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Verstörender Traum

I had a dream... Na, der Herr King hatte eine Vision, mein Traum hat mich leicht verwirrt. Kann vielleicht jemand erklären, was ich da zusammengeträumt habe? Und sonst kann ich mich eigentlich nicht an meine Träume erinnern, auch nur kurze Zeit nach dem Aufwachen. Dieser war aber so eindringlich, dass er mir real vorkam.
Und darum ging es, lauter wirres Zeug ohne Zusammenhang:


Mit einem Heimtrainer-Fahrrad ohne Bremsen bin ich um das Hochhaus gefahren, in welchem ich bis 1980 gewohnt habe. Regen setzt ein und ich kann vor einer roten Ampel kaum zum stehen kommen. Kurz darauf sitze ich in meinem alten BMW, der überall aufgrund des ungünstigen Fahrwerks aufgesessen war. Dieser stand auf einem Parkplatz nach einer Reparatur weit oben auf einem Bürgersteig, nur eine sehr, sehr kleine Absenkung im Bürgersteig hat es mir möglich gemacht, zwischen zwei Autos hindurch gerade so mit wenig aufsetzen der Karosserie auf die Straße zu kommen. Der Bürgersteig ist so hoch, dass ich es nur an dieser Stelle versuchen kann, trotzdem höre ich schon Schleifgeräusche und vermute ein aufsitzen. Ich komme aber mit viel Gefühl wieder los.

Kurz darauf stehe ich im Landkreis an einem mir bekannten Ort, an dem ich mich mit meinem Kumpel zum Karten treffen will. Dieser kommt zu spät, ich sitze nun auf einem normalen Fahrrand, um mich herum ist eine Baustelle, dort kommt ein ziviler Polizist in einem Auto an und grüßt mich. Den nehme ich aufgrund seines einsetzenden Funks wahr, während ich die vier verschiedenen Hubschrauber der Bundespolizei erst nicht bemerke.

Ineinander verschachtelt parken die an einer Hecke, auf einer akkurat geschnittenen Wiese. Grüßend laufen auch die Besatzungen in verschiedenen Uniformen an mir vorbei. Ich versuche mehrmals, Ex-FrauDSL per Handy zu erreichen, höre nur jeweils ein kurzes Rauschen, dann bricht die Verbindung ab. Ich bin verzweifelt, wirre Gedanken schießen mir durch den Kopf.

Währenddessen, stehen nun der Kartkumpel mit seiner Freundin, der Exmann meiner mich ab und zu zum Kaffee begleitenden Bekannten mit einem schwarzen Pickup und Ex-FrauDSL um mich herum. Ex-FrauDSL hat eine Jeans an, dazu den Pullover, den ich gerne an ihr gesehen habe. Dann eine Kurzhaarfrisur (trug sie bei unserem letzten Treffen) und einen Skiunterwäsche, die unten an den Beinen heraushängt. Sie lächelt wie auf meinem Lieblingsfoto von ihr, sagt mir, das ist beim Skifahren so Gang und Gäbe, kann unten unter den Füßen verschlossen werden, um in den Schuhen als Einlage zu dienen. Sie ist ungeschminkt und unheimlich attraktiv, sie umgibt ein ganz leichter, weicher, goldener Schein. Ich versuche nochmals, Ex-FrauDSL per Handy zu erreichen, mache ihr gegenüber einen Scherz. Wir gehen miteinander um, als wären wir nie getrennt worden. Ich glaube, Zuneigung zu ihr zu verspüren. Dann werde ich vom o. g. Exmann abgelenkt, der an seinem neuen Auto einen Kratzer entdeckt und den merkwürdig gelassen hinnimmt.

Als nächstes betrete ich ein uraltes Klo in einer Gaststätte, dieses ist mit einer einfachen gekachelten Pinkelrinne ausgestattet. Ich betrete das Klo, gehe in einen sehr engen Raum, der komplett rot gestrichen und gekachelt ist. Dort kann ich mich kaum bewegen, sehe an mir mein uraltes kurzärmeliges weißes Hemd und eine Stone-Washed-Jeans sowie meine wildledernen Halbschuhe. Alles meine Lieblingskleidungsstücke.

Im Vorraum höre ich einen Mann, der seiner Tochter erklärt, dass mein Kumpel nur eine Zweckbeziehung führt, sie einen Spanier als Freund hat, der für die Streicheleinheiten sorgt und beide nur so heiraten, was niemand versteht. Der Sohn des Mannes sagt zu mir, dass er nun dringend auf das Klo müsse, er brauche auch immer 10 Minuten. Ich lasse ihn herein, trete dazu in den Vorraum. Dort habe ich meine schwarze Beerdigungshose an, ein langärmliges weißes, glattes Hemd, eine schwarze Weste, deren Rückenteil glatt ist, vorne aus Seide besteht. Ich trage nun eine schwarze Krawatte wie die BluesBrothers und ein schwarzes Jackett. Dazu schwarze Lackschuhe. Ich schäme mich, komme mir vor, als hätte ich mich für eine Trauerfeier angezogen, will nicht vor die Leute treten und habe Angst, als Trauzeuge ausgewählt zu werden.

Als ich die Toilettenanlage verlassen will, treffe ich auf einen ehemaligen Kunden, der früher an der FH Coburg gearbeitet hat. Mit einem Grinsen im Gesicht sagt er mir, er wolle „nochmals die geilen Weiber sehen!“ Ich erkläre ihm den Weg zur Hochzeitsgesellschaft, die im Fernsehen eine Sendung sieht, die ich nicht kenne. Daraufhin wache ich auf.

Kommentare

  1. Twin Peaks? War das nicht eine Serie? Hab ich leider nie gesehen, fand da zu dieser Zeit die Schauspieler doof. Aber ging es da auch um so verstörendes Zeug? Ich habe keine Ahnung.

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  2. Ich habe mal geträumt,das ich für meine eigene Beerdigung kochen musste.Ist mir damals nicht mehr aus dem Kopf gegangen.Ist aber schon ein paar Jahre her

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