. Der bleibt da auch. Kaum was runter an Kilometern, bin ja nicht blöd. Platz für mehr ist immer. Immerhin waren hier in Spitzenzeiten bis zu sechs Autos aus München auf dem Hof. Da wird sich also ein Drittes auch unterbringen lassen.

Mal ´ne andere Marke? Zuffenhausen, offen? Nur so ein kleiner. Oder Ingolstadt in Kombi mit ordentlich "S"aft? Die Nachberer (nein, die Andere, nicht die mit den Sprüchen) hat sich angeblich einen offenen Stuttgarter bestellt. Der SL ist schon was Feines. Aber eigentlich zu teuer. Und die Motoren, die interessant sind - naja.

Was sagt das Plenum?

Audi Kombi in "S"
oder
kleiner offener Porsche?

Und geht mir weg mit ausländischen Krücken und Autos mit Hilfsmotoren. Wird langsam Zeit, mal was Gescheites zu kaufen. Is´ ja für mich :-) Wer sich traut das Wort "Kackbratze", "Nachwuchs" oder sonstwelche Umschreibungen für nicht zwingend im Haushalt nötige Kleinmenschen im Zusammenhang mit deutscher Ingenierskunst zu nennen, der wird des Blogs verwiesen.

Kommentare

  1. Ich bin für Freude am Fahren. Mit einem grossen M!

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  2. Werter Herr MiH, Ihr Geschmack ehrt Sie! Aber, dieses steht schon in Form des "Espresso" in der Garage. Klein, stark schwarz. Zwei wären dann doch zu dekadent. Obwohl....

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  3. Keine halben Sachen, ein Auto (insbesondere ein Porsche) sollte sich ein richtiges Dach gönnen, keine Stoffplane.

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    1. Nelja, die Dinger haben doch alle mittlerweile auch Metalldächer. Zumindest manche davon. Eines mit Metalldach habe ich ja. Wäre die Ex nicht immer gegen Cabrios gewesen, dann hätte ich sowas schon lange in der Garage gehabt. Ob die noch ihr Dickschiff fährt? DAS würde mich dann schon interessieren. Vor ihr hatte ich ja mal einen Jeep. So ein dickes Ding aus Amiland, mit richtig schon Plunder im Motorraum. Hat gesoffen wie die Malerbrigade am Bahnhof, aber wen hat das gestört? Da war ich 20. Da waren andere Dinger wichtiger. Und ein Jahr später dann Propellerteile. Mittlerweile 22 Jahre am Stück. Da darf man den Horizont auch mal wieder erweitern ;-)

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  4. Also, ich habe eine zuverlässige Quelle im südbayerischen Raum, die sagt, dass die dortigen Neufahrzeuge erhebliche Probleme bei der Fahrzeugsoftware haben. Und ich habe eine noch zuverlässigere Quelle beim etwas nördlicher davon gelegenen Autobauer, die bestätigt, dass die Software im Fahrzeugumfeld Probleme macht. Nichtsdestotrotz, ein RS6 könnt's schon sein.

    Was mich eigentlich an allen Dickschiffen von BMW, Audi, Mercedes, Jaguar, ... stört, ist, dass es rein fahrerplatz-orientierte Autos sind und trotz ihrer immensen Abmessungen kein adäquates Platzangebot für Beifahrer und Fondpassagiere bieten.
    Aber im vorliegenden Fall wohl zweckmäßig und ausreichend. Aber spielt nicht auch die Wintertauglichkeit eine Rolle? Ein 911 S4 wär' schon 'ne feine Sache, aber mit den breiten Walzen auf Schnee, hätt' ich dann doch die Hosen voll.

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    1. Software? Das ist blöd. Beim e60L hatte ich schon mit der Hardware Schwierigkeiten. Das war nicht normal. Bananenware also. Und das, als die Baureihe schon drei Jahre auf dem Markt war. Der Freundliche wusste über die Mängel Bescheid, hatte eigentlich nur darauf gewartet, dass ich zum Tausch kam. Keine 200 km und der Schaltstock für den Scheibenwischer war fällig. Dann Bauteile für die Lenkung etc. Ne, das war nicht mein Auto. Und das erste von BMW, welches das Cockpit nicht auf den Fahrer ausgerichtet hatte. Total ungewohnt. Wenn man das über lange Jahre gewohnt ist, dann fehlt einem das. Schlecht zu erklären, man(n) fühlt sich da irgenwie umsorgt, geborgen. Naja, falsche Ausdrucksweise.

      Beifahrer in den Teilen war ich bisher eher selten, Da ich äußerst selten Alkohol trinke und beim Fahren nicht mal den Schnaps beim Griechen ohne schlechtes Gewissen trinke, war ich immer auf der komfortablen Seite gesessen. Der Dreier der Ex war in solchen Ausnahmesituationen durchaus auch gut annehmbar für die Kurzstrecken. Der 1er allerdings, das war eine Qual. Den mochte sie auch nicht. Ihr 5er (e560) Kombi allerdings, der hatte in meinen Augen für beide Seiten genug Platz. Auch für die Fondpassagiere. Aber - da wir ja jeder sein eigenes Auto hatten, war das eh nur ein marginales Problem. Ich sag mal, dass ich in 99,9 % der Wege alleine im Auto unterwegs war. Von daher war das Ziel erreicht.

      Die Wintertauglichkeit? Hast Du schon mal einen BMW am Berg gefahren? Bei Schnee? OK; bei Eis ist das kein Spaß. Wohl auch mit anderen Autos. Aber - und das ist kein Scherz - meine Familie fährt im Winter lieber die Hecktriebler. Aus dem Grund, weil das Fahrverhalten einfach gutmütiger ist. Kein Schieben über die Lenkachse, mit etwas Gas kann ich dagegen besser in die glatte Kurve. Auch alles Ansichtssache. Macht aber ungeheuren Spaß. Und auch kein Scherz: wir wohnen auf einer kleinen Anhöhe, deren Anfahrt es in sich hat. Mit unseren Hecktrieblern haben wir in so manchem Winter die Fronttriebler überholt, die sich einfach überschätzt hatten. Wenn man also vorsichtig fährt und ein wenig Ahnung von Fahrdynamik hat - dann klappt das schon. Im Winter am Berg mit einem BMW? Anlauf, mindestens zweiter Gang, alle Assistenzsysteme raus (zwei mal klicken!) und mit beherztem Gasfuß rauf auf die Marie. Vorbei an den stockenden Corsas mit der schwitzenden Mutti.

      911 S4? Für ein Zweitauto schon recht preisintensiv. Den höchstens als Gebrauchten. Obwohl das auch nicht viel ausmacht im Preis ;-). Ein ehemaliger Kunde von mir hatte mal 315er Winterreifen auf der Hinterachse. Hat mir mit einem Grinsen im Gesicht erzählt, dass er sich kein Winterauto leisten könne. Klar, mit dem Felgensatz für den Winter war das Budget wohl auch aufgebraucht. Im Frühjahr hat mir bei leichtem Schneefall auf dem Rückweg von der Vanillelady ein Pörschlein mit solchen Reifen die linke Bahn freigeräumt. Der war wohl eher des Lebens überdrüssig. Aber - noch nie war ich mit so einem Schnitt auf der Autobahn unterwegs. ;-)

      Audi wäre momentan noch die liebste Variante. Ach, mal sehen. Die haben eh Lieferzeit....

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