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2 + 1 + 1 = 3 x glücklich/1 außen vor

Festnetz hab´ ich nicht, brauch´ ich ncht. Da scheppert alle paar Tage das Mobilteil und verlangt um Aufmerksamkeit durch irgendwelche bemitleidenswerte Menschen, die ihr Geld hart durch Anrufe verdienen, die ich nicht mag. So gibt es im Haus also nur einen Festnetzanschluss - den meiner Mutter in der Wohnung unter mir.

Und manchmal, aber nur ganz selten, kommt sie mit dem Mobilteil in der Hand zu mir. Manchmal genervt, manchmal amüsiert und - wie heute - mit einem Lächeln im Gesicht. Zudem wird mir das Telefon dann wortlos übergeben, der Mensch an der anderen Seite der Leitung hört nur: "Moment, ich geb´ Sie weiter!".

So auch heute. Und wer war dran? Die gute Frau, die im Oktober für Frau M quasi im Handstreich verlassen wurde, mit fast exakt den gleichen phantasielosen und im Nachhinein für mich eher belustigenden Worte, die auch an mein Hörgerät drangen. Ab und zu telefonieren wir mal, meist dann, wenn sich etwas getan hat. Nun tut sich bei mir in der Richtung ja nichts mehr, ich will nichts wissen, kurz: sch... die Wand an,mir egal, was die treiben. Naja, ist ja nun auch über ein Jahr her, da sieht man viele Dinge anders als in der Beziehung. Die rosane Brille wurde durch die schwarze ersetzt. Dann kam die hellgraue, nun die himmelblaue, die mir sagt: Das Leben ist schön, genieße es. Was ich auch in vollen Zügen mache.

Und trotzdem habe ich nicht vergessen, wie viel Schmerz in einer Trennung liegt, zumindest für den Teil, der verlassen wurde und ohne Perspektive da saß. Erst kürzlich wurde mir bewusst, dass ich an die ersten Wochen kaum Erinnerungen habe, erst nach Monaten kam langsam sowas wie ein Alltag auf.

Und die Anruferin steckt noch immer in der ersten Phase fest, ist sehr unglücklich. Bei ihr kommen nun auch all die Dinge hoch, die ihr offenbar vor und während der Beziehung angetan wurden. Bestimmt nicht absichtlich, das glaube ich nicht. Aber scheinbar war der Mann in der Beziehung ebenso hilflos, was die Gefühle und das Ausdrücken der selben anging, wie ich es einmal war. Es ist halt doch ein Unterschied, ob man sich am Anfang ein paar "ich liebe Dich" und andere Liebesschwüre zuraunt, vielleicht ein klein wenig über Unpässlichkeiten redet. Oder dann später tiefere Gefühle hat und die nicht so ausdrücken kann, einfach, weil Mann es nie gelernt hat.

Sie, die Anruferin hat wohl noch vor der Ehe ein Trauma durchgemacht, mit dem sie noch heute kämpft, Und damals war der Mann so unbeholfen mit seinen Gefühlen, wie ich es wohl auch gewesen wäre. Ein in-den-Arm nehmen und ein Tätscheln der Schulter, wird schon wieder. Nur weg, raus aus der Situation, nur nicht über die Gefühle sprechen, nicht zugeben, dass es den Mann genauso mitnimmt wie die Frau. Vielleicht nicht im gleichen Massstab, aber auch an den Männern geht sowas nicht spurlos vorbei. Heute hat sie das erste Mal ausführlich darüber gesprochen, wir haben fast zwei Stunden telefoniert, ich hatte danach auch das Gefühl, dass es ihr ein Bedürfnis war, endlich diese Last von der Seele zu bekommen.

Und sie hat auch etwas gesagt, was mich sehr überrascht hat. Sie hat erkannt, dass sie sich hinter ihrer Sammelleidenschaft (Rezepte aus Zeitungen etc.) jahrelang versteckt,sich eine Burg aus Papier gebaut hat. Kompensation wohl. Und wohl auch sowas wie eine Aufarbeitung. Was mir auch klar wurde: sie liebt ihren Mann noch immer, so kompromisslos, bis zur Selbstaufgabe. Und wie sehr es ihr weh getan hat, dass er nun mit M über alles reden kann, was er mit ihr nicht getan hat. So hat er es ausgedrückt. Duplizität der Dinge kam mir da in den Sinn. Bei mir hat M auch den Mund nicht aufbekommen, ebenso wie der Mann bei der Anruferin. Und in der neuen Beziehung klappt es plötzlich. Tja, der Mensch ist lernfähig. Was aber nicht heißt, dass der zurückgelassene Teil - oder in diesem Fall die zurückgelassenen Teile - der Beziehung sich fragend zurück bleiben. Verstehe einer die Männer und Frauen.

Kurz vor dem Ende des Telefonates kam dann auch die Sprache darauf, ob ich noch leide. Nein, nicht mehr, schon lange sogar. Warum auch? Und um was sollte ich trauern? Was war denn noch an der Beziehung dran? Scheinbar nichts mehr, denn sonst hätte es den Bruch ja nicht gegeben. Irgendwann schleicht sich die Erkenntnis ein, dass man den Partner (oder die Partnerin) idealisiert hat, die Macken und kleinen und großen Egoismen einfach hingenommen hat. Man war halt da, man war es gewohnt, man wusste ja, dass da jemand auf einen wartet. Und dass man etwas ändern muss, weil es vielleicht von der einen Seite keine Liebe, eher Gewohnheit war. M hat es bei uns eher erkannt, was solls, ich bin trotzdem froh, dass ich die Chance auf ein besseres Leben bekommen habe. Ich bin ein Gewinner geworden, in allen Belangen. Frei, unabhängig, wieder am Leben interessiert. Vielleicht klingt es komisch, aber ich summe wieder Melodien vor mich hin, singe unter der Dusche, manchmal pfeife ich im Bett ein Liedchen - und ich grinse, wenn ich ein einfaches Leberwurstbrot mit Tomate und Gürkchen direkt vom Brett esse. Ich habe wieder die schönen Dinge im Leben schätzen gelernt, sei es, in Freiheit zu leben, ein Dach über dem Kopf zu haben, Lachs und Rinderfilet sind nicht mehr alltäglich wie Haferflocken für manch anderen Menschen - ich kann mich wieder freuen. Ich bin ein Gewinner! Ich entdecke täglich neue Dinge, die ich über die Jahre aufgegeben habe.

Auch M ist eine Gewinnerin. Sie hat mich hinter sich gelassen, hat einen neuen Mann, der in der Gesellschaft etwas darstellt, der jetzt so ist, wie ich einmal war. Auf seine Weise stark, reizvoll für M. M ist nun vorerst  wieder eine Gewinnerin.

Der Neue hat M. 10 Jahre jünger als er und die Nochfrau. Gesünder. Flexibler. Neuer einfach. Und vielleicht haben sie in der Zusammenarbeit in den letzten Jahren auch mehr Gemeinsamkeiten entdeckt, als sie bisher mit den alten Partnern hatten. Er ist nun auch ein Gewinner.

Einzig die Frau vom Telefon ist eine Verliererin. Aber auch nur noch so lange, bis sie sich wieder aufrichten, nach vorne schauen kann. Die Sonne wieder sieht, die man nur sehen kann, wenn der Blick nicht auf den Boden, sondern stolz nach oben gerichtet ist. Ich weiß, wie schwer das ist, gerade für sie. Ich weiß, wie sehr solche Durchhalteparolen nerven. Ich weiß, dass ich dafür auch einige Leute für immer aus dem "Freundeskreis" ausgeschlossen habe. Ich weiß, dass ich das nicht bereuen werde. Ich weiß, dass es eine lange überfällige Zäsur für mich und mein Leben war. Und ich weiß, dass auch die Anruferin irgendwann - und wenn es noch Jahre dauert - über die Liebe ihres Lebens hinwegkommt. Und ich weiß, dass ich ihr vielleicht ein klein wenig helfen kann. Und wenn wir nur ab und zu telefonieren. Auch mit hat es geholfen, dass mir wieder jemand zugehört hat. Leider erst nach der Beziehung aber immerhin. Danke, Freunde, danke für Eure Geduld mit mir!

Kommentare

  1. ich mag dich Löffel ....nicht zuletzt wegen deiner Offenheit ...du schaffst das alles ..hast die Kurve gekriegt und nicht gekrazt ...super ...zieh ich meinen Hut vor !

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  2. Kein direkter Kommentar zum Text. Dem ist nichts hinzu zu fügen. Fiel mir nur beim Lesen ein:
    Männer sind Problemlöser. Frauen sind Gefühlswesen. Und schon geht's schief.
    Sie kommt nach Hause und hatte einen blöden Tag und heult sich aus bei ihm. Er sagt: mach doch so und so und so. Und sie heult einfach nur noch mehr: duuuu verstehest mihich (auch) niihicht. Sie will nämlich gar keine Problemlösung. Auf die wäre sie am nächsten Tag alleine gekommen. Sie will einfach nur mal in den Arm genommen werden. Und mehr nicht.

    Hach ja. Männer und Frauen, die unendliche Geschichte.

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  3. Kroeti, danke dafür. Die Kurve habe ich aber noch lange nicht bekommen. Ab und zu, da werde ich auch noch sehr nachdenklich; da fehlt mir die Zweisamkeit. Dann, wenn mir etwas gut gelungen ist, ich es M gerne zeigen würde, weil ich stolz bin. Und da ist niemand. Dann bin ich auch mal traurig. Ich lasse es aber zu, dann wird es wieder besser. Warum sollte ich es verdrängen? Damit fange ich nicht mehr an. Ich habe gelernt, meine Gefühle zu leben. Auch wenn die Umwelt damit vielleicht ab und zu ein Problem hat. Mit mir und meinen Gefühlen.
    Auch Du bist doch auf einem guten Weg, bei Dir ist doch alles noch viel frischer, viel schlimmer als bei mir, Du hast einen Menschen an die Ewigkeit verloren. Mein Verlust ist nicht so schlimm, weil M jetzt glücklich ist. Nicht mit mir, aber immerhin. Und auch wenn ich das vielleicht nie geschafft habe, im Endeffekt geht es ihr gut. Komm, lass Dich mal drücken, Du bist so tapfer!

    Nelja, Problemlöser und Gefühlswesen. Kurz und bündig auf den Punkt gebracht von Dir. Warum aber kommt die Einsicht erst dann, wenn es zu spät ist? Warum ist da niemand da, der einen vorher aufklärt, sich hinsetzt und durch die Gefühlswelt bringt? Männer bringen ihren Söhnen so viel bei - nur nicht, wie man das wichtige im Leben meistert: die Liebe zu einem Menschen, an dem einen wirklich etwas liegt. Oder, wie in meinem Fall, gelegen hat. Aber, auch die Frau muss zulassen, dass der Mann auf sie zugeht. Wie oft habe ich sie gefragt, was sie hat, wo das Problem liegt? Ich wollte sprechen, für sie da sein. Und wurde so oft schroff abgewiesen. Vielleicht ist es am Anfang der Beziehung auch so, dass der Mann gerne reden möchte über Gefühle, die Frau aber nicht dazu bereit ist. Und später kehrt sich dass dann um. Unendliche Geschichte? Nein, meine endet hier.

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    1. Aufklärung? Erklärung? Würde eh keiner glauben. Erfahrungen sind keine, die man nicht selber macht. Und außerdem müssten das Mütter ihren Söhnen und Väter ihren Töchtern beibringen.
      In diesem Sinne: Ich liebe meine Schwiegermutter!

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    2. Ich habe keine, so bleibt mir der Kommentar erspart ;-)

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  4. Löffel ...Lieber ..auch ich weiss das der Angetraute glücklich ist .....das kann er aber nur sein wenn er weiss das es mir gut geht ...ich bin auf dem Weg ...das wird schon ;-) ...So wie du das machst ...das Leben leben ...so würd ich das auch gerne ...schwer ist das ...sehr schwer ..aber wenn ein Anfang gemacht ist dann geh es weiter ....seh ich ja bei Dir!

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  5. aso ...und danke für deine Umarmung ...tat gut und gibt mir Mut weiterzugehen ...meinen Weg ....danke dafür!

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  6. Kroeti, früher bin ich auch dem letzten Cent nachgerannt Und? Hat nix gebracht. Der Weg IST das Ziel. Jahrelang wusste ich nicht, wie das genau gemeint ist. Manchmal ist es so, als würde ich mich von außen ansehen können, ich beobachte mich dann irgendwie. Natürlich nicht körperlich, im übertragenen Sinn. So lässt sich der Schmerz viel besser ertragen. Der körperliche von der Krankheit und der andere, den man sich selbst macht. Aber, es ist interessant, zu sehen, wie sich der Körper und der Geist veränder. Und zu was der Mensch imstande ist, an Leid zu ertragen. Auch körperlich.

    Ich bin nur gespannt, ob die Ma(i)l-Post per Flasche irgendwann zu Dir zurück kommt. So als kleines Zeichen, Du verstehst?

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  7. Löffel Lieber ..glaub es oder glaub es nicht ..sie IST zurückgekommen ...an dem Tag als ich nach Hause fahren wollte ..am Bahnhof .....aber das erzähl ich noch ....unglaublich aber wahr! :-)

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  8. ja ..ich hab schon Antwort von ihm bekommen ...an dem Tag als ich am Bahnhof rumstand ..auf dem Rückweg ...aber das erzähl ich noch ....war sehr bewegend ..also für mich so ;-)

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  9. Lieber DSL...ich hab es geahnt, gewusst und dir auch mal als Kommentar geschrieben. Es ist jetzt genau die Tatsache eingetreten, die du damals noch verneint hast! Du bist auf einem guten Weg, diese Beziehung hinter dir gelassen zu haben!!! Ich freu mich, dass du wieder Spaß am Leben hast. Deine Postings in letzter Zeit geben mir zumindest den Hauch davon. Ich wünsch dir alles Gute! Und auch der "Zurückgelassenen".

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  10. Kroeti, ich bin gespannt.

    Frau Kampi, mir hat der Umstand, mit wem "sie" jetzt zusammen ist und eben auch "wie" ich es erfahren habe, sehr geholfen, darüber hinweg zu kommen. Die ganzen Phasen, die manchmal wohl Monate oder Jahre dauern, habe ich in wenigen Tagen durchlebt. War vorher nur Trauer und Trauer und Trauer, so kam dann Resignation, Hass und ein gewisses Geichgültigkeitsgefühl innerhalb von vielleicht 10 Tagen zum Vorschein. Für mich war es am Ende ein "Glücksfall", dass sie ihren Chef als neuen Freund hat. Wäre sie noch solo oder hätten wir Kontakt - ich wäre wohl noch lange nicht soweit. Seine Frau dagegen, die hat leider immer noch die Hoffnung, dass er zurückkommt. Ich dagegen sage, selbst wenn die Beziehung Morgen scheitern sollte, ich sehe M nie wieder. Einfach aus dem Grund, weil sie ihr altes Leben (zu dem ich gehöre) hinter sich gelassen und alle Brücken abgebrochen hat. Und nachdem sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, war es irgendwie leichter, alles zu akzeptieren. Verstehen werde ich nie alles, bei Weitem nicht. Aber ich kann nun mit den Gegebenheiten leben. Sollte ich M, wie ich irgendwo erst kürzlich mal geschrieben habe, irgendwann sehen, ich kann es verkraften. Und sollte sie jemals, vielleicht auch nur, um das Heizgerät für ihr Auto zu bekommen, sich bei mir melden, ich würde es nicht als Chance für einen Neuauflage ansehen. Soweit ist die Erkenntnis in mir gediehen. Leider aber, ist die "Zurückgelassene", wie Du sie nennst, noch nicht soweit. Klar, bei ihr war es auch erst im Oktober letzten Jahres soweit, ich bin da acht Monate im Vorsprung. Aber, es tut schon weh, zu sehen, welches Leid M mit ihrem Verhalten ausgelöst hat. Auch wenn ich nicht verstehe, wie sie es billigen konnte, wie diese Ehe (nicht zuletzt wegen ihr) zuende ging, ich kann verstehen, dass sie die Chance genutzt hat. Und wenn es denn die wirkliche Liebe ist, warum dann nicht? Wie hat Nazareth damals gesungen? "Love hurts..." Und zwar nicht nur dem, der nicht erhört wird.

    Danke auch für Deinen Beistand und das lesen und antworten hier bei mir im Blog. Für mich war - und ist - eine Art Therapie. Danke!

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