Direkt zum Hauptbereich

Weißkohleintopf


Wetter beim Aufstehen: regnerisch. Eine Stunde später: Schneefall. Jetzt: Tauwetter mit wenig Sonne.
Zeit: für einen Weißkohleintopf.

Verwendung finden:

- 1Stück Kohlkopf (1,6 kg)
- 1 kg Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
- 2 kg Schälrippen/Dicke Rippchen
- drei Liter Wasser
- Salz
- Pfeffer
- Kümmel (ganz oder gemahlen)
- Thymian

Zuerst wird der Kohlkopf gesäubert und in beliebige Stücke geschnitten. Streifen, Rauten - egal!
Das Wasser in einen großen Topf geben, den geschnittenen Kohl dazu, kräftig Salzen und erhitzen. Sobald das Wasser kurz vor dem Kochen ist, die Schälrippen (ich teile diese zwecks besser Handhabung in je ca. 3 Rippen) zugeben und garen. Deckel drauf und Zeit geben, umso besser wird der Geschmack. Sobald die Rippen durchgegart sind, diese von Knochen und Knorpeln befreien. In mundgerechte Stücke schneiden, wieder zugeben. Mit Pfeffer und Kümmel abstimmen, Thymian nach Geschmack zugeben.

Wer mag, kann noch mit einem Teelöffel Zucker, mit etwas Chili, einem Tropfen Sahne oder einem Baguette als Beilage punkten. Kohl ist wandelbar und leicht zu handhaben. Zudem schmeckt er in jeder Variante. Zumindest mir ;-)

Guten Appetit!

Kommentare

  1. Ich habe mein Rosenkohlexperiment auch hinter mir - richtig gut !!! Ich mache irgendwann in den nächsten Wochen einen Post drüber. Jedenfalls erst mal Danke für die hilfreichen Tipps.

    Grüße! N.

    AntwortenLöschen
  2. Ach ja, an Weißkohlsuppe muss immer Kümmel - VIEL Kümmel. Jedenfalls für mich.
    Grüße! N.

    AntwortenLöschen
  3. Auf die Rosenkohlaffäre bin ich gespannt. Lass mich nicht zu lange zappeln :-)

    Und ja, Kohl und Kümmel gehören zusammen. Ohne geht einfach nicht!

    AntwortenLöschen
  4. Nix da, Kümmel gehört nur in Sauerkraut und sonst in gar nix. Jedenfalls bei mir. So.

    Gute Idee, der Kohleintopf, allerdings mit Hackfleisch statt Rippe. Au ja, ich glaub, das mach ich am WE.

    AntwortenLöschen
  5. An Kümmelbraten.
    An Gulasch.
    An Krautsalat.
    An .... ach, da gibt es so viel.
    Magst Du nur den ganzen Kümmel nicht oder auch das Pulver nicht?

    AntwortenLöschen
  6. Ich habe meinen Kümmel in der "Pfeffermühle". Da kann ich einstellen, wie fein oder grob ich den haben will. Wenn ich den nur pur brauche, muss ich ja nicht den Mörser raus holen, den nehme ich nur für den Mix. Außerdem kann man da schön dosieren. (Koreandersamen übrigens auch)

    Grüße! N.

    AntwortenLöschen
  7. Ich mag den ja, kenne ihn allerdings nicht als Pulver, nur ganz. Ich würd nur nicht auf die Idee kommen, ihn in Kohleintopf zu schmeißen. Und in Gulasch und Krautsalat auch nicht.

    AntwortenLöschen
  8. brisy, einfach mal probieren. Ohne würde mir was fehlen. Naja, in Bayern wird das halt so gemacht. Dafür mag ich keinen Köm *örks*

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin . Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen. Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip . Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit ...

Ich spüre eine wohlige Wärme...

Irgendwie ist es mir seit heute um die Mittagszeit so wohlig warm. Kuschelig warm wurde mir, was ich nicht erklären konnte. Dann komme ich nach der Arbeit nach Hause und schalte die Nachrichten ein. Und siehe da, die Wärmequelle war gefunden: Die Griechen haben uns fein über den Tisch gezogen, die Wärme war also die Reibung auf dem Tisch. Und siehe da, es war, wie es das deutsche Volk befürchtet vorhergesehen hat. Lustig am Rande: Griechenland will einen Fond einrichten, in dem ca. 50 Milliarden aus Privatisierungen hineinfließen. MO Ment Mal! War da nicht schon beim letzten Geldgeschenk schon vereinbart worden, dass das Geld hereinkommen muss? Da wage ich mal keck die Prognose, dass das nun zu überweisende Sümmchen keine drei Jahre den Betrieb aufrecht hält - was ja avisiert ist - sondern es in spätestens zwei Jahren wieder heißt: " Γεια σας , είμαι ελληνικά . Θα ήθελα ευρώ . Πολύ ευρώ ."

Gelegenheit macht Liebe

Öfter als man denkt, unverhoffter als man glaubt. ´n paar Beispiele? Bitte! Kürzlich, als die Vanillelady da war, haben wir ein wenig nach Pferden gesucht. Online, nicht im Garten. OK, in der Regel würde sich die Suche bei Tieren bei mir ja auf Teile davon beschränken. Eben die Teile, die man braten, schmoren, grillen kann. Oder räuchern. Nenene, nicht an diesem Abend. Da haben wir nach Pferd geschaut. Das kommt nicht ins Haus (kein Platz ;-) und schon gar nicht in die Pfanne. OK, die Vanillelady wäre dann Veterinärin und macht Fleischbeschau, da würde ich wohl ein Fert bekommen, dass auch essbar ist. Hab ich schon mal von dem verkrebsten und mit Medikamenten vollgestopften Fert erzählt, welches zum Metzger ging? Nicht? Na, dann lass´ ich das auch jetzt, sonst kommt noch jemanden sein Mittagessen hoch. Im Zweifelsfall mir.Moment - hatte ja gar keines. Die Vanillelady hat sich also irgendwie scheinbar verliebt. In ein Fert, natürlich. In was denn sonst. Ein Mann würde nur unter An...