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Danke, Politiker, für die Wohltaten!

OK, ich schreib´ es mal lieber dazu: Nö, die Politiker haben und keine Wohltaten angetan. Wie auch?

Da stehen also am Jahresende die Politiker da, klopfen sich auf die Schulter und für uns schöne Sprüche, die  - wohlwissend, dass eh kaum noch jemand hinhört - eben im Tagestrubel untergehen.

Im Auto heute gehört: "Seine letzte Ansprache als (zu was auch immer er im faulen Kompromiss gedrängt wurde, es zum Neujahr abzulehnen...) hat Horst Seehofer heute gehalten. Er wies in dieser darauf hin, dass es Bayern besser geht als zu der Zeit, zu der er sein Amt (das, was er nun aufgibt, ich glaube Ministerpräsident von Bayern) angetreten hat." Tja, klingt erst einmal gut, gütig und auch kompetent.

Nicht vergessen dürfen wir auf der Straße und auch "die da oben", also die Politiker, dass nicht sie das BIP erwirtschaftet haben. Die Rahmenbedinungen wurden von der Politik und den Lobbyisten ausgeklüngelt, der "kleine Mann" auf der Straße hat mit diesen nachfolgend zurecht zu kommen. Oder habe ich verpasst, dass neuerdings tagtäglich die Staatenlenker an den Bändern stehen, in Büros Entscheidungen trefffen, die reelle Existenzen betreffen? Ist es nicht das Volk, welches sich andauernd nach den neuen Regeln und Reglementierungen ausrichten und sein Überleben sichern muss? Und vor allem die Gelder verdient, die dann gütig an uns rückverteilt werden? Oder an andere Länder, Institutionen, Organisationen gegeben werden?

Ich habe für das neue Jahr 2018 nur einen Wunsch: Dass die Politiker einen Monat lang nur das tun, was für den Staat aka das Volk und nicht für ihren Geldbeutel und den der Lobbyisten gut ist.


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