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Schlemmen in Hohenstein - Die "Alte Henne"


Coburg hat auf den Fahnen stehen "Werte und Wandel". Was als Symbol für den Fortschritt steht. Ahorn und somit auch der Ortsteil Hohenstein gehören zum Landkreis Coburg, somit dürfte das Werte und Wandel auch hier Gültigkeit haben.

Die "Alte Henne", vormals eines unserer Lieblingslokale bis zum Pächterwechsel, hat nun also neue Betreiber. Der Wandel ist gegeben, wir wollten aber genau wissen, wie es um die Werte bestellt ist. Und knapp sechs Wochen nach der Wiedereröffnung kann man sich sicher ein gutes Bild vom Alltag in diesem gastronomischen Betrieb machen. Wir haben also ein befreundetes Paar als neutrale Bewohner kurzfristig aktiviert, noch einen Tisch für vier Personen ergattert.

Am Telefon war erst einmal alles so, wie es früher auch war: freundlich und kompetent. Bei unserem Eintreffen ist uns aufgefallen, dass im Garten mehr Besucher als früher Platz haben. Was uns dann auch erklärt hat, warum der Parkplatz überfüllt war. Wir hatten uns im Innenraum Sitzplätze reserviert, konnte man nicht ahnen, wie das Wetter wohl werden wird.

Innen hat sich bis auf ein wenig Farbe an der Wand und viel hellere Leuchtmittel wenig getan. War auch nicht nötig, gemütlich war es schon immer. Die Servicekraft war auch gleich am Tisch, als erste Order durfte es Spezi sein. 0,4 Liter sind hier für € 2,80 zu bekommen. Die Karte ist gegenüber früher auch etwas umfangreicher geworden, Ähnlichkeiten mit der damaligen Speiselistung sind teilweise noch vorhanden. Und das macht es uns leichter, diese Speisen miteinander zu vergleichen.

Was uns zum Erhalt der Werte bringt.

Schon vorgewarnt durch Bekannte, die dort bereits zum essen waren, hatten wir die Erwartungen bereits ziemlich herunter gefahren. Unser Mut sank ganz, als ein Paar hinter uns Nudeln bekam, die wohl komplett in die Hose gingen. Leider konnten wir nur Satzfetzen hören, jedoch ging es eindeutig um das Essen und die wohl eher nicht so optimale Qualität.

Zwischenzeitlich bekamen wir unser Amusé bouche. Weißbrot, dazu je ein Schälchen Butter, Kräuterfett und eine Art Kräuterquark nach griechischer Art. Sehr schmackhaft, in gewohnter Qualität.

Foto: Drei Aufstriche zum Baguette.

Unsere Begleiter Tina B. und Martin B. haben sich als Vorspeise einen "Bunter Salat mit Balsamicodressing" bestellt. € 3,80 sind soweit in Ordnung, neben allerlei grünen Salaten waren aber nur ein paar Sprossen und zwei Kirschtomätchen auf dem Teller, welche wohl das "Bunter" darstellen sollten. Geschmacklich nach Auskunft in Ordnung, frisch, passendes Dressing.

Foto: Bunter Salatteller mit Balsamicodressing

Die Hauptspeisen waren etwas differenzierter, es sollten geliefert werden: "Hohensteiner Pfanne", bestehend aus Rind, Schwein und Pute, dazu Rösti und eine Zwiebelsauce. Etwas über die 13 € hinaus werden auf die Rechnung gesetzt. Dann ein Rumpsteak mit Pommes frites, ebensfalls in der preislichen Region angesiedelt wie die Pfanne.

Und für FrauDSL einen gebratenen Zander auf Sahne-Spitzkohl, dazu gebackene Kartoffeln, knapp über neun Euro. Und zum Schluss auch mein Essen: Medaillons vom Schwein, Pilzsauce und Bandnudeln mit kleinem Gemüse. Hierfür wird etwas mehr als elf Euro verlangt.

Gleich vorweg: ich war der Einzige, der an diesem Abend eine brauchbare Portion bekam, wenn auch erst, nachdem die "Hohensteiner Pfanne" bereits restlos verspeist war. Das darf nicht passieren, zumal die Wartezeit auf das Essen schon über die Maßen lange dauert. Aber, Zug um Zug, beginnen wir von vorne.

Martin B. bekam seine "Hohensteiner Pfanne" zuerst serviert. "Pfanne" ist in diesem Zusammenhang übertrieben. Beilagentiegelchen würde es wohl eher treffen. Bestenfalls Pfännchen wäre korrekt. Drei fetttriefende Röstitaler dominierten die Pfanne. Dazu in jeweils esslöffelgroßer Ausführung: ein Stückchen Schweinelende, ein Stückchen Rumpsteak, ein Stückchen Putenfleisch. Die Pfanne auf dem Foto hat ca. 22 cm Durchmesser, es ist also nicht übertrieben, wenn ich sage, dass jedes Stückchen Fleisch bequem auf eine Gabel hätte aufgespiest werden können. Bei Schwein und Pute wäre das auch kein Problem gewesen, diese in einem Happen zu verspeisen. Bei dem Rinderstück wäre der Gast wohl erstickt. Zäh wie Leder konnte unser Begleiter nur kleinste Stücken schneiden und kräftig durchkauen. Die Sauce selbst? Schätzungsweise zwei Esslöffelchen voll davon sollten reichen. Das ist auch nur konsequent, weil auf die Fleischchen abgestimmt. Ein bisschen Katenschinkenwürfel in der Sauce konnten auch nicht über den mehligen Geschmack hinwegtäuschen.

Foto: Hohensteiner Pfanne. Schön zu sehen: der Esslöffel, teils größer als das Fleisch

Als nächstes kam dann das Portiönchen Zander an den Tisch. Serviert auf einem Rahm-Spitzkohl. Und was haben wir um den Kohl herum entdeckt? Die Sauce von der "Hohensteiner Pfanne" muss auch als "Rahm" am Spitzkohl herhalten. Mit dem gleichen Geschmacksergebnis wie bei der Pfanne selbst. Der Fisch, auf einer Seite zumindest gut gewürzt, hatte seinen optimalen Garpunkt schon Minuten vor der Entnahme aus der Pfanne überschritten. Extrem trocken und somit teilweise hart ging es in Richtung Zumutung. Was uns zu den Kartoffeln aus dem Ofen bringt. Eine(!) Kartoffel war weich und lecker, die restlichen ähnelten eher einem Versuch, Kartoffeln mit Heißluft zu trocknen und 2 cm dicke Chips herzustellen.

Foto: Zander mit Spitzkohl

Dritte Portion am Tisch zu sein, die erste war fast verspeist, wurde dem Rumpsteak überlassen. Unter einem Haufen Pommes frites (gut kross und noch mit das Beste am Tisch), einem Stückchen Kräuterbutter, war es zu finden: gute 250 g Rohware. Und auch hier wieder zwar Medium, aber sehr bissfest. Dieses Steak wurde von einer Fleischliebhaberin aus dem Fleischfachhandel verspeist, die auch zubereitet noch sagen kann, ob die Rohware etwas getaugt hat. Das vernichtende Urteil: eines der schlechtesten Rumpsteaks in der letzten Zeit. Unbesehen vom Kaufpreis der Portion ging die Zubereitung tendenziell nach mangelhaft.

Foto: Rumpsteak mit Pommes frites und Kräuterbutter

Mittester Nummer eins hatte soeben seine Portion komplett aufgearbeitet, als endlich mein Essen eintraf. Schon vom optischen Eindruck her hatte ich Glück. Recht umfangreich, ansehnlich zubereitet, olfaktorisch stimmig. Der Druck mit der Gabel auf die Medaillons lies mich jedoch befürchten, dass diese roh sind. Angeschnitten - leider roh, nicht rosa. Die Pilze lecker und frisch, die Nudeln mit angenehmen Biss, für das Geld auch in Ordnung.

Foto: Medaillons vom Schwein (Lende) mit Pilzen und Bandnudeln


Foto: rohes(!) Schweinefleisch

Wir haben lange überlegt, ob wir reklamieren sollen oder nicht. Wir haben uns dann entschlossen, nicht zu reklamieren, das Lokal aber vorerst nicht mehr so schnell zu besuchen. Warum dies? Einfache Begründung: der Koch hat selbst jahrelang in der gehobenen Gastronomie gekocht. Ein Fehler kann passieren, auch ein zweiter. Die Häufung wie an diesem Abend ist jedoch ein Fiasko, welches auch einem Kochgehilfen selbst auffallen sollte. Eigentlich dürften diese Fauxpas nicht passieren. Vielleicht, aber nur vielleicht, schauen wir in einem Jahr wieder vorbei, vorerst ist die Henne aber von der Liste unserer Lieblingslokale getilgt. Leider ist es hier momentan so, dass die Gerichte zwar sehr gut optisch hergerichtet werden, nach unserer Meinung aber weit vom Optimum entfernt sind. Schade....

Kommentare

  1. Danke für diesen Bericht. Ich war ja vorher (im Gegensatz zum Silbernen Löffel) nicht so ganz von der Henne überzeugt gewesen, hat doch unser letzter Besuch im Mai für gemischt (Geschmacks-) Gefühle gesorgt (Salat - naja, aber Geschmackssache, Fertig-Rösti???!!! klasse Fleisch). Aber jetzt kann man sich scheinbar den Weg sparen .... Schade.....

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  2. Hallo Stefan, die Henne war bis in den Herbst letzten Jahres unser Lieblingslokal Nr. 1. Leider haben wir da erfahren, dass der Besitzer im Juli 09 wechselt. Und ab Herbst 09 hat es auch nicht mehr so geschmackt wie zuvor. Schade. Aber so wie im Moment, das hätte es früher nicht gegeben.

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  3. Hallo Stefan,

    schade, dass Du dich nicht selbst überzeugst und einfach diesem Unsinn glaubst.

    @Silberlöffel: Also auf dem Bild ist bestimmt kein rohes Schweinefleisch zu sehen, sondern ein saftiges Schweinemedallion (Lende) welche man meiner Meinung nach nicht ganz durch und trocken isst - sondern eben so wie auf deinem Bild, schön Rosa in der Mitte!

    Ich gehe am Sonntag jedenfalls mal wieder hin und werde mein Mittagessen genießen...
    AM

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  4. Hallo Anonym, tja, dann wünsche ich jedenfalls viel Glück. Wir werden da vorerst nicht mehr hingehen.

    Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen, dass das Fleisch auf den Fotos durch die Bearbeitung etwas heller ausfällt. Na, wie auch immer - es war roh. Und glaube mir, ich kann rohes von rosa Schweinefleisch sehr gut unterscheiden. Und an diesem Tag und auf meinem Teller war es ROH!

    Nun, zudem sollte auch ein rosa gebratenes Stückchen Lende (Medaillon darf übrigens auch von anderen Stücken kommen!) Wärme vorweisen. Dieses hatte in der Mitte 43° Celsius. Weit weg also von "rosa" Und ja, ich habe ein digitales Messgerät (Voltcraft IR-270-L) immer dabei, ebenso wie meine Kamera. Schliesslich sollte man auch belegen können, was man so von sich gibt.

    Lieber AM, gerne kannst Du mit uns (immer mindestens zwei, damit auch meine Meinung bestätigt, diskutiert oder widerlegt werden kann vor Ort!) essen gehen. In ein Lokal Deiner Wahl. Und dann schauen wir mal, wer Ahnung vom rohen und/oder rosanem Fleisch hat. Ach ja, die Orginal-RAW-Bilddatei, die das gesamte Fiasko zeigt, habe ich natürlich auch noch.

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  5. Schade Anonym.
    Mit einem Namen hättest Du etwas mehr Mut bewiesen. Oder bist Du gar der Wirt der Henne? man weiß nicht, man vermutet nur. Trotzdem: Roh bleibt roh. Beim Schweinefleisch möchte ich das auch nicht. Schade, dass die alte Henne nicht mehr ist. Dort wäre die Qualität wohl besser ausgefallen.

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  6. Hallo zusammen,
    ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und habe nun auch das Bedürfnis mich zu äußern. Ich war heute in der neuen alten Henne und ich war wirklich positiv überrascht, nachdem ich diese Kommentare hier gelesen habe. Das Lokal war brechend voll. Leute mussten sogar auf einen Tisch warten, weil alles besetzt war. Ich hatte eine Putenbrust mit mediteranem Gemüse und es war wirklich lecker. Das Gemüse hatte die richtige Temperatur und war zudem frisch und knackig, so wie es meiner Meinung nach sein muss. An der Putenbrust gab es auch nix auszusetzen. Die war ebenfalls super lecker.

    An Silberlöffel: Ich frage mich, warum du deine Beschwerden nicht gleich vor Ort geäußert hast? Ich für meinen Teil finde, dass es nicht die feine Art ist, dass man vor Ort kneift und sich dann groß und breit auf einer solchen Internetseite wie dieser, aulässt.

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  7. Hallo "Sabine". Prima, wenn es Ihnen geschmeckt hat. Wie Sie sehen, lasse ich natürlich auch andere Meinungen als meine hier zu. Somit bekommen auch Menschen wie Sie, die sich nicht die Mühe machen, eine solche Seite zu gestalten, ein Forum. Und natürlich kann Ihre Meinung auch von meiner abweichen, was ja auch auf das Erlebte und die Erfahrungen mit anderen Gastronomien abstellt.

    Wer sagt, dass Ihr Essen Ihnen nicht gut geschmeckt hat? Wir waren an diesem Abend maßlos enttäuscht und haben dies in der Momentaufnahme hier wiedergegeben. Unser Abend war komplett in die Hosen gegangen, obwohl wir wirklich mit sehr weit heruntergeschraubten Erwartungen in die Henne kamen. Sollte ich hier schreiben, alles war prima, lecker und die Potionen so, wie es sich für den Preis auch in einer mittelmäßigen Wirtschaft gehören würde? Nein, denn, die eingestellten Fotos (das mit dem Pfännchen bietet aufgrund des Löffels eine prima Vergleichsmöglichkeit) sprechen eine andere, deutliche Sprache. Und bei dem Anspruch, den die Henne an sich und auch die Kunden an die Henne stellen, war das servierte Essen weit weg vom Ziel.

    Dann kommt es ja auch immer darauf an, was man an Essen gewohnt ist. Und bei ca. 120 - 150 Restaurantbesuchen im Jahr bildet man sich schon eine Meinung aus Erfahrungswerten, die im Laufe des Lebens zusammenkommen. Und ein volles Lokal spricht nicht immer dafür, dass die Leute auch zufrieden wieder gehen. Aber, der Gast stimmt mit den Füßen ab. Hoffen wir für die Henne, dass es bei uns ein gewaltiger Ausrutscher war und das Ihnen servierte Essen nun Standard ist.

    Dann noch zur Reklamation vor Ort. Ja, auch wir reklamieren vor Ort - wenn wir den Eindruck haben, dass wir a) ernst genommen werden und b) wir denken, dass es etwas nützen würde.

    Dazu sei gesagt, dass ein einfacher Koch(!) nach der Lehre schon sehen müsste, dass die Essen im starken Zeitverzug kamen. Der erste Gast hatte bereits fertig gegessen (nicht etwa ein Brei, den man einfach schlucken konnte), als das letzte Essen auf den Tisch kam.

    Die Portionsgrößen sind ebenso vom Koch gewollt - sonst hätte er diese nicht so an den Tisch gebracht. Die Bedienung hat hier schon einen Tipp von uns bekommen, wir haben hier eine Brücke gebaut, bei der der Service nachfragen sollte. Dies wurde wortlos übergangen.

    Ob ein Fleisch roh bzw. nur außen angebraten ist - auch das sollte ein einfacher Koch durch einen Druck auf das Fleisch abschätzen können. Nachdem mein Essen so spät kam, wäre es auf die zwei Minuten auch nicht mehr angekommen.

    Und ja, wir reklamieren in der Regel vor Ort. So in der Rögener Hütte, im Staffelsteiner Hof, im Landhaus Walderholung (übrigens ein Lokal der gehobenen Gastronomie) und und und... Mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger.

    Ich hoffe für die Henne, dass unser Essen nur ein Ausrutscher war. Und irgendwann kommen wir auch mal wieder vorbei. Und wenn das Essen da gut war, dann werden wir auch das hier im Blog notieren. Warum auch nicht.

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  8. Also ich war ja noch nicht in der neuen Henne,nur einmal noch beim alten Inhaber auf den Schluss zu.Da war ich entäuschtAber das ist hier nicht relevant.Ich kann nur eines bestätigen.Wenn der Silberne Löffel eine Kritik veröffentlicht,dann ist das erlebte auch so.Und wenn er schreibt die Portionen waren klein,dann war es auch so,und wenn er schreibt das die Lende roh war dann glaub ich das auch.
    Schaut euch doch mal seine zahlreichen Bewertungen unter www.restaurant-kritik.de an

    Und noch was,es steht ja kein einfacher Koch in der Küche der Henne,sondern dieser Koch hatt schon in gehobenen Lokalen (Lokal) gekocht.

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  9. Hallo und danke für die Blumen.

    Hier der Link, scheinbar bin ich nicht der Einzige, der etwas enttäuscht war:
    http://www.restaurant-kritik.de/bewertung/124069
    Bitte die Kommentare beachten.

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  10. Die Weinstube Alte Henne in Hohenstein - seit Sommer 2009 unter neuer Führung von Küchenchef Tino Lutsch - bietet allen Gästen in einem traditionellen, sehr gemütlichen und liebevoll je nach Jahreszeit dekorierten Ambiente eine frische und abwechslungsreiche Küche, die den Spagat zwischen innovativen, frechen Gerichten bis hin zu bewährten tradtitionelleren Speisen schafft. Die perfekte Mischung aus solidem Handwerk einerseits, verbunden mit pfiffigen Ideen, hervorragender Rohware und der nötigen Bodenhaftung andererseits machen für die Gäste den Reiz dieses Lokals aus, in dem sie stets freundlich und zuvorkommend bedient werden. Familie und Team unterstützen Chef Tino Lutsch, der seine Gäste persönlich begrüßt, wann immer es die Zeit zulässt.

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  11. Hallo Anonym vom 28.10.2010. Na, da wollen wir mal ein klein wenig Werbung zulassen, wenn auch nur aus romantischen Gründen, wenn wir an die Ägide unter Oliver zurückdenken. Und ja, Tino Lutsch war zum Zeitpunkt unseres Besuches schon der Chef, hatte also das Fiasko zu vertreten. Vielleicht schauen wir mal wieder vorbei....

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