Direkt zum Hauptbereich

Trüffelsternchen in gesalzener Butter



Kürzlich in der Metro haben wir sie entdeckt - die Trüffelsternchen in der Frischnudel-Abteilung. Gestört hat uns dabei jedoch, dass so viele Dinge mit verarbeitet waren, die eigentlich in einem frischen Essen nichts zu suchen haben.

So war die Idee für Trüffelsternchen geboren.

Für den Teig habe ich verwendet:

250 g Weizenmehl
2 Eier
etwas Olivenöl (macht den Teig glatter)
gut 1 Tl. Salz


Die Zutaten habe ich gut eine Stunde nebeneinander die gleiche Temperatur annehmen lassen, bevor alles zusammen in eine Rührschüssel kam. Die Zubereitung ist kein Geheimnis, dauert aber etwas, bis die Zutaten fein vermengt sind. Der Teig soll sich geschmeidig anfühlen und trotzdem etwas Stand haben. Sollte er zu trocken -also krümelig - geworden sein, einfach mit etwas Wasser strecken. Auf eine bemehlte Fläche geben und die Hälfte des Teiges mit einer Größe Sternbackförmchen ausstechen, die andere Hälfte mit einer Nummer größer. Diese werden dann die "Deckplatten".

Der Füllteig.

ca. 200 g Ricotta (oder anderen Frischkäse)
je nach Geschmack Trüffel (wir hatten leider nur einen Rest, hat aber gereicht, ca. 10 - 15 Gramm sind ausreichend)
Salz
weißer Pfeffer
einen Spritzer Sahne

Den Ricotta/Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Trüffel zusammen mit dem Pfeffer und etwas Salz auf ein Schneidebrettchen legen, mit einem Messer erst den Trüffel platt streichen, dann nach und nach Pfeffer und Salz zugeben. Mehrmals wieder zusammenstreichen und plätten, bis eine gleichmäßige Paste entstanden ist. Diese unter den Ricotta/Frischkäse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist die Masse sehr trocken geworden (was auch vom Käse abhängt) kann mit etwas(!) Sahne nachgeholfen werden. ACHTUNG: nicht zu flüssig anrühren, sonst gibt es Schwierigkeiten, die Sterne zu verschließen.

Nun auf die kleinen Sterne (sollten ca. 5 cm im Durchmesser sein) einen Teelöffel der Masse auftragen. Den Rand mit etwas Eiweiß bestreichen und den größeren Stern oben auflegen. Nun die vorher verwendete kleine Form umdrehen und mit dem Teil, welches normalerweise die Handfläche schützt, die beiden Hälften miteinander verpressen. Mit einem kleinen Messer die überstehenden Teigreste abtrennen. Unsere sind zwar leicht schief geworden, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tut.



Zwischenzeitlich schon gut zwei Liter leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen. Die Sterne darin versenken, ca. 3 - 4 Minuten, je nach Dicke des Teiges, benötigen diese um zu garen.


Nach dieser Zeit die Sterne mit einer Schaumkelle abfischen, warm stellen. Den Topf vom Kochwasser befreien, gut 50 Gramm gesalzene Butter (50 g Salz auf 1 kg Butter, gut verrühren, hält im Kuhlschrank ewig!) anbräunen, die Sternchen kurz sautieren.


Eine leckere Vorspeise bzw. eine Portion für einen Hungrigen. Guten Appetit!

Kommentare

  1. Hmmmm, ich bekomme HUNGER..... das sieht total lecker aus! Die sind aber schon auf der Hüfte vor dem Essen :(

    AntwortenLöschen
  2. Ach, das mit der Hüfte ist für mich nicht so schlimm. Die hat ja alle die FrauDSL alleine gegessen. Ich habe das für das Foto aufgeschnittene Stück bekommen. Nächstes Mal werde ich mehr produzieren und die einzeln einfrieren.

    AntwortenLöschen
  3. Probier doch mal den Nudelteig nicht mit Mehl sondern mit Hartweizengriess(fein).

    AntwortenLöschen
  4. Wird gemacht, hatte nur keinen vorrätig. Aber ab morgen habe ich welchen ;-)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ich wähle AfD!

So, die Intoleranten, also die, die nur in der Überschrift lesen, um sich eine Meinung zu bilden, die dürften sich bereits verabschiedet haben. Für die Menschen, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen, welche über das reine Schwarzweiß-Denken hinaus gehen, für die wage ich einmal eine These, die gerne in den Kommentaren -mit anständigen Worten- diskutiert werden kann.

Ich wünsche mir, dass die AfD mindestens 51 % bei der Bundestagswahl bekommt.
Warum ich diesen Wunsch habe, der von vielen Menschen verteufelt wird? Erklärung folgt:

Nehmen wir an, die AfD hat 51 % der gültigen Stimmen bekommen. Diese Partei darf somit die Regierung bilden und muss sich nicht um Kompromisse (wahrscheinlich eher der faulen Art) mit der Opposition scheren. Lasst sie mal machen. Entweder es wird exorbitant gut oder es wird grottenschlecht.

Gehen wir davon aus, dass die AfD selbst überrascht ist und mit der Bildung einer akzeptablen, nicht zerstrittenen Regierung überfordert. Es kommt also dazu, dass sich …

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…