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Cookies gefällig?

Keine Kekse, Cookies. Diese bösen Dinger, die auf Ihrem Computer abgelegt werden, wenn Sie eine Internetseite aufrufen. Sinn der Sache (der Cookies) ist es eigentlich, dem Surfer das Surfen zu erleichtern. Eben indem auf Ihrer Festplatte hinterlegt ist, ob und wenn ja, Sie schon einmal da waren. Sie werden wieder erkannt, alles geht ein wenig flotter und im Hintergrund.

Aber nicht, wenn das passiert, was die EU momentan gerne möchte. Nämlich, dass Sie und ich jede Seite erst bestätigen und die Coookies freigeben. Was also heißt, dass Sie, bis Sie hier angekommen wären und lesen könnten, erst ein paar mal die Cookies hätten bestätigen müssen.

Warum die EU das möchte? Na, primär, weil wir ja alle dumm, primitiv und sexgeil sind. Schließlich surfen wir 24/7 durch das Internet auf der Suche nach Bombenanleitungen, wie wir Haschplantagen anlegen können, wo es Videos von Gangbangs gibt.... Was Sinnvolles oder gar Informationen aus dem Internet zu ziehen, das wird uns in der Regel erst einmal nicht zugetraut. Dass die neue Regelung kontraproduktiv ist und nur unnötig Zeit vernichtet, darüber entscheiden dann diese Art von Menschen am 05.05.2009, die das Internet nur vom Hörensagen kennen und ihre Angestellten und Untergebenen für sich im Internet suchen lassen. So gesehen kann man diesen Menschen gar keine Vorwürfe machen, sie erfassen einfach nicht, was das heißt.

Konkret: Der Artikel 5 der ePrivacy-Richtlinie soll überarbeitet werden. Ehrenhaft die Absicht, grauenhaft das Ergebnis. Das Ergebnis wäre derart, dass Sie bei jedem Vorwärtsblättern, bei jedem Seitenaufruf, bei jeder E-Mail-Abfrage erst ein Pop-Up bestätigen müssten, welches Ihre Zustimmung abfragt. Lustigerweise sollen die Cookies verhindert werden, die Zustimmungen müssten aber gespeichert werden. Und zwar nicht auf Ihrem Rechner, sondern irgendwo zentral. Hat da mal wieder ein Politikerhirn etwas zu kurz gedacht....?

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