Direkt zum Hauptbereich

Marzipangugel mit Schokosplittern


Kevin Holger allein zu Haus.... Was tun? Gekocht ist schon. Nachtisch gab es auch. Gewischt ist und Staub gesaugt ist auch. Und nun? Bleibt nur backen übrig. Nachdem ich in dieser Woche im Großmarkt unter anderem auch eine kräftige schwarze Schokolade und Unmengen an Marzipan mitgenommen habe, ist es doch einmal einen Versuch wert, das bewährte Sandkuchenrezept umzubauen. Wenn es schief geht, habe ich ja noch Zutaten da, um bis zum Montag hindurch zu backen.

So, zur Zutatenliste:

- 500 g Mehl (405)
- 250 g Zucker
- 250 g Butter
- 1 Btl. Backpulver
- 1 Mark einer Vanilleschote (oder 1 Btl. Vanillezucker)
- 100 ml Milch
- 4 Eier Größe M
- 200 g Marzipanrohmasse (in kleine Stücke zupfen)
- 50 g Bitterschokolade (70 %)/in Splitter gebrochen

Mehl, Zucker, Backpulver gut verrühren, dann Butter (zimmerwarm), Vanillemark, Milch, Eier, Marzipan und Schokolade zugeben, ausreichend lange rühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Die Masse in eine gebutterte Form (Gugelhupf oder Rundform für Sandkuchen) geben und im vorgeheizten Ofen bei 180° 60 Minuten backen. Wer mag, kann eine Rum- oder Fruchtglasur herstellen, ich werde meinen Kuchen lediglich mit Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!


Kommentare

  1. Wow, der sieht einfach perfekt aus. Du Glücklicher!

    AntwortenLöschen
  2. Tja suse, der ist meinem Ebenbild nachempfunden. Kann sich die Welt vorstellen, dass ich Single bin? ;-)

    Ne, bin schon ein wenig stolz darauf, und er schmeckt auch noch :-)

    AntwortenLöschen
  3. Ich wollte gerade fragen: "Ist er schon kalt genug zum probieren?" Ich mag rührkuchen.
    Bin aber eigentlich zu satt von der guten Lasagne.
    Selbstverständlich selbstgemacht ohne Tütchen oder hottehü. Dafür mit getrockneten Tomaten. Kann man mal machen.
    Gruß vom Frollein

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Frollein, wo ist das Rezept? Klingt gut, setz´ doch mal ein!
      Gruß
      Holger

      Löschen
  4. Rezept?
    Das mache ich aus dem Kopf.
    Also Milch mit Sellerie, Möhren, Zwiebel, Lorbeer und Piment für Béchamelsauce ansetzen....
    Mehlschwitze+ abgeseihte Milch, Mit Salz, Pfeffer, weissweinessig abschmecken
    Zwiebeln, marinierter Bauch oder Bauchspeck, Wurzelgemüse klein schneiden anschwitzen, Etwas rösten, Pilze dazu, dann raus, Rinderhackfleisch anbraten Würzen, Gemüse wieder dazu, Tomatenmark anrösten, kleingeschnittene geröstete Tomaten dazu, tomatenpü, Schluck Rotwein, Wasser/Brühe, dann schön lange köcheln lassen
    Gewürze: Pfeffer, Thymian, Oregano, Chili, Piment, Rosmarin, basilikum, Knoblauch,
    Ja und dann mit lasagneplatten Schichten.
    Nun die Entscheidung: puristisch ohne Käse oder mit?
    Hab ich was vergessen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, ganz ganz anders als meine.
      Mit Käse.
      Vergessen? Ja, mir vorher Bescheid zu geben, war eh allein zu Hause, hätte Lasagne vertragen und den Kuchen zum Nachtisch mitgebracht. Den hätte man dann in einem Dessertwein ertränken können ;-)
      Gruß
      Holger

      Löschen
    2. Echt?
      So stand sie im italienischen Kochbuch meiner Eltern.
      Schreib doch demnächst mal dein Rezept.
      Also Lasagne hätte ich genug gehabt.
      Aber dessertwein und Marzipan brauche ich nach der nudelschichtplatte nimmer.
      Mich kriegst du mit krautwickel oder gefüllten Paprika rum, net mit Marzipan
      Oder gegrilltes, natürlich vom Holzkohlengrill aber da gibt's schon harte Konkurrenz vom Guten

      Löschen
    3. Gerne, ich schicke Dir das mal per Email. Krauwickel? Möglichst viel Kraut rum, schöne sahnige Soße dazu, das Kraut im Ofen leicht angebräunt. Ein Traum. Gefüllte Paprika habe ich mich überfressen, wenn die Dinger Saison haben, dann macht die meine Mutter alle zwei Tage. Und die Saison ist lang und meine Mutter wenig erfinderisch.

      Gegrilltes vom Holzkohlengrill ist natürlich ein Traum. Aber für einen alleine das Ding anwerfen? Hab´ mir aber einen Griddle für innen zugelegt, der macht traumhafte Rindersteaks :-)

      Löschen
  5. Lecker, ich bin ja kein großer Kuchen-Fan, aber bei Marzipan werde ich schwach ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Grins.... Dann kommt also Marzipan auf die Liste der Dinge, die eine Frau schwach werden lassen *eifrignotiert* :-)

      Löschen
    2. Also bei mir ist das so, ob das allgemein gültig ist, weiß ich nicht ;-)

      Löschen
    3. Ich glaube du solltest mir mal eine Liste deiner Backrezepte zukommen lassen.Werde ich für meine zukünftige Aufgabe benötigen.

      Löschen
    4. Lady Crooks, versuchen kann Mann es ja mal :-)

      Pfannenschwenker, das wird aber eher eine kurze Liste. Mach´ Dir mal eine Mail zurecht.

      Löschen
  6. Hihihihi, der Pf**defleischskandal zieht immer weitere Kreise. Es wurden jetzt Stutenbrustfilets, Gaultaschen und Wieher Schnitzel entdeckt ;-)

    Sieht toll aus, dein Kuchen. Fehlt nur noch ne Riesenschüssel Schlagsahne dazu *sabber*

    AntwortenLöschen
  7. Rotwerd: ich 'schwaechle' da auch ein wenig mit, wenn's um Marzipan geht; d.h.: vielleicht wirklich 'notierwuerdig' ?!

    AntwortenLöschen
  8. Schick was rüber! Hast eh zuviel davon :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na, zumindest kann man Dir nicht vorwerfen, dass Du Deine Gier verschleiern würdest ;-)

      Löschen
    2. Wenn es um so etwas leckeres geht, dann sicher nicht... Da bin ich Egoist ^^

      Löschen
    3. Und auch noch ehrlich. Darfst Dir dafür das Rezept abschreiben. Aber nur einmal ;-)

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…