Direkt zum Hauptbereich

Der Supergau für Websitebetreiber

So, nun stellen wir uns einmal vor, dass es eine recht große und sehr renommierte Website gibt, die tausende User hat. Bis auf kleinere Offline-Zeiten, die höchstens lästig waren, ist es doch ziemlich rund gelaufen. Und das beigefügte Forum ist auch mal mehr, mal weniger besucht, aber ein harter Kern ist immer vor Ort und hält die Fahne hoch.

Über Jahre hinweg wird diskutiert, wie man den Service noch weiter verbessern könnte, bis man sich irgendwann zum Relaunch entschließt. Monate vergehen, es geschieht wenig, viele Hoffnungen werden geweckt.

Und dann, an einem Freitag im September 2009 ist es soweit. Die Version 2.0 geht an den Start.
Klar, das Outfit ist neu, aber gefällig. "fühlt" sich ganz gut an. Auch die Passworte lassen sich übernehmen, ohne dass der User was dafür tun muss. Bis, ja bis....

... mal wieder NICHTS geht. Die Passworte sind weg, neue können nicht angefordert werden. Gut, ist man ja gewohnt - man wartet geduldig. Stunden später: noch nichts. Also nichts wirklich bewegendes. Ein bisschen geklickt, immer mehr Fehlermeldungen. Ich will ja nicht unken, bin aber ganz glücklich, dass meine dort eingebrachten Arbeiten alle per PDF-Datei auch bei mir liegen. Noch hoffe ich ja, dass es sich in Wohlgefallen auflöst.

Auf in das neue Forum. Momentan noch nicht so komfortabel wie früher - aber, die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Klickediklick, was anklicken geht, wird angeklickt. Schließlich sollen wir ja auch Bugs finden und melden. Macht man ja gerne, behilflich sein ist in.

Achguggeda - ein neues Unterforum. Für die Moderatoren. Einfachmitglieder wie ich können da eigentlich nicht lesen. Eigentlich.... Schnell mal die Cheffen angeschrieben, dass da ziemlich sensibles Material offen liegt. Da kommen auch schon die ersten Mails von Menschen, die da genannt werden. Und die sind nicht freundlich. Es raucht schon!

Irgendwas sagt mir, dass das noch böse wird....

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…