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Gedörrter Praktikant

Lange ist es her und die Wärme heute sowie mein durch eine vergessene Wasserbestellung selbst verursachtes Liquiditätsproblem der anderen Art haben mich heute an eine kleine, aber ärgerliche Episode aus meinem Firmenleben zurückdenken lassen.

Ab und zu war es früher so, dass wir einen Praktikanten aufgenommen haben. Zu Zeiten meines Chefvaters waren das meist die Kinder von irgendwelchen Bekannten, die dachten, sie könnten bei uns eine ruhige Kugel schieben. Dumm gelaufen, die ADA 12 hat mich schon allein aus Berufsehre dazu angetrieben, diesen Menschen erstens unseren Beruf zu zeigen, zweitens, sie nicht die Woche(n) im Schludergang zu verbringen. Hängen geblieben ist die Arbeit sowieso immer an mir.

Wer jetzt denkt, so ein Praktikant ist eine prima Hilfe, noch dazu umsonst, der hat sich leider geirrt. Nur ein einziges Mal in über 20 Jahren habe ich einen Praktikanten gehabt, der sich gekümmert hat und wirklich interessiert war. Da habe ich damals auch gerne eine Empfehlung an einen potenziellen Arbeitgeber gegeben. Hat geklappt. Ein weiterer war so clever, dass er ebenfalls, allerdings aus eigener Initiative, einen Ausbildungsplatz direkt nach der Praktikantenzeit bekommen hat. Die restlichen gefühlten tausend Praktikanten sind meist in irgendwelchen Maßnahmen gelandet, haben unsere Angebot, ihnen bei Bewerbungen zu helfen, in der Regel abgelehnt.

Kleine Zwischenepisode - und auch der schlechteste und horrormäßigste - "Lernwillige" war der Sohn einer leider schon verstorbenen Bekannten. Nennen wir ihn Christof Kaiser, Eingeweihte wissen, um wen es sich handelt. Dieser Christof sollte also ganze zwei Monate bei uns eine kleine Weiterbildung in Lagerhaltung und Expedition erhalten, finanziert durch einen kirchlichen Träger. Nur zur Klarstellung: wir als Betrieb haben dabei niemals einen Cent - oder Pfennig - dafür bekommen. Arbeit hatten wir aber genug damit. Christof kam am ersten Tag anstatt zur vereinbarten Zeit; es war acht Uhr am Morgen ausgemacht, offizieller Dienstbeginn 6.30 h, erst gegen 10 Uhr. Begründung: die Verkehrsanbindung aus Bad Rodach nach Coburg wäre so schlecht. Lässt sich nachprüfen, dazu muss man kein Genie sein. Nun, das Ergebnis war wie erwartet: acht Uhr am Morgen wäre kein Problem gewesen. Hätte er um einen Beginn um neun Uhr gebeten - auch kein Problem, dann eben eine Stunde längere Anwesenheit als Ausgleich. Das wollte er auch nicht.

Am Tag zwei ist er dann wirklich um 6.30 h aufgetaucht, zum Erstaunen aller. Vorweg: das war auch das einzige Mal. Am Mittwoch kam er gar nicht, hatte das mit einer Schulbildung begründet. Wahrscheinlich meinte er wohl mit diesem Satz etwas anderes als ich. Nun, Donnerstag dann wieder ein Eintreffen gegen Mittag, Freitag wieder nicht. Montag dann ein Gespräch, unter vier Augen, ich dachte, er hätte es nun kapiert. Hat drei Tage lang gut gehalten, am vierten war er zwar pünktlich, aber zum Frühstück hatte er nichts dabei. Er ginge schnell in den Markt,gut vierhundert Meter von unserem Geschäft entfernt. Das würde zwar länger dauern als die Pause, aber er bliebe dann länger. Losgezogen ist er um kurz vor neun Uhr, die Rückkehr war nach(!) der Mittagspause. Begründung: der Verkehr auf der unsere Firma den Markt von uns trennenden Straße wäre so extrem gewesen. Dumm nur, dass er wohl ganz woanders hinlief, denn zwei Wochen vorher war eine Ampelanlage direkt vor dem Markt installiert worden. Das nachfolgende Gespräch war für mich wohl angenehmer als für ihn, wenn ich mir leicht übervorteilt vorkomme, dann kann ich auch sehr direkt werden, was manch Einer dem gemütlichen Dicken nicht zutraut. Die Trennung eine paar Tage später in Absprache mit der Mutter und dem Aufwandsträger war dann beschlossene Sache. Schade, denn der Kerl ist eigentlich grundgut und schlau - aber komplett faul.

So, nun aber zum eigentlichen Thema zurück. Irgendwann kam das BfZ auf uns zu, ob wir nicht mal wieder?? Dieses Mal gleich zwei. Einer für das Büro, einer für die Verarbeitung und Lieferung. Der im Büro war zu dieser Zeit übrigens einer der beiden oben genannten "Guten", den konnte ich ohne Probleme in der Obhut der Bürodame lassen. Das Problemkind, als was er sich später herausgestellt hat, übernahm ich. Zu dieser Zeit hatten wir zwei LKW laufen, einer der Fahrer war krank, sodass ich eben mal wieder einsprang. Das kam mir auch ganz recht, denn längere Fahrten lassen das Eis schmelzen und man erfährt mehr über die privaten Dinge, kann den Menschen besser einschätzen und vielleicht anders reagieren, als man es sonst tun würde.

Tag eins, der Praktikant war überpünktlich. Der Umgang mit dem Handhubwagen war kein Problem für ihn, auch dass hatten wir schon anders erlebt, so ging alles seinen Gang. Der LKW war schnell geladen, eine kurze Unterweisung in gesetzlicher Ladungssicherung und los. Ich hatte es zu dem Zeitpunkt immer so gehalten, dass ich zur Pausenzeiten entweder in den Kundenfirmen in der Kantine Gast wurde - wo eben eine vorhanden war - oder kannte zumindest die auf der Strecke liegenden Metzger und Bäcker in fast ganz Oberfranken. In dieser ersten Woche hat es sich so ergeben, dass keinen Kunden mit Kantine auf der Liste waren. Also ab in die Shops. Er ist immer treu nachgelaufen, hat geguckt. Dazu muss ich sagen, ich kann es nicht sehen, wenn ich esse und trinke, mein Gegenüber aber darbt. Am ersten Tag habe ich das angeschaut. Darauf angesprochen, dass er weder Essen noch ein Getränk bei sich hat, meinte er, dass er nur Abends isst und trinkt. Ramadan war keiner, somit konnte es auch keine Glaubenssache sein.

Mit einem klein wenig schlechten Gewissen habe ich dann meine Einkäufe verdrückt, nicht, ohne zu bemerken, dass jeder Bissen und jeder Schluck mit einem Blick verfolgt wurde. In den gut 15 - 20 Minuten unserer Wartezeit hat er es geschafft, drei bis vier Zigaretten zu vernichten. Am Geld hat es also nicht gelegen, er hat immerhin fast täglich zwei Schachteln mit zur Arbeit gebracht. In einigen Bereichen war zu dieser Zeit noch das Rauchen erlaubt, auch altersmäßig gab es kein Problem. Und ich konnte ungestört ab und zu bei weiteren Fahrten eine Zigarre anstecken.

Tag zwei, wieder ohne Proviant, weitere Fahrt. Wieder ein Halt, wieder ein Einkauf, wieder nichts dabei. Er habe keinen Hunger und keinen Durst. Gut, zu dieser Zeit war es noch Winter, da kann es schon mal passieren, dass man weniger Durst hat als im Sommer. Trotzdem habe ich ihn bei dem Bäcker gefragt, ob er nicht auch etwas wolle. "Nein! Kein´ Hunger." Trotzdem habe ich ein Stückchen mehr geordert und eine Flasche Extragetränk. Beim nächsten Zwangsstopp wurde das wieder ausgepackt. Nachdem ich es nochmals angeboten habe, zierte er sich Anfangs, griff dann aber doch zu. Na, geht doch.

Wieder mal ein Gespräch über die Ernährungsweise, ohne dass da ein Ergebnis dabei rauskäme. Er schwitze nicht, die Arbeit wäre leicht, da braucht er nichts.

Tag drei, eine Fahrt als "Lumpensammler", was bedeutet: viele Kunden, nur ein naher Umkreis. Früh war keine Zeit für eine Pause, dann also Mittags ein Stopp an einer Dönerbude von der ich wusste, dass er den Döner noch selbst steckt. Wieder mit Praktikant im Schlepptau, wieder der Blick auf das Drehfleisch. Kurzum haben wir beide einen Döner gegessen, dazu mein geliebter Ayran.

Tag vier und fünf verliefen ähnlich, wir haben uns da auch näher kennengelernt. Ergebnis war, dass ich an diesem Freitag erfahren habe, dass er sein Geld lieber für Zigaretten und Spiele sowie für das Abendbier ausgibt. Trotzdem habe ich auch in der darauffolgenden Woche beide Augen zugedrückt und ihm das Frühstück, manchmal auch den Mittagsimbiss mitfinanziert. Weil: ich kann das nicht sehen....

In der Woche drei waren wir ein gut eingespieltes Team, das Be- und Entladen hat gut geklappt, er hat während der Fahrt die Papiere gerichtet und uns angemeldet, während ich meist schon an die Rampen fuhr. Was mich dann allerdings störte, war, dass er nun begann, meine Gutmütigkeit in Sachen Verpflegung als Selbstverständlichkeit anzusehen. Einen Tag lang fand ich es recht forsch - und auch eine Spur witzig - dass er für uns beide bestellte und ich bezahlte. Am Tag zwei war das schon nicht mehr lustig, am dritten Tag hat es mich geärgert. Nun bin ich nicht der Typ Mensch, der über solche Dinge lange lamentiert oder diskutiert, ich bin da eher praktisch veranlagt. In die Karten hatten mir der Nachtfrost und die lange Strecke durch den Frankenwald gespielt. Traditionell gab es da wenig Möglichkeiten für einen Einkauf, nur ein McD lag da direkt auf der Strecke, zeitlich aber sehr ungünstig.

Ich tauchte da also mit einer Flasche leckerer Cola, einem belegten Brötchen und einer Rosinenschnecke auf. Der Praktikant - mit nichts. Das Gesicht ob meines Doggbags war schon fast unbezahlbar, das Signal war gesetzt. Noch kurz die Frage, ob er kurz etwas kaufen wolle...? Nein, er möchte nicht.

Der LKW war dann auch schnell warmgefahren, ich bin eher der Mensch, der nicht friert, auch im tiefsten Winter meist mit einem Hemd oder einer leichten Weste darüber auskommt. Der Praktikant war eher der Typ "Dürrleimer", der schnell fror. Aus diesem Grund habe ich ihn bisher kaum ohne Jacke gesehen.

Im LKW habe ich die Heizung auf volle Leistung gedreht, meine erste Amtshandlung bei neuen Praktikanten ist es, zu erwähnen, dass die Heizung und das Radio mein ausschließliches Hoheitsgebiet sind. Die Anfahrt zum Kunden dauert ungefähr zwei Stunden, bei voller Leistung des Gebläses wurde zuerst das Rauchen eingestellt. Um mit einem offenen Fenster zu fahren war es einfach zu kalt, damals um die minus 17 Grad. Das macht ein Praktikant nicht lange mir. Meine Zigarren waren an diesem Tag die stinkenden "Handelsgold", keine wohlriechenden Kubaner. Die Fenster blieben trotzdem zu. Fast konnte man zusehen, wie es dem Mitfahrer zunehmend unwohler wurde. Erst wurde die Jacke ausgezogen, dann der Mann immer stiller. Hätte er mich gefragt, ich hätte die Heizung bestimmt abgestellt oder zumindest das Rauchen gelassen. Aber, so wie ich es mir dachte, dazu hätte er nicht genug Schwung, obwohl er sonst Sprüche geklopft hat wie ein Alter.

Nach der Hinfahrt war dann meine Flasche Getränk leer, bei einem der Arbeiter konnte man Getränke erwerben, was er nicht wusste. Und auch nicht mitbekam, er hatte sich auf das Klo verzogen. Später erfuhr ich von einem anderen Angestellten aus diesem Betrieb, das der Praktikant versucht hatte, die Leitung leer zu trinken. Na sowas.

Der Heimweg war noch ein Stück länger, eine Pause inmitten des Frankenwwaldes auf einem Parkplatz - ohne Einkaufsmöglichkeit - war angesagt. Gut nur, dass die Heizung weiter laufen konnte, da wir wirklich abseits jeglicher Zivilisation standen. Der Praktikant war wieder ohne Jacke, mit schmeckten Fanta, Brötchen und Schnecke. Er hatte wieder die Blicke wie in der ersten Woche drauf. Leidend - und vor allem durstig.

Mal sehen, wie lange das Spiel so fortzuführen wäre. Wir waren also insgesamt gut fünf Stunden unterwegs, als es an den Heimweg ging. Welcher in Unterrodach am McDonalds vorbei führte. Sonst immer meine Ausfahrt - und ich glaube auch, die Ex-FrauDSL hält da immer an, wenn sie mit dem Firmenfahrzeug in diese Richtung liefert - ging es dieses Mal ein paar Häuser weiter. Zum "Schwarzen Mann", einem Restpostenhändler. Die Ruhezeit musste eingehalten werden, warum dann nicht hier.

Zu dieser Zeit gab es da auch Wurstsorten, Gebäck und eben Getränke der Sorte "5-Liter-Supersüß-für-wenig-Geld" zu kaufen. Fünf Liter Kirschgetränk für 1,99 €. Was soll ich sagen? Genau so einen Kleinkanister hat er sich zugelegt. Und ich schwöre, zwischen der Kasse und dem Parkplatz, was vielleicht zweihundert Meter bedeutet, sind gut zwei Liter in seinem Magen verschwunden. Auf meine Frage, ob er denn so durstig wäre, kam erst ein strafender Blick und dann eine Antwort in etwa "geht so....". Bis wir wieder zu Hause waren war die Flasche fast geleert, ein Zwischenstopp für Männer an einer Hecke und die Lektion gelernt. Muss ich extra erwähnen, dass ab dem folgenden Montag immer eine kleine Packung Verpflegung mit an Bord war? Manche lernen es eben nur auf die harte Art. :-)

Kommentare

  1. Bei Praktikanten winke ich schon seit Jahren ab. DAS muss ich mir wirklich nicht antun. (Auszubildende ist wieder eine ganz andere Sache...)

    Grüße! N.

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  2. Nelja, ich bin auch froh, dass mich da niemand mehr fragt :-) Aber in der Regel, so würde ich behaupten, taugen gerade einmal 2 % der Praktikanten wirklich für die Stelle, die sie hospitieren sollen. Vielleicht auch eine Frage der Kompetenz bei den Stellen, die die Vorarbeit leisten. Hauptsache weg von der Straße.

    Ich hatte in den Jahren Schäden zu beklagen, das glaubt man nicht. Unter anderem ein zerbrochenes Ceranfeld (Frag´ nicht wie....), Gaswechsel am Stapler mit brennender Zigarette, beschädigte Waren und mit geklauter Ware vollgeladene Privatwagen. Alles dabei gewesen.

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  3. Ich habe bei einem einzigen Praktikum auch mal was mitgehen lassen.
    Also eigentlich, hat mir ein gutmütiger oder mitleidiger (4 Wo Praktikum ohne Vergütung)Kollege hat mir ein paar Sachen zugeschustert. Ich dachte das wäre Ausschuss *schäm*
    Gut, das das damals keiner mitgekriegt hat.

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  4. Mein Kommentar is verschwunden *rumsuchwiewild*. Ey, wo isser hin? Hast Du den verschluckt, Löffel?

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    1. Ne, da kam nichs an. Sonst hätte ich den ja frei gegeben. Kennst mich doch.

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