Haben wir die Rögener Hütte schon länger von der Liste der Lokale genommen, die besuchenswert sind, so kommt diese –vorerst- wieder auf Selbige.
Aufmerksam durch eine Zeitungsannonce, die die Übergabe der Restauration an die Familie Roschanzamir verkündete, waren wir uns schnell einig, diese zu besuchen und zu testen.
Die beim vorherigen Besuch kritisierte Parkmöglichkeit im Biergarten ist nun nicht mehr gegeben, was wohl künftig für Sicherheit, Ruhe und auch Sauberkeit sorgen wird. Hierfür schon einmal einen dicken Pluspunkt auf die Habenseite! Die Hütte selber wurde behutsam überarbeitet, was heißt, dass nun ein hellerer Innenraum auch für mehr Atmosphäre sorgt. Gab es auch bei den vorherigen Betreibern an der Freundlichkeit nichts auszusetzen, so wird diese nun fortgesetzt. Auffällig war, dass nun scheinbar auch ein hauptamtlicher Koch zugange ist. Spätestens bei der Vorlage der Speisen beim Gast fällt dies auf. Wie genau, kann ich gerne sagen:
1. Der Vorspeisensalat
Komplett aus frischen Salaten, mit einer ganz sicher selbst hergestellten Senfsauce. Pikant, für mich sehr gut abgestimmt, jedoch scheinbar nicht für jeden Gaumen. Einer meiner Begleiter fand die Sauce nicht optimal. Vielleicht kann hier auf Wunsch eine zweite angeboten werden? Leider ist Senf nicht Jedermanns Sache.

2. Die Hauptgänge
Zwei Portionen Jägerschnitzel und einmal Hüttensteak. Die Schnitzel für € 6,60, das Steak für € 6,40. Im ersten Anschein etwas günstig, der Geschmack und die Portionsgröße werden es in Relation setzen. Zuerst kam das Hüttensteak, ein Schweinenackensteak, beladen mit Röstzwiebeln, darüber ein Spiegelei, rustikal abgerundet mit Bratkartoffeln als Sättigungsbeilage. Lediglich die Röstzwiebeln waren einen Tick über der Gargrenze – aber keinesfalls verbrannt oder gar ungenießbar. Die Bratkartoffeln mit der üblichen Würze, optisch ansprechend auf dem Teller angerichtet.
Die Jägerschnitzel sind anderer Machart gewesen, wie man es sonst im Coburger Raum gewohnt ist, aber deshalb nicht zwingend schlecht. Zwei kleinere Schnitzel, leider etwas bissfest aber ohne Flechsen oder Sehnen, natur gebraten. Dazu Kroketten in mehr als ausreichender Menge. Auf den Schnitzeln: eine recht leichte Sauce mit Champignons (evtl. Dosenware?), mit vielen Schnittlauchröllchen, sahniger Abrundung. Leider fehlte etwas Salz und Bindung, ansonsten gute handwerkliche Ausführung. Geschmacklich ein riesiger Fortschritt zu den vorher angebotenen Waren der Vorgänger. Auf den ersten Blick ist nun zu sehen, dass ab sofort mit der nötigen Hingabe gekocht wird.

3. Die Getränke.
Huppendorfer Bier, Pils 0,5 Liter für 1,90 €, ebenso € 1,90 für Spezi in 0,5 Liter, Merlot 0,2 Liter für € 2,30, Mineralwasser (leider nicht nach der Mineralwasserverordnung, offen an den Tisch gebracht) im 0,5 Liter-Glas für € 1,70 und Kapuziner Schwarze 0,5 Liter zu € 2,20. Schön in Coburg eine Neueröffnung zu sehen, die das Geld nicht vom Lebendigen nimmt sondern versucht, mit moderaten Preisen und guter Qualität eine Stammkundschaft aufzubauen.
Die Toiletten waren bei unserem Besuch gut gepflegt, die komplette Gastronomie – soweit der Gast es sehen kann – in gutem Erhaltungszustand.
Mein Fazit: im Sommer werden wir den Biergarten öfter aufsuchen. Dieses Restaurant hat Stammlokalqualität!
Aufmerksam durch eine Zeitungsannonce, die die Übergabe der Restauration an die Familie Roschanzamir verkündete, waren wir uns schnell einig, diese zu besuchen und zu testen.
Die beim vorherigen Besuch kritisierte Parkmöglichkeit im Biergarten ist nun nicht mehr gegeben, was wohl künftig für Sicherheit, Ruhe und auch Sauberkeit sorgen wird. Hierfür schon einmal einen dicken Pluspunkt auf die Habenseite! Die Hütte selber wurde behutsam überarbeitet, was heißt, dass nun ein hellerer Innenraum auch für mehr Atmosphäre sorgt. Gab es auch bei den vorherigen Betreibern an der Freundlichkeit nichts auszusetzen, so wird diese nun fortgesetzt. Auffällig war, dass nun scheinbar auch ein hauptamtlicher Koch zugange ist. Spätestens bei der Vorlage der Speisen beim Gast fällt dies auf. Wie genau, kann ich gerne sagen:
1. Der Vorspeisensalat
Komplett aus frischen Salaten, mit einer ganz sicher selbst hergestellten Senfsauce. Pikant, für mich sehr gut abgestimmt, jedoch scheinbar nicht für jeden Gaumen. Einer meiner Begleiter fand die Sauce nicht optimal. Vielleicht kann hier auf Wunsch eine zweite angeboten werden? Leider ist Senf nicht Jedermanns Sache.

2. Die Hauptgänge
Zwei Portionen Jägerschnitzel und einmal Hüttensteak. Die Schnitzel für € 6,60, das Steak für € 6,40. Im ersten Anschein etwas günstig, der Geschmack und die Portionsgröße werden es in Relation setzen. Zuerst kam das Hüttensteak, ein Schweinenackensteak, beladen mit Röstzwiebeln, darüber ein Spiegelei, rustikal abgerundet mit Bratkartoffeln als Sättigungsbeilage. Lediglich die Röstzwiebeln waren einen Tick über der Gargrenze – aber keinesfalls verbrannt oder gar ungenießbar. Die Bratkartoffeln mit der üblichen Würze, optisch ansprechend auf dem Teller angerichtet.
Die Jägerschnitzel sind anderer Machart gewesen, wie man es sonst im Coburger Raum gewohnt ist, aber deshalb nicht zwingend schlecht. Zwei kleinere Schnitzel, leider etwas bissfest aber ohne Flechsen oder Sehnen, natur gebraten. Dazu Kroketten in mehr als ausreichender Menge. Auf den Schnitzeln: eine recht leichte Sauce mit Champignons (evtl. Dosenware?), mit vielen Schnittlauchröllchen, sahniger Abrundung. Leider fehlte etwas Salz und Bindung, ansonsten gute handwerkliche Ausführung. Geschmacklich ein riesiger Fortschritt zu den vorher angebotenen Waren der Vorgänger. Auf den ersten Blick ist nun zu sehen, dass ab sofort mit der nötigen Hingabe gekocht wird.

3. Die Getränke.
Huppendorfer Bier, Pils 0,5 Liter für 1,90 €, ebenso € 1,90 für Spezi in 0,5 Liter, Merlot 0,2 Liter für € 2,30, Mineralwasser (leider nicht nach der Mineralwasserverordnung, offen an den Tisch gebracht) im 0,5 Liter-Glas für € 1,70 und Kapuziner Schwarze 0,5 Liter zu € 2,20. Schön in Coburg eine Neueröffnung zu sehen, die das Geld nicht vom Lebendigen nimmt sondern versucht, mit moderaten Preisen und guter Qualität eine Stammkundschaft aufzubauen.
Die Toiletten waren bei unserem Besuch gut gepflegt, die komplette Gastronomie – soweit der Gast es sehen kann – in gutem Erhaltungszustand.
Mein Fazit: im Sommer werden wir den Biergarten öfter aufsuchen. Dieses Restaurant hat Stammlokalqualität!
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