Direkt zum Hauptbereich

Omelette - und dann ists auch schon gut!


So, die Reste aus dem Kühlschrank sind nun endgültig weg. Endlich. Was heißt: Platz für neue Ideen und Vorräte. Die restlichen Dinge, die in das Omelette geflossen sind, waren:

- 1 Flasche BisBis
- 3 Eier
- 200 ml Milch 3,5 %
- 3 Esslöffel Mehl 405 (gehäuft)
- 1 Esslöffel Brühpulver (vom selbst gemachten)
- 50 g Bauernschinken aus dem Allgäu, diesmal die Speckseite
- 50 g Parmesan, junger (12 Monate)
- 1 Teelöffel getrocknete Chiliflocken
- 1/2 Teellöffel Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
- ein wenig Paprikapulver, scharf
- etwas Pflanzenöl zum anbraten

1 Weinglas BisBis (0,25 Liter) in den Koch geben, um eine nötige Grundlockerheit auf nüchternem Magen zu schaffen. Wenn die Wirkung eintritt (sich flauschig anfühlende Hände), noch einmal wiederholen, um sicher zu gehen, dass der Effekt anhält.

Sogleich die Eier und die Milch in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab und der Schlagscheibe schön luftig schlagen. Nun das Brühpulver und das Mehl nach und nach zugeben, eine glatte Masse ohne Klumpen schaffen, Chiliflocken einrühren.

Eine beschichtete Pfanne aufheizen, mit Pflanzenöl den Boden bestreichen. Den Schinken auf dem Pfannenboden verteilen, sofort die Masse darüber geben. Bei 120° (mittlere Temperatur) etwas stocken lassen und dann den zwischenzeitlich in Flocken gehobelten Parmesan einstreuen. Das vorherige Stocken ist wichtig, damit die Flocken nicht auf den Boden durchsinken und verbrennen.

Sobald die Oberfläche ebenfalls anfängt sich zu verfestigen, mit Pfeffer und Paprikapulver bestreuen. Wenden und kurz fertig stocken lassen.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: entweder den restlichen Alkohol in den Koch geben und das Omelette wegwerfen, oder auf wie einen Kaiserschmarrn zerteilen und nochmals kurz mit höherer Temperatur (160°, dreiviertel der Einstellung) fertig rösten. Dazu den restlichen BisBis trinken. Passt...!

Kommentare

  1. *1 Weinglas BisBis (0,25 Liter) in den Koch geben,*

    Herrlich, so hab ich es vorm KH auch am liebsten gemacht. So gelingt jedes Rezept ;)

    Hast du diese Prozedur vor dem Schreiben dieses Textes auch durchgeführt? ^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir war heute nach alternativem Kochen. :-) Ja, das war vorhin. Die Flasche ist nun weg. Merkt man das dem Text sehr an? Habe mich angestrengt, nichts falsch zu schreiben...

      Löschen
  2. Aaaalsoooo... ich weiß zwar nich was Bisbis is, auf Grund des Weinglases hab ich den einfach durch Mavrodaphne ersetzt *hicks*. Deinem Rat folgend hab ich das Prozedere nicht nur ein- sondern gleich mehrmals wiederholt *hicks*. Weiter bin ich bis jetzt nicht gekommen *hicks*...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. brisy, hier der Link zum BisBis: http://dersilberneloeffel.blogspot.de/2011/12/bisbis-zum-abendbrot.html

      Mit einer Flasche kann man das Prozedere genau drei Mal durchführen. Dann sollte das Essen auch schon fertig sein, und man sich etwas Alkohol gönnen. Ich habe nun gut drei Stunden durchgeschlafen :-) *skol*

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…