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Autopilot

Manche Zeiten haben es an sich, dass man sich fühlt, als würde man im Modus des Autopiloten funktionieren. Funktionieren ist wohl das richtige Wort. Und der Autopilot verschafft Zeit, aus dem Fenster zu sehen. Und zu bemerken, dass viel Gutes geht und nur wenig nachkommt. Die Fahrten führen immer öfter durch Gebiete, die nur noch Ruinen zeigen. Und wenige Oasen, die einen noch wirklich berühren, durch die Watte des Alltags dringen. Für die es sich lohnt, auf die Bremse zu treten und sich mit ihnen zu beschäftigen.

Kommentare

  1. Wie man die Dinge wahrnimmt, hat viel damit zu tun, wie man sich fühlt. Wenn gut/optimistisch, sieht man eher die Oasen, wenn schlecht/deprimiert eher die Wüsten. Gibt natürlich überall beides.

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  2. Aber gerade dann, wenn alles so grau in grau ist und ein Problem das nächste jagt, dann vergisst man oft die vielen kleinen Freuden, die das Leben lebenswert machen. Ein liebes Wort, ein Mensch, der an einen denkt. Oder besser, man registriert so etwas einfach nicht, weil man es sich in seinem schönen dunklen Loch gerade so gemütlich gemacht hat.

    Draußen scheint die Sonne, die Vögel zwitschern,, die Natur explodiert geradezu nach dem langen trüben Winter in sattem, frischem Grün und bunten Farbtupfern und ich, ich denk gerade an dich lieber Holger...

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  3. brisy hat es ganz gut ausgedrückt. Da kann man nicht mehr viel hinzufügen.

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