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Die Fabel von der Mutter und dem Wolf

Wer kennt sie nicht, die Fabel "Vom Kind und dem Wolf"? Kurzversion? Hier bitte, ich versuche es.

Die Alten im Dorf erzählen von einem Wolf, der sein Unwesen im Wald treiben soll. Dies schnappt ein kleiner Junge auf. Er rennt in den Wald, versteckt sich und ruft in Richtung des Dorfes "Hilfe, Hilfe, ein Wolf!" Die Bewohner stürmen zum Wald, wollen dem Kind helfen. Sie finden aber nur ein lachendes Kind vor, welches sich einen Spaß gemacht hat. Wütend ziehen sie wieder ab.

Am nächsten Tag ist der Knabe wieder im Wald, versteckt sich abermals und ruft wieder "Hilfe, Hilfe, ein Wolf!" Obwohl die Bewohner sich fast sicher sind, wieder auf den Arm genommen zu werden, rennen sie vorsichtshalber wieder in den Wald. Und wieder finden sie den lachenden Jungen vor. Sie ermahnen ihn, dass sie nun kein drittes Mal mehr laufen würden.

Am dritten Tag ist der Junge wieder im Wald, als er dieses Mal den Wolf erblickt. Der Junge will wieder um Hilfe rufen, aber dieses Mal reagieren die Bewohner nicht mehr. Der Wolf frisst den Jungen daraufhin auf.

Die Moral der Fabel: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

OK; heute hätte da Kind eine schöne Portion Ritalin mit dem Löffel bekommen, wir früher direkt einen mit dem Löffel hinter die Löffel. Aber, die Kackbratzen stehen ja heute unter besonderem Schutz wie aussterbende Tierarten.

Warum ich das erzähle? Weil ich gerade seit gut einer Woche auch so systematisch zermürbt werde.

Sonntag vor einer Woche kam mein Vater - mal wieder - in das Krankenhaus, dieses Mal in vollem Galopp, weil es wohl recht eilig war. Diagnose: starke Verschleimung und eine beginnende Lungenentzündung. Das Heim hat sehr schnell reagiert, alles vorbildlich erledigt. Der Anruf an meine Mutter kam aus dem Krankenhaus. Der Wortlaut war, so wie ich meine Mutter kenne, wohl in etwa folgender: "Liebe Frau LaMama, ihr Mann wurde hier zur Beobachtung eingeliefert, es geht ihm nicht gut, wir wissen nicht, ob diese Sorte Antibiotika anschlagen werden. Wir fangen soeben mit der Medikamentengabe an." Nur drei Minuten später werde ich aus dem Halbschlaf gerissen mit der Meldung, dass die Welt nun schon unterginge, der Vater so gut wie tot sei, also mindestens in den letzten Zügen läge. Und überhaupt, jetzt im Wortlaut "müssten wir nun ab sofort mit dem Schlimmsten rechnen!" So, da sitzt man erst mal da und schaut wie ein Eichhörnchen, blinkert die böse Welt an und versucht, das eben gehörte zu realisieren. Kurze Diskussion, wie schlimm es denn sein könnte, schließlich war LaMama erst am Nachmittag vor Ort zum Besuch. Da ging es ihm noch prächtig, hatte weder Fieber noch Atembeschwerden. Na, denke ich mir, warten wir mal bis zum nächsten Tag, was da wohl kommt. Gesagt getan.

Die Mutter stürmt früh zu besten Visitezeit in das LKH, nervt wohl (da noch verständlicherweise) die Ärzte und erfährt, dass es sich um eine Lungenentzündung handelt. Beginnend, noch im Anfangsstadium, gut erwischt. Das Mittel scheint zu wirken, die Temperatur sinkt wieder etwas. Zu Hause kommt jedoch wieder nur an: "Es geht ihm besser, aber wir sollen jederzeit damit rechnen, dass er nicht mehr in das Heim kommt!" OK, es ist Tag, ich bin wach und kann nun besser wahrnehmen, was sie mir sagen will. Frage also konkret nach, ob es GENAU das war, was die Ärztin gesagt hat. "JA!". Genau so? "....!" Gut, Zeit, mal nachzufragen. Na, es ginge ihm ja ganz gut, normale Temperatur,er hat sie erkannt und seine Übungen mit ihr gemacht, auch gesungen.

Gute Zeichen für mich, nicht aber für die Unke aus dem Untergeschoss. "Ja, aber wir müssen trotzdem jeden Tag mit dem Schlimmsten rechnen!" Auf die Frage, ob sie denn unbedingt das Unglück herbei reden will, kommt keine Antwort. Ich erkläre ihr, dass ich einen Herzinfarkt erleiden könnte, meine Schwester in der Arbeit von einer Last erschlagen oder LaMama als Galionsfigur an einem Bus enden könnte. "Ja, aber trotzdem..."

Am nächsten Tag, es war wieder ein Besuch im LKH fällig, sie, Husten und Schnupfen, ist so unvernünftig, es einfach nicht lassen zu können. Die Ärzte haben gesagt, das wäre egal, wäre kein Problem. Na dann... Diskussion? Nicht mit ihr, unnötig, da kommt nichts durch. Nach dem Besuch wird attestiert, dass er eine hervorragende Gesichtsfarbe habe, die Temperatur normal, das Röcheln und Rasseln ist vorbei. Prima, so kann auch ich mich mal wieder entspannen.

Um am nächsten Tage wieder eine in mein Wohnzimmer schleichende Mutter mit einer Bitterleidensmiene zu sichten. Ich ahne es. "Da kam eben ein Anruf aus dem LKH, von einer anderen Ärztin, die geben ihm nun ein anderes Antibiotika, wir müssen stündlich mit dem Schlimmsten rechnen!" Ach, hat die das so gesagt? Natürlich bekomme ich auch hier keine Bestätigung, auf die ich sie festnageln könnte. Im Lauf der entbrennenden Diskussion kann ich ihr entlocken, dass lediglich die neue Sorte ausprobiert wird, niemand mit Gewissheit sagen kann, ob diese nun besser anschlagen. Aha. Da kommen wir der Sache schon näher. Ich versuche, ihr zu erklären, dass dieses andauernde Auf und Ab in Extremform für mich auch belastend ist, ich lieber nur die Fakten bekommen würde, anstatt ihre Wertung dazu. Hat sie kein Verständnis dafür, denn "sie rechne nun mit dem Schlimmsten. Minütlich!"

Am nächsten Tag, wer würde es ahnen - ging es im wieder gut. Die Antibiotika schlagen an, über das Wochenende wird eben weiter gegeben, um zu sehen, wie es sich noch auswirkt. Ich bin mal wieder erleichtert, auch, als am nächsten Tag keine anderslautende Meldung kommt. Ist ja auch schon mal was. Und er wäre so dünn geworden. Aha, irgendwas muss ja sein, mit dem man den Zuhörern wieder etwas Angst machen kann. Wirkt an diesem Tag nicht, habe ich mir fest vorgenommen. Außerdem ist in zwei Wochen noch kein im Bett liegender Mensch verhungert. Also - alles einigermaßen in Ordnung.

Um dann heute früh wieder hören zu müssen, dass nun alles soooo schlimm wäre wie noch nie, es nun endgültig auf das Ende zugeht und sie sich keine Hoffnung mehr macht. Auf die direkte Nachfrage ob der Wortlaut.....? Keine Antwort.

Ich habe einfach keine Kraft mehr, auf diese Psychospiele zu reagieren. Ich sage ihr dies und auch, dass sie nun bitte nur noch dann eine Info geben soll, wenn die Ärzte eine Einschätzung geben und nicht sie. Das versteht sie mal wieder (inhaltlich) nicht, ist beleidigt, dass ich so wenig Anteilnahme am Schicksal des eigenen Vaters zeigt. Argumente, dass ich einfach nicht mehr weiß, was ich nun glauben soll, dass ich keine überspitzten Resümees hören mag, versteht sie nicht. Und auch nicht, dass man abstumpft, wenn mal alle zwei Tage eine sinn- und haltlose Erklärung erhält,die am nächsten Tag einfach weggewischt wird.

Kommentare

  1. Oh man... Mich würde es auch fertig machen, wenn ich in so einer Art und Weise Infos bekommen würde :(
    Kannst du nicht selbst mal hin, um dir persönlich ein Bild machen zu können?

    *drück dich*

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    1. Leider ist mir das im Moment nicht möglich. Komischerweise geht es meinem Vater immer dann schlechter, wenn a) entweder angeblich ein Anruf kam oder b) sie alleine auf Besuch war. War meine Tante mit dabei, dann sah er "Heute einfach wieder gut aus, ich weiß gar nicht, was die haben!" Danke für den Drücker.

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  2. Verständlich, dass sie Trost sucht. Verständlich, dass sie für sich selbst eine Rechtfertigung braucht, warum sie sich so sehr an ihren Mann klammert... aber eben nicht leicht zu ertragen - jedenfalls nicht als ach nicht gerade unbeteiligter Sohn.
    Ich kenne das Problem der herzlosen Tochter, kalt wie Hundeschnauze. Da muss man durch. Und Mama auch. In meinem Fall ziehe ich da die Grenze Selbstschutz. Manchmal kann man eben nicht auf ALLE Bedürfnisse eingehen.

    Ich drücke die Daumen für deinen Vater - und dann geht es auch deiner Mutter wieder besser und dir.

    Grüße! N.

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    1. Ob sie Trost sucht? Nelja, da bin ich mir nicht sicher. Aufmerksamkeit, ja. Aber Trost? Eher nicht. Ich sage mir auch immer: "Nicht an dich heranlassen." Aber Gedanken macht man sich doch. Nicht um die Mutter, das erzeugt nur Ärger. Aber um den Vater. Was, wenn nun doch...?
      Gruß und Danke

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  3. Puuuuuh, wie anstrengend, nervlich. Kann ich gut nachvollziehen. Geht es denn nicht, dass Du in solchen Fällen dort anrufst und selbst mit der Doktorschaft redest? Auch deine Mutter tut mir so leid, wahrscheinlich nimmt sie das wirklich so wahr, dass es jeden Augenblich zu Ende sein kann. Da mögen durchaus reale Wahrnehmung und das Gedankenkarussell eine ungünstige Ehe eingehen.
    Vielleicht erzählst Du ihr mal das Märchen vom Wolf?

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    1. Doch, natürlich. Habe mir auch die Nummer vorhin besorgt. Wenn es wieder "mal soweit ist", dann rufe ich da an und bitte um Auskunft. Eigentlich mache ich so etwas ungerne, weil die Ärzte sicher andere Probleme haben, als 10 x das Gleiche zu erzählen. Ich kann Dir aber schon jetzt sagen, wie das ausgeht. Erstauntes Gesicht bei meiner Mutter und der Spruch: "Bei mir haben die ganz was Anderes gesagt...!" Nein, sie nimmt es NICHT so wahr. Warum? Weil meine Mutter der Typ Mensch ist, der gerne mit "Sensationen" hausieren geht und damit gerne Mitleid einsammelt. Was meinst Du, war sie kaum etwas über meine Krankheit weiß? Da könnte ich es gleich in das Blatt setzen lassen. Eine Frage, wie es mir geht? Kam noch NIE! Nur der Vorwurf, ich solle endlich mal dies und jenes, und das kann doch nicht sein. Du glaubst nicht, welchen Terror mein Vater früher erleben musste.
      Situation: Dir wächst ein riesiger Pickel auf der Stirn, den jeder sehen kann. Du sitzt am Abend im Lokal, mit Freunden. Meine Mutter ist die Erste. Sieht es, schweigt. Dann kommen noch 10 weitere Freunde dazu. Was meinst Du, wann sie die darauf anspricht? Genau - just in dem Moment, als alle einmal Dir zuhören und das Lokal gebannt ist. Da wird dann - unabhänging vom Thema! - der Pickel unvermittelt angesprochen. Und wenn sie merkt, dass es Dir peinlich ist, dann geht das Messer noch ein Stück weiter hinein. Sie weidet sich regelrecht an solchen Boshaftigkeiten. Früher hat mich das auf die Palme gebracht, nur ein einziger Satz von ihr hat da ausgereicht. Beispiel: ich kam von der Arbeit spät nach Hause, habe noch kurz mit meinem Vater etwas besprochen. Mitten in unserem Gespräch - sie hatte da den "fiesen Blick" drauf, wie wir Kinder ihn nennen - fällt sie in das Wort. Ohne, dass sie vorher am Gespräch beteiligt gewesen wäre. Weißt Du, was da meistens kam? "Junge, du wirst immer dicker, nimm doch mal ein wenig ab, die Leute lachen schon über Dich!" Und das seit der Pubertät. Kannst Du Dir vorstellen, wie das prägt? Ich spüre jetzt beim Schreiben schon wieder diese unbändige Wut aufsteigen. Und dann kam der zweite Satz: "Im Kühlschrank steht noch ein Pudding für dich vom Mittagessen!" Kein Scherz. Meine Mutter ist ein Sadist, was die Gefühle anderer Menschen angeht. Und wenn jemand krank ist - nur eine Frage der Zeit, bis es ihr schlechter geht. Im Moment, weil es in der Familie eben so ist, dass hier jeder Probleme hat, hat sie die "Standard-Augensache", war beim Arzt, der erst nichts gefunden hat und den sie solange wieder besucht hat, bis sie die ersehnten Spritzen in den Augapfel bekommt. Zudem die "Körperschmerzen", die sie nicht definieren kann (Hauptsache, der Arzt hat was zu suchen und es klingt schlimm), und seit Sonntag einen Husten und Schnupfen. Trockener Schnupfen, Husten und Heißerkeit nur, wenn jemand dabei ist. Kein Scherz. Kennst Du die Tassen aus der Werbung? "Immer zwei mal mehr wie du!" Stimmt, so ist sie. Traurig, aber wahr. Und das Märchen vom Wolf würde sie vom Sinn her nicht erfassen, weil sie nicht lange genug zuhören würde. Warum? Weil es ihr scheißegal ist.

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    2. Tja, was soll ich dazu sagen? Fällt mir nix zu ein... Aber stimmt, hast Du ja schon mal erzählt, dass sie immer alles noch viel schlimmer hat als andere. Ich denke da an die Prostatasache ;-).

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    3. Tja... Und die Prostatasache ist legendär in der Familie ;-)

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  4. Autsch,
    ich habe diese Art von Psychoterror und als solchen erlebte ich im Nachhinein dieses Verhalten über mehrere Jahre ausgehalten.
    Auslöser eine, zumindestens dachte ich das, gute Freundin, die mich mit immer neuen Schreckensmeldungen (Auswandern, Krebs, ...) an sich binden wollte, bis ich sie bei einer richtig dicken Lüge ertappt habe.
    Ich weiß sie sehnt sich nach Würdigung, Zuneigung ect. aber das habe ich dann einfach nicht mehr ausgehalten.
    Bei der eigenen Mutter kann man schlecht die Reißleine ziehen, also zieh dir ein dickes Fell an!

    Lieben Gruß vom Frollein

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