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Die Gerüchteküche brodelt.....

Wer viel unterwegs ist, der erfährt auch Vieles. Manches mag man hören, manches nicht. Manchmal ist es uninteressant, manchmal auch von großem Interesse. So geschehen in dieser Woche.

Wer hier mitliest, der kennt die paar Cafés, in denen ich mich bevorzugt aufhalte. Also nicht die in den Urlaubsorten, sondern die, die hier in unserer Umgebung sind. Und solche Cafés sind Gerüchteherde und Brutküchen für Halbgares. Kennt man, ist so. In einem der von mir bevorzugten Cafés ist der Service in den letzten Wochen immer mieser geworden. Das Gebäck? Kaum noch zu akzeptieren. Der Kaffee? Mit viel Milch noch in Ordnung. Der Service? Welcher Service....?

Gestern bekomme ich einen netten Besuch, der sich in der Bäckereienszene auskennt. Das lösen der Sprachmuskulatur hat dann immerhin sieben Bierchen lang gedauert (ich schwöre Stein und Bein, dass ich nur Wasser trank!), bis endlich die Feinheiten an das Tageslicht kamen. Hier ein Häppchen, da ein Bisschen, bis er es endlich rausgelassen hat. Mein Stammcafé (also eines davon) wird geschlossen. Hurra! Hurra? Ja, Hurra! Denn: es wird wohl wahrscheinlich von meinem Lieblingsbäcker übernommen, der sich langsam aber sicher mit seiner tollen Qualität auch im Coburger Raum breit macht. Endlich muss ich für mein Brot nicht mehr 25 km einfachen Weg auf mich nehmen und dann so viel kaufen, dass ich es einfrieren muss. Und so scheint es immer wieder zu stimmen: in jedem Ende liegt auch ein Neuanfang. Hoffentlich ein Guter. Bericht folgt.

Kommentare

  1. Martin, Gerücht ist Gerücht, da kann ich nichts drüber schreiben. Aber, ich schicke Dir mal was per SMS.

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  2. Ist aber so nicht ganz richtig!
    Der Bäcker wird zwar zukünftig nicht mehr selber backen und seine Backwaren wahrscheinlich von deinem Lieblingsbäcker beziehen, aber das Cafe bleibt unter seiner Regie. Will heißen: Der tolle Service und der leckere Kaffee bleibt dir erhalten!

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  3. Hallo Bäckergeselle, ich denke, wir reden vom gleichen Café. Ich bin ja schon zufrieden, wenn ich mein Walnussbrot dort bestellen kann, die Torte nicht mehr halb gefrostet (Erdbeer war in dieser Woche in diesem Zustand) an den Tisch kommt. Heute war viel los, zwischendurch ist der Service wieder komplett eingebrochen. Warum werden da nicht einfach "Reviere" eingeteilt? Eine Stunde lang kam niemand an den Tisch, dann nacheinander mehrmals die Mädels. Ich denke einfach, da hapert es an der Organisation. Den Mädels kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, die sind immer emsig beschäftig. Dass diese herumstehen oder nichts machen, ist mir noch nicht aufgefallen. VIelleicht sollte eine der Frauen die Bestellungen fertig machen und ein oder zwei Mädels am Kunden sein. Der Kaffee, naja, der ist akzeptabel. Aber leider nur das. Heute gab es wieder Milchkaffee, damit kann ich leben. Und die Schwarzwälder Kirsch war ohne Frost und mit Geschmack.

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